Beiträge von Micha M.

    Heute ist ein Thyrm Switch Back Large (1.0) bei mir angekommen und wurde sofort montiert an der L2P, auf die er tatsächlich genau passt.....



    Tjaaaaaaaa.............



    Nach den begeisterten Meinungen über das Produkt und dem allgemeinen Vorzug, den er gegenüber dem FR-1 bisher erfahren hat, meinte ich ja, das müsse nun DER Ring sein - entsprechend war die Erwartungshaltung, und ich hab....ist halt ein Ring....beim Auspacken dagestanden wie Gollum..."...mein Schaaaaatz..."


    So einfach ist es aber nun auch nicht, fürchte ich.
    Eine genauere Vergleichserprobung wird natürlich erst mal wieder ein wenig dauern, aber Clip-Position und auch die Position des Rings lassen doch auch noch Wünsche offen, wenn man sich der Sache mit System und einer Erwartungshaltung nähert, die gleich hoch ist wie die zum FR-1.


    Also wird man das sorgfältig prüfen und erproben müssen, mit einem "SO musses" ist es da nicht getan.

    Kibo, das sieht ausgezeichnet aus!
    Bin schon gespannt auf mehr Bilder und Daten :)


    Bei mir heute kleinteiliger, aber schön/praktisch :) :


    Taschenlampenholster für die TA-30 für die weitere Erprobung / Vorstellung eines "Gesamtpakets" mit Lampe, Ring, Holster...
    ESP LHU-14-37


    https://www.selected-lights.de…kunststoffholster/a-2922/


    ...mein Kamerad und Co-Referent nutzt es schon und ist sehr zufrieden, meins kam am Nachmittag und wurde sofort ans Einsatzkoppel gebaut, das jetzt im Kindergarten liegt, Bilder also später im Test-Thread...



    Fox FKMD Hector brown


    Fox & FKMD!


    aus Bastians letzter Auktions-Aktion. Ist sofort als kleines Geschenk für viel Mühe und Engagement weitergegangen an eine junge und ziemlich schlanke Kameradin aus meinem Team, für die das CRKT Crawford Kasper, das "meine Jungs" haben, zuviel aufgetragen hätte.
    Verschwand sofort unter breitem Lächeln spurlos in der Jeans-Tasche :)



    Und für den "Nokstalgiker" (gelungen, Judge :thumbup: ) auch noch was Hübsches:



    Auch von Bastian, der mit Engelsgeduld gewartet hat, bis alles beisammen war :)


    NEU! Beads von Christina Sivenko



    Ist einer von Christina Sivenko aus der Ukraine, und obwohl mich Dekoratives nicht so schnell schwach macht, wollte ich das Ding für meine Russen-Zachel schon länger haben :)

    Geht ja nicht nur um Essengehen.
    Wir haben über die Toskana ja auch berichtet über die Sachen, die man dort auch zum Selberkochen bekommen kann.


    Da in "Deiner" Gegend gibts, soweit ich weiß, so wunderbare Käsesorten wie Reblochon, außerdem sehr leckere Salami, aber auch phantastische Kochwurst....."Holzkuh" hat uns mal Kochwurst organisiert, die wir hier zubereitet haben, die war einfach köstlich.

    Ah, schaut mal, hier werden welche verglichen:


    https://guillotine-a-saucisson…aucisson-modeles-favoris/


    Und hier gehts zum Hersteller der anscheinend "tödlichsten" der kulinarischen Fallschwertmaschinen:


    http://www.guillotine-saucisson.fr/Default.asp?PGFLngID=1
    Übrigens sicher eine großartige Gegend, wenn man sich was aus gutem Essen macht.
    Wäre prima, wenn Du im "Guide Michalin" mal ein paar Eindrücke wiedergeben könntest :)

    Für den Einsatzbereich beabsichtigen wir, erstens wie Kumpel Idox auch noch mal direkt den FR-1 mit dem Thyrm Switch Back zu vergleichen - insbesondere auch, was die Waffen-Unterstützung angeht.


    Der Switch Back 1.0 müßte auf die SolarForce L2P passen.
    Profis: Zustimmung?


