Beiträge von Micha M.

    Ihr könnt sie gar nicht sehen, sie sind ja getarnt :)


    Das "Hatamo-ran" von Forumskumpel "Hatamoto" hier in der Runde anderer wie ihr Träger camo-gewandeter Fixed...



    Oben:
    Mora Bushcraft Camo


    Mitte:
    Wilson Tactical Mod. 25 in Woodland-Kydex von com2you-biwak
    Hatamo-ran von Hatamoto in Woodland-Kydex von Argento
    Eickhorn SEK II (einschneidig) DLC, in Digital-Woodland-Kydex customisiert von Blade Systems
    Eickhorn GEK-EDC in Digital-Woodland-Kydex von Kytac-Wernersen


    Unten:
    Vietnam-Spike von Juchten in seiner Digital-Woodland-Kydex
    Strider MT Mod. 10 Mawhinney mit Frag Pattern - Griff in Kryptek-Kydex von com2you-biwak


    Da es hier grün sein sollte, fehlt die wunderbare Dark-Camo-Stoffkydex von Sven....Von ihm kommen aber demnächst 2 weitere, dann seht Ihr sie mal nebeneinander :)


    So, pünktlich mit dem Sandmännchen hat "Mrs. Santa" die Bescherung eingeläutet....


    Vor einiger Zeit hatte Jasmin in einem Schaufenster ein Böker Vollintegral Amboina gesehen, das dann aber dort nach kurzer Zeit vergriffen war.
    Und auch Böker hat diese Version nicht mehr im laufenden Sortiment.
    Das aktuelle Sondermodell aus der "1674"er-Reihe fand mangels der hübschen Fingermulden keine Gnade in ihren gestrengen Augen, also hab ich vor geraumer Zeit mal bei Marc "Beagleboy" angefragt, ob vielleicht noch eins in Shop oder Lager aufzutreiben sei - zunächst mit negativem Ergebnis. Kürzlich, die Anfrage war schon ein Stück her, meldete sich Marc dann: "Sag mal, wolltest Du nicht....??"
    Er war tatsächlich noch auf eines gestoßen und hatte daran und an uns gedacht :thumbup:



    Also hatte "Mrs. Santa" ihr Wunschgeschenk für Micha :weihprost:
    Marc, vielen Dank nochmals auch in Jasmins Namen, großartiger Servie und einfach riesig nett! :thumbup:


    Aber dieses Jahr ist die Bescherung - ungeplant und unerwartet, wie in der Runde schon angesprochen - noch erheblich üppiger ausgefallen...
    Zuerst kam das "Fairbairn-Wulfher" bei mir an, dann gestern noch das "Hatamo-ran", so daß jetzt ein schneidiges Trio unterm Bäumchen liegt :love:



    Allen tatbeteiligten Weihnachtsmännern, Weihnachtsfrauen und Sonnenwendern nochmals meinen ganz herzlichen Dank! :buds:

    Bei der Klingenlänge schmal und dünn...das klingt nach etwas in Richtung Kwaiken.


    Schau doch mal bei Begg, sein Steelcraft Series Kwaiken könnte passen.


    Oder eben bei Burnley / Böker, da gibt es ja in der offenbar angestrebten Preisklasse auch Titan- und Damastversionen des Kwaiken-Flippers.


    Oder ein Quartermaster QSE 13 (oder ne Nummer kleiner das QSE 12) oder ein Rike Knife 1507.....



    Vielleicht eher nach meinem als nach Deinem Gusto :) :


    Das neue CRKT Goken von Williams.
    Ich hatte direkt nach dem Erwerb des Otanashi Noh Ken mal über meinen "Wunschtraum" einer Flipper-Version gemailt, sicher nicht nur ich...
    US-üblich damals relativ gleichgültige Resonanz, aber wichtig ist: Sie habens gemacht :)
    Größenmäßig ein Art zerlegbarer Hissatsu-Folder mit Flipper.
    Das größere Otanashi trage ich problemlos in Hosen- und Jackentaschen....

    Heute leichtes, privat-urbanes EDC...



    Schnell noch letzte Einkäufe erledigt und das Überraschungspaket abgeholt :)


    Messer tipup unterm Sweater, daher ist das Small Trigonaut (3 Uhr) "falsch" herum montiert, auf 9 Uhr ebenfalls tipup das CRKT / Burnley Obake


    Die Uhr ist meine neue Vostok Komandirskie K-35, die Lampe eine schlanke JetBeam BC20 (die übrigens prima in die Messertasche der Köhler-Cargos passt :) ).

