Beiträge von Micha M.

    Und weils so schön war, hier noch eins für russische Piloten, diesmal ein nostalgischer Folder:


    (ach ja, hier mal zur Untermalung der passende russische Luftwaffen-Marsch :)


    https://www.youtube.com/watch?v=igZ_Ie9U1aQ )


    NOKS Aviator


    90 mm Klinge mit Backlock, Zweihandausführung; Säge als Slipjoint


    http://www.noksknives.ru/catal…on/multifunction/aviator/








    Nachdem mir das "Bootsmann" von NOKS schon gute Dienste leistet, obwohl ich kein Schiff habe, hab ich mir gedacht, ich kann sicher das 42a-konforme "Aviator" auch gut gebrauchen, obwohl ich auch kein Flugzeug besitze :)
    Wenns Flugzeug-Plexischeiben sägen soll, schaffts sicher auch Baguette :)


    Weitere Bilder noch in der Folder-Galerie und bei den Neuerwerbungen....


    Klappmesser-Galerie


    Was habt ihr heute bekommen, was morgen? Nr. 12

    DWH: Interessanter Effekt! So aus der Ferne im kleinen Bild wirklich der Eindruck, da würde man im Herbstwald glatt vorbeilaufen - zoomt man das Bild groß, ist man erstaunt, wie "bunt" das ist und fragt sich, ob das tarnen soll/kann....was es ja offenbar kann.


    Kostas: Und die sagen einem dann, daß man doch irgendwann den Löffel abgibt und daher lieber noch mal mit Genuß die Herzallerliebste herzen und küssen und sich die Fritten schmecken lassen soll? :)
    Komm mal in mein Alter, dann sagen Dir das die eigenen Knochen jeden Morgen beim Aufstehen :)
    Und eine eigene Neuerwerbung, noch ein russisches Pilotenmesser, diesmal als nostalgischer 42a-konformer Folder:


    NOKS "Aviator"





    Mehr Bilder und Infos in der Folder-Galerie und in "From Russia with Love"


    From Russia with love


    Klappmesser-Galerie

    Da es entsprechende Fragen gegeben hat, möchte ich hier mal ein paar Bezugsquellen für russische Militär- und Einsatzmesser sowie Gebrauchsmesser ansprechen, die sich bei mir bewährt haben:


    Von den westeuropäischen Händlern kann man vor allem neben Filofiel.com (A&R und Kizlyar) hier Lamnia.com hervorheben und empfehlen.
    Die finnische Firma mit einigen russischstämmigen Mitarbeitern hat eine sehr gute Auswahl an Kizlyar und A&R - Modellen und liefert zudem ab 100 Euro frachtkostenfrei, schnell und sicher. Man ist dort auch aufgeschlossen für Wünsche,und ich denke, ein breiter geäußertes Interesse z.B. auch an Modellen anderer russicher Hersteller würde da ein noch breiteres Engagement ermöglichen.


    Man muß halt sehen, daß Messer-Exporte aus Russland eine mühsame Sache sind (JA, es gibt Länder mit noch mehr und umständlicherer Bürokratie als in Deutschland :) ), und ohne entsprechende Nachfrage wird da sich da keiner engagieren wollen, vor allem auch bei dem heftig komplizierten und wohl auch kostenaufwendigen Export d e r Messer aus Russland, die dort als Waffen klassifziert sind.


    Einige russische Händler reagieren nicht auf westliche Kundenanfragen, oder es ist technisch keine Kommunikation möglich.
    Zudem höre ich im Dialog mit anderen Interessierten immer wieder Vorbehalte, dort etwas zu bestellen: Man fürchtet unkorrekte Methoden, Nichtlieferung, Lieferung fehlerhafter Ware usw. und schätzt dann auch weitere Geltendmachung von Ansprüchen "drüben" von hier aus - wohl nicht ganz unrealistisch - als wenig aussichtsreich und jedenfalls recht schwierig ein...


    Nun habe ich allerdings mittlerweile mehrere Messer von dortigen Firmen oder auch von Verkäufern aus der "Bucht" bekommen - in keinem Fall ist das im Ergebnis ein Totalverlust oder auch nur ein Problem geworden. Im Vergleich erinnere ich mich an mittlerweile einige Fälle mit Beanstandungen bei US-Bestellungen - dort bin ich regelmäßig auf wenig Verständnis gestoßen und konnte Probleme zwar klären, aber stets nur mit dem Druck eines PayPal-Konfliktmanagements.


