Beiträge von Micha M.

    Hier mal eine klassische Slipjoint-Form aus Korsika - ein Vendetta in der Version "Vendedouk", ein Entwurf mit Fred-Perrin-Beteiligung.
    Ist von Cognet und damit ein "Geschwisterchen" der Douk-Douk-Messer :)


    Bei den Neu-Eingängen ein wenig vorgestellt, hier dann noch zusätzliche Bilder:



    Der U-förmige Stahlblechrahmen des Vendedouk erinnert natürlich sofort auch an die Mercator-Messer, zu denen ich leider auch erst spät gefunden habe und die nun sehr häufig Verwendung finden insbesondere im "Innendienst" im Haushalt und in der Küche, aber sehr gern und häufig auch als Tischmesser




    Wie die Mercator-Modelle macht sich das Vendedouk auch sehr gut als Steakmesser....


    Der Serviettenring ist übrigens mittlerweile gut 100 Jahre alt und wurde zum Zeitvertreib von Besatzungsmitgliedern des Kleinen Kreuzers "Dresden" während ihrer Internierung auf der chilenischen Insel Quiriquina im Ersten Weltkrieg gefertigt...

    Micha hat auch was Französisches bekommen :)


    Cognet "Vendedouk" (also sozusagen ein Douk-Douk-Geschwisterchen) nach einer Überarbeitung des klassischen korsischen "Vendetta"-Taschenmessers durch Bellini, Maroselli und - Tusch! - Fred Perrin :)



    Ich hatte vor 6 Jahren schon mal eins, das ist dann nach unglaublich albernen Abläufen bei einer Dienstreise in Bologna geblieben, seitdem weiß ich, wie grotesk sich Messer-Hysterie versteigen kann. Das ist mir eine stetige Warnung, wie es sich auch hier bei uns entwickeln könnte, wenn wir uns nicht gegen die hysterische Messer-Jagd stemmen...


    Hier mal ein wenig vorgestellt:


    Was habt ihr heute bekommen, was morgen? Nr. 8


    Und vor 6 Jahren gern getragen, hier an den Teichen am Polsterberger Hubhaus im Hochharz...



    Noch ein paar Bilder werde ich gleich im Folder-Album einstellen und hoffe für das neue Vendedouk nun auf eine ruhigere und längere Nutzungszeit bei mir :)

    Kontaktaufnahmen mit Nextorch scheinen nach Tobias' Wechsel schwierig bis unmöglich.
    Auch Mails bleiben da häufig unbeantwortet, ich hätte hier sonst auch schon mal das Tool oder nen Folder vorstellen mögen...


    Tja, auch bezüglich Führungshilfe scheint jeder Jeck anders :)
    Ich hab ja beide, Thyrm wie FR-1, und komme deutlich besser mit dem Nextorch-Produkt klar.
    Muß wohl jeder erst selbst in der Hand vergleichen...

    Deovolens: Gar nicht einmal so ausgeprägt....
    Ich besitze sonst keine klassischen nordischen Messer...vielleicht kommt bei Gelegenheit mal ein kleines Ahti dazu.
    Aber sonst ist das alte Pferdekopf-Puukko tatsächlich der einzige "Klassiker".
    Ich hab sonst eher die gezeigten modernen Varianten, die alle wirklich gute Gebrauchsmesser sind.


    Hier noch ein paar Bilder vom Neuzugang, dem Gerlach WZ.98A, im Direktvergleich mit meinem Glock 81...zwar nie offizielles Feldmesser des Bundesheers in AT, dafür aber offizieller Ausrüstungsgegenstand der Neuner und der ZUZ (jeweils zeitweise...). Dieses hier war da auch mal :)
    Hier mal die beiden Feldmesser nebeneinander. Die Ähnlichkeit wäre beim normalen anderthalbschneidigen WZ.98 mit Sägerücken noch deutlicher, das offenbar als Kreuzung aus einem M3 der USA und dem Glock entstanden ist...