    Weiterhin werden wir, um ein "Gesamtpaket" zu haben, auch noch die Lampen im "Echtbetrieb" sowie im Versuch im Holster ESP-LHU 14-37 erproben, das mein Kamerad bereits verwendet und das ich wohl morgen bekommen werden. Falls es zu dem Holster bereits Erfahrungen gibt, seid Ihr herzlich eingeladen!


    Falls Nextorch zum Direktvergleich ein V5 zur Verfügung stellt, wird das gleich parallel erprobt.


    Das sind beides eher Holster für den professionellen Gebrauch, aber in unseren Reihen sind ja genug entsprechende Anwender, dass das hinreichend interessant ist.

    Ja klar! Ich hab ja auch ausdrücklich den Vorteil gegenüber einer Nutzung ohne Ring bestätigt, Thomas :)


    Die Nachteile ergeben sich tatsächlich weit überwiegend bei der taktischen Anwendung, und dort vor allem aus dem Wunsch, eine einheitliche Haltung oder zumindest eine ohne komplizierte Wechsel zu finden, wenn man die Lampe sowohl waffenlos als auch zur Waffen-Unterstützung verwenden will.


    Für den Nicht-Schußwaffenträger ergeben sich die Probleme nicht, und insbesondere bei der Haltung "Reverse, Mittelfinger im Fingerring" hat man die Lampe handfüllend in der Hand und den Zeigefinger und den Daumen bei Bedarf zur Modus-Verstellung frei.


    Ich hoffe, die Darstellung im Review war differenziert genug, um nachvollziehen zu können, daß ich dem Produkt ja keineswegs seinen Nutzen abspreche - andererseits eben für den Bereich taktischer Anwendungen aber auch Optimierungsmöglichkeiten sehe. Eine Andruck-Kante wäre für Dich natürlich völlig überflüssig, und Wechsel von waffenloser zu Unterstützungshaltung irrelevant.


    Aber für waffenführende Einsatzkräfte ist eben genau das ein spannendes Thema, zumal nicht alle Einheiten mit montierten Waffenlichtern ausgestattet sind :)

    Danke für Support und Lob :)


    Es gab übrigens schon aufgeschlossene Resonanz vom Hersteller....


    Wesentlicher Punkt für Optimierungen scheint mir eindeutig die Zurückverlegung des Rings zu sein, gerade die Direktvergleichs-Bilder untermauern das ebenso wie die Bewertungen der Anwender im Direktvergleich.


    Was ich mich beim Thyrm frage: Warum ist der Clip nicht gleich gerade und von vorn gesehen L-förmig parallel zur Lampenachse gestaltet? Das würde eine Unterstützungs-Haltung zulassen, bei der die Lampenhand die Waffenhand sehr gut stützen könnte, die Lampe durch Andruck an den Mittel- oder Ringfingerknöchel der Waffenhand betätigt werden könnte und durch unteres Andrücken des Clips an den Abzugsbügel zusätzlich zur Ausrichtung durch den Ring am Zeigefinger noch eine sehr definierte Höhen- und Seitenausrichtung der Lampe parallel zum Rohr vorläge. DAS wärs doch, denke ich.....


    Beim FR-1 könnte man so etwas - um nicht den Thyrm zu kopieren, eben dann auf der Oberseite des Fingerrings anbringen, wo jetzt die schräge Riffelung ist.....
    Das wäre mir eigentlich dann auch noch lieber als der Thyrm - denn ich könnte dann die Lampe mit dem FR-1 waffenlos in der sehr geeigneten Karambit-Haltung führen und mit einer einfachen Technik in die Unterstützungs-Haltung übergehen, während man für das Andrücken des Clips des Thyrn-Produktes umgreifen müßte aus der Karambit-Haltung, die waffenlos definierter ist als die "Pistolen-Haltung"......

    Zusammenfassung zur vorliegenden Version:


    Der FR-1 hat konzeptionelle Schwächen. Man scheint nirgends völlig zufrieden, macht stets Zugeständnisse an gefühlte Unzulänglichkeiten, zumindest Verbesserungsmöglichkeiten.


