Beiträge von Micha M.

    Das ist auch bei einreihigen Scheiden einfach, sowohl bei einem Gürtel als auch auf MOLLE.
    Hat mich vor Zeiten schon gewundert, als Fernspäher anfragten, wie sie das mit der ebenfalls einrehigen GTK-Scheide anstellen sollen.


    Es gibt verschiedenste Möglichkeiten, hier mal eine als Beispiel:



    Paracord auf der ungelochten Scheidenseite hinter dem Koppel durchführen. Oben und unten ums Messer legen. Auf der gelochten Seite die Paracord-Enden hinter dem Gürtel kreuzen, vorn durch zwei Montagelöcher der Scheide ziehen und mit Knoten oder Kordelstopper sichern.
    Hält wackelfrei.


    Falls der Knoten auf der Vorderseite optisch stört, kann man die durch die Löcher geführten Enden auch noch mal hinter den Gürtel führen und dort auf der Hinterseite verknoten....


    Tante Edit legt hier mal die hübschere Version nach:


    Allerdings mit dem Unterschied, daß die Firmen wegen ihrer Standorte die Möglichkeit haben, das vernünftig rechtlich prüfen zu lassen, während es ja ziemlich aussichtslos ist, so etwas gegen "chinesische Rohlinge" durchzuklagen.....


    Das können dann also die Firmen untereinander ausmachen, danach kann der Interessierte ja immer noch für sich entscheiden, ob er eine andere "moralische" Hürde für seine eigene Kaufentscheidung setzt. Wer bereit ist, 800-1500 Euro für ein vergleichbares Mad Dog auszugeben, wird seine Kaufentscheidung wohl ohnehin nicht durch ein 100Bucks-Messer revidieren.


    Natürlich ist es interessant zu sehen, für welchen "Kurs" man so ein Messer anbieten kann. Selbst bei Verdoppelung des Maxpediton-Preises wegen höherer US-Arbeitslöhne bleibt ja eine mehr als ansehnliche Differenz, die man dann wohl größtenteils für Namen und Exklusivität bezahlt. Kann man auch machen, nichts dagegen - ist aber interessant zu wissen....


    Die meisten Weiterverkäufe, an die ich mich erinnere, betrafen Mad Dogs in "MINT"-Zustand. Die Maxpeditions laden jedenfalls dazu ein, sie auch tatsächlich mal zu benutzen....

    Bundespolizist darf man ja so nicht werden :)
    Und zynischerweise wird das dann noch damit begründet, man sei ja "Erstkontakter" gegenüber ausländischen Mitbürgern, da solle ja kein schlechter Eindruck entstehen.....Dass deren Großeltern eher von deutschen Schergen in penibel ordentlichem Erscheinungsbild Typ "Spießer-Muttis Lieblingsschwiegersohn" ermordet wurden, spielt ja keine Rolle...


    Staatsbürger in Uniform, die man dann noch "zivilgesellschaftlich" als "Dienstkleidung" verschwurbelt? Freier Geist der 68er-Generation, zu der die jetzt altersmäßig so langsam ausscheidenden Entscheidungsträger ja meist gehört haben? Nix davon, deutsche Spießer-Sehnsüchte feiern fröhliche Urständ.


    Heute hat man als aufgeschlossener Mensch zwar singende vollbärtige Transvestiten toll zu finden und über unterschiedliche kulturell geprägte Erscheinungsbilder entzückt zu sein - nur schon als Zugbegleiter oder Streifencop muß man ja "ordentlich" und "seriös" ausschauen, was auch immer das bedeuten mag.


    Natürlich bürgen konservativ-konventioneller Bekleidungsstil und am besten noch Krawatte für Seriosität und Gesetzestreue: wie bei den Herren Hoeneß, Madoff, Homm, Zumwinkel, den Horden "ordentlich" gekleideter Steuer-CD-verewigter Rechtsbrecher und den meist betont bürgerlich-spießig daherkommenden Kinderschändern....Aber vielleicht hat man ja diesen Blickwinkel bei Innenministerien eher nicht?? Woher sollen die das auch wissen?


    Ich finde es beklemmend, daß die Politik ständig davon schwafelt, man müsse aus der Vergangenheit seine Lehren ziehen, insbesondere aus der deutschen Vergangenheit - trotzdem kann man nicht nur, was "Seriosität" angeht soll man sogar eher ausschauen wie Heydrich als wie Dutschke...


