Beiträge von Micha M.

    Die kann man nur begrenzt vergleichen...


    Das Ka-Bar ist halt ein Klassiker, die höhere Klinge dürfte im Vergleich besser schneiden.
    Dafür hat man mit dem Glock das modernere Design, es trägt weniger auf.
    Und das alte Problem des Ka-Bar mit dem zuweilen als empfindlich gescholtenen Erl hat man beim Glock nicht, die Einbettung in den Hohlgriff ist schon SEHR belastbar.
    Meins ist auch gut scharf.....was ab Werk eher nicht der Falll ist.
    Außerdem hat das Glock eben auch noch einen Preisvorteil.


    Alternativen zum Glock könnten z.B. das neue Kizlyar NR-18 sein...


    From Russia with love


    Hat jetzt in der ersten Erprobung wirklich einen erfreulichen Eindruck gemacht.
    Full Tang, gute Schneideigenschaften, schlank....insgesamt durchaus glock-ähnlicher User aus der Russen-Fraktion.


    Andere Alternative könnte ein Gerlach aus Polen sein:


    Feststehende Messer Galerie


    Was habt ihr heute bekommen, was morgen? Nr. 12



    Aber, wie gesagt, da sehe ich keinen DIREKTEN Vergleich zwischen Ka-Bar und Glock/Gerlach...


    Da lägen eher die anderen US-Kampfmesser näher, die nicht von KA-BAR gefertigt wurden sondern von Ontario und Case....oder das Israeli Commando Knife aus Sheffield.

    Was mich ärgert: Die Achsschrauben sind auch so eine Schickimicki-Nummer der italienischen Ärgerlichkeit..."una bella figura" als wichtigster Lebensinhalt.
    WOMIT kann man so ein Scheißding anziehen??


    In das mittige Loch krieg ich keinen Torx oder Kreuzschlitz, die umgebenden kleinen Schlitze sind für eine Spitzzange grenzwertig klein.


    WARUM macht man so einen Mist??
    Nur damits hübsch ausschaut?
    Boaaah, was würd ich für für schnöde Schlitzschrauben geben oder meinetwegen Torx 10 oder sowas.


    Tactical: Ja, man kann am Anfang Zeigefinger- und Daumenkuppe in die Hohlkehle halten, teilöffnen und dann mit dem Daumen allein die Klinge weiter aufdrehen. Das geht gut, auch ohne Flipper.


    Kostas: Versuchs lieber für den Einstieg zu den Russen mit einem Mangust-M.
    Für kleines Geld Flipper, Wave und Thumb-Stud, Tanto-Klinge und die Chance, den schneidenden T-34 selbst mit Multitool und ner Büroklammer nachzuziehen, wie ich das beim Workshop unterwegs in Frankfurt mal gemacht hab...
    Und das für kleines Geld....

    Ein gerader Clippoint, der die Spitze bei einiger Stärke bis ganz vorn in der Mittelachse der Klinge positioniert. Gut für eine stabile Lage der Klinge im Stich, kein Abkippen. Und die Kontur der Spitze wirkt schon einigermaßen penetrationsstark dabei, ich werds ausprobieren.....natürlich an einem nicht leidenden Testmedium :)

    ....was gesellschaftlich allerdings auch ein noch größeres Problem werden kann, und dafür entwickelt sich gerade global ein Bewußtsein.
    Die ungleiche Verteilung von Vermögen wird immer deutlicher wahrgenommen, das wird auch z.B. durch einen Rückgang der globalen Zahlen an Hungernden nicht aufgewogen.


    Mittlerweile wird eine "Notwendigkeit" zum Gegensteuern vermehrt auch von Vertretern seriöser multinationaler Organisationen immer häufiger betont.


    Und es kursieren immer plakativer die Zahlen, wie wenige Prozent der Menschen wieviel Vermögen anhäufen - hier eben auch Pharma-Aktien - und wie viele Prozent der Bevölkerung rein gar kein Vermögen haben.


    Übertriebene Phänomene von "Seuchengewinnlern" würden heute eher wahrgenommen, vor allem aber breiter und globaler kommuniziert. Das könnte man auch unter dem Banner angeblicher Bekämpfung von "Fake News" oder "Hate Speech" nicht einfangen.


