Beiträge von Micha M.

    Heutiges Privat-EDC für den Stadtbummel....




    Al Mar Mini SERE Fixed in Custom-Kydex (Hosentasche rechts)


    Böker / Yurco Pocket (Hosentasche links), beide mit den Ulti-Clips, die sich bei mir insbesondere für Messer dieser Größe wirklich auch auf Dauer ausgezeichnet bewähren.


    Case Cheetah mit Swing-Guard (Feldblusen-Tasche)


    Bevor Pistorius oder sonstwer nun kommt und mich daran erinnert, daß man drei Messer nicht "braucht": Mag sein, ich mag sie aber alle und trage sie gern :).....Und gemeuchelt hab ich trotz dreier Messer wie in den letzten fast 50 Jahren auch heute wieder keinen.


    Uhr: die gewohnte Vostok K-35
    Lampe: die Nitecore HC-33, die sich im EDC zunehmend etabliert.


    Mal ne Frage dazu: Hat irgendjemand Erfahrungen mit dem eingebauten Magneten im Deckel? Bislang sehe ich lieber davon ab, sie in dieselbe Tasche zu stecken wie Karten mit Magnetstreifen, Handy-SIMs oder Schlüsselbunde mit Transponder-Chips....
    Und ich krieg den Magneten auch nicht raus aus dem Deckel...

    Ja, der durchgehende Erl ist tatsächlich interessant, auch wenn mir noch keine Mora-Klinge aus dem Griff gebrochen ist. Aber Full Tang ist stabiler, und das ist nun mal kein Nachteil.
    Und dann ist das Condor auch nicht mehr teurer als "ein Mora", denn da gibts dann ja nur noch EIN Vergleichsmodell, das Garberg, das Mora sich eben auch viel besser bezahlen läßt als Companion und selbst Bushcraft. Und das es dann tatsächlich nur mit dem vorderen "Belly" gibt wie auch das Kansbol - auch da hat Geronimo dann recht.

    Ah, ein "anlassloser" Seitenschneider, höhö.... :D
    Das ist die Rache für die Beilchen-Kommentare. :P


    Man weiß ja doch nicht, ob man nicht grad mal nen Festgenommenen von nem Kommando übernehmen und umfesseln muß....oder tückisch irgendwelche Kabel durchzwacken und Stadtviertel in Finsternis legen....Manche Dinge ergeben sich ja ganz spontan, und man hat viel mehr Spaß, wenn man die richtigen Sachen zum Mitspielen gaaaanz zufällig dabei hat :)


    Nein, im Ernst, die ist hübsch kompakt :thumbup:

    Die Farbe muß für Jasmin nicht sein, sind wir unterwegs und sie ortet Pilze, nimmt sie gern jedes Mora, das ich ihr anbiete, ob nun grüne oder schwarze oder das in der Camo-Scheide, das macht für sie keinerlei Unterschied.
    Aber tatsächlich mag sie die meisten meiner Messer nicht benutzen, es gibt wirklich wenige Ausnahmen wie übrigens bemerkenswerterweise auch das Gerber Parabellum.
    Die Moras hingegen benutzt sie gern, sie verwendet sie z.B. auch in den Küchen unserer FeWos usw., nicht nur "aus der Not" unterwegs....
    Nach meiner Einschätzung würde sie allerdings auch das Condor verwenden, das und die Moras oder Lindbloms sind einfach die Art Messer, die sie gebrauchen mag....

    Um mal wieder zum Thema zu kommen statt zu den Akteuren:


    Ich hab ja auch einige Messer, die ein Zigfaches des Mora-Preises kosten....und benutze beides.


    Die günstigen Moras kann man z.B. bestens an Rucksäcken oder im Auto oder Materialtaschen "taktisch deponieren" und hat sie dann zur Hand - und ich finde, die machen ihren Job nicht schlecht und langen für die allermeisten Aufgaben hin.


    Das mit dem Abschwarten ist für mich im Zweiflel dann so wie die ja ebenfalls merkwürdig geführte Diskussion um mein "anlassloses" Beilchen: Steht sowas an, wird es hier doch kaum Diskussionen geben, ob es dann evtl. Sinn macht, etwas besonders Schnitthaltiges mitzunehmen, wenn man sowas zur Verfügung hat. Wobei man Wildschweine angeblich schon gegessen hat, als 1095 noch ein Top-Burner war und noch weit früher :)


    Aber ganz ehrlich: Fürs Stöckchen beim Wandern oder für den Speck in der Pause oder die Steinpilze, wenn Jasmin welche findet, langt ein Mora, liegt dann dabei super in der Hand und ist zur Verfügung. Komischerweise nutzt Jasmin die immer auch viel lieber als jedes "höherwertige" Messer in meinem Bestand.


