Beiträge von Micha M.

    Noch mal was von Military-Zone.Sklep, bequem gleich hier in den Urlaub gesandt :)





    Sweatshirt in WZ93 Pantera, das bildet jetzt den Hintergrund.
    Und noch ein WZ98, diesmal ein WZ98Z......kein symmetrischer Dagger wie mein erstes, sondern das Ursprungsmodell, dem man nun bestens die "Eltern" Glock Feldmesser und US M3 ansieht.

    Bergmännle, es ist nicht unbedingt nur die Scheide...
    Ich war früher ein eingeschworener ER-Aficionado, hab umfangreich mit den Betreibern gemailt, war mehrfach in Prato.
    Ich hab zu Nemesis und MPC ein sehr umfangreiches Review erstellt, und noch immer ist das Nemesis einer meiner Einsatzfolder-Favoriten.
    Und kein anderes Messer als ERs ist häufiger in Einsätzen mit dabei, zumal eine C-Klasse am Einsatzkoppel verbaut ist.
    Ich hab mit der Zeit meinen ER-Bestand halbiert, geblieben sind drei C-Modelle, ein Nemesis und ein Neckie, mit allen bin ich voll zufrieden - und Nemesis und Shrapnel sind absolute "Nevergiveaways" und über die Jahre auch und gerade im Echteinsatz absolute Favoriten geblieben.


    Insofern bin ich weit davon entfernt, den ERs Praxisnutzen abzusprechen :)


    Aber die Modell- und Firmenpolitik hat sich mit den Jahren doch einigermaßen von meinen Vorstellungen entfernt in einigen Punkten.
    Und nach solchen Dingen wie der ignorierten Contractor-Diskussion schau ich mir ER heute eher "leidenschaftslos" an, würde immer noch sofort ein Modell kaufen, das mir wirklich umfassend zusagt - springe aber in letzter Zeit kaum noch auf welche an.


    Das Ding kostet 280 Ocken, da spielen dann schon auch qualifizierte Mitbewerber mit....Aktuell hab ich im MP ein Reeve Pacific für diesen Preis gesehen, und da wäre für mich die Wahl klar.....beim Reeve.
    Und in der Preisgruppe ärgert es mich übrigens dann auch noch erheblich, wenn ich da noch "on top" Kohle hinlegen muß für ne Scheide, die mir zusagt...

    Ist bei mir auch sehr abhängig von Jahreszeit, "Einsatzraum" und weiteren Umständen, z.B. ob ich allein oder mit Jasmin oder jemand anderem unterwegs bin....Oder ob ich z.B. irgendeine Erprobung laufen habe....
    Daher hab ich meist im Quartier / daheim einen bestimmten Bestand, aus dem ich mir dann bewußt bedarfsweise das Mitzuführende zusammenstelle.


    Hier in Südtirol derzeit mit Jasmin bin ich vergleichsweise "minimalistisch" unterwegs.
    Das sind hier ja auch Halb- bis Tagestouren ohne Notwendigkeit von Nahrungszubereitung, da man überall mal einkehren kann.
    Während ich daheim und im Schwarzwald meist mit dem kleineren Assault Pack unterwegs bin, ist es hier derzeit ein altmodischer Bergrucksack.


    Am Mann: Vic und Taschenmesser, Handschuhe, Verbandpäckchen, Geld & Ausweis, Piratentuch oder dünne Mütze zum Wechseln (ist hier oben jetzt schon im Schatten zuweilen kühl, und da ist es bei ner Einkehr auf ner Hütten-Terrasse eher ungünstig, mit nem schweißfeuchten Tuch / ner Mütze dazusitzen..
    Wanderkarte, Kuli, Notizzettel, Handy, TaLa


    Im Rucksack:
    2 Flaschen Wasser (ich gestehe, bei mir bewähren sich dünne Einwegflaschen meist am besten)
    im Winter stattdessen Thermosflasche mit Kaffee plus ggf. ne kleine Flasche Wasser
    Plastikbox mit "was zum Leckern" für zwischendurch...Wenn ich mit Jasmin unterwegs bin, eher was Süßes wie Kekse; wenn ich allein unterwegs bin, auch entweder was Süßes (im Sommer eher die russischen Kälbchenkekse, im Winter russische Haferkekse) oder was Herzhaftes (Speck, Mettwurst, TUCs oder ein wenig Schüttelbrot o.ä.).. Manchmal auch einfach was Gutes aus der jeweiligen Region, hier z.B. Schüttelbrot, Speck, ein Stückchen Bergkäse...
    Ich hab auch bei längeren Wanderungen noch nie nen Kocher vermißt, wenn ich ne Thermosflasche dabei hatte...
    Außerdem gern ne gute alte Dose Scho-Ka-Kola :)


    Medis/Pflaster: Bewährt hat sich bei mir so ein Motorrad-Erste-Hilfe-Set. Außerdem ein Päckchen Blasenpflaster. Immer wichtiger heutzutage leider auch wieder etwas zur ersten Desinfektion kleiner Verletzungen, wem da die großen Flaschen zu schwer und sperrig sind, kann Umfüllen z.B. in kleine Plaste-Spritzflaschen empfohlen werden (z.B. die für Nasenspray). Gern auch noch mal zusätzlich zum EH-Pack ein Paar Einmal-Handschuhe. Außerdem hier oben noch Sonnencreme.


