Beiträge von Micha M.

    Custom-Fixed




    Ich hab länger kein Custom-Fixed mehr gekauft und/oder für mich bauen lassen.
    Die beiden letzten vor diesen hier waren tatsächlich Geschenke von Hatamoto und von Wulfher.
    Und in diesem Jahr hab ich auch erst sehr spät und aus 2. Hand zwei erworben, die mir beide sehr gut gefallen.
    Das Zingzong Shrapnel hat sich dabei in diesem Monat schon als Wandermesser gut bewährt,



    aber Sieger ist dann doch mit Macht und Wucht und viel Freude das Juchten M3-Legion geworden, das ich hier gestern vorgestellt habe


    Bilderthread für Juchten aka Romans Messer


    und zu dem ich dann jetzt auch nicht mehr viel Zusätzliches sagen kann und muß, außer Mrs. Santa nochmals zu herzen und zu küssen und mich zu bedanken….

    Serien-Fixed


    Auch hier Romantik, zugegeben, und Besinnung auf den Charme des Einfach-Funktionalen….
    Auch hier waren wertig gebaute und ausgezeichnet designte Messer Mitbewerber – objektiv den letztlich dann als meine persönlichen Sieger hervorgegangenen Messern überlegen, zweifellos. Messer wie das Böker / Kressler Integrance im klassischen Loveless-Design oder das ebenfalls klassische Blackjack 124 mit Lederscheibengriff sind bei objektiver Bewertung zweifellos schon mal „besser“ als meine Sieger. Und erst recht das Böker / Martin T3, das ich ausgezeichnet finde und draußen beim Wandern häufig führe. Ohne den sehr subjektiven Aspekt hätte das T3 dieses Jahr das Serien-Fixed-Krönchen mitgenommen, allerdings mit einer (um mal im Bild zu bleiben) herausgebrochenen Zacke für die für mich wenig taugliche Scheide, die ich durch ein Camo-Cordura-Modell schnellstmöglich ersetzt habe.


    Aber dann hab ich über zwei ganz einfache Messer nachgedacht und darüber, wie sie bei mir „angekommen“ sind. Die teilen sich dieses Jahr das Krönchen…





    Zu Jahresbeginn hat mit Oleg „good4040“, bei dem ich nun schon einige Messer gekauft habe, mit einem Geschenk überrascht, einem Melita-K „Smersh-2“ MIT Guard. So eins hatte ich noch nie gesehen und hätte es auch anderweitig nicht auftreiben können. Sehr angenehm im Gebrauch und eben auch mit einem gewissen „romantischen“ Wert für mich im Hinblick auf die Geschichte dieser Messer. Dabei ein Gebrauchsmesser, das sehr gute Dienste leistet, einschneidig, 42a-konform – sofort in den Wandermesser-Bestand aufgenommen und zum Unterwegs-Speckschneiden im Winter dann sofort öfter bei Wanderungen dabei
    Auch hier ein eher AUS-8-ähnliches Material und (falls ich es gekauft hätte) ein vergleichsweise moderater Preis.
    Aber ich hab mich einfach SEHR über dieses Geschenk gefreut und mag das Messer sehr….


    Und gleichauf auf dem Treppchen, objektiv-qualitativ weit hinter Messern wie den Bökers oder dem Blackjack, ein Stück schnöder gewickelter Flachstahl (vermutlich irgendein 420er ohne HC) mit Tüddelband um den Griff und einer altmodischen Scheide aus diesem harten Cordura, das man früher aus dem Militärbereich kannte: Das Gerlach OSA WZ.99


    Ich habs hier mal vorgestellt:


    From Russia with love


    Vom geschätzten Igor Skrilev nach den weltweit gültigen Vorgaben für Militärmesser als Bestandteil militärischer Survival-Packs und SE-Backup entworfen (möglichst billig und möglichst einfach) und so praktisch-unhübsch wie viele seiner Entwürfe….aber MEHR braucht man im Zweifelsfall nicht, und die Besinnung darauf tut zuweilen gut.
    Mit dem OSA umzugehen, hat den Charme, den man z.B. auch beim Umgang mit dem großen britischen MOD Pattern Survival Knife verspürt: Eine Beschränkung aufs Wesentliche / Unverzichtbare, ein Rückstellen kosmetischer Aspekte oder irgendwelcher Datenblatt-Spitzenwerte…ein einfaches, praktisches Werkzeug, das man dabei hat und das seinen Dienst tut.