    Egal bei wem ich in Russland bestellt habe - die Kommunikation war bislang wirklich IMMER schnell und höflich.
    In einem Fall wurde aufgrund eines Kommunikations-Irrtums für mich ein falsches Messer besorgt, das Geschäft wurde aber - ohne PayPal-Einschaltung - sofort anstandslos storniert, als der Fehler erkannt wurde, und der Preis wurde rest- und anstandslos erstattet.


    Was dann ankam, war in Ordnung und - wiederum typisch russisch - fast immer schmucklos aber funktional und sicher verpackt.
    Ohnehin ist man meist froh, wenns dann endlich (bei Bagetellwerten direkt, sonst eben über die Postzollstele....) hier aufschlägt - denn für den Postlauf braucht man bei Russland-Bestellungen allerdings Geduld, das kann dann insgesamt auch schon mal 4-5 Wochen dauern....


    Grund ist ein kompliziertes Ausfuhr-Prüfverfahren und entsprechender Postlauf zwischen einigen russischen Stationen, und das Land ist eben ein wenig größer als Liechtenstein oder Andorra.


    Kann man aber alles tracken bei den meisten Sendungen, und sich dabei romantisch-malerisch den Kurier des Zaren vorstellen oder einen reitenden Kosaken-Boten mit dem begehrten Messer in der Satteltasche, der emsig von Wischniwaschniwomsk via Omsk, Bratsk und Irkutsk dann irgendwann in Moskau ankommt, von wo es dann nach Frankfurt luft-hüpft..


    https://www.pochta.ru/tracking


    Da endet allerdings dann das Tracking, was nicht so schön ist, weil das vergleichsweise lächerlich kurze Stückchen vom IPZ Frankfurt zur Klötenkötter-Postzollstelle dann auch mal unglaubliche zweieinhalb Wochen dauern kann. Nicht mal die "Service"-Hotline von DHL kann das dann tracken bei Einschreibe-Päckchen, während im russischen Gewahrsam vorher selbst Maschenka und Daschenka im hintersten sibirischen Dörflein brav vom virtuellen Postmeister Iwan über jede Bewegung der Ware informiert werden konnten....


    Der Fortschritt westlicher Hightech-Servicegesellschaft begrenzt sich da im Vergleich darauf, dem verzweifelten Anfragenden eine Geduld zu vermitteln, die jedem Zen-Meister gut zu Gesicht stünde. Wer die Warteschleifen und unverbindlichen Hilflosigkeiten ohne Abgleiten in den Wahn übersteht, kann dann problemlos auch 2 Jahre am Stück auf einer Felsplatte meditieren oder eine Stunde Tine Wittler ohne Flucht, Irrsinn, Alkohl oder Gewalt überleben...


    Also lieber nicht anrufen, nicht fragen...der Himmel ist hoch, der Zar ist weit, lange ist auch das Päckchen weit (weg) - aber dann isses da...und gut is!!


    Von Firmen hat sich bei mir bislang bei Direktbestellungen Knives-Russia.com bewährt.


    Seit einiger Zeit gibt es aber auch einige gewerbliche Anbieter in der "Bucht", die insbesondere auch NOKS und MELITA-K anbieten, die man, wie gesagt, sonst hier so gar nicht bekommt. Auch hier bin ich, toitoitoi, bislang noch n i e reingefallen!


    Bewährt haben sich in der Vergangenheit hier z.B. die Anbieter


    "ivanbukan"


    "mironotorono" (das ist der Account von Knives-Russia) und


    "militaryfan"



    Sehr spannend finde ich momentan den Anbieter "good4040", von dem das "Sapsan" gekommen ist und bei dem ich auch aktuell noch mal etwas bestellt habe.
    Die Kommunikation war/ist klasse, und die Ware ist einwandfrei angekommen, auch die Preise sind wirklich interessant.


    Bei allen genannten Anbietern kann man sicher über PayPal bezahlen.


    Was über die "Bucht" angeboten wird, ist fast ausnahmslos nach russischem Recht Gebrauchsmesser ohne Waffeneigenschaft.
    Bei den Militärmessern gibt es aus diesem Grund zunehmend "Zivilversionen" entweder mit einer dünnen Klinge (unter 3 mm) oder ohne Guard bei voller Original-Klingenstärke, die Zivilversionen haben auch oft keine Rückenschneide, sondern eine allerdings problemlos schärfbare obere Schor (z.B. beim A&R Oprichnik). Das "Sapsan" kam allerdings auch oben "scharrrrrf" an :)


    Dieser Sammlungsbereich hat also immer noch eine - durchaus reizvolle - gewisse Exotik, aber es ist kein Hexenwerk mehr, spannende russische Messer dieser Art zu bekommen, eben keine Customs wie hier in wunderschönen Beispielen gezeigt, sondern robust-rustikale Serienmesser.


