Beiträge von Micha M.

    Na, da fühl ich mich doch gleich wieder viel sicherer in Deutschland, weil hier solche Messer verboten sind :)...Muß nur noch der "Kundschaft" irgendwie beibringen, daß sie ja viele Gewalttaten eigentlich gar nicht mehr begehen dürfen, weil man dafür ja schon vorher ne OWi nach 42a oder gar ne Straftat durch Besitz eines verbotenen Messers begehen muß.
    Muß man natürlich nicht, die allermeisten Messer-Gewalttaten werden ja eh mit Ramschmessern oder Küchenzacheln begangen....aber es wäre doch schön, mal ihre Gesichter bei so einer Belehrung zu sehen, vor dem Auditorium begeisterter Gutmenschen-Aktionisten.
    Bislang haben die "Bösen" trotz Besitzverboten keinerlei Probleme damit, sich immer neue Butterfly-Messer und Wurfsterne zu besorgen - die wurden ja nur von den ohnehin Rechtstreuen brav abgegeben, die damit eh keinen Blödsinn gemacht haben und hätten.


    Da können die "Messer-Hasser" noch ein paar Wachen schließen und durch die allgemeinen Stellenkürzungen bei den Cops auch noch ein paar Jugend-Kontaktbeamtenstellen zusammenstreichen, sie haben ja mit dem Verbot von Schlagringmessern oder Balisongs schon sooo viel für die innere Sicherheit in diesem wunderbar freien Land getan :)

    Neben dem Klassiker der Feldhose von Leo Köhler (für mich unbedingt aus BW-Moleskin, nicht aus Mischgewebe!) hat sich auch die etwas "lässiger" ausschauende Kommandohose gut bewährt, die es u.a. auch grün und schwarz gibt...


    ww.leokoehler.com/GeneratedItems/Artikel Hosen/Art.127-KOMMANDO.html


    Trägt sich von Beginn an sehr angenehm.


    Und tatsächlich auch einen Blick wert, obwohl es ja eher als Mode- denn als Einsatzlabel gilt:


    Pure Vintage Trouser von Brandit


    http://www.asmc.de/Bekleidung/…tage-Trousers-oliv-p.html


    War auch erst skeptisch, mittlerweile haben aber "Probekäufe" zig Wäschen, langes Tragen, lange Wanderungen und in einem Fall sogar mal einen heftigen Sturz (letzteren übrigens eindeutig besser als die darunterliegende eigene Pelle auf dem Knie...) überstanden.


    Allerdings sind Gimmicks wie Stiftlaschen am Unterschenkel einigermaßen sinnfrei :)


    Schade, daß "grünbunt" ausfällt, die alleinglücklichmachende "Cargo"-Hose ist eh die hier:


    http://www.armeeladen24.de/arm…-kongo-tarn-gebraucht.htm

    Ausgezeichnet! :thumbup:


    So hatte ich das mit den "Einlagen" gemeint. Sehr variabel im Sinne des Trolls, aber darüber hinaus läßt der Griff ja "auch noch" zu, solo als Rahmengriff oder auch mit einer Paracordwicklung geführt zu werden, die sich wegen der Löcher auch noch sehr einfach und definiert anbringen läßt.


    Das mit den Griffeinlagen ist jetzt sozusagen noch das "Sahnehäubchen" auf einem bemerkenswerten Projekt :)

    Und noch mal den alten Thread wiederbelebt :)


    Mittlerweile führe ich selbst ja vor allem Romans Stöcke, zuweilen auch noch immer den City Stick.


    Es gab ja lange keine "Tactical Walking Sticks", die man meinetwegen auch gut zu Feldzeug oder Einsatzzeug tragen könnte....


    Mittlerweile gibt es u.a. diese beiden Modelle:


    http://www.coldsteel.com/Product/91WALK/WALKABOUT.aspx


    Noch interessanter, oben schon mal erwähnt:


    https://www.youtube.com/watch?…y0EqSj_mEGQq00-yD54FpG8VF


    http://www.kabar.com/accessories/32


    Leider kostet der untere Stock so um die 100 Euro, wirkt aber brauchbar.
    Hat den schon jemand hier??

    Grad vergessen: Mach ihm doch einfach 2 Kydexstreifen, die er senkrecht oder waagrecht vor oder hinter die Scheide schrauben kann. Das ist sehr praktisch, man kann damit bombenfest die Scheide an MOLLE montieren oder z.B. auch ne Lampen- oder Magazintasche auf die Messerscheide montieren...

    Verschiedene Möglichkeiten, die auch davon abhängen, ob die Scheide dauerhaft oder schnell abnehmbar angebracht werden soll.