    Für mich ist so ein Ring – in abweichender Detailgestaltung – jedoch ein gravierender Zugewinn insbesondere unter zwei Aspekten:
    - einer deutlichen Verbesserung beim waffenlosen Führen in puncto Stress- und Einwirkungsfestigkeit,
    - einer deutlichen funktionalen Verbesserung bei der Nutzung der Lampe zur Unterstützung einer Kurzwaffe.


    Solche Zugewinne liefert der Ring auch bereits in der vorliegenden Version, sollte jedoch zur Eliminierung der erkannten Schwachstellen sowie zur weiteren Effektivitätssteigerung nochmals überarbeitet und dann neu aufgelegt werden.



    Optimierungsmöglichkeiten:


    Es sollte in Zusammenarbeit mit erfahrenen Anwendern diskutiert werden, ob folgende Optionen ggf. die Schwachstellen beheben bzw. funktionale Zugewinne erzielen:


    - Spielfreie Passung des Rings zwischen Lampen-Clip und Heck-Drehschalter
    - Dritte Einfräsung am Aufsteck-Ring für eine weitere Winkel-Position (180 Grad) zum Lampen-Clip)
    - Veränderung des Lampen-Drehschalters: Anfügen eines kleinen Flügels für Einfinger-/Daumen-Einstellung der Leucht-Modi
    - Bei dieser Gelegenheit auch Farbänderung der Glasbrecher-Krone auf Schwarz, Lampe in „All Black“
    - Rückverlegung des jetzigen Rings auf Höhe des Drehschalters
    - Ggf. davor in Richtung Lampenkopf ein zweiter Ring. So könnte z.B. waffenlos der Zeigefinger aus dem hinteren Ring gezogen werden, um den Drehschalter zu verstellen. So könnte die Lampe waffenlos in beiden Ringen gefaßt werden, bei der Waffen-Unterstützung ergonomisch günstiger nur im hinteren. Allerdings würde ein zweiter Ring das Spinning behindern, das manche Anwender vielleicht ausüben wollen.
    - Auf der Außenseite des vorderen Rings eine gerade L-förmige Andruck-Schiene zum Anpressen der Lampe unter/gegen den Abzugsbügel der Waffe für definierte Lichtkegel-Ausrichtung.
    - Ggf. „Fingerhebel“ auf der dem Fingerring gegenüberliegenden Seite für kontrollierteren Andruck.

    Unterstützungshaltungen (Schußfeldausleuchten, Unterstützen der Kurzwaffe)



    Aus den bezeichneten Tragepositionen kann man die Lampe von Beginn an so ziehen, daß der Zeigefinger in der Karambit-Position im Ring liegt, der Schaft jedoch um 90 Grad nach vorn deutet und zwischen Zeige- und Mittelfinger aus der Faust ragt.


    So könnte man die Lampe auch waffenlos führen, wenn man akzeptiert, dann in der Hand Druck aufzubauen und den Heck-Schalter gegen den Damenballen zu drücken – aber das will ich ja nicht.



    Zieht man aber die Lampe und weiß schon, daß man sofort eine Kurzwaffe unterstützen will, kann man diese Griffhaltung aus dem Ziehen sofort einnehmen.
    Es ist aber auch möglich, sie ohne zauberische Feinmotorik aus der waffenlosen Karambit-Haltung einzunehmen, indem man daraus den Schaft um 90 Grad nach vorn drehen läßt. Das bekomme sogar ich und sogar in Handschuhen ohne große Konzentration und Artistik hin.


    Auch hier hat man aber das Gefühl einer suboptimalen Ringposition, der Heckschalter ragt zu weit nach hinten/oben und neigt dazu, sich beim Verdrehen je nach Drehrichtung entweder gegen den Mittelfinger oder gegen den Daumen zu legen, zumindest bei meiner geringen Handgröße und anderen als Pianistenhänden…Man bekommt es aber hin: Öffnet man aus der Karambit-Haltung einfach die Hand weit genug, verdreht die Lampe durch ihren Schwerpunkt automatisch in die richtige Position. Hand wieder schließen, Schaft zwischen Zeige- und Mittelfinger umfassen – fertig. Das erspart auch artistische Einlagen wie den halben Überschlag oben herum….



