Sehr berechtigter Hinweis! 
In der Tat hängt die Auswahl des richtigen Tools sehr vom Anwendungsbereich ab.
Gerade Einsteiger haben aber oft noch nicht den Überblick zu entsprechender Differenzierung - sie sehen, daß ein bestimmtes Modell irgendwo "funktioniert" oder ihnen in der Anwendung gefällt...und verallgemeinern.
Die meist kürzeren, oft 16zöllien Bolos sind nicht die beste Wahl z.B. zum Roden, gegen stacheliges Buschwerk usw. Da wäre z.B. eine längere, vorn leichtere Machete mit dünnerer Klinge geeigneter, bei jemandem von 1,80 Größe wäre da z.B. zu einem 22zölligen Modell meist eher zu raten.
Bei diesen Arbeiten kommt es auf Klingenstabilität viel weniger an, es geht um Reichweite, die dann über die Klingenlänge vorn das Tempo bringt, das für eine Durchdringung weicheren Schneidguts reicht. Und das Gewicht sollte längeres Schwingen zulassen, wie man das ja z.B. bei Rodungsarbeiten benötigt. Bei Brombeergesträuch ist man normalerweise um jede Handbreit froh, die man weniger in das Zeug hineinrücken muß 
Die Herbertz-Modelle (nicht der Billigkram, sondern die alte Haumesser-Serie mit Holzgriffen, von der es ja auch eine Bolo-Version gab) haben durchaus ihre Verdienste, aber viel eher beim Umgang mit sehr festem, widerstandsfähigem Schneidgut und kürzeren Anwendungszeiten. Die bringen, eben gerade bei Bolo-Form, viel Impact, sind stabiler und höher gehärtet und machen sich z.B. als Camp Knife oder zum Zurichten von Holz nicht schlecht.
Wie Roman würde ich bei einem machetentypischen Anwendungsbereich eher zu Ontario raten - und einer anderen Form als der eher kompakten, auf Impact ausgelegten Bolo-Form, es sei denn, das Teil soll doch eher mit in den Wald...DA aber konkurriert es dann mit anderen sinnvollen Formen, über die man auch nachdenken sollte, insbesondere dem Gertel.
Oder eben zu einer Tramontina mit hoher Praxisbewährung im klassischen Einsatz, vor allem aber auch mit dem Potenzial zum Pimpen des Griffs (Anpassung des Holzes an die Hand, Tapen mit Griffband usw.)