Beiträge von Micha M.

    Ich hab Fulcrum C und das ja hinsichtlich Scheide und Griff baugleiche Shrapnel seit Jahren am Einsatzkoppel. Das ist im Auto nicht im Weg. Ich trage meines tipup am Koppel. Es ist noch bequemer, wenn man den den Quersteg zur Begrenzung der Gürtelhöhe im Teklok nicht auf die engstmögliche Position stellt. Tipup liegt dann das Messer beim Sitzen ziemlich parallel zum Bein und läßt sich so auch auf engstem Raum ziehen.


    Quertragen geht auch, man sollte aber bei Quertrageweise auf dem Rücken über die deutlich erhöhte Selbstverletzungsgefahr nachdenken: Knallst Du damit rückwärts auf was drauf, geben mit Sicherheit erst die Wirbel nach, nicht der Viertelzoll Böhlerstahl...

    Hier ein paar Bilder meines "Maiken 2.0"


    Nachdem ich es zur vollen Zufriedenheit seit einiger Zeit führe, muß beizeiten auch ein Review her, solange aber schon mal ein paar Bilder des schönen Piekers...




    Als Kind des Chat-Brainpools mit aktiven Beiträgen von Thomas "Goblin" (der im Gegensatz zu meinen Kindergartenzeichnungen etwas auch so zu Papier bringen kann, wie ich es dahinspinne), Alex "Teachdair" mit seiner umfassenden Fachkenntnis, Holger "Hosch" und Andreas mit ihrer handwerklichen Expertise und eben auch meiner Vision von einer Fusion eines Kwaiken mit einem Messer mit "tiefergelegter" Klinge à la Deli-Knife oder Bastinelli R.E.D. und Roffe "Rumpeltrolls" Erfahrungen mit Andreas' Ganzstahlmessern geisterte das Maiken 2.0 schon einige Zeit in unseren Chat-Plaudereien herum. Immer eingerahmt sozusagen von Whisky-Tips, Kochrezepten und aliengläubige Chatverirrte vertreibenden Erwägungen zum spezialpräventiven Vorteil von Kannibalismus (ein Insider-Scherz...).


    Da ich selbst leider über - gelinde gesagt - äußerst beschränkte handwerkliche Fertigkeiten verfüge, nutzte das gewonnene klare Bild darüber nix, wie so etwas aussehen müßte, zumindest aussehen könnte.....also hat sich Andreas erbarmt. Das war natürlich meine Wunschvorstellung, da ich seine Ganzstahl-Arbeiten sehr schätze und die sich herausgebildete "Handschrift" wirklich bemerkenswert finde.


    Das Ergebnis hat 7 mm Griffstärke, 5 mm Klingenstärke, besteht aus Böhler N 690 mit 58/59 HRC, eine Klingenhöhe von max. 30 mm bei 11,9 cm Klingenlänge und etwa 21,5 cm Gesamtlänge. Die 170 g Nettogewicht balancieren exakt auf dem Zeigefinger, der "Kindergriff" paßt in allen Griffhaltungen perfekt in mein zartes Händchen :)


    Das Handling ist ein Vergnügen, was nicht nur der Kindergröße geschuldet ist, sondern vor allem Andreas' Sorgfalt in der Positionierung der charakteristischen Grifflöcher und Querrillen ebenso wie in der Behandlung der Kanten des Griffs (...die keine mehr sind, sondern sanfte Radien...)






    Die Penetrationsleistung und die Möglichkeiten, exakte Arbeiten auch in engen Radien und z.B. auch eng am Knochen ausführen zu können, läßt mich Messer mit Kwaiken-Klingen wie etwa das Böker-Nealy-Kwaito oder das CRKT-Williams-Otanashi-Noh-Ken schätzen - andererseits habe ich beim Umgang mit den Bastinelli-Raptoren die "tiefergelegte" Klinge des Deli-Knife schätzen gelernt. Prima zum Schneiden auf geraden Unterlagen, in der Bewegung weiter unten/vorn und damit näher am Schneidgut als eine gerade angesetzte Klinge...Und eine in der Mittelachse des Messers positionierte Spitze trotz Rückenhöhe an der Klinge.



    Ein Reeve oder ein Spartan liegen nicht besser in der Hand!


    Auch die Riffelungen - grob und handschuhtauglich - stimmen aufs Jota



    Momentan wird es an einem BHB-Paddle tipup und mit dem Griff ein wenig nach vorn geneigt getragen. So läßt es sich unter dem Feldblusensaum hervor sehr rasch und diskret ergreifen...



