Beiträge von Micha M.
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Hernandez, kandidierst Du für den diesjährigen Darwin Award?

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Wen haben sie denn für den Boden abgehäutet??

Meine Einsatztasche ist von Eastpak - seit 16 oder 17 Jahren ist sie jeden Tag mit unterwegs.
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Ich habe so eine Tour selbst schon zweimal vor Ort machen können - und war sehr beeindruckt davon, wieviel Zeit sich Maurizio und Mauro genommen haben, um Ideen und Projekte zu erklären.
Das wär ja mal was....ne TF-Werksführung....und anschließend ein grandioses Befressnis in einem der wunderbaren toskanischen Grillfleischtempel

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Ich komm ja eher aus der "taktischen" als Outdoor-Ecke und mag Tomahawks wirklich. Ich liebe mein leichtes Vietnam Hawk

Aber als Werkzeug ist das im Vergleich mit nem ordentlichen kleinen Beil fast immer unterlegen. Empfindliches Blatt, ungünstigere Relation von Kopf- und Stielgewicht usw.Daher würde ich an Deiner Stelle kein Hawk wählen, sondern ein Beil wie die bisher vorgeschlagenen.
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Die ist allerdings fast einen halben Meter lang und wiegt ein Kilo...
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Das ist so, weil sie den Prellschlag weniger abfedert als ein Stiel aus Holz oder Kunststoff.
Ich hab dasselbe Modell mit Holz- und mit Stahlstiel, den Unterschied merkt man vor allem im Handgelenk.
Weiterer Unterschied: Eine traditionell geschäftete Axt kann man im Schadensfall einfacher wieder neu schäften als einen Axtkopf mit eingeklebtem oder eingeschweißtem Stiel.
"Trotzdem" verwende ich selbst eine 600er Fiskars im Corduraholster des noch kleineren Modells. Das kleinere ist sehr gut auch in kleineren Packs unterzubringen, das 600er paßt aber ebenfalls in meinen Wanderrucksack, sowohl rein als auch an der Seite hinter der Seitentasche befestigt....
Tante Edit: Das 600er heißt mittlerweile X7, das noch kleinere Modell X5.
Kleiner als ein X5 sollte die Sache nicht werden.Falls es eher was Traditionelles sein soll, wäre auch Mirko Günther einen Blick wert:
http://www.damastklinge.de/damastklinge_texte/de_beilef.htm
Kumpel "Geronimo", der ja sehr outdoorerfahren ist und diese Dinge auch regelmäßig praktisch anwendet, hat mir ein kleines Beil von Günther gezeigt, das mich wirklich überzeugt hat.
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Wenns auch mal "wild" ausschauen darf, wäre vielleicht das Viper Maga auch ne Idee...Mein Eindruck vom Preis-Leistungs-Verhältnis und der Qualitätsanmutung von Viper ist wirklich gut.
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Scheidet hier ja aus, der Threadstarter hat ja schon eins...
Läßt sich aber scharf bekommen, mindestens gute Gebrauchsmesserschärfe.
Da ist eher die Schnitthaltigkeit das Problem als die Schärfbarkeit.Aber stimmt: Wünschenswert wäre bei so einem Dauerbrenner mal ne Auflage mit schnitthaltigerem Klingenstahl, meinetwegen VG-10.
Mein Wunschtraum: Otanashi-Noh-Ken mit VG-10-Klinge und Carson-Flipper

