Beiträge von Micha M.

    Ein so schwieriges Kommunikationsproblem erfassen offenbar nur Leute aus Kulturkreisen, die sich so komplizierte Begriffe wie "Spanakotiropita" ausdenken :thumbup:


    Genau, Kostas, für mich wär Dein Eschaton schon rein stilistisch nix, obwohl ich die Ergonomie darin überaus spannend finde, muß ich gestehen. Aber ich finde klasse, daß Du für Dich da etas gefunden hast, das Dir top gefällt und das zu DIR passt.


    Ein anderes Beispiel: Mein Phoenix Combat hab ich vom Terminator, den ich seit zig Jahren kenne und schätze und dessen Sachverstand ich absolut anerkenne. Er wurde damit überhaupt nicht warm und hats durchgereicht, für mich wars das Fixed des Jahres.


    Was haben wir hier schon in der Sache gestritten, einander überzeugt - oder auch nicht. Auch das seh ich ganz gelassen. Nach meiner Einschätzung wird übrigens auch Geronimo absolut damit leben können, nicht jeden zu überzeugen. Wir haben uns auch schon über Fachthemen konstruktiv-engagiert heftig auseinandergesetzt. Selbst aus Standpunkten, die ich nicht gänzlich übernommen habe, habe ich dabei zuweilen dazugelernt.....


    Aber bei mehreren Gelegenheiten der letzten Zeit merke ich hier deutlich, daß es bei Auseinandersetzungen über seine fachlichen Positionen dann schnell einen persönlichen Touch bekommt, und der geht nicht von ihm aus.


    Die Positionen dieses Reviews unterscheiden sich in den Grundaussagen in nichts von vielen anderen, die zu diesem Thema existieren und hier nie so hochkochend diskutiert wurden. Ich fühle mich so ein wenig an den Thread zu dem abhanden gekommenen Messer erinnert: da kam dann unterschwellig allerhand von "sicher für die Quote erfunden" bis "geschieht ihm recht" auf, und das hat mir nun wirklich nicht gefallen.


    Ich muß hier auch nicht jeden mögen und jede Meinung teilen, noch kürzlich hab ich mich hier in einer Stahldiskussion ja auch kontrovers positioniert - ohne dabei auch nur ansatzweise an der Sachkunde oder der Position meines Gegenüber kratzen zu wollen! Das hat geklappt, denke ich - und diese Art von Diskussion hat sehr lange das TF ausgemacht und ausgezeichnet.


    Ich hab hier übrigens auch schon Wirrköpfe "weggebissen" und bin in mindestens einem Fall sogar ausgesprochen stolz darauf. Aber HIER geht es nicht um Flugscheiben-Spinner oder orthographisch-ideologische Amokposter. Hier gehts um fachliche Positionen, die zugegeben flapsig rüberkommen. Mag sein, dass ich als Ruhrpottkind und Bullenschnauze mit sowas besser klar komme...


    Durchaus ein Grund für ein Einsteigen in eine Diskussion, durchaus auch in eine kontroverse und engagierte. Aber das "Bashing", das hier so zuweilen mitklingt, muß in diesem Fall echt nicht sein, Leute.

    Wo ist denn die Provokation in einem Lock-Vergleich. DARUM ging es doch letztlich in dem CS-Video.
    Da hat man den Tri-Ad-Lock mit nem Framelock verglichen. Und um das so unangreifbar wie möglich zu kriegen, hat man den besten Folder genommen, der mit nem Framelock antritt.


    Und das Ergebnis bestätigst Du doch soeben selbst: den Vorsprung an Belastbarkeit beim Tri-Ad-Lock.


    Was ist jetzt so schlimm daran?


    Ich hab ja selbst ein RAO 2 und ein Nemesis und reg mich nicht auf, daß sie das RAO zum Vergleich herangezogen haben. Ich reg mich eher darüber auf, daß das dann so geschwächelt hat :)

    Noch eine Nachbemerkung zum RAO:
    Das ist entworfen als Allzweck-Tool für Fernspäher....die dann ALLE Aufgaben damit erfüllen wollen und ein ausgefallenes Messer auch nicht schnell ersetzen können. Man kann durchaus darüber nachdenken, ob die nicht einfach mit nem Fixed besser bedient gewesen wären. Sie WOLLTEN aber unbedingt nen Folder, und ER hat sich auf die Sache eingelassen und dann das "monströse" RAO als Antwort auf ihre Begehrlichkeiten präsentiert - mit nem ganz eigenen Lock nach den Backlocks vorher.
    Ob das ein Königsweg war, wurde seit jeher diskutiert, nicht erst von Lynn oder Geronimo....