    Übrigens ist nicht nur das Messer klasse, sondern auch die Kydex. Hatte das Messer kürzlich mit bei Altmeister "Wernersen", der die Kydex ausdrücklich gelobt hat. Vorgabe war, daß das Messer gut gehalten werden muß, wegen der Tipup-Trageweise aber ohne Daumenandruck an die Scheide gezogen werden kann. Optimal gelungen!

    Hm, trotzdem....Meine Antwort an den Postmann war ja nicht böswillig, nur ironisch...Ich versteh es nämlich auch nicht....


    Andere Marken mit Hype haben ja dann "wenigstens" noch Alleinstellungsmerkmale, einen coolen Look wie bei Strider....Aber, mal ehrlich, ich finde diese Hinderer-Folder rundweg langweilig. Die würden MICH nicht mal reizen, wenn man sie günstig von CRKT kaufen könnte. Ich hab daher - wie der Threadstarter - nie so recht verstehen können, WAS diese Messer so begehrenswert macht. Bei Strider kann ich das ja zumindest, obwohl selbst auch kein Striderholic, aus dem bei einigen Modellen wirklich extrem coolen Design erklären.

    Ich weiß, das Gewicht von Damen ist ein Staatsgeheimnis :)
    Leg die schlanke Schöne trotzdem doch mal auf die Küchenwaage, bitte!


    Zwölfeinhalb Zoll Klinge, das ist ja noch ein wenig länger als das Bagwell....Wo ist denn der Schwerpunkt?


    Ein wirklich schönes Messer! :thumbup:

    Du hast Dir wirklich SEHR viel Mühe damit gemacht, ein wenig durfte ich den Planungsprozeß ja beobachten. Und das Ergebnis ist die Mühe wert, das ist ein wirklich schönes Messer geworden :thumbup:

    Tja, jetzt bist Du schon einige Zeit bei uns, hast sicherlich viele Bilder des Wunschmessers gesehen, sehr wahrscheinlich auch Reviews herausgesucht....und es gekauft. Uffdischnuff, mehr als 700 Ocken, da wird man so ein Teil schon unbedingt haben wollen, sonst springt man nicht über so eine Preishürde...


    Da heißt das Messer XM (...ich hatte schon im Stillen auf das XM-1 gehofft, das doch eher panzergleich ist als das für mich eher langweilige Taschenmesser von Hinderer...), räumt aber trotzdem nicht panzergleich die Parklücken frei von all den popeligen Mittelklassekarren.


    Dummerweise heißt der Macher auch nicht Höndörer, was ja vielleicht die Hoffnung hätte wecken können, daß aus dem Rahmen 40 willige Jungfrauen mit Brüsten wie Moscheekuppeln hervorspringen. Stattdessen hoppelt auch nur so ne Klinge aus den Schalen, und das - wie man zigfach nachlesen kann - schlechtestenfalls nicht mal mit dem Schmackes eine popeligen CRKT M16-14...


    Auf der Suche nach irgendeinem Alleinstellungsmerkmal, meinetwegen einem besonders interessanten, verlockenden Gestaltungsdetails, wird man auch nicht auf den ersten Blick fündig und muß beim Betrachten der Produktseite sowieso fast zwangsläufig einen zweiten Anlauf nehmen, nachdem man nach dem Werben, das Messer sei wenigstens mal "Dependable", nach dem Lachanfall erst mal Atem holen muß.


    Tja, WAS isses?? WAS macht das Messer so begehrenswert? Ich weiß es auch nicht, hab auch keins, die Frage finde ich spannend...Also, die 64.000-Dollar Frage (oder jedenfalls die 900-Dollar-Frage): WAS hat Dich an dem Messer denn so gereizt, daß Du soviele Taler dafür berappt hast. Exakt das ist es dann, was das Messer diesen Preis wert macht.....vielleicht....oder nicht?

    Judge: Stimmt! :)


    Teach: Vielen Dank! Ist ja doch ein wenig kürzer,als ich dachte, sozusagen Originallänge...Dachte an was mit 8 Zoll...


    David: Das ist was fürs Leben, zögere nicht :)


    Glubse: Die beiden Messer kann man nur begrenzt vergleichen, Siebenzöller gegen Elfzöller. Da müßtest Du schon neben das VTB eines der großen Messer legen, wie sie z.B. Teach, Goblin, Holzkuh oder ich im Bestand haben, 11-12zöllige große Messer in den Dimensionen der alten US-"Bowie"-Messer der Zeit zwischen 1830 und 1870....