    Aber das ist jetzt auch schon wieder fast schon am Thema vorbei, denn wir streiten hier - auch wenns interessant ist - ja dann doch eher wieder mehr über Moras als über das Condor :)

    Müßte ein Fehrman Thru Hiker sein....um Emil mal nen Moment zu entlasten, damit er nicht für ne Antwort eins seiner armen Opfer aufgeklappt auf dem Tisch liegen lassen muß :)



    Tante Edit lacht: Wer zu spät kommt....:)

    Ach komm! :)


    Hier 38 Grad momentan....und Micha wie stets in Stiefeln und mit Feldbluse wegen der Knarre.


    EDC-Messer im Kindergarten heute BM SOCP in der linken vorderen Beintasche der Helikon und das gewohnte NOKS Mangust-M rechts in der Hosentasche....

    Hör auf mit dem Entschuldigen! :)


    Ich beneide Dich um Dein Geschick - wenn ich selbst ne Lampe anschleße, ohne daß mein Bart zu qualmen beginnt oder das Viertel für zwei Tage in Finsternis versinkt, will ich schon ne Konfetti-Parade.....


    Dein aktuelles Modell hat eine sehr gelungene Kontur und sieht absolut EDC-tüchtig aus, da mußt Du Dich nicht mit verstecken :)

    Ja, aber genau diese Wahl hast Du ja eben immer weniger :)


    Ich bin ansonsten auch überhaupt nicht der "Axt-Mann" und war zu der unendlich-unlösbaren Sears/Nessmuk-Frage immer in der Campknife-Fraktion und hab meine Zehnzöller immer vorgezogen.


    Aber es geht mir halt darum, zumindest AUCH eine Alternative zu haben, die unangreifbar und einigermaßen "erklärungsfrei" ist.


    Sonst hätte ich das BK 9 oder den Marine Raider oder das DV-2 am Rucksack oder Gürtel wie früher, und alles wär gut. Ist es aber nicht mehr...

    Was ich übrigens nicht verstehe:


    Hätte ich nur gesagt, ich will ein Beil,hättet Ihr sofort gesagt, mindestens ein X7!!
    Untermauert wird das dann üblicherweise mit Bildern von dem Fort im Fort Abrahm Lincoln State Park oder einem Schlaflager für eine Kompanie Fernspäher....Alles richtig.


    Also geh ich hin und sag, ich will einfach eins "anlasslos" in den Assault Pack packen, möglichst wenig "Payload", aber ein Beil solls noch sein...Ich kenn hier Posts von Leuten, die Löcher in Zahnbürsten bohren oder 100 g für einen Folder zu schwer finden - aber wenn Micha mal erklärt was möglichst Kompaktes sucht, isses falsch...


    Daher eben - weils eben kein Blockhaus werden soll - "anlasslos"....Oh, oh......Wie kann man nur. Ich kenn hier haufenweise Leute, manche schätze ich sehr!, die haben Bug Out Bags bestückt, neben denen mein Einsatzrucksack aussieht wie dreimal ausgeraubt und dann in einer Zenmönchszelle verwahrt....Die haben Rohrzangen, verstellbare Maulschlüssel und Brechstangen in ihren Tourensäcken oder Bug Out Bags.
    KEINE SAU kommt da her und sagt "Du Doof, du willst doch unterwegs keinen Flugzeugträger zerlegen...." Aber wenn ich einfach sag "Ich will so ein Teil in den Daypack packen, möglichst klein, keine Ahnung, ob ichs heute brauche, aber wenn ichs brauche, hab ich eins", bin ich natürlich voll durch den Wind und steh im Ruch, ich wolle sicher das Männlein im Walde zerhacken....


    Dann geh ich hin und geb zu, daß ich auch darüber nachdenke, möglicherweise immer kleier legal verfügbare Messer dann durch ein kleines Beil zu ergänzen, zumindest auf Touren. Auch wieder falsch. Währenddessen haben wir uns freilich so gut wie alle schon auch was 42a-Konformes besorgt für solche Zwecke oder überlegen uns darüber hinaus in diversen Threads der Vergangenheit sehr wohl, was man denn so - zu welchen Zwecken auch immer - in bestimmte Bereiche mitnehmen könne....


    Und die gleichen Leute, die sich mit mir empören, wenn irgendein stimmenfangender oder hysterischer Zwangserzieher herkommt und mir sagen will, daß ich hier oder dort kein Messer "brauche", kommen dann auf die zielführende Erinnerung, daß ich doch sicher im urbanen Bereich so etwas nicht "brauchen" werde und sowas einigermaßen abseitig ausschaue. Ja, was meint Ihr, wie die nen Vierzöller am Gürtel finden?