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Ich trau mich ja kaum....vielleicht zu "popelig" und zu billig....aber ich hab grad wieder mein M16-14 in der Hand, mehr als ein Dutzend Jahre alt mittlerweile....flippt senkrecht bei aufgelegtem Handrücken nur durch Flipperzug.....da sind andere, teure Messer oft "verhinderert".
Wenn es schlank sein soll und flippen wie Hulle, was wäre denn gegen ein M16-13SF einzuwenden?
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Das Otanashi ist ein ausgezeichnetes Messer, insofern ist eine kleinere Variante natürlich begrüßenswert für Interessenten, denen es dann doch eine Idee zu groß ist.
Allerdings läßt auch das ausgewachsene Otanashi, das sehr flach baut und tief in der Tasche sitzt, sich wirklich sehr gut tragen.
Daher hätte ich spannender als eine etwas eingedampfte Folderversion ein ähnlich schlankes Fixed mit der Otanashi-Klinge gefunden, sozusagen als "Field Grade"-Alternative zum Bob Lum Tanto Fixed.
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Sie würde "Ärger bringen", wenn entweder die Gesamtgeometrie der Klinge nicht zureichend für die Aufgabe dimensioniert ist oder ein Material- oder Härtungsfehler die Klinge schwächt. In all diesen Fällen gäbe es auch ohne Kehle Probleme im Gebrauch.
Ihr macht bei "vorsichtigerem Batonen" Messer kaputt? Mensch, wie macht Ihr das? Ich habe schon mit Lindbloms und Moras mit dem Schlagholz Scheiben von gelagerten Holzkloben heruntergehämmert. Beim Testen des ausgezeichneten "Jagdmeisters" von Tony (sorry: Eickhorn Hunter ist gemeint) habe ich dieses mit ausgeprägtesten Hohlkehlen versehenen Messer (sie laufen vorn frei aus, um beim Abfangen einen sicheren Pneumothorax zu gewährleisten) ähnliche Aufgaben erfüllt.....Okay, ich seh manchmal in Videos Leute wie ein Berserker auf das Messer einschlagen beim Schlagholzeinsatz - völlig unnötig und unsicher. Da ist nicht das Messer die "Schwachstelle", sondern der Anwender.
Die Diskussion mit Roman finde ich, wenn ich höflich sein will, wirklich putzig, wenn ich es nicht sein will, finde ich sie albern, sorry...
Roman baut Messer, mit denen Leute bei Demo-Videos schon Autotüren gespalten, mit hohem Impact geworfen oder ansonsten Dinge getan haben, die sich im Grenzbereich real vorstellbarer Belastungen abgespielt haben. Er selbst testet, soweit ich weiß, durchaus auch mal mit einem Hammer die Härtung seiner Messer und fabriziert Kerben in Schlagflächen. Nur drischt er dabei nicht hirnlos mit nem Stahlhammer irgendwo aufs Messer....was soll das auch? Baut Ihr meinetwegen Eure nach Datenblatt und Rechenschieber maximal robusten Messer, häuft man dann bei völlig unrealistischen "Tests" einfach nur das notwendige Schäufelchen mehr mißbräuchlichen Unsinns auf, wird auch das in die Knie gehen....Alter Spruch, aber immer noch richtig: Außer meiner Dummheit und meinem Übergewicht ist auf dieser Welt nichts unzerstörbar.
Diese theoretischen "Datenblatt"-Diskussionen werden sehr häufig von Leuten geführt, die dann die Objekte ihrer Begierde nach ein paar Jahren jungfräulich und unbenutzt wieder verbimmeln, sich aber zwischendurch gern im Ruhm ihrer Sachkunde sonnen (wobei ich nicht Sammler mit bewundernswerter Sachkunde und Vergleichsmöglichkeit diskreditieren will!).
Variante 2 ist eine Entfernung vom praktisch Ausschlaggebenden zugunsten theoretischer Maximalwerte. Auswirkungen, die sich weitab der von mir realistisch ausübbaren Belastungen ergeben, sind für mich eher weniger relevant...
Persönlich verlasse ich mich dabei lieber auf die praktische Erfahrung von Roman - an seinen Messern habe ich noch nie etwas auszusetzen gefunden und ihnen noch nie Schaden zugefügt.
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Was mich an dem Messer wirklich interessiert: Diese sardischen Hirtenmesser sind Gebrauchsgegenstände, das ist belegbar. Sie sind nicht als Waffe konzipiert worden, sondern als Gebrauchsmesser (und wurden so auch über lange Zeit verwendet). Damit sehe ich darin - auch wenn das irgendwelche gehorsamen Wiesbadener ergebnisorientiert vielleicht anders sehen - wirklich keine HuS-Waffe. Und Einhänder sind die Messer auch nicht.
Die Originale sind leider Slipjoints - bei dieser Klingenlänge (für irgendwelche unkundigen namenstanzenden Chöngeister: man braucht auch lange Messer als Gebrauchsmesser, zumindest zu Zeiten, in denen man noch nicht selbstverständlich Schnittbrot und geschälte Toffeln im Glas gekauft hat...) birgt mir das einfach zuviel Antichance, irgendwo im vorderen Klingendrittel mit dem Rücken anzustoßen und mit viel Hebelwirkung gegen die Rückenfeder zu drücken....
Das Resolza ist nun ein Zweihand-Linerlock, das gefällt mir aus Sicherheitsaspekten (für die Herrschaften, die zwar jede Dornenhecke mit Warnschildern und jede Mikrowelle mit Hinweisen auf die nicht vorliegende Zweckbestimmung zum Haustiergaren versehen möchten, andererseits bei Messern aber meinen, jede Sicherheitserwägung diene nur zum besseren Abschlachten von Mitmenschen) deutlich besser.Das wäre für mich also ein schöner Wanderfolder, eher nicht für die sicher auch hier wieder auftretende "Wir bauen bei jedem Spaziergang ein Blockhaus mit Messer und Schlagholz"-Fraktion, aber jedenfalls für Stöckchenschnitzer, Brotzeitfreunde und vor allem auch für die Freunde eines wirklich schneidfähigen Steakmessers im Biergarten

