Beiträge von Micha M.

    Hernandez, Chapeau für den Text! :thumbup:


    Ja, mir gefällt - wie man sieht - A-TACS FG auch sehr gut, und es ist ein Haufen Plünnen zusammengekommen. Wenn ich heute noch mal "bei Null" starten würde, wäre es vermutlich eher das etwas dunklere A-TACS IX geworden, aber mir gehts jetzt auch nicht unbedingt um den optimalen Tarnwert.


    Du wirst, nach meiner Erfahrung, für alles mögliche gehalten, aber eher nicht für einen Jäger, bei denen ja alles außer Realtree eh verpönt ist. Vermutlich denken die Leute eher, die Russen seien jetzt doch endtültig gekommen, und grüßen freundlich - man will sich vielleicht gut stellen mit den künftigen Besatzern :)
    Das Bild mit den vielen Taschen ist eins von der Ankunft an unserem Urlaubsquartier, auch wenns eher nach Einmarsch ausschauen sollte....
    Aber man kennt uns dort, und nur noch ganz selten hüpfen dann panische zugereiste Wanderer winters vor Schreck in eine Schneewehe und tauen im Frühling heraus wie Jack Torrance, nur ohne Axt..
    Die ortsansässigen Bauern plauschen dafür ganz entspannt mit dem sonderbaren grünbunten Burschen, insofern kann ich bestätigen, daß das ein überdurchschnittlich sozialverträglcihes Camo ist...


    Besonders empfehle ich eine Kombination mit meiner Barttracht! Insbesondere die Kinder schauen dann fast gar nicht mehr auf Konfektion und differenzieren auch nicht mehr nach Loden oder Camo, selbst vegan-klimaneutral-tierwohlorientiert-gutmenschich indoktrinierte Kleinkinder verraten die elterliche Gehirnwäsche schmählich und fragen höchstens gelegentlich mal, ob ich denn der Weihnachtsmann sei (....wenn eben auch eher der tschetschenische...). Selbst der Mazda-Pseudo-SUV wird dann toleriert, und im Geiste werden Rudy & Co. vorgespannt :)

    Guten Morgen!


    Na, nett von Walter Brend, Bill Luckett Greg Lightfoot und Daniel Certo geträumt? :)


    Ich weiß, beim Hollow Grind scheiden sich die Geister, aber ich finde, das sieht schon sehr rassig aus...


    Hab hier gerade ein altes Al Mar und ein SOG Bowie vor mir liegen - und mir gefällts.
    Und so ein Luckett würd ich auch nicht von der Regalkante schubsen :)

    Wieso? Das ist ein zigfach und über viele Jahre bewährter Vorschlag gewesen, der über Jahrzehnte hinweg eine vernünftige Top-Lösung erbracht hätte.


    Ich hatte früher mal ja auch so nen Seitenschneider in der Einsatztasche, noch so ein altes, profundes Ding, wie wir es früher in den Plombenzangentaschen hatten, um die Schnur zu kappen.


    Alles prima.


    Aber insbesondere nach ein wenig Gebrauch läßt die Schärfe der Schneiden nach, und dann quetscht man eher das weiche Gewebe von Textilhandfesseln, die sich seit ein paar Jahren ja zunehmend verbreiten.
    Ich hab ja selbst immer welche davon in der Beintasche der Cargos, Jasmin hat sie schon oft genug mitgewaschen :)
    Weniger einfach anzulegen, dafür aber konkurrenzlos bequem und konspirativ mitführbar...
    Und da waren eben die Seitenschneider nicht wirklich die beste Lösung.
    Natürlich kriegst DU auch ne Tex-Fessel damti durch, bei der Kraft, die Du da draufbringen kannst.
    Bei mir ist aber eine ziehende scharfe Klinge da die bessere Wahl, also entweder so ein spezieller Handfesselschneider, wie er den Großpackungen der Tex-Fesseln oft beiliegt - oder eben irgendwas in Richtung Gurtschneider / Strap-Cutter....


    Ich hab mal gesehen, wie jemand beim Umfesseln der auf dem Bauch liegenden ZP mit nem Spydie die Jacke den ganzen Rücken hoch aufgeschlitzt hat, mit viel Glück nicht gleich mit auch den Rücken. Da wird man dann auf jeden Fall skeptisch, jemanden mit ner Messer-Hauptklinge an so etwas heranlassen zu wollen :)

    Bull, das ist ein einseitiges, glattes SEK II, damals das erste, das von denen eine DLC-Beschichtung erhalten hat, das gabs damals (noch) nicjt in Serie, aktuell schon.
    Die Beschi htung ist SEHR gut.
    War damals ein Geschenk von Eickhorn...