    Unglaublich....


    Aus der Distanz von Posts und Chats kann ich anscheinend immer wieder mal ne Zeitlang manche Leute täuschen, die dann glauben, ich sei ein netter Mensch und hätte nicht nur Zuwendung verdient, sondern sogar auch Zuwendungen. Ich red am besten demnächst gar nicht mehr mit meinem Team, sondern poste einfach ihre Aufträge. Passt schon....ich leb ja schließlich auch seit vielen Jahren mit den enttäuschten Blicken einiger Damen, die "den jungen Mann mit der netten Telefonstimme" dann erstmals erblicken...auch bei denen komme ich aus der Distanz wohl besser an. Sniper-Charme, sozusagen: aus der Deckung und Distanz funktionierts :)


    Jedenfalls immer wieder verblüffendste Überraschungen an Freigiebigkeit und Sympathiebekundung :buds: : Roman hat mich schon wiederholt mit wunderschönen Dingen überrascht, die mich nun oft draußen begleiten und alle eins gemeinsam haben - keinen Rest an Zweifel, daß sie alle Herausforderungen und auch mich locker überdauern werden. Da krieg ich erleuchtende Nachhilfe gleich aus zwei Richtungen und werd mit der Aktion "Brot für die Welt, LED-Light für Micha" taktisch-leuchtend bedacht...zwei Forums-Kumpels leisten spontan nach einem Info-Thread Support und statten mich mit der benötigten simpel-unzerstörbaren Nostalgie-Kommunikationstechnik für die nächsten Jahrzehnte aus. Nikko schicht mir überraschend für meine "Kinderchen" ein Gear-Carepaket mit diversen nützlichen Dingen fürs Draußenspielen und Exponaten für den Workshop "Meucheln mit Micha". Wulfher meint überraschend, bei mir wäre sein sehr schöner handgefertigter Dolch in guten Händen....und nun das:



    Vor ner Zeit habe ich hier mal eine Beratung angedreht und mich schließlich unter den Spyderco-Moran-Varianten für das Droppoint entschieden, ein sehr nützliches Messer, das hier ja auch einige überzeugte Anwender gefunden hat.
    Aber natürlich gibt es immer Fachsimpeleien, was man - und sei es individuell - gern vielleicht dann doch im Detail anders gehabt hätte.
    Darüber habe ich mich mit "Hatamoto" ausgetauscht, der einige Vorschläge wohl interessant und auch für sich zielführend fand


    Kürzlich hat er hier ein von ihm gefertigtes Messer vorgestellt, bei dem einige Punkte schon modifiziert waren - verschwiegen hat er allerdings, daß er parallel längst auch ein Modell in Arbeit hatte, bei dem ALLE angesprochenen Diskussionspunkte berücksichtigt und umgesetzt waren.


    Völlig überrascht war ich aber, als ich heute aus meinem Postfach ein Paket von ihm in Empfang nahm und vernehmen durfte, daß das enthaltene Messer ein Geschenk für mich sei. Und dann noch in einer Camo-Kydex, die das Messer eindeutig als "Wander-Messer" kategorisiert...wenn man denn wie Micha liebend gern in Kongo-Camo, Woodland und Ähnlichem durchs Gehölz hüpft. ich war eher davon ausgegangen, irgendwann einmal so etwas für ein Vergleichs-Review leihweise zur Verfügung gestellt zu bekommen.


    Das Ergebnis - wie alle Zuwendungen davor auch schon - habe ich wieder mal natürlich nicht im mindesten verdient, bin aber so unverschämt, mich trotzdem riesig darüber zu freuen :)


    Hier mal ein Größenvergleich zum Ausgangspunkt dieses "Weiterdenkens", dem Sypderco Moran Droppoint.
    Da ist das "Hatamo-ran" wirklich eher ein "Moran für Erwachsene" :)



    Hatamoto, das ist ein sehr spannendes Projekt und Dir nach meinem Ersteindruck sehr gut gelungen! :thumbup:
    Und das schreit nach einer vergleichenden Darstellung und Erprobung neben dem Moran.
    Hier die Möglichkeit zu haben, eine leichte Verlängerung und den Verzicht auf einen großen Choil im Direktvergleich in seinen Auswirkungen zu erproben, wird auch bezüglich meiner Ideen zu einer Böker "Cub"-Variante sicher sehr wertvoll!
    So ein "Weiterdenken" war für mich mit dem Projekt "BS-Tiger" schon einmal sehr lehrreich, und ich denke, dieser neue Ansatz, diesmal mit einer Idee von Dir, wird das auch werden!