    Anbringung mit Tek-Lok ist möglich.
    Weiterhin gibt es spezielle MOLLE-Adapter, z.B. Malice Clips von Benchmade


    http://www2.knifecenter.com/it…e-large-malice-molle-clip


    oder MOLLE-Clips von CRKT


    http://www2.knifecenter.com/item/CR9800/CRKT-9800-MOLLE-LOK


    Oder man baut die Kydex auf einen Cordura-Träger, der hinten ein Schlaufensystem hat.
    Das geht auch abnehmbar und ist z.B. nicht schlecht beim FKMD UTK umgesetzt.


    http://www.coltelleriacollini.…x-fx-635-t-utk-large.html


    Einfache und bewährte Lösung: Anschlaufen mit Paracord
    Das geht bombenfest sowohl bei "einreihigen" gefalteten Scheiden als auch noch einfacher bei "zweireihigen" mit Hohlnieten auf beiden Seiten.


    Soll dauerhaft befestigt werden, ist bewährte Praktikerlösung das Verwenden kleiner Kabelbinder...

    Ich finde ihn auch sehr gelungen - und übrigens auch sehr schön! :)


    Guuut, auf die Löcher würde ich "verzichtet" haben, aber das ist ja ge- und erklärt :)


    Die Mulde ist weniger eine Sache großer Kraftübertragung, Nice-Dice, eher eine eines möglichst sicheren und "orientierten" Griffs. Auch im T-Griff rutscht man ja wegen der PEs nicht auf die Klinge, es geht eher darum, daß der Daumen "richtig" und "orientiert" liegt. Ist schwer zu beschreiben, weil der subjektive Aspekt dabei eine Rolle spielt :)
    Ich finde, Du hast das sehr schön gelöst :thumbup:

    D2 wird ja immer kontrovers diskutiert und ist jedenfalls für ein Messer nur dann eine gute Wahl, wenn die WB wirklich gut durchgeführt wird, damit steht und fällt da noch mehr als bei anderen Stahlsorten.
    Hinsichtlich einer fein schärfbaren Schneide liegt der 154CM wohl vorn.
    Ich selbst bin ja für Messer, mit denen man tatsächlich umgeht, durchaus auch ein Freund von Böhler N690 oder eben N695 / 440C...

    Großes Kino! Die Messer sehen phantastisch aus.
    Imo die schönste Silhouette eines SOG Bowie mit seinen mehrfachen Rückenbögen, die ich bislang gesehen habe.
    Und durch das Finish wirken die Messer noch cooler.


    Ich zieh wirklich den Hut davor, daß Du dieses Projekt durchgezogen hast.
    Das Ergebnis ist sehr spannend und ein wirklicher Augenschmaus wohl für alle Old-School-Fans! :thumbup:


    Wenn wir uns mal sehen, lass uns den Spaß machen, die Vorbilder (ich hab die 3 Modelle ja von SOG) neben Romans Interpretation zu legen und hier ein paar Bilder vorzustellen!


    Ich plaudere ja zuweilen mit Roman - gerade auch über diese "Richtung" - aber er hat kein Sterbenswörtchen verraten.


    Großartig!

    Großartig! :thumbup:


    Die sehen alle 3 einfach phantastisch aus, ich wüßte wirklich nicht, für welches ich mich entscheiden würde. Der Rücken des mittleren, insbesondere der Bogen zur Spitze hin, sind großes Kino, imo perfekt gelungen.


    Was für ein tolles Projekt! Bin wirklich begeistert.


    Bin wirklich sehr gespannt darauf, sie einmal in die Hand zu bekommen.

    Kibo, stimme Dir fast uneingeschränkt zu bei Deinen Überlegungen über Zusammenhänge zwischen Größe, Gestaltungsdetails und verdeckter Trageweise. Und es ist immer interessant, auf diesem wirklich sachkundigen Level mit Dir über solche Punkte zu fachsimpeln! :thumbup:


    Das GTK kenn ich ja ganz gut, Tony hat mir ja damals die Ehre gemacht, mich in sein Beraterteam aufzunehmen und an der Gestaltung mitwirken zu lassen. Tatsächlich läßt sich das Messer auch bei seiner "ausgewachsenen" Größe sehr gut verdeckt führen, ich hab selbst eines in der Normal- und eines in einer einschneidigen Custom-Version, sie führen sich sehr diskret bei Bedarf.


    Mir ging es eher darum, die von Nice-Dice gewählte Größe nicht zu verwerfen und daran zu erinnern, daß eben viereinhalb Zoll auch durchaus ernstzunehmen sind, auch aus funktional / professioneller Sicht, und schon auch Vorteile für verdecktes Tragen liefern (auch wenn das bei geeigneten etwas größeren Messern auch noch geht). Und Du wirst mir zustimmen, daß es je nach Statur und gewünschter Trageposition schon einfacher ist, so ein Messer verdeckt zu führen als ein längeres FS :)


    Und für den Einsatz als Gebrauchsmesser gibt es ebenfalls eben individuelle Vorlieben für die Klingenlänge. Du und ich mögen große Messer, ich kenne aber auch erfahrene Anwender, die im Hinblick auf Führigkeit und Handlichkeit, aber auch Kraftübertragung und Kontrolle der Klingenspitze schon eine begrenzte Länge einfach auch praktischer finden.