    Gerade auch bei Intellektuellen werden derzeit selbst erstaunlich radikale Ansätze immer salonfähiger.
    Da reden dann nicht nur parteilinke Strategen vom Füsilieren des reichsten Prozents, so langsam wird so ein Bild über verschiedene Schleusen breiter lanciert....


    Vor ein paar Tagen habe ich in einer Buchhandlung den Roman "Kill the Rich" von Lucas Fassnacht gefunden, der beworben wird mit: Noch nie war Fiktion realer....


    Eine Argumentation, berechtigt oder nicht, von Millionen von Toten oder meinetwegen "nur" Hunderttausenden, zur Sicherung des Profits der reichsten 2 Prozent wäre äußerst explosiv in einer Gesellschaft, in der dann große Schäden eingetreten wären und Nerven mehr als blankliegen würden....

    D2 lehne ich - im Unterschied zu manchen anderen Anwendern und insbesondere den "Heiligen der Metallurgie" - nicht rundheraus ab und habe mehrere sehr gute Messer aus D2.
    Das Material ist, man wird kaum ein besseres Bild finden als das von Roman dafür geprägte, ein "schwieriges Kind", bei dem es ganz wesentlich auf die WB ankommt.
    Gelingt die, kann man selbst im Anwendungsbereich mit hohem Belastungsimpuls sehr gute Ergebnisse erzielen wie bei Schanz oder ansonsten in vielen Fällen Solinger Produktion oder z.B. interessanterweise auch beim israelischen DuStar Arad.....mißlingt sie, hat man Probleme wie vor Jahren bei Kershaw.


    N690 oder 440C hätte ich auch nicht verschmäht, es muß für mich nicht immer PM, Elmax & Co. sein, wie bekannt sein dürfte. Aber gerade auf dem internationalen Markt, vor allem in den USA, ist D2 eben momentan im mittleren Segment durchaus gut beleumdet....und hat das eben auch verdient, solange man die WB gut hinbekommt.

    Inspiriert von einem russischen SE-Einsatz auf einem Öltankter, bei dem primär Blankwaffen verwendet wurden, hat N. Lilin für Maserin wieder einmal einen Folder entworfen, größer als das Police und verlockend anzuschauen :)


    Wolfgang "Wolfster" hat sich mal wieder ins Zeug gelegt und mir schon einen besorgt, bester Service wie immer :thumbup:





    https://www.maserin.com/it/product/390/reactor_681.html


    Hier mal mit weiteren Specs:


    https://www.polizeibedarf.ch/p…tml?von_suchresultat=true


    Und auch bewegt:


    https://www.youtube.com/watch?v=P4ghBoN_yPQ&feature=emb_logo


    https://www.youtube.com/watch?v=8Ww2PMKhYwo


    https://www.youtube.com/watch?v=BlMhbuYDhLo


    Jaaa, eine verlockende Story :)


    Aber das Messer steht auch dafür: Große wirksame Klinge, flippt wie der Teufel, liegt satt und sicher in der Hand mit bestem Handschutz, ist sehr gut verarbeitet...


    Viel eleganter und edler als meine "echten" Russen von NOKS und Melita-K, die allerdings auch nicht schlechter laufen, auch ohne IKBS mit O-Saft-Klebe-Sorge, stattdessen mit "Washern", die ich immer noch im Verdacht habe, eigentlich schnöde Lochrandverstärker oder Silikon-Dichtungsringe zu sein :)
    Und JA, ich liebe mein Mangust-M !! :)


    Es öffnet sowohl über den Flipper bestens als auch ziemlich praktisch durch die tiefe Hohlkehle...


    Eine Seite G-10, man hat eine Farbauswahl, aber große schwarze Folder hab ich schon bei den "echten" Russen ja nicht wenige.
    Andere Seite Titan....


    Und wie immer: die falsche....