    In dieser Haltung zeigt die Lampe gut nach vorn, während man mit der Lampen-Führhand die Waffenhand sehr definiert von vorn unten unterstützen kann.




    Aus dieser Position muß man den Heck-Druckschalter nicht in den Handballen der Lampen-Hand drücken, sondern kann ihn gleichmäßig mit Zug aus der Schulter gegen die Knöchel der Waffenhand ziehen, mit viel weniger Anspannung als bei den Haltungen, die an die Lampenhand andrücken.


    Die horizontale Ausrichtung des Lichtkegels parallel zum Rohr würde dabei noch besser unterstützt, wenn die kleine geriffelte Fläche an der Fingerring-Außenseite gerade und parallel zum Lampenschaft verlaufen würde und nicht ein wenig geneigt.
    Dann könnte man sie einfach an die Unterseite des Abzugsbügels andrücken und hätte eine gute Ausrichtung. Weitere Orientierung würde man gewinnen, wenn sie – von der Waffenmündung aus betrachtet – L-formig aufgebaut wäre, so daß man sie von unten UND von der Seite an den Abzugsbügel andrücken könnte.


    Auf realistische Arbeitsdistanz kann man in dieser Haltung aber auch bereits jetzt bei definierter Unterstützung der Waffenhand die Lampe gut halten und den Lichtkegel hinreichend präzise ausrichten, auch bei Richtungswechseln wie z.B. beim Sichern von Räumen usw.


    Mein Kamerad und Co-Referent kann die Lampe so halten, daß der schmale geriffelte Bereich am Fingerring VOR der Kante des Abzugsbügels ansetzt, bei ihm bleibt sie dabei gerade – vermutlich wegen seiner etwas größeren Hände. Bei mir wird sie in dieser Haltung allerdings aus der Parallelität zum Rohr heraus nach unten gezogen…




    Man muß hier allerdings sehen, daß die Abzugsbügel verschiedener gängiger Waffen unterschiedlich langgezogen nach vorn reichen, so daß diese Haltung jedenfalls nicht für alle Waffen kompatibel ist.



    Eine zweite gute Unterstützungshaltung ergibt sich für mich bei einer Forward-Mittelfinger-Haltung der Lampe, auch hier mit Andruck des Heck-Druckschalters an die Knöchel der Waffenhand mit guter Unterstützung der Waffenhand durch die Lampenhand primär von unten sowie auch von vorn. Das entspricht auch einer Unterstützungshaltung, wie sie bei einigen Seen ähnlich trainiert wird.



    Nachteil ist hier wieder, daß der Heck-Druckschalter bei waffenlosem Einsatz wiederum in dieser Haltung in den Daumenballen der Lampenhand eingedrückt werden müßte, was mir die Forward-Mittelfinger-Haltung als waffenlose Haltung unattraktiv macht.




    Zusammenfassung zu den Haltungen:


    Da ich möglichst wenig Haltungswechsel anstrebe und eine einhändige Druckschalter-Betätigung mit dem Daumen ausführen möchte, bleibt für mich insgesamt die Karambit-Haltung zu favorisieren, aus der mit wenig Feinmotorik in die Karambit-Unterstützungshaltung gewechselt werden kann.


    Beide dargestellten Unterstützungshaltungen sind dem ringlosen Nutzen der Lampe zur Waffen-Unterstützung dabei eindeutig überlegen. Auch waffenlos ergeben die Haltungsmöglichkeiten auch der vorliegenden Version insbesondere Sicherheits-Vorteile zu stress- und einwirkungsfestem Führen der Lampe.