    Mich hast Du jedenfalls mit den vorbereitenden Mails ganz schön aufs Glatteis geführt - und nun mächtig überrascht und mir eine große Freude gemacht! :)


    Ganz herzlichen Dank!! :hi5:


    Zu dem Projekt bleiben wir mit Sicherheit in Kontakt.

    Hatamoto, was mit "überarbeiteter Version" gemeint war, erschließt sich mir nun :)
    Bin schwer beeindruckt.



    Schon das von Dir oben vorgestellte "Hatamoto-Moran" ist ja kein "Nachbau", sondern eine sehr sorgfältig durchdachte Überarbeitung und zumindest im Sinne individueller Anwendungs-Präferenzen auch eine Verbesserung.


    Was heute angekommen ist, geht aber noch mal nen deutlichen Schritt weiter.
    Das werde ich - auch vergleichend - in nächster Zeit erproben und hier vorstellen!


    Ich habe mich gestaltend mti dem BS "Tiger" ja auch schon mal an einer nicht nur modifizierten, sondern "weitergedachten" Version eines bekannten Modells versucht und finde Deine Ansätze hoch spannend :thumbup:
    Sozusagen ein "Hatamo-ran", top! :thumbup:


    Vor diesem Hintergrund mag ich mir nicht nehmen lassen, das neue Modell nach entsprechenden Versuchen hier dann auch demnächst mal vorzustellen! :)


    Zwei weitere Bilder bei den "Neuerwerbungen" :)

    John, vor Beshara war eine gängige Lösung die "Panzerspitze" vieler Dolche / Messer. Die war zuweilen nur dicker als die Hauptschneide, manchmal aber auch ohne Schneide und fast wie ein runder Dorn gestaltet.
    Ohne Schneiden ist das eine gute Lösung für ein ungepanzertes Weichziel, besonders aber für Kettenhemden oder sonstige durchdringbare Hartballistik, bei der es auf maximale Auftreffenergie an einem Punkt ankommt.
    Suboptimal ist die Lösung beim Durchdringen von Kevlar-Gewebe, also insb. ballistischem Weichschutz. Hier wirkt eine feine Spitze besser, insbesondere in Verbindung mit scharfer Schneide vom 1. mm an. Und die Klinge muß möglich steil diagonal aufs Schneidgut treffen und eiin gutes Verhältnis von Klingenvortrieb und Aufweitung des Stichkanals haben, sprich: sich eher seitlich ihren Weg schneiden als durch flaches Auftreffen.


    Selbst ER, die mit ihren Tanto-Modellen ja auch den steilen Frontschneiden-Ansatz verfolgen, in der Wirkung ähnlich Besh-Wedge, sind beim spezialisierten Tool zum Durchdringen ballistischen Weichschutzes o.ä, dem Suppressor, wieder zurück zur klassischen schmalen, spitz ausgezogenen und bis vorn durchgeschärften Dolchform gegangen - und das funktioniert sozusagen erschreckend gut.


    Im Direktvergleich der steil auftreffenden Schneiden, ob Tanto oder Besh-Wedge, und der klassischen Dolchform haben bei diesem Testmedium bei mir immer die klassischen Formen wie FS und Suppressor die besseren Ergebnisse erzielt, "bezahlen" das aber eindeutig mit einer empfindlicheren Spitze, da bin ich ganz Deiner Meinung.

    Und bevor ich es vergesse....ich hatte da noch was auf der Zunge...


    Noch ein Dagger, hier in meiner Lieblings-Trageweise für Boot-Knives, hier geschildert


    "Es liegt mir auf der Zunge..." - Meine favorisierte Stiefelmesser-Trageweise


    Der SOCP-Dagger von Benchmade auf meinem Haix...