    Bei Rechtshändern (dem Löwenanteil der User, ob nun Russen, sonstige Speznasen oder schnöde Gelegenheitsanwender wie meinereiner....) liegt die blanke und reflektierende Titan-Hälfte auf der Außenseite bei normaler Trageweise.
    Den blöden Fehler machen sie alle, ob ZT oder hier eben Maserin, und das so herum farblich "unauffällig" dem Gear anzupassen, ist etwa so taktisch wie Lackschuhe oder Manschettenknöpfe...


    Dafür funktioniert aber alles bestens und sieht auch gut aus, und das Messer darf dann halt den Platz des großen Tacticals einnehmen, wo es nicht final auf unauffälliges Mitführen ankommt, der Clip läßt außerdem tiefes Tragen gut zu....


    Das Messer hat deutlich mehr Größe als das, was beim "Normalanwender" hier so unter EDC-Präferenzen fällt, m i r gefallen Vierzöller als EDC aber schon seit langen Jahren sehr gut :)



    Den Unterschied zwischen den sonst eher üblichen Dreieinviertel- und Dreieinhalbzöllern und andererseits Vierzöllern wie diesem hier oder dem Cherusker LLC Magnum kann man hier sehen:





    Diese Messer liegen damit zwischen den sehr üppigen Fünfeinhalb- und Sechszöllern wie dem hier gezeigten ausgezeichneten CS Rawles Voyager und der "Normalgroße"





    M i r passt das wie gesagt sehr gut so, ich hab ja von NOKS und Melita K in der letzten Zeit gleich eine ganze Reihe von Foldern in diesem Größenbereich erworben und gehen im Alltag damit um, und in so einer Runde wirkt der "Ehren-Russe" dann auch sofort heimisch, bis aufs etwas schniekere Aussehen :)





    Es macht sich schon sehr gut im Bestand, und ich hab da wohl auch nichts falsch gemacht :)





    Das Messer kam ziemlich spitz und ordentlich scharf aus der Packung, liegt wie gesagt satt und sicher in der hand und macht mir Spaß, Härtung und Stahlwahl wie auch der Anschliff lassen auch keine bösen Überraschungen befürchten....Ich werde gelegentlich weiter berichten, wie es sich so im Gebrauch macht!

    "Ehren-Russe" sozusagn.


    Ein Lilin-Entwurf, inspiriert von einem russischen SE-Einsatz mit Blankwaffen...


    https://www.maserin.com/en/product/390/reactor_681.html


    Edler in der Verarbeitung als meine rustikalen Russen-Folder, die aber auch ohne IKBS wie der Teufel laufen :)


    Passt aber prima in den Bestand...



    Zwischen Vier- und Viereinhalbzöllern aus Russland wie meinem heißgeliebten Mangust-M und dem Speznas-Folder wirkt das Messer, eben bis auf die edleren Materialien und die hübschere "Kosmetik", deutlich heimischer als zwischen westlichen Foldern in der dort üblichen EDC-Größe :)




    Viel mehr hier:


    Maserin-Reactor - "Ehren-Russe" nach Lilin-Entwurf

    ich konnte nicht widerstehen :)


    Neue Messer für 2020



    Maserin Reactor, hat ne interessante "Story" zur Modell-Inspiration, das mag zur Attraktivität beigetragen haben.....
    aber ist halt auch genau meine Größe, läuft prima und liegt groß, aber sehr angenehm in Michas Kinderhand :)



    Ich werds mit einigen Vergleichsbildern nachher noch bei den Foldern vorstellen :)



    Viel mehr hier:


    Maserin-Reactor - "Ehren-Russe" nach Lilin-Entwurf

    Zusammengefasst:


    Das Messer spricht mich sehr an, konzeptionell ist es wirklich wie "für den Micha gemacht".
    Es hat seinen Schwerpunkt im Outdoorbereich, im urbanen Bereich wäre es vielleicht ein wenig "übersetzt", da würde ich schlankere Vertreter wie das Cub oder das Sheffield Bowie vorziehen.


    Aber draußen, unterwegs, leistet es mir ausgezeichnete Dienste. Die hohe Klinge entwickelt dabei beim Hacken auch ohne Schlagholz (um z.B. mal einen Stock zuzurichten oder einen Ast abzuschlagen) erstaunlichen Impact und läßt da viele Mitbewerber hinter sich.