    Griffhaltungen allgemein:


    Selbstverständlich sollte die Trageposition sinnvollerweise an der späteren Griffhaltung und Anwendung orientiert sein. Diese ganzen artistisch-taschendiebischen Spielereien mit zigfachem Rotieren und Umgreifen sind etwas für Video und Demos von Experten, so etwas sieht cool aus und funktioniert dann auch immer….Ich selbst bin kein Artist, sondern eher grobmotorisch im Stress – und das teile ich mit sehr vielen anderen normalen Einsatzkräften. Zudem weiß ich aus eigener Erfahrung (…ich treib mich ja doch schon ein paar Jährchen in lauschigen Gegenden herum, damit sie, ob nun No-Go oder nicht, jedenfalls immer Micha-Go bleiben….) dass e i n e r bei jedem Einsatz mitfährt, ob er nun im KomPlan steht oder nicht: Kollege Murphy…


    Also hätte ich eigentlich gern EINE Trageposition, die wiederum EINE Griffhaltung optimal unterstützt, die wiederum sowohl bei waffenloser Haltung als auch bei Unterstützung der waffenführenden Primärhand gleichermaßen eingehalten werden kann und die Bedienung der Lampe gut zuläßt, Parallelität von Lampe und Waffe unterstützt, angenehme und gleichmäßige Unterstützung zuläßt und ergonomisch „organisch“ und sinnvoll ist.


    Das bekomme ich mit dem FR-1 nicht hin.
    Ohne Absprachen hat mein Kamerad und Co-Referent (in unseren Workshops zum Messer-Thema) in meiner Dienststelle während meiner Abwesenheit den FR-1 erprobt und kommt genau zu denselben Ergebnissen. Immer noch nicht empirisch, sicher, aber jedenfalls auch kein „Einzelschicksal“.



    Waffenlose Haltungen:


    Vorab: Alle in Video und Beschreibung gezeigten Haltungen mit Andruck des Heck-Druckschalters an den Daumen- oder Handballen der Führhand und insbesondere auch alle gezeigten Haltungen mit obenliegendem Ring und Andruck des Schalters an die Fingerknöchel der Führhand sind mir suspekt.






    Was mir da eindeutig fehlt, ist ein Fingerhebel auf der dem Ring gegenüberliegenden Seite, mit dem man den Druckschalter unterstützend nach hinten drücken könnte, ohne insgesamt einen hohen Druck aufzubauen. Ohne diesen Hebel ist mit das alles subjektiv zu „unsicher“, und um sicher genug Licht zur Verfügung zu haben, muß ich permanent in der Hand einen recht hohen Druck aufbauen. Das will ich in der Einsatz-Stress-Situation so nicht.


    Aus diesem Grund kann ich auch mit der „pistolenähnlichen“ Haltung wenig anfangen, in der ich mit der ganzen Hand entsprechenden Druck nach hinten aufbauen muß, um den Heck-Druckschalter in den Handballen zu pressen:



    Eine sehr angenehme und sichere waffenlose Griffhaltung wäre die Reversehaltung mit dem Mittelfinger durch den Fingerring. Oben und unten ergeben sich durch die angesetzten kleinen Bögen entsprechende gute Auflagen für Zeige- und Ringfinger.
    Der Heck-Druckschalter wäre in einer guten Position für den Daumen, bedarfsweise könnte man mit Daumen und Zeigefinger in dieser Haltung auch über den Drehring-Schalter den Lichtmodus verändern. Die Hand würde den Schaft in einer optimalen Position umfassen, so könnte die Lampe notfalls auch für Schlagtechniken am besten und „handfüllendsten“ verwendet werden.






    Alles prima? Nur waffenlos!


    In dieser Position finde ich nämlich nach Ziehen der Kurzwaffe mit der Primärhand dann keine Unterstützungshaltung der Sekundärhand mehr ohne Griffhaltungswechsel, die einer Lampenhaltung ohne Ring überlegen wäre. Aus der Haltung wäre also umzugreifen. Und ich finde im Anschluß keine unterstützende Haltung im ergonomisch angenehmen Bereich, bei der ich den Mittelfinger im Fingerring belassen kann.
    Auch ein Verdrehen der Lampe um 90 Grad wäre zumindest für mich nur eine Notlösung: Die Lampe würde dann zwischen Mittel- und Ringfinger nach vorn zeigen. Das fühlt sich für mich nicht definiert und sicher genug an, in meinen gewohnten Handschuhen gerät diese Drehung dann eh zum Gehampel.