    Ich glaube, ich werde gelegentlich noch eins beschaffen, die Dinger kosten keine 30 Euro, und auf einschneidig umarbeiten lassen….

    EDC-Folder


    In dieser Klasse hab ich dieses Jahr einige gekauft, darunter auch zweifellos „wertigere“ und teurere Modelle wie das“ Gitano“ oder das schöne und rattenscharfe Case „Cheetah“…..Gewonnen haben aber eindeutig bei mir dieses Jahr auch hier jahrzehntelang bewährte Messer aus „Nullachtfuffzehn“ Stahl und für vergleichsweise kleines Geld: die klassischen Mercator-Backlocks





    Blechbiege-Rahmen, Klingen aus C75 oder rostträgem 1.4034, bestens nachschärfbar aber eben auch regelmäßig nachschärf-bedürftig, mittlerweile eine hübsche Auswahl an anderen Griff-Materialien, nun auch mit Clip zu haben, je nach Ausführung und Quelle irgendwo zwischen 25 und 50 Euro pro Stück…..Moderne High-Tech? Eher nicht, die Dinger bauen sie in der Grundform seit 1867.
    Und sie sind nicht nur einfach, sondern auch einfach klasse – und versehen neben meinem NOKS OSA C jetzt fast durchweg hier Innendienst, sind meine Tafelmesser, sind als Steakmesser unterwegs dabei….
    Aus den zwei aus dem Vorjahr (schwarz und blank) sind nun aktuell 6 geworden, hinzugekommen sind 2 holzbeplankte und die Messing- sowie insbesondere auch die Kupfer-Version, die momentan unter den Mercator-Modellen mein Liebling ist….

    Taktische Folder:




    Hier ist wirklich kein Bedarf am Schließen von Ausrüstungslücken, ich gestehe es freimütig. Und einen gewissen Vergleich, auch mit sehr wertigen Messern wie dem ER Nemesis, den beiden MOD Dieter-Foldern oder dem Emerson Persian hab ich ja auch.
    Trotzdem begleitet mich meist im Kindergarten mein „Russen-Duo“ aus dem Mangust-M und dem Mangust-K, Ihr kennt sie aus vielen EDC-Bildern. Keramiklager? Die Dinger haben Washer, die ich im Verdacht habe, „eigentlich“ Lochrandverstärker aus dem Büro oder Unterlegscheiben aus der Werkzeugkiste zu sein – und funktionieren IMMER. Dafür bleibt selbst das Nemesis aktuell häufig daheim….Aber sie sind aus dem Vorjahr und damit „außer Konkurrenz“.


    Hier mal was zum „Einstimmen“ ins Thema :)




    https://www.youtube.com/watch?v=5hr843smFcY



    https://www.youtube.com/watch?v=wXydImOEIC4



    Aber es sind eben auch „Russen-Folder“ in 2019 dazugekommen, und der „Speznas-Folder“ ist daraus mein Jahres-Favorit aus dem Bereich der taktischen Folder.





    NOKS und Melita-K bauen eine ganze Reihe von Viereinhalbzöllern, für mich eine sehr ansprechende Größe. Das Melita-K „Speznas“ hier auf einem Familienbild zwischen dem blankenMelita-K „Bratiska“ (passenderweise heißt das „Brüderchen“) und dem ebenfalls camo-gestreifen NOKS „Officer 1“. Die Melita-Versionen gefallen mir übrigens besser als die von NOKS…Der Stahl (mit wechselnden Angaben) liegt irgendwo bei AUS-8 oder 440B (ja, dem Blechdosenzeugs, aus dem Randall freilich seine Stainless-Modelle über Jahrzehnte gebaut hat). Und der Preis liegt noch unter dem der ansonsten in dieser Größe unschlagbar günstigen Cold-Steel-Folder, dieser hier bei knapp über 80 Euro bei Lamnia….
    Aber das Ding tut seinen Dienst sehr gut, hat eine für mich ausgezeichnete Größe und sieht imo auch noch SEHR gut aus. „Speznas“, für mich hast Du dieses Jahr in Deiner Klasse eben gewonnen

    Das Messerjahr 2019 verlief quantitativ wie erwartet – also mit dem Bruch der guten Vorsätze aus 2018, endlich weniger Messer zu kaufen, da man ja eh niemandem mehr vormachen kann, irgendwelche Ausrüstungslücken schließen zu müssen. Guuut, es waren also Lustkäufe, und es war viel Lust – und es waren viele Käufe, mit 25 etwa so viele wie im Vorjahr, in dem ich diesen gefühlten „Overkill“ schon hinlänglich bejammert hatte.


