Beiträge von Micha M.

    Das ist so eine Reaktion, wie ich sie oben meinte :)


    Strider tot? :scratch: ...<Schulterzuck>....Und noch nicht mal Streuselkuchen und Mettbrötchen?


    Man stelle sich vor, Bob Loveless hätte sich SO zurückgezogen, oder Bill Harsey, oder Bo Randall....


    Was muß da an Sympathie und Fan-Solidarität verheizt worden sein, selbst wenn natürlich die US-Resonanz eine andere ist als die hier?


    Und das für ein Unternehmen, das auch im Serienbereich ganz zweifellos stilprägend für den Tactical-Bereich war, nicht nur für Klone a la Linton oder Inspirierte (mit und ohne Eingeständnis) wie Medford....Ich bin überzeugt, der ganze kantige, "überdimensionierte" Technical-Look ist ganz bedeutend von Strider mitgeprägt, bis hinein in Messer ganz anderer Hersteller wie z.B. Extrema Ratio.


    Diese fetten, eckigen Tanto-Brechstangen, die sich nun bei zig Herstellern dann doch so wiederfinden, diese "overbuilt"-Folder mit ganz "unvernünftigen" Gewichten und Klingenstärken, grobe Klötze wie EB und DB, die im Einsatzmesserbereich wirklich Weichen für eine ganze Generation mit gestellt haben....


    All dem gebührt - auch bei den Serienmessern - Anerkennung, selbst wenns für einen selbst nicht das Optimum sein mag.
    Trotzdem ist der Abschied hier kühl, wie man merkt.


    Kommerziell alles richtig gemacht mit diesem Schritt? Vermutlich, fast sicher; denn die Custom-Folder für zweifünf aufwärts bringen sicher mehr ein.....
    In der Vergangenheit mit der Fan-Gemeinde und dem interessierten Fachpublikum alles richtig gemacht (nicht im Sinne von Arschkriecherei wohlgemerkt, sondern im Sinne von entgegengebrachter Wertschätzung und Loyalität!)? Wohl kaum, wenn sich denn der Nachruf so beiläufig und schulterzuckend liest wie hier....

    Tief gestapelt für SO ein Resultat :)


    Folding Smatchet mit Backlock....oder eben "lanzenförmige Klinge mit Rückenfeder-Verriegelung".....


    Dass das nun wirklich von Form und Dimensionierung her ganz nach meinem Geschmack ist, bedarf wohl eigentlich keiner besonderen Erwähnung mehr :)


    Für die bessere Vorstellung: Wie lang und wie hoch ist denn die Klinge, wie lang das geschlossene Messer?

    Warum Aprilscherz, und warum sollte die Frage abwegig sein?


    Schau mal in die Angebote von Condor und Cold Steel.
    Grundüberlegung ist die, daß die Klinge dann vorn nicht zu hoch werden darf (wie bei Bolos z.B.), vor allem aber daß der Griff balanceausgleichend lang genug sein sollte, um den Schwerpunkt nicht ZU weit nach vorn zu verlegen. Ob der sich dann genau im Ricasso befindet oder doch ein wenig davor, wird nicht kriegsentscheidend sein, denke ich. Es geht Dir ja jedenfalls um ein mehr ausbalanciertes denn ein kopflastiges Modell.


    Bei CS wirst Du da die Thai Machete finden sowie die Katana-Machete, beide mit langen Griffen und eher schlanken Klingen. So etwas ist schnell und durchaus brauchbar für Ranken, leichtes, flexibles Schneidgut sowie zur "Home Defense". Robuster ist die Two Handed Latin Machete, etwas länger als gewünscht, aber ebenfalls mit langem vorderlastausgleichendem Griff.


    Bei Condor fälllt mir auf Anhieb z.B. die Thai Enep ein, auch die mit langem Griff.
    Ebenfalls die Daikaju Machete.


    Mehr in den Tactical-Bereich geht dort die Yoshimi-Machete.


    Falls auch eine kürzere Klinge "geht", schau mal auf das nicht nur hier vielgelobte Scrama Bush Knife.
    Gerade wegen dieses Modells kann ich gar nicht verstehen, warum hier die Frage nach langen Griffen an Haumessern/Macheten Staunen auslösen sollte.


    Im Custom-Bereich gibt es z.B. das Mete von Mineralmountain nach ähnlichem Prinzip, allerdings etwas mehr Vorderlast wegen der vorderen "Nase"....


    Auch anschauen solltest Du Dir die Machete von Stihl/Fiskars nach Gertel-Art, ebenfalls mit langem Griff. Auch die verdeutlicht den Sinn einer solchen Gestaltung, folgt sie doch der Formgebung von Waldarbeits-Werkzeugen, die in ganz Europa seit Generationen verbreitet sind.


    Am vorderen Griffende gefasst, bieten solche Haumesser/Macheten mehr Balance, weiter hinten gefaßt viel Schwung und Impact......

    Falls das ein Aprilscherz war, könnte er allerdings bitter nach hinten losgehen, wenn die Reaktionen nun SO häufig die sind, die wir hier lesen: Verdienstvoll, stilprägend, im Serienbereich aber zu statisch....immer auch mit Ärgerlichkeiten und vor allem immer auch mit einer gewissen Überheblichkeit....so,so, sie wollen also nicht mehr....schade eigentlich, aber die Welt geht davon nicht unter....