    Für mich die gelungenste Version, ein wenig größer als bei Spartan und handlicher als bei Hardcore Hardware Australia.
    David sieht es ja offenbar ähnlich :)


    Der Ring ist als Ziehhilfe bestens, ist dabei aber auch so an den entsprechend geformten Griff angebracht, daß man den Finger beim Führen sehr gut für eine stressfeste und einwirkungs-unempfindliche Haltung in dem Ring belassen kann.
    Mein SOCP ist mittlerweile symmetrisch geschärft und wechselt sich im "Kindergarten" mit dem Spartan "Enyo" ab :)


    Eher weniger gemacht für ein endgültiges Abarbeiten einer lebensbedrohlichen Situation, sondern etwas für ein Gesamtkonzept, in dem man sich damit zunächst erst mal wieder Platz und Luft verschafft und den unmittelbar lebensbedrohlichen Angriffsteil abwendet, um dann insbesondere mit der Schußwaffe weiterarbeiten zu können...

    Führt man ein zweischneidiges Messer mit querliegender Klinge, also mit den Schneiden nach links und rechts, macht die symmetrische Form den meisten Sinn. Man wird dann in ähnlicher Weise nach links und rechts schneiden, z.B. in gegnerische Arme oder Beine, und im Stich weiten die Schneiden gleichmäßig nach links und rechts den Schnittkanal auf.


    Hält man das Messer mit aufrechter Klinge, gewinnt eine asymmetrische Klingengestaltung sehr an Sinn; denn man führt dann Bewegungen sowohl vor- als auch rückhändig durch, wie etwa beim Tennisspielen. Und diese Bewegungen sind nicht gleich. Vorhändig wird man bogenförmig schwingen können, rückhändig wird die Schneide aber eher gerade hochgerissen, gerade nach hinten gezogen. Auch für Techniken wie das "Trapping", das "Weiterführen" macht eine asymmetrische Klingengestaltung, insbesondere eine konkave Rückenform, viel Sinn. Ich mag jetzt nicht darüber streiten, ob das praktisch für die meisten Anwender bei mäßigem Trainingsstand nützliche Techniken sind - aber eindeutig ist, daß auch der Durchschnitts-User gerade bei "normaler" Haltung des Dolches wie ein Gebrauchsmesser dieses rückhändig anders bewegen wird als vorhändig...


    Hier einmal Beispiele:


    Das Blade Systems "Tiger" ist ein "Weiterdenken" des MOD / Dieter CQB Mark 1. Es wurde im TF sehr ausführlich vorgestellt, dort lassen sich alle Überlegungen im Detail nachlesen. Die Zähne dienen, gemeinsam mit den Spikes am Handschutz, dem Abwehren des gegnerischen Angriffs und Umleiten des gegnerischen Waffenarms (um dann Folgetechniken anzuwenden). Das beißt böse und fängt ziemlich gut :)
    Natürlich kann man aber z.B. gegen einen Block oder eine Abwehr auch einfach den Rücken hochreißen, der vor der aggressiv zufassenden und reißenden Zahnung geschärft ist.


    Hier einmal eine detaillierte Darstellung zum "Tiger" auch mit Eingehen auf Aspekte asymmetrischer Dolche:


    http://ns2.tacticalforum.de/in…page=Thread&threadID=8090


    Ähnliches gilt für den Pygmy Warrior von Spyderco. Man kann hier im TF sehr viel über die "Warrior"-Erwägungen von Taylor / Echanis nachlesen, "Ama-Ebi" hat ausgezeichnet dazu gearbeitet. Auch hier geht es bei der Zahnung eher um Einfangen, Reißen als um die Wirkung als "Wellenschliff". Bei ausgeklügelter Dimensionierung kann man beides haben, wie z.B. bei dem phantastischen Modell, das "Hosch" für "Teachdair" gebaut hat.


    Zum Pygmy Warrior siehe auch:


    Spyderco Pygmy Warrior nach langer Wartezeit nun verfügbar


    Daneben ein ausgeklügeltes Karambit von Wildsteer, das 3C-K, hier mal bewegt:


    https://www.youtube.com/watch?v=PCNdW-mbM8w


    Karambit-typisch reverse geführt, schneidet die Rückenschneide dann auch z.B. beim Rückschwung des Arms und wirkt so nicht nur nach innen, sondern im Schwung auch nach außen.


    Weiteres Beispiel ist der "Raptor" von Blade Systems, dessen Rückenschneide vor allem Backcuts ermöglichen soll, daneben aber auch so wirkt, daß eine manuelle Einwirkung auf den Messerrücken zur gegenerischen Abwehr ausscheidet. Das ist allerdings ambivalent: Wirkt der Gegner auf den Arm statt aufs Messer und schlägt diesen Richtung Hals des Messeranwenders zurück, hat dieser keinen "sicheren Bereich" am Messerrücken, das erhöht die Gefahr, vom eigenen Messer verletzt zu werden.
    Das gilt auch in CQC-Situationen mit sehr körpernahem Messereinsatz. Daher gibt es durchaus messererfahrene Anwender, die einschneidige Messer vorziehen oder zumindest nur eine halblange Rückenschneide wie beim alten Al Mar SERE Fixed oder beim o.a. Buck Strider ML bevorzugen...