    Also traut Euch! :)

    Oh, die haben noch haufenweise spannende Sachen!


    Dem Troll hat ja z.B. das Oprichnik ebenso gut gefallen wie mir, das gibt es hier von A&R, aber es entspricht dem FSB-Fighter "Karatel" von NOKS.
    Leider sind eben die russischen Exportvorschriften für als Waffen klassifizierte Messer extrem umständlich und teuer in der Abwicklung, sonst hätte ich da wohl noch deutlich mehr.
    A&R und Kizlyar bekommt man ja hier im Westen auch, aber NOKS und Melita-K sind leider nur sehr schwer aufzutreiben.
    Bislang hatte ich mit der Fertigungsqualität und insbesondere der WB der Messer noch nie Probleme, alles sehr praxistauglich und typisch russisch, also einfach-robust, gemacht.
    Wobei die A&Rs da schon nach oben herausragen, die stehen imo z.B. bei Lederscheibengriff-Messern wie dem Korsar oder dem Oprichnik ihren US-Mitbewerbern wie BJ nicht nach.


    Der Mongooose-Folder von Melita-K ist wirklich mittlerweile einer meiner Lieblingsfolder geworden, gegen alle US-Mitbewerber, und ist sehr oft dabei...das NOKS Mangust, dieses vierzöllige Tanto, ist häufig als Primär-Folder mit beim "Draußen spielen", hier zu Hause macht das NOKS OSA-C viele kleine Alltags-Schneidarbeiten......ja, stimmt, ich mag die Dinger wohl wirklich :)

    Na ja, ich fand das mit Patty viel netter :)


    Hier mal von der "anderen Feldpostnummer", auch fürs Fallen aus Luftfahrzeugen, allerdings eher für geplantes und mit Schirm...


    Piloten-Survivalmesser Melita-K "Sapsan", derzeit angeblich breit bei russischen Militärpiloten im Einsatz.



    Und hier mal "Ost-West-Dialog" mit zwei Entwürfen - dem russischen "Sapsan" und dem US-Modell Timberline "Aviator" nach einem Entwurf von Ernest Emerson, das mir noch kürzlich "zugelaufen" ist (siehe oben).



    Mehr Bilder, Infos und Links bei "From Russia with Love" und bei den Neuerwerbungen...


    Was habt ihr heute bekommen, was morgen? Nr. 12


    From Russia with love

    Wieder einmal hat ein russisches Militärmesser seinen Weg zu mir gefunden :)


    Zur Einstimmung:


    https://www.youtube.com/watch?v=gUyla4Y4b9c


    Melita-K "Sapsan": Russisches Pilotenmesser mit Rückenschneide (Wellenschliff) und Leinen-Kapper


    Hier ein paar Daten:


    http://melitak.com/iuni.html/sapsan.html


    5 Zoll Klinge mit ein wenig mehr als 3/16 Stärke, sehr vertrauenerweckende Handlage, ab Werk rasierscharf aus Kasan gekommen.
    Robuste Lederscheide mit Dangler und Kunststoff-Einsatz.


    Alles in allem eine Art "Chute-ski" sozusagen, in russischer Manier allerdings gewohnt robust gemacht.
    Mir gefällt es sehr gut :)



    Und hier dann mal ein Gruppenbild mit Messern von vier verschiedenen russischen Einsatz- und Militärmesser-Herstellern:



    Kizlyar Strela
    NOKS Smersh 3
    Melita-K Sapsan
    A&R Zlatoust Finka


    Und noch ein wenig "Untermalung", die mir momentan Spaß macht :)


    https://www.youtube.com/watch?v=Pzk7xu86rgA


    Von dem Lied gibt es bei YT noch diverse weitere Versionen, einige mit ausgezeichneten alten russischen Soldatenbildern.


    Weitere Bilder in der Galerie der Fixed und bei den Neuerwerbungen unter "Sapsan"....


    Feststehende Messer Galerie


    Was habt ihr heute bekommen, was morgen? Nr. 12

    Auch das sind wieder wunderbare Bilder :thumbup:


    Aber ebenso ansprechend Dein Fachwissen, selbst für die alten Hasen unter uns sehr beeindruckend, und zu diesem Themenbereich lernen wir da wohl alle gern von Dir dazu.


    Top!

    Mit Poncho? :)
    Ich dachte schon, es kommt nicht mehr an...


    Melita-K "Sapsan", ein russisches Militärpiloten-Survivalmesser...