    Na ja, Martin von BS hat sowas auch schon für mich geschliffen und hatte keine schlaflosen Nächte oder schwere Träume :)


    Aber seine Nervenstärke hat er ja eh durch das Aushalten diverser Projekte mit mir hinlänglich bewiesen :)

    Tolle Vorstellung - und ein geniales Bild! :thumbup:


    Das Messer ist für mich ein leuchtendes Beipiel für die ausgezeichnete Kooperations-Politik, die Böker seit ein paar Jahren betreibt.


    Für mich selbst ne Nummer zu "schön", ist das doch wirklich Custom-Design für kleines Geld!

    Machete:
    C-Stahl. Scheiß auf möglichen Flugrost, es geht um maximale Elastizität bei möglichst leichter Klinge
    Länge nach der Faustformel von Tony: Klinge sollte am langen Arm bis max. zum Knöchel reichen, um Schwünge in den Boden zu verhindern. Außerdem sollte das Ding gut "an den Mann" bzw. die Ausrüstung passen. 18-20 Zoll sind da kein schlechter Kompromiss, weit drunter würde ich nicht gehen, das geht beim Freischlagen auf Kosten des Tempos im vorderen Klingenteil und nimmt Reichweite und Bequemlichkeit beim Schwung.


    Die angeblich von Sabatier für die Legion gefertigte Machete hat 22 Zoll Klingenlänge, einen Holzgriff und besteht aus C-Stahl...Die wissen vermutlich, warum sie sich das Ding so haben bauen lassen....Allerdings ist das Ding mit fast einem Kilo lausig schwer, 18 Zoll "gehen" bei Tramontina beim halben Gewicht.


    Individuell anpassbarer Holzgriff ist auch meine Empfehlung, insbesondere für Nachbearbeitung möglicher Kanten und des Griffbereichs hinten/oben (runden).


    Beim Messer würde ich nicht nur auf geringes Gewicht achten, sondern auch auf die Scheide bzw. die Tragemöglichkeiten. Die Leute sind ja viel im Wasser, müssen Hindernisse überwinden, klettern, robben....Insbesondere die Mora-Scheiden haben nicht unbedingt optimale Befestigungsmöglichkeiten und keine Zusatzsicherung, die einen Messerverlust verhindert oder ein Abstehen des Messergriffs unterbindet, durch das man dann damit hängenbleiben und das Messer sogar abreißen und verlieren kann. Je nach Scheide also ggf. mit Flexcord oder ner Gummischlaufe nachrüsten...

    Wow! Hat zwar mehr Masse als das Vergleichsmodell, ist aber mit unter 500 g für einen Achtzöller mit Viertelzollstärke noch immer nicht zu massig, finde ich.


    Wäre eine schöne und interessante Sache, mal die Vietnam-Bowies von Chucky, Teach und Dir auf einem gemeinsamen Bild zu sehen!

    Meph hat es endlich geschafft :)


    Nachdem er mich ja vor 2 Jahren am See mit seinen A-TACS FG Plünnen angefixt hat, gärte die Besitzgier lange....
    Aber ich strapaziere Jasmins Geduld und Leidensfähigkeit ja auch so schon zur Genüge, weil ich andauernd in Kongo-Tarn rumrenne. Also noch mehr Camo? Ich wollte es ihr nicht zumuten. :otf:


    Aber jetzt war es soweit. Köhler-Buxen und ne Propper-BDU-Joppe in A-TACS FG, die Joppe gewohnheitsmäßig weit genug, damit nicht nur der Wanst, sondern auch das ganze Gerödel darunter verschwinden kann....


    Sie nahm es pragmatisch: Wenn ich dieses Grün-Gemantsch anhab, kann ich wenigstens nicht gleichzeitig das antike Kongo-Zeugs tragen :zwalk:


    Und für den Sieg an der Camo-Front gab es dann gestern noch ein Fläschchen Maker's Mark :bottle:

    Mir hat ja "Q-Botan" zwei "böse Stifte" gedreht, nicht aus Titan, sondern aus Hartalu.
    Leider ist er aber hier nicht mehr aktiv...


    Ich habe mich damals bewußt für möglichst wenige bewegliche Teile entschieden und habe einen Stift mit Schraubkappe, einen ohne. In beiden sitzt eine BIC-Mine. Die gibt es auch in der Version mit Kunststoffmanschette um die Spitze, das läßt sich einfach in eine entsprechend kalibrierte Mittelachse einpressen - wie halt beim Plastik-Bic. Eine technisch einfache Lösung - und die Minen kann ich annähernd weltweit für ein paar Cent nachkaufen....