    Hier die Messer noch einmal mit anderem Gear, um zu verdeutlichen, wie kompakt sie sind und damit gut und diskret mitgeführt werden können bzw. an der Einsatzkleidung wenig Platz wegnehmen und an verschiedenen Positionen getragen werden können...





    Hier noch einmal, weils so schön ist, das "Tiger", daneben ein sehr stabiles einschneidiges Boot-Knife vom gleichen Macher, das "Yoroi Doshi". Aktuell ist es vorn oben nicht scharf. Die Klinge ist 6,8 mm stark und beruhigend stabil :)


    Auch bei asymmetrischer Gestaltung macht ein (zumindest in der vorderen Hälfte) scharfer Rücken Sinn:


    Er erhöht auch bei Messern für die Jagd oder Feldmessern die Penetrationsleistung.
    So durchdringt die Spitze des über viertelzölligen Buck Strider ML auch widerstandsfähiges Schneidgut...




    Wird es - ansonsten als Feldmesser natürlich primär ein Tool - als Waffe eingesetzt, gibt die vordere Rückenschärfe die Möglichkeit zu sog. "Backcuts", Schnitten beim Hoch-/Zurückziehen der Klinge mit der Oberseite.


    Tolles Ding übrigens, 420HC von Buck, Panzer-Stabilität und Bos-Härtung von Strider...das Ding schneidet wie Hulle und wirkt solide wie eine Bunkertür :)


    Bei einem Jagdmesser wie dem Paragon / Harley Battle Bowie geht es ebenfalls um bestmögliche Penetration, hier für die durch ein Wildschwein. Larry Harley liebte die Wildschweinjagd unter Verwendung seiner großen Bowies. Die Rückenschneide liefert hier im Einstich der hohen Klinge natürlich neben besserem Durchstich auch ein Durchschneiden von Gefäßen usw., also eine verbesserte Wundballistik der Klinge.



    Hier noch einige weitere Bilder von diesem Messer:


    Feststehende Messer Galerie


    Das alles funktioniert natürlich analog nicht nur bei Wildschweinen....

    Die mangelnde Schneidleistung sehr schmaler, dafür sehr penetrationsstarker Dolche wird oft bemängelt.


    Ein Ansatz zur Verbesserung der Schneidleistung war bei Blackjack eine Chisel-Form mit einer flachen, sogar nach innen konkav ausgeschliffenen Seite und einer "normal" geschliffenen Seite.


    Hier hab ich ein für Haller in Japan - allerdings wirklich wertig - nachgebautes Modell einmal vorgestellt, einen Abkömmling des "Blackmoor Dirk" von Blackjack...


    Was habt ihr heute bekommen, was morgen? Nr. 11



    Durch den Gummigriff liegt der Dagger - wie etwa die von Kizlyar - auch in kalten, nassen, benetzten Händen sehr sicher.

    Hier noch einmal Applegate-Fairbairn als Fixed und als Folder



    Das Fixed ist das ergonomisch um Klassen bessere "Five-Five" Modell, das noch einmal von Ergomie-Legende Bill Harsey überarbeitet wurde.
    Ich ziehe es dem normalen AF bei weitem vor, auch wenn dieses z.B. bei der KSK als dienstliches Einsatzmesser Verwendung findet.
    Für mich gibts da nix: Das 5.5 ist einfach deutlich besser. Die aktuelle Auflage des schwarzen 5.5 bei Böker begrüße ich daher sehr für den Profi-Bereich!


    Leider sieht man durch das Tapen des Griffs nichts von der modifizierten Form im Vergleich zum normalen AF, also hier noch mal ohne Tape:



    Applegate hat die Kritikpunkte am FS aufgegriffen, vor allem die als zu bruchanfällig empfundene schmale Klinge und das Rollen des dünnen runden Griffs - und eine insgesamt stabilere, "breitschultrigere" Version entwickelt, die man hier sieht. Die Schneidleistung ist wegen des günstigeren Winkels und der höheren Klinge besser, das Messer ist insgesamt stabiler, die Spitze ist nicht so dünn ausgezogen.