    Irgendwie hab ich hier NIX Neues postuliert, weder zu möglichst kompaktem Gear, das hier Duuuutzende von Threads füllt, noch zur Mitführung von Dingen selbst im EDC, die nicht über das hinausgehen, was manche von uns an anderem Kram täglich dabeihaben....


    Mich interessiert das Thema allerdings weiter, und ich hab hier einige gute Anregungen gefunden und hoffe auf weitere :)

    Es geht hier durchaus um Tips für ein den Trageanforderungen noch entsprechendes, möglichst kompaktes und möglichst praktisches Beilchen, das keine HuS-Waffe ist.
    Das ist auch bei derzeitiger Rechtslage doch alles absolut nachvollziehbar!
    Schon jetzt wäre das Mitführen eines Beilchens auf längeren Touren doch auch eine Frage danach, was da sinnvolle Untergrenze auf dem "Nutzlast"-Konto ist, wenns noch praktisch genug bleiben will.
    Und schon jetzt wäre das Mitführen z.B. von HuS-Waffen (manche Hawks sind nun mal welche) im Kontrollfall nicht unproblematisch.



    Was man dann damit und daraus macht, wenn man so etwas mitführen will, wird jeder selbst gestalten müssen!


    Und was Verschärfungen angeht: Da kursieren derzeit bei manchen Mitgliedern hier Antwortschreiben aus Niedersachsen, aus denen hervorgeht, daß die Pläne auch bezüglich weiterer Messerbeschränkungen und Längen-Reduzierungen NICHT vom Tisch sind, sondern nur ein wenig vertagt...
    Was zum Teufel soll denn verwerflich daran sein, wenn man sich vor diesem Hintergrund orientiert, welche auch nach diesen Plänen absehbar dann nicht beschränkten Werkzeuge man im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften dann z.B. noch auf Touren mitführen kann?


    Solange Du damit nicht auf dem Bahnsteig herumfuchtelst, wäre mir übrigens egal, ob Du ein Beil dabei hast - sonst müßte ich allerdings auch ein Freund derjenigen sein, die Dir dort auch ein Messer nicht zubilligen wollen.
    Übrigens: Wenn die "Verbotszonen" auch in den Bahnhöfen greifen, wirst Du sehr wohl Probleme damit haben, Dein Beilchen dann mit auf die Bushcraft-Reise zu nehmen! Denn in den als Versuchsballons eingerichteten Zonen in Köln und Berlin hat man den Reisenden solche Gegenstände sehr wohl auch aus dem gut verschlossenen Reisegepäck geholt.
    Ihr solltet endlich mal realisieren, was da auf uns zukommt und was dann den Kontrollkräften so alles möglich gemacht werden soll. Wie gesagt, den ganzen Beschwichtigungen vertraue ich absolut nicht!

    Also, zunächst ging es ja einfach nur um ein kleines Beil, das man möglichst vielseitig mit sich führen kann. Es sollte sich in Daypacks und ggf. auch "am Mann" mitführen lassen, letzteres ggf. auch "diskret".
    Und es sollte noch als Beil fungieren können, ggf. auch in etwas veränderter Anwendungsweise, und sollte keine HuS-Waffe sein.


    Das ist eigentlich keine so unübersichtliche Anforderung, und ich verstehe auch überhaupt nicht, was es daran zu "meckern" gibt.


    Was das Mitführen beim Wandern angeht, gibt es da auch wenig zu diskutieren: Jeder wird hoffentlich entscheiden dürfen - im Rahmen geltenden Rechts - ob er das so etwas in den Rucksack oder an den Gürtel packen will, wenns in den Wald geht.


    Was das Recht angeht: Schaut mal in den Rechtsverschärfungs-Thread - DAS ist es, was sie auf uns loslassen wollen. Es ist NICHT so, daß ich das wünsche oder kampflos hinnehme, aber ggf. obsiege ich eben nicht. Zudem gibt es bereits jetzt auch schon viele Länder - auch welche, in denen man schön wandern kann - die Messer sehr restriktiv einschränken, ggf. aber das Mitführen anderer WERKZEUGE nicht so einschränken.


    Jetzt dürft Ihr sehr gern entscheiden, ob Euch dann ggf. im Kontrollfall eben Auffindungen egal sind. Ich kann nur sagen, daß an so etwas z.B. für Waffenbesitzer schon einige Folgen hängen können, im Ausland kann so ein Verstoß auch so teuer wie unangenehm werden. Auch das ist nicht neu.
    Wie gesagt, meinen Segen habt Ihr, Euch an alte oder neue Regeln zu halten, ich würde nicht einmal behaupten wollen, daß ich mich absehbar IMMER daran halten werde, wie man ja auch realistisch nicht sagen kann, ob man nicht doch irgendwannn mal zu schnell fährt...