    "Bedarf" für einen Dolch: Ich schätze sie durchaus auch als Gebrauchsmesser, insbesondere bei Dolchen mit einer glatten Seite und einer Wellenschliffseite. Mein Pentagon benutze ich hier im Haus recht oft bei ganz normalen Arbeiten.....Der Entwurf von Nice-Dice ist dabei auch nicht so extrem spitz ausgezogen, daß die Eignung für Alltagsarbeiten zu sehr eingeschränkt wird durch eine eintretende Fragilität der Spitze. Das vergleichbare Eickhorn SEK ist ein wirklich praktisches Ding und wird ja auch von den SEen, die es führen, normalerweise ausschließlich als Werkzeug verwendet.

    Wird sich fassen wie ein Rahmengriff, rollt also trotz relativ geringer Höhe nicht.
    Nicht jeder mag das, viele kommen aber sehr gut damit zurecht, siehe z.B. GEK usw.
    Ansonsten arbeiten ja zum Vermeiden des Rollens und zu guter Orientierung in der Hand mit Hohlkehlen im Griff auch Hersteller wie ER oder CS...
    Bedarfsweise läßt sich das ja schnell mit Paracord auffüllen, ich könnte mir aber auch "Einlagen" aus G10 oder Micarta vorstellen. Wäre ja alles bei dieser Bauweise gut zu machen und einfach zu fixieren.

    Das kleine Ding hab ich nicht, da setze ich ja beim "Draußen spielen" auf ein Eickhorn ABW1, aber Demolition Bar und Fubar sind wirklich sehr gute und praxistaugliche Werkzeuge. Insofern kann ich Stanley wirklich empfehlen.

    Länger würde ich es für einen zivilen Einsatz bei dieser Art Dolch nicht auslegen. Was es an Durchdringungslänge dann weniger hat als z.B. ein Fairbairn Sykes, macht andererseits einen Vorteil für das verdeckte Tragen. Und im Zivileinsatz gilt es regelmäßig ja nicht auch noch Gefechtswesten und dicke Ausrüstung zu durchdringen, während 12 cm für ein ungeschütztes Weichziel schon sehr viel Wirkung bringen. Lieber so etwas irgendwo verdeckt, z.B. IWB oder in der Jacke, und überraschend einsetzbar, als auf noch mehr Länge zu setzen. Da bewährt sich dann ja bewiesenermaßen sogar etwas in der Größenklasse eines Sharpfinger :)


    Für den "Dolch im Gewande" ist es doch ganz angenehm, ihn eben auch noch gut ins Gewand zu bekommen :)


    Ich hab ein Eickhorn SEK und ein SOG Pentagon, beide durchaus ernstzunehmen und wirksam...Außerdem soll das Projekt ja auch ein Gebrauchsmesser liefern, auch dafür sind sowohl gute Führbarkeit als auch eine gute Kontrolle über Klinge und Klingenspitze ja kein Nachteil.


    Die seitliche Daumenmulde wurde vorgeschlagen, um im T-Griff (mit einer Arbeit mit den Schneiden waagrecht in beide Richtungen) sowohl Halt als auch Orientierung zu gewinnen. Bei manchen guten Dolchen, z.B. dem V14 von Les George, findet man so etwas. Auch im Hammergriff ist das kein Nachteil, der dann seitlich am Griff liegende Daumen findet parallel in der Mulde auch noch etwas mehr Orientierung. So etwas ist immer besser als bloße Traktion an einer geraden parallelen Fläche. Bei einer ansonsten streng symmetrischen Gestaltung bietet so etwas auch noch den Vorteil, auch ohne optische Kontrolle über die "richtige" Seite informiert zu sein, wenn z.B. der Schliff der beiden Schneiden unterschiedlich ist (unterschiedliche Schärfe/Stabilität der beiden Schneiden wie z.B. beim AF - oder eine Seite mit Wellenschliff wie beim Pentagon...).

    Nicht so dogmatisch, Kibo :)


    Was Hayes, Burnley oder Williams da an modernen Messern aus der ursprünglichen Form ableiten, aber eben nicht als American / Modern Tanto, taugt allemal nicht nur zum Meucheln, sondern liefert sehr gute Gebrauchsmesser. Das kleine Obake oder mein Maiken taugen auch im Alltag....Waffe? Werkzeug? Wir schlagen uns dauernd mit dieser unsinnigen rechtlichen Unterscheidung herum und wissen doch unter uns, daß Messer das sind, was man daraus macht :)


    Mir gings bei der Anregung jedenfalls nicht um einen Verriss des bereits angedachten Modern Tanto, sondern um eine Alternative - und auch das nicht vor allem zum Metzeln :)
    Dabei will ich vielen Modern Tanto ebenfalls sowohl allgemein als auch für mich selbst ihren Alltagsnutzen nicht nehmen, viele davon sind bei mir seit Jahren bewährt im Gebrauch.


    Und in Ganzstahl mit einem so schicken Griff und den Möglichkeiten einer CNC-Fertigung war so ein kleiner gedanklicher Ausflug in Richtung Burnley oder natürlich insbesondere Bud Nealy einfach zu verlockend :)