    Gelegenheiten, Versuchungen, Schnäppchen, auch Geschenke, außerdem viel gelebte Romantik, schätze ich….aber was soll man machen? Bei der derzeit widerstandslos gelebten Zwangsenteignung der Sparer brav weiter die Münzen stapeln, wie man es artig über Jahrzehnte gemacht hat, damit sich damit jetzt allerlei clevere Leute die Taschen füllen, nur man selbst im Alter nicht mehr?
    Oder soll ich mir jeweils nach 6 Monaten die neueste Generation irgendwelcher angeblich hochnotwendigen elektronischen Geräte zulegen, obwohl ich schon jetzt die Möglichkeiten meiner jetzigen Geräte kaum ansatzweise begreife geschweige denn ausschöpfe?


    Also wurde in 2019 einiges verfressen, es wurde lange gereist, ein paar vermutlich jahrzehntelang haltende bunte Plünnen wurden beschafft und umgehend wandermäßig eingetragen….und es wurden immer wieder auch Messer gekauft, erklärte Lustkäufe – und zuweilen war und ist es eine wahre Lust, am Erwerb, am Besitz, am Gebrauch….






    Nein, ich BRAUCHE keinen Einsatzfolder mehr und kein Wandermesser und kein unverzichtbares Sammlungsstück….ich bräuchte mehr Leben als eine Katze, um das alles sinnvoll irgendwie „aufzubrauchen“, und die würden insbesondere zum Verbrauchen der Juchtens immer noch nicht reichen. Ich werde sterben und einen Haufen netter Eisenwaren über der Erde lassen, aber das ist nicht sinnloser als ein volles Sparbuch oder 3.000 Ü-Eier-Figuren oder was der Mensch sonst noch so gern um sich anhäuft.


    Also wurde immer wieder unter dem Lustaspekt geschaut, was es so Neues und Bewährtes gibt – was sich bei mir ein wenig dadurch relativiert, daß es schon nicht nur hübsch sein sollte, sondern auch praktisch. Und es war erheblich mehr Bewährtes dabei als Neues, und beim Bewährten habe ich mich manchmal gewundert, daß ich nach Jahrzehnten vertrauten Umgangs mit Messern und deren Angebot zuweilen erst so spät dazu gefunden habe.


    Was sich verstärkt hat im letzten Jahr, war das Desinteresse an High-Tech, Datenblatt-Stars, Design-Queens….
    Sehr viele Neuzugänge waren Klassiker, oft schon jahrzehntelang verfügbar, die allermeisten weit ab von irgendwelchen Quartett-Spitzenwerten und trotzdem über Jahrzehnte bewährt. Und es waren weit überwiegend keine teuren Messer, von den 25 lagen 20 bei Kaufpreisen unter 100 Euro, die meisten allenfalls bei der Hälfte.
    Kein CPM-Dingenskirchen, keine Keramik-Lager, dafür zuweilen Material, das die High-End-Fraktion vielleicht noch für Getränkedosen ertragen würde. Aber übers Jahr haben die Messer mir treue Dienste geleistet, hier liegt ja nichts ausschließlich herum. Gut, nicht alles kann bei der Anzahl noch über Monate ALLES erledigen, aber alle Neuzugänge haben bei den Gelegenheiten zum Gebrauch keine Enttäuschungen produziert.


    Das galt und gilt sowohl für die deutschen Klassiker, insbesondere die Mercator-Messer, die hinzugekommenen Camo-Vics (die ja auch nicht gerade aus High-End-Stahl gemacht sind und sich trotzdem „irgendwie“ weltweit und seit ewig bewähren ) als auch die diesjährigen Neuzugänge aus meinem romantischen Interessengebiet der „Russenmesser“ und der in 2019 hinzugekommenen drei polnischen Militärmesser, aber z.B. auch für solche bürgerlichen Gebrauchsmesser wie das Au Sabot Vendetta oder das Cognet Vendedouk.