    Eine vernünftige Möglichkeit zum Wechsel in eine unterstützende Haltung ergibt sich für mich hingegen, wenn ich karambit-ähnlich mit dem Zeigefinger in den Ring fasse. Auch dann komme ich noch immer gut an den Heck-Druckschalter, und auf der Schaftseite findet meine Hand noch komplett Platz auf Schaft und Lampenkopf, ohne nach vorn in den Weg zu geraten. Ergonomisch / haptisch angenehmer für die Hand am Schaft ist allerdings die erstgenannte Haltung.






    Dumm nur, daß man dann den Drehring-Schalter allein mit dem Daumen allenfalls noch in Handschuhen mit sehr gutem Grip allein durch Daumenandruck drehen kann, um bedarfsweise den Lichtmodus zu verstellen. Ohne Handschuhe gleite ich über die Rändelung. Wegen des Fingerrings kann ich aber nicht mit 2 Fingern drehen…..




    Also wird so jeder Modus-Wechsel eine zweihändige Angelegenheit oder erfordert Griffhaltungswechsel auf Fingerringnutzung mit dem Mittelfinger, siehe oben….


    Das Problem wäre sofort lösbar, wenn man einen kleinen Flügel am Drehring-Schalter angebracht hätte, den man durch seitlichen Daumenandruck drehen könnte ohne zweiten Finger…..


    Aus den bezeichneten Tragepositionen kann man jedenfalls sowohl die Karambit-Haltung als auch die Reverse-Mittelfinger-Haltung gut einnehmen, die mein Kamerad und ich unter den waffenlosen Haltungen favorisieren.


    In beiden Haltungen liegt die Lampe „stresssicher“ in der Hand.
    Die Hand kann geöffnet werden, in beiden Haltungen (vor allem der Mittelfinger-Haltung) ist notfalls auch die Ausführung von Schlagtechniken gut möglich. Beide Haltungen sind bezüglich Stress-Sicherheit und robuster Anwendung für uns eindeutig dem ringlosen Führen überlegen.


    Beide Haltungen haben jedoch Schwachpunkte: Bei der Reverse-Mittelfinger-Haltung den zu umständlichen Wechsel in Unterstützungs-Haltungen, bei der Karambit-Haltung die schlechte Bedienbarkeit des Drehring-Schalters zum Wechsel der Licht-Modi und eine suboptimale Haptik am Lampenschaft.


    Auch waffenlos hat man also – offen gesagt – nicht das Gefühl einer optimalen oder auch „nur“ ausgezeichnet durchdachten Lösung. Man nutzt die zweifellos vorliegenden Vorteile gegenüber einer ringlos geführten Lampe, möchte aber immer Details eigentlich lieber anders gelöst sehen, arrangiert sich ständig mit den Gegebenheiten.

    Trageweisen:


    In den Fingerring ist ein Clip integriert, bei dessen Nutzung zum Einhaken in den Hosentaschensaum ein instinktiver Schnellzugriff tatsächlich gut klappt. Jedoch eignet sich diese Position kaum für reales Dauertragen, da man dann auf engem Raum, beim Überwinden von Hindernissen, an Fahrzeug-Sicherheitsgurten usw. wohl recht schnell am rechtwinklig gut 30 mm abstehenden Ring die Lampe aus der Tasche streifen wird. Eine Trageposition mit parallel zum Körper anliegendem Fingerring ist also vorzuziehen – und da ist man also wieder beim Normal-Clip.




    Einschlaufen in enge MOLLE kann man den Fingerring-Clip eh kaum bis gar nicht, verwendet man ihn für Taschensaum oder sonstige Positionen, gerät man beim Ziehen mit dem Zeigefinger zwangsläufig zwischen Clip und Träger.
    Will man den Rapid-Deployment-Vorteil also auf die vorgeschlagene Art nutzen, müßte man vorher die Trageposition der Lampe bewußt verändern, das ist alles andere als optimal.


    Die integrierte Clip-Lösung hat ihren Vorteil hingegen da, wo man normale Lampenholster weiter nutzen will, denn über deren Rand kann er geschoben werden und erfordert so kein Ausschneiden eines seitlichen Spalts für den Fingerring.
    Und durch diese Lösung kann man trotz der relativ heck-fernen Position des Fingerrings die Lampe auch aus einem normalen Cordura-Holster heraus gut ziehen und ist von Beginn an im Ring, selbst wenn das Holster auch viel der Schaftlänge bis hin zur hinteren Clip-Kante umfaßt. Das ist gut!