    Papiertaschentücher und ne kleine Rolle Klopapier sind auch nicht falsch, außerdem gern noch ein Feuchttuch oder Reinigungstuch o.ä.
    Ein gutes Stück Paracord und ne laute Trillerpfeife für Notsignale hab ich auch noch mit eingepackt für "alle Fälle"


    Noch dabei ein kleines Wander-Fernglas und ggf. ne Wechsel-Brille (falls mit Sonnenbrille unterwegs).


    An Kleidung ggf. ein Wechsel-T-Shirt.
    Ansonsten je nach Witterung alternativ ein Hoodie.
    Plus Regenschutz, am liebsten Poncho
    Das jeweils zweimal, falls ich mit Jasmin unterwegs bin.


    In der Pilzsaison ansonsten gern noch ein Stoffbeutel für unverhoffte aber willkommene Funde (ich hab auch schon mal meinen Netzschal oder meinen Boonie vollgesammelt stattdessen :) ).


    Und eben derzeit für die laufende "Erprobung" auch öfter mal anlasslos das kleine Gerber-Beilchen :)

    Red Bull, das Beilchen bleibt eine Option, sowohl "on Tour" als auch schlimmstenfalls als Ergänzung zu Kastratenmessern bei befürchteten Verschlechterungen.


    Durch das dünne Blatt und die relativ lange Schneide ist das Gerber auch für Schneidarbeiten ohne Krampf brauchbar, sei es das Ablängen von Schnur/Seil oder mal ein Scheibchen Speck vom Stück. Auch Blisterpackungen öffnet es entsprechend. Beim Schneiden läßt es sich praktisch kurz greifen.


    Gehackt hab ich bislang nur probeweise damit, mit den Aufgaben, die vielleicht auf einer Tour anfallen könnten und die ich immer noch iieber mit einem Camp Knife machen würde....Ausprobiert hab ich also z.B. mal das Entasten einer Holz-Stange und anschließendes Anspitzen, wie man das machen würde, wenn man ne Stange für ein Tarp / ne Plane braucht oder sich einen Stecken zurechtschneiden möchte.
    Außerdem kann man damit natürlich auch etwas fest- oder losklopfen, obwohl das Gerber keine Hammerfläche hat. Also weniger toll für einen Nagel, aber um z.B. nen festen Riegel loszuklopfen oder nen Holzkeil festzuschlagen, kommts gut hin.

    Greider, ich stell mir gerade den rührigen Herrn M. aus W. vor, wie er sich mit einem neckischen "Hahaaaaa!!!" über die Tasten schwingt und im Sinne politisch angestrebter Einschränkungen die Erklärung "findet", so ein Cleaver sei natürlich ein Haumesser und damit ein Messer....und nix wäre gewonnen.
    Wer aus "diagonal" beim TDI sozusagen mühelos ein "auch irgendwie quer" machen kann, kriegt das hin.....ganz in der Tradition seines ehemaligen Dienstherrn F. Zimmermann (nein, nicht der von XY....), der ja auch irgendwann den gewaltlosen Widerstand zur Gewalt erklärte (....ja, Heinz-Rudolf K., tatsächlich kann dann auch ein ärmelloses Hemd zum Norwegerpullover erklärt werden :) ).


    Vermutlich träumt da eh mancher vom emsigen Herrn P. aus NI, dem selbsternannten roten Sheriff, als neuem Innenminister in einem rotrotgrünen Staat mit viiieeeel Erziehung zum besseren Menschen.....und sieht sich schon Kataloge durchblättern und einen riesigen Stempel überall draufknallen..."VER-BO-TEN!!!"


    Kurzum, dem cleveren Cleaver geb ich da wenig Chancen :)


    Nein, das Gerber-Beilchen macht sich gut und ist derzeit oft im Rucksack, und das wird dann auch nicht bedauert, wenn mans nicht gebraucht hat. Und es würde halt auch noch gut an den Gürtel passen, wie angepeilt. Das unterscheidet es vom Estwing, das das schönere der beiden ist, aber eben auch das größere und schwerere.....