    Wenn man nicht gerade auf das Feedback seiner "Gemeinde" sch....t, kanns natürlich in so einem Fall dann auch bitter sein, mit einem so relativierten "Nachruf" dann weiterzuleben, wenns ein Joke war :)

    Batoning ist nicht unbedingt eine Frage der Größe des Messers, die ist für freihändiges Hacken ohne Schlagholz viel wichtiger.
    Ich hab schon spaßeshalber mit kleinen Moras und Lindbloms mit dem Schlagholz gearbeitet.
    Denn man muß auch nicht wie ein Irrer auf das Messer eindreschen dabei, das machen vor allem Leute, die dann vor laufender Kamera Messer unbedingt kaputtschlagen wollen.
    Bei Messern dieser Art, also stabilen Messern mit vollem Erl, kannst Du sogar mit begrenzter Wucht auch im Bereich der Klingenwurzel oder knapp am Griff auf den Messerrücken schlagen, wenn sonst nicht genug Platz wäre.
    Es geht ja nicht darum, die Klinge mit Wucht sofort tief ins Holz zu hauen, sondern nur immer wieder Kraftimpulse auf den Rücken der Klinge zu geben, die die Klinge durchs Schneidgut treiben.
    Manchmal ist weniger mehr :)


    Was das Beanspruchen angeht: Das ist eine Klinge mit stabiler Klingengeometrie, und der 420 ist nicht allzu hoch gehärtet und damit auch nicht zu spröde. Beanspruchung sollte das allemal aushalten. Es wird nur eben ein wenig schneller seine Schärfe auch wieder einbüßen als z.B. ein Messer aus 440C oder ATS-34 oder Böhler N690....


    Einfach so oft wie möglich damit umgehen, dann findest Du heraus, welche Punkte der Gestaltung Dich ansprechen und wo Du es lieber anders hättest. Nur so lernt man...

    Na, Du wirst im Gebrauch herausfinden, ob es für Dich gut oder schlecht ist.
    Alles andere sind erst mal nur Meinungen von Leuten mit anderen Vorlieben und Vergleichsmöglichkeiten :)


    Wenn Du selbst die Verarbeitung ordentlich und die Handlage angenehm für Dich findest, ist das ja schon mal ein gutes Zeichen...


    Sieht aus wie ein Sibert-Klon, aber auch das spricht ja nicht gegen das Design.


    420 wirst Du mühelos auf Gebrauchsschärfe bekommen und auch problemlos nachschärfen können, allerdings ist 420 vergleichsweise nicht sonderlich schnitthaltig. Wenn 420, dann hätte ich eindeutig den 420HC von Buck vorgezogen, insgesamt würde mir so ein Messer aber doch aus 440C oder Böhler N690 eben besser gefallen. Aber wenn Du bei Deinen eigenen Schneidaufgaben für Deinen Geschmack nicht ZU oft nachschärfen mußt, soll Dich das nicht stören.

    Der Name ist etabliert, der Ruf und übrigens allerdings auch das Stilgefühl der Macher haben mittlerweile ihre Customs in einem sehr hohen Preisbereich etabliert. Im Serienbereich hat sich in den letzten Jahren eh nur noch sehr wenig getan.


    Also machen sie es wohl wirklich so wie auch andere Firmen: Ruf erwerben mit "Operator' Gear" der ultrarobust-praktischen Sorte, dann den Markt bedienen, der die Kohle bringt: die Sammler, die bereit sind, für so einen Folder mal eben 2 Riesen aufwärts auf den Tisch zu blättern.


    Künstlerisch und gestalterisch ausleben kann man sich übrigens vermutlich in diesem Bereich dann eh besser.

    Bei aller Liebe zu ER: Das Code 4 hat das besser Preis-Leistungs-Verhältnis, eine größere und damit auch für voluminöseres Schneidgut besser ausreichende Klinge und einen sichereren Lock.
    Tri-Ad muß man eben ein wenig beherzter bedienen beim Entriegeln als einen normalen Backlock.
    Dafür finde ich den Böhler von ER allerdings ein wenig schnitthaltiger als das AUS-8 von CS...


    Dünner Griff: Nach Möglichkeit mal in die Hand nehmen...Allerdings sind beide Griffe "ideal" für JEDEN Anwender gleichermaßen...


    Falls Dir die Griffe ein wenig zu dünn sind, denk doch bei dieser Klingenform auch mal über ein Ganzo 704 nach......

    Tacticool, analog, von Casio und günstig ist meine eigene Neuerwerbung:


    Was habt ihr heute bekommen, was morgen? Nr. 11


    Casio MRW 200HB-1BVEF



    Auch richtig taktisch - auch ohne Sprengstoffgürtel oder die "Mutter aller Bomben" - ist der bekannte Terroristenwecker: die Casio F - 91 W
    Hab schon meine zweite, das war bislang die einzige Uhr, die ich mit nichts kaputtbekommen habe, einschließlich mindestens zweier Maschinenwäschen :)
    Und angenehm klein ist die auch....

    Michael: Da würde Dir das Regal nix nützen...Zwischen dem Ausführen liegt das natürlich im Wohnzimmer zwischen Jasmins Wohnungs-Deko :)


    Emvierdeundsoweiter: Jan hat doch recht - ist alles eine Sache der Relation....


    Hier mal ein typisches Wander-EDC. Fixed, Folder, Lampe, ohne den ganzen Kleinkram, den man sonst noch so in den Taschen hat...1100 g.


    Jammert nicht, junge Freunde! Stolz im Studio die Kilos drücken und dann über ein Kilo allerliebster Eisenwaren lamentieren??


    Warst Du an meinem Regal? :)


    Na, vielleicht nicht ganz so "old", aber beide Modelle gibt es jetzt auch schon über 10 Jahre, das CRKT gut 15....Und noch immer stehen sie auch bei mir für Zuverlässigkeit.