    Und das ist sozusagen "typisch", denn das Messer transportiert einige positive Eigenschaften größerer Messer in dieses kompaktere Format.


    Haptik und Ergonomie überzeugen mich dabei umfänglich.


    Formveränderungen würde ich mir nicht wünschen, und das ist - wenn man mal bis ins Detail geht - schon eine Ausnahme beim Bewerten! Da könnte man allenfalls noch über ein zweites, vorderes Lanyard-Loch nachdenken, um bedarfsweise eine Schlaufe aus Flexcord "um" den Griff zu ziehen.
    Bei einer sehr großen Hand wären evtl. auch ein paar mm mehr Griff-Höhe bei gleichbleibender Stärke und Länge eine Überlegung wert - für mich persönlich ists aber wirklich bestens, wie es ist.


    Beim Material würde ich mir ein Upgrade auf 1095 wünschen. Da bliebe eine sehr gute feldmäßige Nachschärfbarkeit, und man würde Schnitthaltigkeit gewinnen, ohne Elastizität zu verlieren.
    Ist man aber nicht gerade PM- oder Datenblatt-Aficionado oder muß rudelweise Wildsäue schälen, macht der verwendte 1075 mit offenbar richtig gelungener WB schon einen sehr brauchbaren Job.


    Beim Hacken auch von Holz bei Minusgraden keine Auffälligkeiten, Schärfe gut gehalten - aber nach Blechschneiden eben auch wieder gut und schnell und einfach Schärfe reproduzierbar. MIR langt das so, trotzdem fänd ich 1095 erstrebenswert....


    Am meisten tun könnte und sollte man an der Scheide....so in Richtung Seitenwahl-Freiheit und Befestigungsmöglichkeiten kann man da ohne "Hexenwerk" etwas machen, siehe Beitrag 35!


    Wer die Idee des "kleinen großen Messers" für sich interessant findet, wird mit diesem hier sehr gut bedient, finde ich. Es wird einen Stammplatz in meiner Wandermesser-Rotation bekommen und bedient viele Wünsche, die ich an ein Outdoormesser habe, für mich wirklich SEHR gut bei insgesamt dann auch noch sehr vernünftigem Preis. Da hängt das Bowie preislich natürlich Mitbewerber wie Böker Vollintegral oder das sehr schöne Martin T3 dann deutlich ab....


    Tony, beweg die Condor-Leute zu einem Material-Upgrade und einer neu gestalteten Scheide :)
    Aber selbst in der vorliegenden Form bin ich wirklich sehr überzeugt von Deinem Entwurf und habe in Erprobung und Gebrauch sehr viel Freude damit gehabt und werde sie hoffentlich auch noch lange haben!


    Klasse gemacht, Chapeau! :thumbup:

    Dann mal zur Frage der Schnitthaltigkeit und Nachschärfbarkeit....


    Im Wanderurlaub hab ich mit dem Little Bowie mehrfach bei Minusgraden Äste abgeschlagen und auch sonstige anfallende Schneidarbeiten erledigt, nachgeschärft wurde es in der Zeit nicht.


    Also mal geschaut, wie es sich danach bei einer Tomate schlägt....



    Die Idee dabei ist, mit dem Messer Tomatenscheiben zu schneiden, dann Polyseil und Blech zu schneiden und dann wieder Tomate.




    Tomate ist einigermaßen aufschlußreich....
    Schneidet man halbierte Tomate, tritt je nach notwendigem Andruck mehr oder weniger Flüssigkeit aus. Außerdem reißt bei notwendig "ruckeligem" Schneiden oder zuviel Druck die Schale ein. Bei einem ZU stumpfen Messer treten dann sogar irgendwann die Kerne oder Fruchtfleich aus der Tomate aus, oder die Scheiben wirken "gequetscht", was sie dann ja auch werden....


    "Disclaimer": Die Tomaten wurden nicht gequält und nach dem Test mit Genuß verzehrt :)


    Man sieht hier, daß nur sehr wenig Flüssigkeit ausgetreten ist, Kerne oder Fruchtfleich gar nicht auch die Schale ist nicht eingerissen, alle Ränder sind glatt und gleichmäßig.