    Erinnert Ihr Euch noch?:
    https://www.youtube.com/watch?v=QiBtHGfgZLI


    Rein manuelle Anwendungen, nix mit Hantelscheiben oder Hydraulikpresse (mit der übrigens auch das MM jahrelang an Messer heranging, z.B. im Vergleichstest zwischen ER Fulcrum und Strider AR vor Jahren...). Und Probleme im gleichen Bereich wie nun im CS-Test: Achse / Verschluß bzw. Rahmen bei Maximalbelastung....


    Übrigens: Ich besitze selbst ein RAO 2 und finde es schön, mußte es aber bislang nur moderat anwenden. Sollte ich damit draußen mal z.B. nen Ast abhacken müssen und das Ding klappert dann, gehts zurück an ER...denn wenns DAS nicht kann, hätt ich auch gleich nur ein Mora mitnehmen müssen :)

    Danke, Alex!


    Einiges hier an Kritik ist für mich wieder mal so ne Art "Beißreflex" angesichts des Autors und hat mit Inhalt und Aussagen des Reviews eher weniger zu tun....


    Geronimo ist ja beileibe hier nicht der einzige Anwender mit Interesse an Foldern, die stabiler sind, als man das für gesittet-normale Schneidarbeiten bräuchte. Gibt es hier keine aus der Runde, die aus ähnlichem Interesse Strider, Medford, Pohl oder eben hier auch ER kaufen?
    10mm-Bull-Pivot bei Strider also auch nur so ein Vitrinen-Gag, und das ER MPC natürlich auch Murks, weil natürlich ne 3 mm - Klinge dann doch besser den Prosciutto schneidet als ein halbhoch angeschliffener Viertelzöller?
    Und es ist ja geradezu aberwitzig, bei einem Messerkonzept wie dem des RAO dann darüber zu meckern, daß man ein Messer, das angeblich ganz gezielt auch für extreme Belastungen gebaut ist (und ja auch so ausschaut) dann eben auch mal probeweise heftig belastet. Soll das denn einfach nur panzermäßíg-geil ausschauen? Prima, dann tuts ja auch jeder Klon für nen Zwanni.


    Und dann ist das nicht mal ursprünglicher Teil von Geronimos eigenem Test, sondern hier nur als Zusatzinfo eingestellt. Er nutzt das Messer ja in realen Anwendungssituationen und zeigt, dass es DAFÜR offenbar gut taugt. Selbst der kurze Schlagholzeinsatz in seinem Film erfolgt nicht brachial, sondern dosiert und an einem Werkstück, wie es einem tatsächlich auch mal begegnen kann. Da hab ich erheblich Unsinnigeres schon in vielen anderen Reviews ungescholten gesehen...
    Hab ich in einem Test für Bastian mit dem Timberline 18 Delta übrigens auch schon gemacht - einfach um damit mal darzustellen, daß die Achse eben auch Belastung, Geruckel, mal das Aufbrechen einer Schublade oder das Hochhebeln eines Kistenbretts dann auch klaglos aushalten wird....


    Was dann die CS-Tests angeht: NATÜRLICH sind die auch Werbung. Bei welchem Hersteller denn nicht?
    ER wirbt übrigens selbst damit, die Belastbarkeit seiner Modelle bei der Uni Pistoia testen zu lassen. Schreiben die dann da nur kluge Aufsätze darüber - oder werden die da etwa auch Gewichte dranhängen oder draufschlagen, im Labor natürlich, um Belastungswerte herauszubekommen??


    Und es gibt hier einen eklatanten Unterschied zu der Flut geläufiger "Destruction Tests", die ich ebenfalls nicht leiden kann (...außer der Dummheit, vor allem meiner eigenen, und meinem Übergewicht gibt es nichts Unzerstörbares auf Erden, wenn man genug Unfug aufhäuft....). Der Punkt im CS-Test war aber nicht, immer weiter Gewicht aufs ER zu bringen, um es dann "endlich" kaputtzukriegen, sondern im Direktvergleich zu zeigen, daß Rahmen und Lagerung des CS eben mehr mechanische Belastung vertragen als beim RAO. Was soll daran nicht legitim sein, wenn ein Messer mit dem Anspruch des RAO daherkommt?