Was ich allerdings klären möchte: Als Griffmaterial ist Anticorodal angegeben, also das gehärtete Alu, das z.B. auch beim Nemesis und MPC verwendet wird. Der Griff ist "mal eben" fünfdreiviertel Zoll lang (Buchs-Amigo: vierzehneinhalb cm
), Collini gibt als Gewicht des Messers aber nur 93 g an. Das ist imo mit Alu als Griffmaterial nicht zu machen und deutet eher auf Kunststoff hin. Welcher ist das dann? Auch mit dem stabilen G10 ist das so eher nicht drin.Vielleicht kann einmal einer "unserer" Händler die Frage weiterreichen, oder vielleicht x-blades?
Wäre sicher nicht nur für mich interessant... -
Du weißt ja, daß ich diese Art von Tomahawk mag und auch selbst welche habe - Deine Umsetzung des LaGana gefällt mir sehr gut!

Besonders das linke (mit dem etwas helleren Stiel und der etwas längeren Schneide) finde ich sehr ansprechend.
Falls Du eins oder beide behältst, würde ich die wirklich gern einmal ausprobieren und damit werfen, wenn wir mal wieder um ein Feuer hocken

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Das sollte man ohnehin mal mit ner Holzleiste o.ä. ausprobieren.
Ist aber sehr von der Art der getragenen Kleidung abhängig. Bei vielen Jeans sind 19 cm Messerlänge schon problematisch, bei den meisten Cargo-Hosen ist das gar kein Problem.
Ich trage z.B. auch Messer wie das CS Spike in der Hosentasche der Cargo-Hose...ist mit Scheide gut 21 cm lang... -
Da steht nur "am liebsten..." und nicht, daß er - wie gewisse Kumpels - bei der geringsten Konkave einen anaphylaktischen Schock bekommt

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Sidekick und übrigens uach das USMC Stealth klingen für mich am direktesten nach dem Anforderungsprofil.
Auch einen Blick wert: TOPS Desert Son, außerdem das Bandit, bei dessen Kurs auch noch ne vernünftige Kydex "obendrauf" drin wäre...
Was Raidops angeht, trägt sich das flache CQB-F4 in der vorderen Hosentasche deutlich angenehmer!
Außerdem einen Blick wert: Spartan Enyo, eins meiner meistgeführten kleinen Messer...
Soll es mehr Schneidleistung als Prockel-Unempfindlichkeit sein, wäre aber auch ein Enuff noch in dieser Größenklasse - und eine meiner Lieblingsempfehlungen
: das Small Trigonaut.Wenn es nicht Serie sein soll: AndreasJ, einer der TCU-Messermacher, hat kürzlich sehr schöne kleine Ganzstahl-Tanto gebaut, daran mußte ich sofort denken, als ich das Anforderungsprofil sah....
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Den Hersteller kann ich ebenfalls empfehlen.
Habe seit einiger Zeit dieses schlanke Tool hier im Gebrauch und bin absolut zufrieden.
Stabil gearbeitetes Metallgehäuse, zuverlässige Mechanik, kein Wackeln der Klinge, extrem scharf - sehr diskretes, kugelschreibergroßes Tool, vielseitig einsetzbar....