    Also gute Arbeitsschärfe auch noch nach den beiden Wochen im Wald....


    Dann Polyseil, das stumpft Schneiden ab, weniger als Sisal, aber man merkt es mit der Zeit.
    Außerdem merkt man, ob man mit der Zeit mehr Druck in den Schnitt legen oder mehr ziehen muß.


    Und schließlich - rustikal und "untechnisch" - einfach mal Deckel aus Blechdosen schneiden.




    Nein, das ist nicht der Primärzweck eines Messers, aber so ein Allrounder für draußen muß das schon abkönnen, finde ich.


    Kann das Bowie auch!


    Nach Polyseil, Dosen und dann wieder Polyseil hatte die Schärfe ein wenig nachgelassen, bemerkbar am etwas größeren Flüssigkeitsaustritt durch etwas mehr erforderlichen Andruck beim Schneiden...siehe rechte Scheiben...



    Das war aber nur graduell und leicht, und noch immer ist nichts gequetscht, keine Fruchtmasse ausgetreten, keine Ränder beim Schneiden eingerissen oder ungleichmäßig...


    Dann mit einfachem Schärfer KURZ nachgeschärft...Das wäre auch mit einem Wolframkarbid-V-Schärfer sehr schnell gemacht gewesen, im vorliegenden Fall waren es einige Züge durch den einfachen Fiskars-Rollenschärfer.


    Und im letzten Bild sieht man an den neu geschnittenen Scheiben wieder einen extrem geringen Flüssigkeitsaustritt, man mußte wieder nur wenig andrücken. Das Messer hatte offensichtlich wieder die vorige Schärfe erreicht.


    Ich muß keine Wildschweine abschwarten, schon gar keine 3 hintereinander.
    Für mein Aufgabenspektrum überzeugt mich das und reicht mir abseits der Datenblätter für den Praxisgebrauch absolut so aus - und ich kriegs wieder hin, wenn ich es wirklich mal an was deutlichi abstumpfen müßte.


    Ich halte das für mein Aufgabenspektrum für sehr brauchbar.
    Trotzdem bleibe ich bei dem Vorschlag eines "Upgrades" auf 1095, da gelingt mir bei etwas mehr Schnitthaltigkeit das Nachschärfen noch ebenso problemlos.


    Und das ist ein individuelles und subjektives Votum! Wer ein Messer mit extremer Schnitthaltigkeit haben will und feldmäßige Nachschärfbarkeit weniger sucht, wird sich wohl anders entscheiden und findet in Messern wie den ebenfalls ausgezeichneten z.B. von Müller dann auch was Passendes!

    Bevor wir zur Schnitthaltigkeit kommen, hier noch ein paar Vergleichsbilder mit anderen "Wandermessern" aus meinem Bestand, um Maße und Proportionen noch besser vergleichen zu können...





    Von oben:
    Böker Vollintegral Amboina, schneidet sehr gut, weniger vorderlastig als das Lennartz, etwas feinere Spitze
    Böker Martin T3, sehr robustes Outdoormesser, das mir auch bestens in der Hand liegt; auch hier weniger Vorderlast
    Beide liegen preislich allerdings auch mal eben beim gut Doppelten des Condor...
    Condor / Lennartz Little Bowie
    Linder Mark 1, ein Klassiker, der seinen Kultstatus absolut verdient hat
    Blackjack 124, schneidet ausgezeichnet, man muß halt den Ami-typischen großen Choil mögen, deutlich "leichtere" Klinge als beim Bowie
    Sheffield-Bowie, ein schönes Wandermesser für Romatiker, gehört zu den Neuzugängen und wurde bislang wirklich gern und lächelnd benutzt, Proportionen und Griff sehr ähnlich zu deutschen Klassikern wie dem Linder Säbels.
    Und das Böker / Burley Cub, viel schlanker natürlich als das Bowie, reines Schneidwerkzeug, kann aber mehr ab als man dem schlanken Ding "zutrauen" würde. Urban vielleicht ein wenig "dezenter" als das Bowie, dafür aber z.B. auch ohne freihändige Hackleistung....