    Aber ich werde mich jetzt nicht dafür rechtfertigen, daß ich Wege suche, ein geeignetes Werkzeug mitzuführen und mich dabei eben im Rahmen jetzt oder später geltenden Rechts zu bewegen. Persönllich habe ich da übrigens durchaus im Hinterkopf, in bestimmten privaten Situationen ggf. aufgrund meines mainstreamfernen Aussehens manche Anzeigensammler "neugierig" zu machen, hier oder anderswo. Aber das ist ein Einzelschicksal. Den Ausführungen in dem von Elric verlinkten Schreiben glaube ich übrigens kein Wort...


    Roman: In "Verbotszonen" wird so ein alternatives Mitführen eines Beilchens dann nicht funktionieren, wenn der Verbotsumfang der Zone auch solche Werkzeuge umfaßt, auf diese Formel kann man das da vorläufig zurückführen.
    Insbesondere im normalen Bereich, meinetwegen beim Wandern oder sonstwo rural unterwegs, gilt aber in unserer FDGO noch immer, daß erlaubt ist, was nicht verboten ist. Derzeit ist vom WaffG das Führen von HuS-Waffen sowie das bestimmter Messer verbotsähnlich eingeschränkt. NICHT das Mitführen anderer Werkzeuge, die weder Messer noch HuS-Waffen sind.


    Deine persönliche Meinung, wo solche Werkzeuge etwas oder nichts zu suchen haben, ist für mich ebensowenig bindend wie - noch - die von Pistorius & Co., anders wird das, wenn sie es in ein Gesetz gießen.


    Sollte das also z.B. dazu führen, daß man in einem Kontrollfall draußen einem Anzeigensammler "eine lange Nase" zeigt, weil er gern ein Messer gefunden und ein Fleißkärtchen erwroben hätte und dann doch nur ein nicht verbotenes Werkzeug findet, nehme ich das nicht nur gleichgültig hin, sondern mit einer gewissen Freude, mir diesen kleinen Freiraum zumindest vorläufig wenigstens noch erhalten zu haben. Ich kenne übrigens vom Arbeiten her und aus ein paar Jahren Steuerrechts-Verwaltungsstudium durchaus viele Fälle, in denen Menschen reich werden oder noch reicher, indem sie sich in Bereichen bewegen, die vom Gesetz eben n i c h t umfaßt sind. Böse Zweifler unken, in manchen Fällen habe man diese Lücken vielleicht zu genau diesem Zweck geschaffen....sei es drum.
    Jedenfalls hätte ich kein schlechtes Gewissen, den Kontrolleur dann eben auf die Rechtslage hinzuweisen. Ob das Mitführen "sinnvoll" oder "notwendig" ist, will ich ja gerade NICHT irgendwem erklären müssen und muß es tatsächlich in diesen Fällen bislang auch nicht.


    Wenn ich also auf einer späteren Wandertour nur ein kleines Messer, schlimmstenfalls so ein angedachtes Kastratenmesser,mitführe und dafür eben so ein Beilchen auch noch, habe ich keinerlei schlechtes Gewissen, weder wegen des Mitführens noch wegen der Tatsache, daß man mir dann hoffentlich "nichts kann". Wenn der sich dann ärgert, ist das sein Problem, mich wird das eher freuen.


    Ich hab bislang nicht vor, so etwas wirklich ständig als EDC mitzuführen, also z.B. einschließlich des urbanen Bereichs außerhalb "Verbotszonen" - aber ein schlechtes Gewissen hätte ich auch dann nicht, denn sonst müßte ich jetzt schon eins haben; denn das Mitführen meines Juchten Rover "versteht" so ein Hystero-Sheeple ebenso wenig....


    Dein Hosentaschen-Beilchen ist hübsch, aber wenn man es dann so "juristisch sportlich" sieht wie die Leute, die im Antrefffall monatelang darüber nachgrübeln, ob und wie sie einem dafür vielleicht doch noch einen einschenken können, kommt bei dieser ultrakleinen Abmessung ggf. das Problem auf, daß man sinnvolle Werkzeuganwendungen kaum erklären kann und dann doch der Drive hineinkommt, der Gegenstand sei von vornherein als HuS-Schlagwaffe zweckbestimmt....Trotzdem finde ich ihn "Campingbeilchen" hübsch :)