    Auch die Kunststoffscheiden ähneln einander. Die Gürtellasche des Glock kann man jedoch aufhaken und das Messer damit auch am geschlossenen Koppel anhängen. Das Gerlach hat dafür zwei unterschiedlich hohe, jedoch geschlossene Durchlässe.
    Außerdem unterscheidet sich die Ziehsicherung: Beim Glock eine hinter das PE greifende breite Kunststoffnase, beim Gerlach ein seitlich angeschraubter Federstahlhaken, der durch eine Öffnung des PE gleitet und sich dahinter verhakt und gegen den Griff losgedrückt werden muß. Beides funktioniert. Das Glock ist dabei komplett seitenwahlfrei, beim Gerlach muß man als Linkshänder den Haken mit dem Zeigefinger lösen, was aber auch in Handschuhen gut machbar ist.




    Hier noch mal der Sägerücken des Glock, eher eine Raspel und zum Anreißen als zum Trennen....
    Das sieht beim normalen Gerlach sehr ähnlich aus, meins hat da als Dagger eben symmetrisch eine Schneide :)




    Und zwei Bilder zur Balance der schlanken Einsatzmesser: Beide balancieren fighter-typisch etwa überm Zeigefinger, das Glock ist dabei ne Spur kopflastiger.




    Schwieriger Direktvergleich, zumal ich kein normales WZ.98 zum praktischen Gebrauchsvergleich habe (...vielleicht mal :) ).
    Der Glock-Griff ist mit seinem auch wurftauglichen Hartkunststoff sicher beschädigungsunempfindlicher, der Gummigriff punktet dafür mit der angenehmeren Haptik. Der Gerlach-Griff ist ein wenig kürzer, was mich mit meiner kleinen Hand aber nicht stört und das Messer auch nicht aus der Balance bringt....


    Das Glock erscheint mir - auch der Gebrauchsmesserklinge geschuldet, im kurzen Desktop-Direktvergleich und auch wegen der Anwendungserfahrung als Tool vielleicht als das "vernünftigere" Tool der beiden, das Gerlach als das haptisch ansprechendere....
    Vielleicht kann ich mal ein normales Feldmesser-Gerlach direkt neben das Glock legen und damit ein wenig herumfuhrwerken...

    Nee, sind wirklich tragefreundliche 30....und ein idio....ääääh....michasicheres UI.


    Und das hätte den Charme, mit derselben Lampe wirklich den dienstlichen wie den privaten Einsatz komplett abdecken zu können.
    Bei mir ist die in nem Geräteclip am Einsatzkoppel, wenns mit großem Besteck raus geht - passt aber auch gut so in die Tasche, wenn man mit kleinem Besteck unterwegs ist.


    Füllt auch die Hand ganz praktisch, und die Gestaltung des Bezels kann man jederzeit mit der Glasbrecher-Funktion erklären, und die Keramik-Kügelchen machen da auch wirklich ihr Ding...


    Mein Workshop-Co Norman und ich (Du hast ihn ja mal kennengelernt, glaube ich...) führen das Ding beide im Einsatz und sind rundum zufrieden.


    Schau mal, hier sieht man die Größen-Relationen ganz gut, das Messer hast Du ja auch, glaub ich...




    Kompakt und auch für die Popo-Lederbespannung geeignet wäre vielleicht auch die Nitecore HC-33.
    Viel kleiner geht wohl nicht bei 18650er-Befeuerung...





    Ich hab sie mir als Zweitlampe auch für den Kindergarten zugelegt, ist ne Winkellampe und kann dann z.B. bei hergestellter Sicherheit auch auf der Weste getragen werden...


    Ist bei mir aber natürlich viel öfter im EDC dabei und macht sich da echt gut.
    Ist bei einem kurzen Druck auf den Kopf-Schalter auf Leselicht, bei einem etwas längeren Druck durch Memory bedarfsweise auch sofort auf Voll-Licht. Und Strobo geht durch Doppelklick.