    Im unteren Bild mit dem "Mongoose", ebenfalls von Melita-K und derzeit einer meiner Lieblings-Folder und sehr oft als Sekundär-Messer am Mann.


    Das Sapsan liegt klasse in der Hand und kam rasierscharf an, auch die Scheide ist brauchbarer als vieles, das ich schon für mehr Geld aus dem Westen bekommen habe - und deutlich besser als zuweilen die Lederscheiden mancher anderer russischer Hersteller.


    Tja, Schusch, bin wohl wirklich ein rettungsloser "Nokstalgiker" :)


    Mehr Links, Bilder, Infos usw. bei "From Russia in Love" und in der Fixed-Galerie...


    From Russia with love


    Feststehende Messer Galerie

    Ah, besten Dank, das macht es eindeutig.
    War mir so noch nicht bekannt.


    Ja, wir haben hier wirklich auch einige "nebenamtliche" Kydex-Schneider, die bemerkenswert gute Scheiden bauen :thumbup:

    Nur mal als Diskussions-Anregung:
    Man sollte vielleicht auch bedenken, dass ein etwas stabilerer Poncho auch gut als Unterlage dienen kann, z.B. für notwendige Fahrzeug-Reperaturen bei Schlechtwetter, fürs Gepäck-Ausladen auf dreckigem Untergrund bei einer Panne, zum Lagern usw....oder als abgespannter Sicht-, Sonnen-, Regenschutz...


    Ich hab nen normalen Camo-Poncho aus dem 20-Euro-Preisbereich, gängiges Modell bei ASMC oder Recon.
    Der passt in die untere Vortasche meines Assault Pack 1.


    Das Packmaß ist etwa 21x16x7 cm bei ca. 700 g Masse.


    Das ist schon mehr Raumbedarf als der dünne transparente Notfall-Regenponcho von Jasmin, der maximal halbes Packmaß hat und geschätzt nix wiegt (aus dem Radel-Bedarf).
    Aber es ist eben auch erheblich vielseitiger einsetzbar.

    Das ist schon klar, Kibo :)


    Insofern haben diese IS-Schurken ja auch in ihren Videos zu Angriffen auf Vollzugskräfte nix Neues erfunden oder dargestellt, sondern nur Techniken nachgeturnt, die Altmeister Fairbairn schon 70 Jahre vorher zu US- und GB-Lehrzwecken noch selbst auf Zelluloid gebannt hat :)


    Aber in der Dynamik landet man nicht immer da, wo man hin will, und da ist mir schon ein Schutz vor dem Rutschen auf die Klinge bei Auftreffen auf ein Hindernis nicht ganz unwichtig in diesem Bereich.
    Nicht zufällig ist gerade im militärischen Bereich ja daher ein funktionierender Guard Bestandteil der allermeisten modernen Pflichtenhefte.

    Ein kleiner Guard ist ja integriert - und das begrüße ich bei diesem Einsatzbereich.
    Kommt man bei einem kraftvollen Stoß mit der Spitze auf ein Magazin, eine Handgranate oder etwas Vergleichbares von der gegnerischen Ausrüstung, ist sonst die Gefahr eigener Verletzung recht groß, vor allem bei Forward-Haltungen (im Reverse-Griff kann man hinten den Daumen über den Knauf legen...).


    Beim Einsatz gegen zivile Targets ist diese Gefahr geringer, und man sucht dann meist ohnehin andere Trefferzonen als den hier angesprochenen Torso-Bereich (wo beim militärischen Target eben Webgear usw. sitzt....).


    Die Sache mit der blanken Klinge ist übrigens kein bloßer Aberglaube - es gibt eine psychologische Untersuchung, nach der eine blitzende blanke Klinge auch in unserem Kulturkreis als bedrohlicher wahrgenommen wird......

    Normalerweise läuft mir beim Stichwort Belgien ja eher wegen Eurer Pralinen und Fritten regelmäßig das Wasser im Mund zusammen - bei Dir aber immer wegen der ausgezeichneten Messer, die Du zeigst!


    Chapeau! Auch diese sind wieder eine Augenweide :thumbup:

    Solution, ich bin froh, daß mir das Färben bei meinem AF 5.5 Century Edition der Micha Hayn abgenomemen hat ...


    Bei meinem handwerklichen Geschick hätte ich selbst hinterher sicher ausgesehen wie der nigerianische Weihnachtsmann, aber der Griff wär immer noch tabakbraun....:)


    Einen ESEE-Griff hat ich übrigens mal ganz "stumpf" mit nem Edding bemalt, das hält noch immer und hat nicht mal abgefärbt.