    Bei beiden glaube ich nicht, daß ich eine grenzwertige Belastung manuell selbst hinbekomme - aber dieThreads hier sind ja auch voll von Datenblatt-Materialdiskussionen, in denen die Diskutanten selbst zugeben, dass sie die Unterschiede subjektiv-manuell eher nicht mehr mitbekommen würden, es ihnen aber einfach um den objektiv-wissenschaftlichen Vergleich geht.
    Merkwürdigerweise setzt Ihr d e n e n hier nicht die Narren- oder Euch die Hasskappe auf, sondern haltet einfach sachlich dagegen....


    Was den Sebenza-Vergleich angeht: Es handelt sich bei beiden um Messer in einem ähnlichen Preisbereich, und beide erheben einen "Oberklasse"-Anspruch. Für mich ist schon interessant, wieder mal festzustellen, daß das dann aber - je nach Käufer - offenbar Unterschiedliches heißen kann: Für den einen ist es die Oberklasse an Ästhetik, Präzision, Verarbeitungsqualität - für den anderen eben die Oberklasse in Gebrauchs-Zuverlässigkeit meinetwegen auch in missbräuchlichen Anwendungssituationen. Nochmal: Ja, ein Messer ist ein Ding, das schneidet - aber im Einsatzmesserbereich z.B. ist eben ausdrücklich auch die Eignung zu notwendig-mißbräuchlicher Anwendung durchaus ein seriöses Kriterium, sonst wären alle robusten Einsatz-Viertelzöller (z.B. die von ER) ja ein Schmarrn.....


    Geronimo basht dabei übrigens die Sebis nicht mal, er spricht nur an, daß sie eine andere Kategorie Messer auf einer anderen technischen Grundlage sind. Genau DAS sagt Ihr dann auch, findet aber sein Statement scheiße. Wer soll das begreifen?
    Und NATÜRLICH kann ein Framelock oder gar ein Liner-Lock nicht im grenzwertigen Belastungsbereich so stabil sein wie eben ein Backlock oder gar der Tri-Ad-Lock. Wenn ER dann z.B. das RAO eben NICHT als Liner-Lock baut und sogar noch nen Sicherungsstift einplant oder beim MPC eben den Backlock MIT Zusatzsicherung wählt, ist das klasse, wenn Geronimo den Grund dafür anspricht, ist das Murks. Soso...


    Warum er auch Sebis hat? So neben diversen anderen Oberklasse-Messern, und das seit vielen Jahren, und damit eben auch Vergleichsmöglichkeiten? Weil das schöne Messer sind, das sagt er selbst auch.
    Nur ist es bei ihm in Euren Ohren Gotteslästerung, wenn er ganz nüchtern anspricht, daß sie bei allem Nimbus und aller technischen Perfektion dann auch ihre Grenzen haben.
    Wen die nicht interessieren, weil er sicher sein kann, das nicht auszureizen, der kann das überlesen, SCHLIMM ist es jedenfalls nicht, das auszusprechen...

    Sorry, Chris! Wollte Dir die Suche nicht zumüllen, hatte das mit dem "Toplader" zuerst mal falsch aufgefasst.....


    Mich erstaunt halt auch selbst, was einige der Assault Packs für das kleine Geld mitbringen und dann aushalten.....


    So sind die Dinger wechselweise - je nach Plünnen-Farbe- bei mir auch als Einsatztasche im Gebrauch, privat dann als Wanderrucksack...



    Du wirst das Zeug ja jetzt auch nicht lose mitschleppen...und so ziemlich alle entsprechenden Holster, Gerätetaschen usw. bekommt man an MOLLE fest.
    Entweder mit den Streifen, die es von verschiedenen Herstellern gibt....
    Oder schlichtweg festzurren mit Paracord.
    MEINE Lieblingslösung sind kleine Kabelbinder.


    Spezielle Holster, Taschen usw. für MOLLE bekommst Du aber auch bei den "üblichen Verdächtigen" im Versandhandel, z.B. bei POLAS, Cop-Shop, Enforcer, ASMC usw....

    Und wieder mal ärgere ich Euch mit dem Einwurf, ein Budget-Modell könne das auch :)


    https://www.asmc.de/Transport/…sault-Pack-II-oliv-p.html


    Ich hab zwei kleine Assault Packs, den in A-TACS nun schon seit mehreren Jahren.
    Die sind im Wechsel mittlerweile meist auch Einsatztasche, also bepackt jeden Tag mit draußen.
    Bis jetzt ist da NICHTS kaputt gegangen....sollte das mal eintreten, kaufe ich mir für 30 Euro einen neuen.