    Individuell gewählte Tragepositionen:


    Als Linksschütze (obschon Rechtshänder, auch darin also ein komischer Vogel…) trage ich die Lampe mit Ring künftig in 2 alternativen Positionen:


    Im Lampenholster des Einsatzkoppels auf 1 Uhr, kopfüber mit Fingerring flach am Körper auf 12 Uhr zeigend, Neigungswinkel ca. 30-40 Grad. Dazu muß ich das Einsatzkoppel noch umbauen, derzeit ist ein Lampen-Clip für eine LedLenser P7 (dienstlich geliefert) verbaut. Hier also einmal zu Demo-Zwecken an einem anderen Koppel:



    Alternativ bei Spontaneinsatz ohne großes Einsatzkoppel oder in Einsatzlagen mit besonderem Wert eines Rapid Deployment mit dem Standard-Clip eingehängt in den Saum der rechten Hosentasche, kopfüber, Ring flach am Körper, nach 12 Uhr zeigend:



    Produktvorstellung:


    Montage und Anwendung - nach Vorstellung des Herstellers – werden im folgenden Video demonstriert:


    https://www.youtube.com/watch?v=0smvMnGR_eY&feature=youtu.be


    Zudem gibt es eine „Bedienungsanleitung“ auf der Schachtel, die ebenfalls mögliche Haltungen demonstriert:






    Mit beidem habe ich so meine Probleme….manches erschließt sich mir da nicht, anderes kann ich nur mühsam nachmachen und würde das im Einsatz so nicht machen wollen.
    Außerdem will ich mit Lampe und Ring nicht in die Disse, der Strobo dient bei solchen Lämpchen eher anderen Zwecken, ich will damit arbeiten (wenn ichs situativ nicht vermeiden kann) – also ist hier die entfernt an Miami Vice erinnernde Musikberieselung nichts als vergeudete Tonspur, die man für ergänzende Erklärungen sinnvoller genutzt hätte.


    Und einige Haltungen funktionieren nicht so gut wie vorgeführt. Ich hab Anzahl und grobe Größe der Finger des smarten Operators mit meinen verglichen und finde keine derartig großen Abweichungen, daß das selbsterklärend wäre…doch Schritt für Schritt…




    Montage:


    Damit geht es gleich los….Nach Abschrauben des Heckschalters kann man den Halte-Ring auf den Lampenschaft von hinten aufschieben, er ist an der Unterkante an 2 Stellen eingekerbt und kann an diesen Stellen auf die Oberseite des Lampen-Clips aufgeschoben werden, so dass sich verdrehsicher Fingerringpositionen 90 Grad links oder rechts neben dem Clip ergeben. Warum man auf eine dritte Kerbe verzichtet hat, die eine genau gegenüberliegende Montage ermöglicht hätte, erschließt sich mir nicht. Nicht mehr Mühe, eine weitere mögliche und ggf. sinnvolle Befestigungs-Position…


    Vor allem aber hat der Ring nach Wieder-Festdrehen des Heckschalters parallel zum Schaft ein Spiel von ca. 3 mm. Nicht in der Art, daß er wackelt, klappert und sich selbst verschiebt, sondern man muß schon ein wenig ziehen, und er scheint sowohl in der vorderen als auch in der hinteren Position sogar leicht einzurasten.
    Allerdings habe ich auch nach einigem Nachsinnen und Ausprobieren nicht herausfinden können, was das für einen Zweck erfüllen soll. Auch in der dem Drehring-Schalter nächsten Position kann man diesen drehen, in der clipzugewandten Position ergeben sich aber auch keine zusätzlichen Optionen.


    Was bleibt, ist die Irritation, daß man da vermutlich einfach nicht akkurat genug gemessen und gebaut hat, das geht dann schnell aufs Vertrauenskonto für die ganze Konstruktion.
    Vielleicht erklärt sich das ja im Nachgang…

    Nach mehreren Tagen der Erprobung und Führversuchen sowohl zum waffenlosen Ausleuchten des Einsatzraums als auch zum Ausleuchten des Schußfeldes bei geführter Kurzwaffe hier ein Ersteindruck vom neuen Produkt.