    Entsprechend schwierig ist die Wahl von persönlichen Favoriten unter den Neuzugängen – und sie ist erklärterweise subjektiv, romantisch / nicht-rational und keineswegs mit Anspruch darauf, irgendwie repräsentativ zu sein…es sind meine ganz persönlichen Favoriten für Micha in 2019, nichts anderes. Das gilt auch für die Kategorien, die damit nicht „gesetzt“ sind, sondern sich so für mich aus dem ganz persönlichen Blick über die Zugänge ergeben haben.

    Und noch zwei "Famlienbilder" meiner Ledergriff-Juchtens.


    Zuerst eins mit jeweils einem großen und einem kleinen Bruder...


    Das große Old Merc und das kleinere M1 nehmen die Idee der Vietnam-Bowies auf (...die wiederum die alten Ideen us-amerikanischer Jagdmesser von Case und Marbles aufgenommen haben, die Geschichte setzt sich fort....)



    Und das gestern hinzugekommene M3-Legion und das kleinere Rover (nach dem Randall Crider Special) nehmen die Grundidee von Armeemessern der beiden Weltkriege auf, Grabenmessern aus Österreich, den Arditi-Messern, dem us-amerikanischen M3 und seinen Nachfolgern, die noch heute ihren Dienst bei Militäreinheiten verrichten.




    Und dann gesellt sich zum Familienbild noch das rückenspitze "Taiga" hinzu, angelehnt an nordische und russische Klingenformen, die wiederum Verwandtschaften zu bestimmten asiatischen Formen haben, also ein echtes Crossover-Modell :)
    Der Griff, in den Roman wirklich einen Haufen hochpräziser Arbeit investiert hat, besitzt milimeterteilgenaue Fingermulden (die NASA leiht sich das Messer zuweilen zum Einmessen von bestimmten besonders präzise zu bauenden Satellitenteilen aus...) in einer asymmetrischen Ausführung, so daß sie die Finger auch über die Griffunterseite noch ein wenig hinaus auf der Seite führen und orientieren. Randall macht das bei einigen besonderen Modellen...


    Ich hab ja nun Lederscheibengriffmesser von diversen Herstellern - SOG, Blackjack, A&R, Kizlyar, Linder, John Nowill - darunter auch sehr bekannte und mittlerweile gesuchte Modelle, aber Referenz für Ledergriffe bleibt Roman für mich.


    Begonnen hat die "Serie" für Roman und mich mit dem bullig-kompakten M1, auf meinen Wunsch hin ca. 8mm stark und faktisch manuell unzerstörbar. Schneidet vielleicht nicht optimal Sashimi, dafür aber alles andere mit überraschender Schärfe, Speckscheiben werden genau richtig. Wenn man bereit ist, draußen in so ein Messer und Scheide ein gutes Pfund Ausrüstungsgewicht zu investieren, hat man damit zeitlebens etwas, auf das und mit dem man bauen kann...alles und immer.

    Ich habs gestern noch ein wenig "gestreichelt", also etwas poliert....nicht mit Kamelöl - oder wie das Zeugs heißen mag :) - und auch nicht mit chinesischer Seide oder Hightech-Tüchlein, sondern ganz altmodisch (...eben Micha...) mit Stahlspülenreiniger und einem Geschirrtuch :)



    Trotz meiner bescheidenen Ablichtungskünste kann man nun die Hamon viel besser erkennen, die sich auf der Klinge zeigt.
    Allein dafür hat sich das Liebkosen schon gelohnt :)




    Tante Edit legt noch mal einen Vergleich zwischen zwei M3-inspirierten Messern nach, nämlich dem Juchten und dem Gerlach WZ.98 Z....
    Deutlich wird die höhere und massivere Klinge des Juchten bei ansonsten relativ ähnlichen Längenmaßen, außerdem die längere Rückenschneide:



    Das hat heute die Weihnachtsfrau gebracht :)


    Ein Juchten, ursprünglich mit Anleihen ans M3-Trench-Knife von Roman für "Bootsmann" gemacht, der es dann kürzlich hier angeboten hat.
    Also im Auftrag von Mrs. Santa zugeschlagen, die es dann aber leider sofort beschlagnahmt hat bis heute :)


    Vereint für mich Merkmale des M3 mit denen österreichischer Grabenmesser und italienischer Arditi-Messer.
    Insgesamt ein schnörkellos-ernsthaftes Messer....