    Unsere Gesellschaft wendet sich von der Freiheitsliebe und -suche voriger Jahrzehnte erschreckend ab, verzichtet widerspruchslos auf Privatsphäre, wenn man das pauschal mit Schutzinteressen begründet, läßt sich lieber das Feierabendbier in der S-Bahn verbieten, als darauf zu bestehen, dort den Randalierern konsequent in den Arsch zu treten. Sie läßt sich lieber kontrollieren und gängeln, sich die Taschenmesser aus der Tasche ziehen, statt darauf zu bestehen, daß in puncto Jugendkriminalitätsbekämpfung weniger gelabert und mehr getan wird. Und die Neigung zu spießigen Vorstellungen zu einem individuellen Erscheinungsbild ist heute sogar bei jungen Leuten wieder weit verbreitet, wenn sich da die Elterngeneration an die Kämpfe der Jugend um Jeans und lange Haare erinnern, mögen sie es wohl kaum glauben.....Es ist wohl leider kein Klischee, daß viele deutsche Michel sich im Zweifel dann doch ganz gern kommandieren und uniformieren und in den Gleichschritt bringen lassen.....


    Kompliment, Firesteel, ist toll geworden! :thumbup:

    Sorry für den zusätzlichen Thread, das hatte ich nicht mitbekommen :)


    Na, dann schauen wir doch mal, ob die Messer irgendwann angeboten werden.
    Da beide Firmen in den USA ansässig sind, soweit ich weiß, steht ja bedarfsweise einer juristischen Klärung nichts entgegen....

    Ein Freund hat mich heute auf die Fixed von Maxpedition hingewiesen, mir waren die Modelle jedenfalls neu:


    http://www.maxpedition.com/sto…xed-Blade-Knives-c171.htm


    Die Kleinsten sind mit ein wenig gutem Willen oder nach dem ersten richtigen Nachschliff imo 42a-konform.


    Die Messer wirken auf mich ziemlich Mad Dog - inspiriert, liegen aber in einem viel vernünftigeren Preisbereich.
    Im Grunde sind die konsequent auf Low-Budget-Mad Dog-Knife ausgelegt: Ergonomischer Kunststoffgriff, typischer Choil, insbesondere auch Klingenfinish durch Feuerverzinken...äääääh......Hartverchromen.


    Mein Favorit: Die Short Clip Point - Modelle

    Ausgezeichnet! :thumbup:


    Finish, Schliff der Klinge, Dachkantschliff und Filework des Rückens, Gestaltung des Schlagelements, Materialwahl und Formung der Schalen - vereint zu einem wunderschönen Messer.


    Hut ab! :hatsoff:

    Bei mir eingesetzt: Fiskars 600 in der Cordura-Gürteltasche des kleineren Modells.
    Das Beil liegt im Auto und ist vorgesehen für kleinere bis mittlere Arbeiten begrenzten Umfangs.
    Das 600er (oder aktuell das X7) paßt an/in den Rucksack, insofern tendiere ich nicht zu einem Modell mit kürzerem Schaft, um nicht zuviel Schwung einzubüßen.


    600er und X7 haben für mich eine angenehme "Skaleneinstellung" zwischen Handlichkeit/Führigkeit und Kopfgewicht, sehr kräftigen Anwendern sind sie manchmal ein wenig zu leicht (Kopfgewicht). Für mich paßt das!


    Auch beim Handbeil gibt es sicher nicht "DAS" Beil für jede Situation und jeden Anwender, ich weiß, daß erfahrene Outdoorer wie der "Bootsmann" z.B. wohl andere Modelle vorziehen - andererseits habe ich bei Tony Lennartz dann auch das Fiskars in der Verwendung vorgefunden und somit erleichtert, daß das Ding wohl nicht ausschließlich was für selten anwendende Städter sein muß :)


    Sehr überzeugend fand ich das Handbeil von Mirko Günther, das ich bei "Geronimo" einmal ausprobieren konnte. Kopfgewicht ist wählbar, das Beil ist handlich und schneidet ausgezeichnet, die Verarbeitung ist wirklich sehr gut!