    Scheide und Griffplanken sind von Blade Systems.


    Mehrere Freunde führen auch SEKs als Einsatzmesser.
    Ich nur sporadisch, am Koppel ist normalerweise ein ER Shrapnel, aber zum 'kleinen Besteck' ohne Koppel und bei diesen Plünnen passt es natürlich bestens und ist funktional auch top.

    Balin und Mitstreiter und auch ich müssen uns ja zuweilen mit sowas auseinandersetzen :)
    Und es hat sich ja auch was verändert...früher waren bei SE-Festnahmen fast ausschließlich die Kabelbinder im Gebrauch, heute eben auch mal Textilhandfesseln.
    Für die Kabelbinder hat man früher zuweilen nen kleinen Seitenschneider eingepackt, aber das war dann halt ein Teil Ausrüstung mehr, und es "konnte" auch nur eine Sache.
    Und was es eben nicht kann, ist Textilhandfesseln trennen....
    Ich hatte seit Jahren ein Multitool mit großem Scherenkopf, bin ja eh nicht der "Schrauber". Damit ging alles.
    Und dann haben wir eben auch geschaut, wie wir das Team ausstatten - und kamen auf die Strap Cutter, die vielseitiger verwendbar und angenehm klein und leicht sind und außerdem in einem Preisbereich lagen, in dem dienstliche Beschaffung in Betracht kommt oder man sowas mal als "Dankeschön" unter die Leute bringen konnte.
    Die Raptor ist ausgezeichnet, hab aber eben ihren Preis :)
    Da würde mein "Kindergarten" für uns wohl nicht mitziehen, Strap Cutter haben sie aber einige bezahlt, ein paar weitere auch ich selbst....


    Was gar nicht geht, ist Messereinsatz mit der Hauptklinge durch Normalanwender.
    Schon gar nicht bei Leuten, die nicht mal wissen, in welcher Reihenfolge man "umfesselt".
    Oder die nicht wissen, in welche Richtung man dann doch besser mit einer Klinge zieht, wenn man einen SE-Kabelbinder trennen will....
    Da gehts nämlich Druck-Drrruck-Druuuuck....nix....DruuuuuuuckDURCH


    Und da ich weder Gerangel um ein Messer mit so einem Widerporst haben will noch ihn waidmännisch aufbrechen, aus Versehen, beim Umfesseln, sollen meine "Kinderchen" das nicht machen, vor allem nicht bei Kabelbindern.


    Und ich bin stolz darauf, daß die SEen, mit denen wir arbeiten, schon wissen, daß sie MEINEM Team keine Werkzeuge für so etwas leihen müssen :)


    Also mußte man sich eben ein wenig beschäftigen :)

    Ach, das wars hier eigentlich gar nicht. Aber diese Lanzenform der Klinge und dann noch vorn mit entsprechendem Schliff, das hätte halt was. Diese Form ist schon einschneidig erstaunlich penetrationsstark, aber mit halbem Rückenanschliff verbessert sich das natürlich noch weiter, unbeachtlich der Klingenhöhe. Außerdem denke ich, die Form würde halt mit ausgeprägtem Hohlschliff und anderthalbfachem Anschliff NOCH rassiger ausschauen :)

    Gibt mehrere Möglichkeiten:


    Erstens gibts spezielle Tools, z.B. bei Cop oder Enforcer.
    Die funktionieren auch.
    Ist aber als Geschenk vielleicht nicht der große Wurf :)


    Zweitens ist da auch das neue Multitool von Nextorch spannend, da es sowohl eine Schere als auch ne Kombizange mit Schneidkante aufweist.
    Alternative wäre ein anderes Multitool mit ner größeren Schere statt eines Kombizangen-Kopfes. Mit sowas hab ich viele Jahre sowohl Textilfesseln als auch Kabelbinder geschnitten.
    Das "Durchkauen" der breiten SE-Kabelbinder allein mit der kleinen Schneide eines normalen Kombizangenkopfes ist für mich zu mühsames Gefummel...