    Eine Art M3 ist seit Jahren im Gebrauch der Fremdenlegions-Fallschirmjäger, und ich wollte schon länger so eins kaufen, Maserin bietet gute Neuauflagen der ursprünglich von Fox für die Legion gebauten Messer an. Aber ich hab dann immer gezögert: Die Originale sind halt typische Massenware für den amtlichen Beschaffer. Und ich weiß, daß oft genug Legionäre (die sich das erlauben können und wollen) eben gerade etwas Besseres bei so profunden Machern wie Roman oder auch Thomas Braunagel gesucht und gefunden haben. Nun hab ich ja einige ausgezeichnete Messer von Roman, und in der Größe führt man ja eh immer nur eins zur Zeit. Warum also dann wegen Interesse oder meinetwegen Romantik bezüglich der Truppe deren Standard kaufen, wenn sie selbst was Solides suchen, soweit es geht?
    Tja, dann kam mit diesem Messer hier die "Punktlandung": Etwas im Stil ihrer Kampfmesser - und aus der richtigen Quelle.
    Klinge und Ledergriff sind wirklich eine ganz andere Liga als ein M3 von der Stange, ob nun von Böker, Ontario oder Maserin.




    Und es passt auch sehr gut in den Bestand und harmoniert insbesondere mit dem "Rover", das ein Randall zum Vorbild hat (Crider Special, hier in einer kompakten Wunsch-Version mit oberer Schor)




    Gerade war Bescherung, weil ich lange genug gequengelt hatte...außerdem ists ja nun auch dunkel (ich habs morgens um 7 schon mal versucht, konnte Mrs. Santa aber nicht erweichen....)



    Ein Juchten, ursprünglich mit Anleihen ans M3-Trench-Knife von Roman für "Bootsmann" gemacht, der es dann kürzlich hier angeboten hat.
    Also im Auftrag von Mrs. Santa zugeschlagen, die es dann aber leider sofort beschlagnahmt hat bis heute :)


    Vereint für mich Merkmale des M3 mit denen österreichischer Grabenmesser und italienischer Arditi-Messer.
    Insgesamt ein schnörkellos-ernsthaftes Messer....


    Eine Art M3 ist seit Jahren im Gebrauch der Fremdenlegions-Fallschirmjäger, und ich wollte schon länger so eins kaufen, Maserin bietet gute Neuauflagen der ursprünglich von Fox für die Legion gebauten Messer an. Aber ich hab dann immer gezögert: Die Originale sind halt typische Massenware für den amtlichen Beschaffer. Und ich weiß, daß oft genug Legionäre (die sich das erlauben können und wollen) eben gerade etwas Besseres bei so profunden Machern wie Roman oder auch Thomas Braunagel gesucht und gefunden haben. Nun hab ich ja einige ausgezeichnete Messer von Roman, und in der Größe führt man ja eh immer nur eins zur Zeit. Warum also dann wegen Interesse oder meinetwegen Romantik bezüglich der Truppe deren Standard kaufen, wenn sie selbst was Solides suchen, soweit es geht?
    Tja, dann kam mit diesem Messer hier die "Punktlandung": Etwas im Stil ihrer Kampfmesser - und aus der richtigen Quelle.
    Klinge und Ledergriff sind wirklich eine ganz andere Liga als ein M3 von der Stange, ob nun von Böker, Ontario oder Maserin.


    Danke, Mrs. Santa, das liegt sicher heute zur Nacht neben dem Bettchen :)


    Noch ein paar Bilder gibts in Romans Galerie....


    Bilderthread für Juchten aka Romans Messer




    ...

    Zu Laguiole passt der Winkel des Clip Point eher nicht.
    Aber es könnte tatsächlich so ein Maniaghese sein.
    Was ich vorher für einen sehr langgezogenen Nagelhau gehalten hatte (daher der Gedanke an GEC), ist wohl eher die Kante des Klingenrückens auf den schlechten Bildern.


    Hoffentlich wird keiner verletzt in dem Film, sonst verbieten sie uns auch noch die Slipjoints...