    M48: So ein Ding haben wir mal in Langgöns bei sehr moderatem Werfen abgebrochen, während mein oft gescholtenes CS Vietnam Hawk mit dem ersten Stiel schon zighundert Würfe schadlos überstanden hat....Und vor allem: Hawks mit penetrierendem Spike laden zum bösen Verdacht einer HuS-Waffe ein, während ein Hawk mit Hammerkopf oder Hebelspike (wie Feuerwehrbeil) sich werkzeugmäßig besser "vermitteln" läßt. Unter uns wissen wir sehr wohl, daß auch penetrierende Spikes in fast allen Fällen Löcher in Scheiben oder Blech oder Leichtbautüren hauen sollen und nicht in Köpfe - aber vermittelt das mal dem waffentechnisch halbgebildeten Ordnungshüter im Einzelfall...


    Ansonsten noch im Bestand:
    Für Privat und Dienstgebrauch ein Feuerwehrbeil mit Hebelspike und Absperrpfahlschlüssel.
    Als Durchsuchungshilfsmittel und Öffnungshilfe ein modifiziertes Vietnam-Hawk mit eingeschweißtem Stahlstiel
    Fürs Vergnügen (natürlich nur auf umfriedetem Besitztum zum sportlichen Werfen für in Echtzeit mitlesende Schlapphut-Schnüffler) ein CS Vietnam-Hawk mit Holzstiel


    Die Hawks mit ihren leichten Köpfen taugen imo nicht wirklich gut zur Holzarbeit, das Kopfgewicht ist oft gering, die Schneidenlänge auch. Da ziehe ich im Direktvergleich ein schweres Camp Knive wie ein Becker BK9 vor.

    Bei der Bestellung eines einzelnen Messers in diesem Preissegment macht meist das Auslandsporto den Preis "kaputt". Das lohnt eigentlich erst, wenn man das Porto auf mehrere Messer aufteilen kann. Bei Knifecenter.com z.B. sind derzeit auch einige Cold Steel - Messer wirklich SEHR günstig, oder auch ein paar CRKT-Modelle.


    Den besten Schnitt machst Du, wenn Du einige Messer zusammenbekommst, der Gesamtwert einschl. Porto dabei aber knapp unter 150 Euro bleibt. Dann werden nur 19 Prozent "Einfuhrumsatzsteuer" erhoben (= "Mehrwertsteuer") und noch kein Zoll. Und der Einzelanteil pro Messer an den Frachtkosten ist dann klein genug, um den Gesamtpreis noch attraktiv zu machen.


    Legt man da z.b. noch ein Hold Out daneben, ein CRKT Crawford Kasper und einen der praktischen CS-Spikes, kommst Du auf einen Frachtkostenanteil von ca. 7,50 Dollar pro Messer. Dann läge das Ghostrike mit der normalen Scheide bei 47,50 Dollar, umgerechnet und nach Steuern also etwa bei 42 Euro. Das wäre es mir wert....

    Hier einmal ein paar erste Blicke auf eine interessante Neuvorstellung von Gerber - das Ghostrike, das es in 2 verschiedenen Ausführungen gibt, die sich durch die Scheiden bzw. Tragemöglichkeiten unterscheiden.


    http://www.bladehq.com/item--G…-Fixed-Blade-Knife--23922


    http://www.bladehq.com/item--G…-Fixed-Blade-Knife--23923


    Für mich ein interessantes Messer mit seiner moderaten Größe und dem gummierten Griff, auch der Preis ist einladend. Leicht, flach, hinter Handytaschen oder Gürteltaschen usw. gut verbaubar....
    Persönlich hab ich auch nix gg. 420HC, das läßt sich wirklich scharf bekommen, mein Buck Strider ML ist eines der schärfsten Messer in meinem Bestand...


    Hier mal bewegte Bilder am Mann....


    http://www.youtube.com/watch?v=PfnJpkZyRF8


    http://www.youtube.com/watch?v=D7YP0aDXrtk

    Gerade das Modell mit Holzstiel und Hammerkopf finde ich übrigens auch unter dem Aspekt der Mitführung interessant, da hier die "Anreize" durch Gestaltungsdetails nicht vorhanden sind, eifrige Staatsbedienstete darin phööööööse HuS-Waffen von Jugendgangstern vermuten zu lassen, selbst wenn es wandernde Graubärte nur zum Campen mitführen....