    Dritte Möglichkeit ist ein stabiler Strap Cutter, z.B. der ASEK Strap Cutter oder das Vorgängermodell von Ontario. Wolfgang "Wolfster" hat da glaube ich noch ein paar B-Modelle mit kleinsten kosmetischen Mängeln, dafür unschlagbar günstig....
    Vorteil hier ist ein flaches, einteiliges Werkzeug ohne nach außen weisenden Schneiden oder Spitzen und eine einfache Bedienung ohne Fummeln. Einfach mit dem Ende hinterfassen und beherzt ziehen. Wir haben damit erfolgreich auch breite SE-Kabelbinder mehrfach geschnitten. Mein Co-Referent und Einsatztrainer und ich verwenden aktuell den ASEK-Strap-Cutter, auch unter dem Aspekt, dann gleich auch für Rettung/Zugriff einen guten Gurtschneider zur Verfügung zu haben...
    Den Model 4 Strap Cutter (Vorgänger des ASEK) habe ich als Teamausstattung beschafft für diese Zwecke, weils den damals halt konkurrenzlos günstig gab...


    Vierte Möglichkeit, von mir persönlich allerdings noch nicht erprobt, wäre das neue PRT VIII von Eickhorn mit integriertem Handfesselschneider. Der neue Vertriebsleiter von Eickhorn ist ein sehr kundiger und professioneller Bursche, vorher jahrelang bei Böker. Er hat mir versichert, daß das Ding sowohl an Kabelbindern als auch Textilhandfesseln hinlänglich erprobt wurde. Schneidenwinkel und sonstige Konstruktion sehen für mich aus der bisherigen Distanz aber deutlich besser aus als bei dem ER-Mitbewerber oder dem alten SARD. Ich offe, demnächst mal eins zur Erprobung zu bekommen.....

    IronDice, relax, ich wollte Dir da nichts unterstellen :)
    War auch ganz grundsätzlich....Findet man EIN Teil dieser Art vor, weiß man halt, daß man überall mit entsprechendem Aufwand suchen muß.

    Trotzdem könnte man ja mal über eine Version 2.0 mit Daumenauflage statt Gurtschneider nachdenken.
    Einen Gurt kann man hier auch gut mit der Hauptschneide durchtrennen, zumal man auf dem Klingenrücken den Daumen oder einen Finger bis zur Klingenspitze auf den Rücken auflegen und damit diese Seite bei körpernahem Arbeiten sehr gut schützen könnte.


    Und eine Daumenauflage würde den Vorteil bieten, daß man trotz des kleinen Griffs gut Druck auf die Schneide bekommt, wenn man widerstandsfähigeres Schneidgut trennen will, z.B. dicke Kartonnagen oder stabile Kunststoff-Paketbänder...


    Man könnte das z.B. so machen:




    (Blade Systems OR RB Recurve Bowie EDC)


    Dann könnte man bei einem "Upgrade" gleich auch über eine bessere Scheide nachdenken, nachdem hier ja die Kritik einigermaßen einhellig ausgefallen ist. Und ggf. über eine Kaufoption für Kydex-Planken, wahlweise Rescue-Müllmann oder dezentes Schwarz :)

    Nico, das wird eine Frage der Finger-Haltung werden....
    Es gibt eine natürliche Position des ersten Daumenglieds in der Beuge eines gebeugten Zeigefingers - und dann ist man hinreichend weit mit der Daumenspitze von der Kante des Gurtschneiders entfernt.



    Man kann den Daumen auch sozusagen über den Zeigefinger hinaus legen, dann wirds hier ungünstig.



    Für Sicherheitsgurte finde ich auch nicht allzu schlimm, daß auf der anderen Seite des Gurtschneiders Spitze und Schneide des Messers liegen, denn den Gurt hol ich mir eh so weit von ZP weg, wie ich kann, wenn ich mit so etwas arbeiten muß. Der wird nicht körpernah durchtrennt.


    Bedenken hätte ich eher z.B. bei der Nutzung des Gurtschneiders für Textilhandfesseln, da müßte man ja mit der Klinge hinter die Fessel fassen, und das wäre hier nicht wirklich günstig, glaube ich.
    Im Team nutzen wir daher momentan eher ASEK-Strap-Cutter.


    (Tante Edit hat nachträglich die Bilder spendiert, war mal ein Werbegeschenk, aber ein sehr lehrreiches :) )

    Ja, mit ner Wicklung bzw. mit Beplankung z.B. mit Kydex ließe sich das auch farblich sehr gut anpassen! :)


    Ich hab bei sowas auch schon ganz rustikal mit Edding oder Sprühlack nachgeholfen, ist ja ein Gebrauchsgegenstand.


    Übrigens sind wirklich nicht alle Gruppenführer oder sonstigen Vorgesetzten "Messer-Hasser" :)
    Ein befeundeter ET-Leiter hat sein Eickhorn SEK von mir, und mein Team hat von mir Folder als Durchsuchungs-Tools bekommen, die ich aus ner irgendwann an mich ausgeschütteten Prämie gekauft hab - Erfolg ist ja ein Teamspiel :)