    Vorbemerkung 1:
    Bislang habe ich taktische Lampen ausschließlich ohne ringförmige Führungshilfen geführt und folglich keine Direktvergleichsmöglichkeiten mit Mitbewerber-Produkten wie Thyrm Switch Back Flashlight Ring oder Graham Combat Ring.


    Thyrm:


    http://www.recoilweb.com/thoug…er-initial-use-42903.html


    https://www.youtube.com/watch?v=mDLyWnpDqdE


    https://www.youtube.com/watch?v=eWXs5bAH_9E


    Graham


    https://www.youtube.com/watch?v=A48dEDkkI24



    Vorbemerkung 2:
    Wie bei Einsatzmessern glaube ich auch bei der Haltung von Kurzwaffen und anderen Einsatzmitteln nicht an DIE für alle Situationen und Anwender einheitlich gleichermaßen optimale Haltung und/oder Gestaltung. Zunehmend findet sich selbst in früher recht dogmatischen Aus- und Fortbildungsregeln für Dienstwaffenträger Platz für „individuelle Optimierungen“, solange taktische und Sicherheitsprinzipien damit nicht durchbrochen werden. Lassen wir dahingestellt, daß es natürlich Übungs-Kapazitäten spart, individuelle Vorlieben nicht rigoros abtrainieren zu müssen. In meinem Fall führt die glücklicherweise aktuell ergebnisorientiertere Betrachtungsweise z.B. dazu, daß sich bei der Kurzwaffen-Haltung insbesondere unter Zeitdruck Taylor- und Weaver-Elemente vermischen.
    Insofern ist der dargestellte Eindruck ausdrücklich ein individueller und erhebt keinen Anspruch darauf, sich in den Ergebnissen und Eindrücken auf alle anderen Anwender übertragen lassen zu können.


    Vorbemerkung 3:
    Die Erprobung und Anwendung erfolgt bei Handgröße 8 und sowohl ohne Handschuhe, mit dienstlichen Einsatz-Handschuhen und mit meinen gewohnten privaten Halbfinger-Handschuhen.
    Kurzwaffe ist eine dienstliche HK P30 / P3000, die aber in Abmessungen, Griffwinkel, Größe des Abzugsbügels usw. der im Polizeidienst weiter verbreiteten Walther P99 relativ entspricht.


    Bereitschafts-EDC...



    Ist echt nur das "Kleinzeug" ohne besonderen Anlass....dazu ist auch noch Kram im Assault Pack, der derzeit "kleine Einsatztasche" ist....und am Einsatzkoppel im Kindergarten....und in der Gerätetasche.....


    Und JA, ich bin ein Freund davon, alles Erforderliche griffbereit zu haben. Und NEIN, ich will den ganzen direkt am Mann getragenen Kram NICHT auf die Waage legen :)


    Und mit besten Grüßen an Kumpel Billbo in puncto Redundanz-Lampe: Zeig das mal Deinen Mitstreitern, die halb so alt und doppelt so fit sind wie Oppa Micha :) .....Die sollen mal nicht jammern!

    Bin ja nicht so der Handwerker, bei aller Messer-Liebe.


    Wenn ich ne Lampe anschließe, ohne dass das Viertel drei Tage in Dunkelheit versinkt oder mein Bart zu qualmen beginnt, will ich schon ne Konfetti-Parade :)


    Ich hab Messer auch schon modifizieren LASSEN, aber das mit dem Umbau von Kugellager auf Washer wäre mir einfach zuviel Aufwand, zumal es SO viele gescheite Folder mit Washern gibt :)

    Aber - ganz ehrlich - warum, außer zur Bestätigung eigener handwerklicher Fertigkeiten, um die ich Euch aufrichtig beneide, sollte man sich das bei dieser Fülle von Modell-Angeboten auf dem Markt denn antun?


    Ich kauf mir doch auch kein KA-BAR USMC und feile es dann auf die Größe eines Jagdnickers herunter....


    Passt der Anwendungsbereich, kommts dann halt in Betracht mit dem Kugellager, passt er nicht, gibts einen Mitbewerber...