    Wenns aber auch zum Arbeiten sein soll, kauf Dir ne weitere Buxe und führ die TA-30 mit Ring :)

    Wie gesagt, im Waffeneinsatz sehe ich schon einige mögliche Anwendungen für den Spike - aber mit dem angesprochenen Risiko.
    Ich hab übrigens schon mit mehreren Tomahawk-Spikes den Versuch gemacht, weichballistische Einlagen zu durchschlagen. Erfolglos, sie waren alle vorn nicht scharf und spitz genug.
    Ist ein Spike das aber, taugt er wieder nicht zum Hebeln...



    Im Werkzeugeinsatz seh ich das aber wie Du.
    Das mit dem "Hochziehen" war nur angeführt, um auch im "Normalgebrauch" etwas Sinnvolles zum Spike zu finden, und ich meinte eigentlich eher nicht den urbanen Bereich, sondern in schwierigem Gelände einen Einsatz ähnlich dem eines Pickels.
    Aber auch da ist das Risiko zu beachten, daß man sich dann selbst ja auch an die Hawk-Schneide heranzieht...

    Phantastisch! Was für eine tolle Sammlung, und da sind viele Einzelstücke dabei, bei denen jedem Einsatzmesser-Freund das Wasser im Mund zusammenläuft! :thumbup:

    Die Frage Spike oder Hammerkopf beantwortet sich eben anhand der Aufgaben, die man absehbar zu erledigen hat.
    Ist das Hawk ein Tool für Outdoor / Camp / Hütte usw., wird man nach meiner Einschätzung häufiger etwas zum Hämmern gebrauchen können als die Vorteile eines Spikes gegenüber der Klinge auf der anderen Seite zu nutzen...
    Da müßte man schon etwas einreißen wollen wie bei einem Feuerwehrbeil, sich vielleicht irgendwo damit hochziehen in schwierigem Gelände, kleine Löcher in etwas schlagen, für das die Beilklinge zu groß ist, etwas vielleicht irgendwo wegziehen usw.


    Gerade mit den besonders waffenwirksamen schmalen spitzen Spikes kann man zudem oft nicht wirklich gut hebeln, da wäre ein breiter hackenartiger Spike wie bei einem Feuerwehrbeil wirksamer.


    Ich hab ein Hawk mit Spike in der Gerätetasche, eins mit Stahlstiel, F. :)
    In den Jahren hab ich den Spike allenfalls mal zum Auseinanderhauen und -ziehen von Gefriergut gebraucht bei ner Durchsuchung.


    Insgesamt würde ich für den normalen Werkzeugeinsatz eine Hammerfläche praktischer finden...



    Was die Waffenfunktion von Hawks angeht: Die wenigsten Spikes durchdringen vernünftig eine Gefechtsweste, und man muß nicht mehr so häufig in irgendwelche Harnischfugen hineinschlagen wie vor 600 Jahren :)
    Natürlich gibts immer noch mögliche Anwendungen, in denen da ein Spike nützlicher sein kann als die Beilklinge - aber er birgt andererseits auch das Risiko einer zum Anwender gerichteten Spitze, die auf ihn zurückgedrängt /-geschlagen werden kann.
    Ähnliche Überlegungen haben Anwender ja auch bei CQC-Anwendungen von Dolchen, und manche ziehen ja auch da die "sichere Seite" eines einschneidigen Messers vor.


    Hawks wie das Vietnam Hawk sind sehr führig, braucht man keine "sichere Seite", sind sie im letztgenannten Anwendungsbereich sicher nicht fehl am Platz.


    Aber ganz unbeachtlich der Rechtslage würde ich auf eine Tour wohl eher das Estwing Sportsman als das Vietnam Hawk mitnehmen, wenns um Vielseitigkeit geht...

    Ist doch kein Wettbewerb!


    Und da könnten andere noch ganz andere Sachen auffahre,, ob Teach oder Ralf oder Daywalker...


    Rolf hat tolle Messer im Bestand.
    Und das kleine Juchten ist wirklich allerliebst!

    Das stäubt man dem Gegner ins Gesicht, dann ist er vom Rouge geblendet und kann nicht mehr atmen....Danach rammt man ihm die Nagelschere in die Nase.....Damen-Ninjutsu-Meisterklasse :)