    Der kleine reicht absolut für Tagestouren hin, selbst mit nem Regenponcho und anderer kleiner Wechselkleidung drin. Der große hat 36 l Volumen, also wie angepeilt.

    Emil hat es hier ja auch schon mal vorgestellt:


    Cold Steel 4 Max


    Und offenbar scheinen ja beide, die über die in der Tat beträchtliche Preishürde gesprungen sind, den Kauf nicht zu bedauern und dem Messer viel zuzutrauen. Beide haben viel Vergleichsmöglichkeiten...


    Was Begriffe wie "ultimativer Folder" angeht, läßt mich dieser Lynn- und USA-typische Theaterdonner einigermaßen kalt.....so kennen wir sie, nicht nur in Pfadfinderhosen :)
    Wenn Meister Medford meint, e r habe sozusagen das stabile Klappmesser erfunden und kenne diese...wie hießen die?.....Strider oder Extrema Ratio....gar nicht, dann amüsiert mich das gleichermaßen. Letztendlich zeigen die Dingr ihre Qualitäten eben nicht im Prospekt.....


    Wie schon im anderen Thread:
    Ich traue dem System viel zu, mein Rawles Voyager ist schon mächtig stabil, beim 4Max hat man noch mal materialmäßig aufgebrezelt und wegen der etwas kürzeren Klinge auch kürzere Hebel.


    Das Problem ist halt nur, daß die CS-Freunde andere Preise gewohnt sind und auch dann so stabile Dinger wie eben das Rawles oder meinetwegen sogar zum Budget-Preis wie das Pocket Bushman erwarten dürfen und dann eben auch erwarten.....und andererseits ist in der High-End-Fraktion eben die Zahl der CS-Basher nicht klein, für die der laute Lynn eine Hassfigur ist...sowas kauft man nicht :)


    Ich will jetzt gar nicht mutmaßen, ob das 4Max tatsächlich das STABILSTE Messer ist...und würde vielleicht selbst sogar eher zum MPC greifen wollen - das aber vermutlich dann in der Schneidleistung nicht das 4Max toppen würde. Sei es drum. Im Video zeigt das Messer jedenfalls seine Vielseitigkeit, und erfahrene User, die dafür vergleichsweise ziemlich tief in die Tasche gegriffen haben, bedauern das nicht.


    Ich würds selbst gern mal ausprobieren, werde aber wohl hier nicht über die Preishürde springen - andererseits ohne Zweifel daran, dafür dann aber etwas sehr Zuverlässiges und Durchdachtes bekommen zu können.

    Manix: Nachsatz: Selbst schuld! :)


    Dischu: Solche breiten, am Ende aufgebogenen Clips hab ich Depp mir allerdings auch schon mal mit dem Sicherheitsgurt oder dem unteren Verschlußband von ner Jacke dann abgezogen...
    Daher ja die Idee mit dem Ulticlip für so etwas - ist der dran, bleibt er dran :)

    Klasse, so kurzweilig wie informativ - und spitze bebildert! :thumbup:


    Ich hab mittlerweile eine ganze Reihe von Foldern ohne Clip, von den alten Al Mars über Messer wie das Parabellum oder Fox Forest oder das Buck 110 bis zu klassischen oder klassisch inspirierten Foldern wie den Mercators oder dem Resolza....


    Neben der schnellen Verfügbarkeit gehts mir da bei dem Clip - gerade bei den kleineren Modellen - vor allem auch um den Verlustschutz bei Tragen in der Hosentasche. Sowas rutscht dann aus meinen Cargohosentaschen schlimmstenfalls im Auto auch schon mal heraus...


    Eine spannende Idee wäre für mich ein Leder-Futteral mit einem auf Deep-Carry-Höhe montierten Ulticlip....


    Dann hätte man eine sichere Trageweise, schnellen Zugriff und gleichzeitig eine unverfälschte Linie beim Messer, und beim Sitz des Ulticlips wäre auch das Futteral unverlier- und unverrückbar....


    Bei einem modernen Modell wie diesem könnte man so etwas auch prima mit einer Art Kydex-Holster in Spangenform mit Ulticlip machen....

    Ja, dann schlägt jeder "sein" Messer vor, und haben zufällig 2 dasselbe gekauft, gewinnt das??


    Da finde ich es besser, meine eigene Befriedigung zurückzustellen und so ein Projekt auch mal als Dritter toll zu finden und preiswürdig.....Das ist ein phantastisches Messer, ob ichs nun gekauft hab oder nicht.
    Aber sei es drum, zähls halt mit oder auch nicht, das ändert meine Meinung nicht :)