    Ganz klar gesagt: Da ist für mich kein schlechtes Messer dabei, und ich würde mich schwertun, eines davon als "bestes" Messer zu klassifizieren. Sie haben jeweils ihre Stärken und sind alle nach meiner Meinung insgesamt sehr gelungen....



    Hier mal das Bowie mit zwei klappbaren Wander-Bowies, dem sehr zuverlässigen Slipjoint 20-20 von Böker und dem stabil-vierzölligen leider auf "discontinued" gesetzten CS-Zweihänder-Backlock Lone Star Hunter. Die machen draußen alle Spaß :)


    Und dann noch ein für mich erstaunlicher Direktvergleich:



    Das Little Bowie nach Tonys Entwurf und Ideen und das als Einzelstück für mich von Roman ganz unabhängig davon schon vor Jahren angefertigte "M1". Versteht Ihr nun, warum ich das Gefühl habe, das Little Bowie sei sozusagen für mich gemacht? :)
    Ja, das ist was für Micha! :thumbup:

    Etwas erschwinglicher wurden die Dieter-Folder, als es sie dann von Blackhawk statt MOD gab.
    Man bekam beide Größen mit Kunststoff- oder Alugriff.


    Ich hab beide Dieter-Folder von Blackhawk, sie wurden vor einiger Zeit günstig abverkauft, die Gelegenheit hat man sich nicht entgehen lassen sollen.


    Und sie lassen das Eickhorn deutlich hinter sich.....


    Insbesondere für das Bedienen in Einsatzhandschuhen einer der besten Folder in meinem Bestand, der größere Dieter...

    Aus einem sehr netten Forumsdeal....war ja ziemlich klar, daß das zum Micha wollte :)


    Und passt ja auch ins Gesamtbild :)



    Ist so ein wenig eine kleine Zeitreise....etwas in der Art hat mich (zu Zeiten von Schwarzpulver und Säbeln, wie mir manchmal scheint....) durch meine BW-Zeit begleitet. War oliv und auch so ein Mark1-Klon, und ich durfte es im Dienst anstandslos tragen.....war so ein kleiner "exklusiver" Verein mit recht lockeren Umgangsformen.
    Danach hats einem Kumpel noch länger als Backup gedient, nachdem ich es ihm geschenkt hatte.
    Jetzt hab ich nach Jahrzehnten wieder so eins, und diesmal auch noch hübsch grünbunt :)

    "....sieht sich...." tja...


    Wo sind wir aktuell? Bei November? Ach nein, Romeo...
    Meine Spannung auf Tango und Zulu hält sich in Grenzen.


    Was soll kommen? Noch ein Wechsel vom seitenwahlfreien und bei anderen Firmen wie CS final stabilen Backlock auf den Linerlock?


    Und das mit dem Wechsel von Böker zur Eigenmarke kann man in den Ergebnissen durchaus auch anders wahrnehmen: Nie war für mich die Böker-Modellpolitik interessanter als nach der Öffnung für die Ideen anderer Macher.


    Vielleicht haben aber auch alle Eliteninjasealspeznasen einfach nun auch schon ein Messer, und wir müssen nur noch auf neue Zertifikate, Patches und Pouches warten statt auf neue Modelle?
    Man weiß es nicht....

    Cold Steel Vietnam Hawk scheint discontinued, nachdem es viele Jahre im Sortiment war...


    Ist aber sehr nah am LaGana gewesen:


    https://www.knifecenter.com/br…American-Tomahawk-Company


    Stanley = FuBar


    https://www.google.de/search?s…AIHHXoFCMwQ4dUDCAc&uact=5


    Dieses 2er ist hübsch kompakt und passt auch an/in den Assault Pack :)


    Feuerwehrbeil:


    https://www.startools.de/doeng…3OEwM2EAQYAiABEgJf_fD_BwE


    Sowas hier, am besten mit dem Absperrpfahll-Schlüssel unten im Griff, das hat sich schon bewährt :)
    Und der "Spike" hinten dran ist drastisch hebelgeeigneter als alles mit einer scharfen Spitze.


    Ist aber für meine vergleichsweise bescheidenen Körperkräfte zu massig als Backup, da liegt das CS Vietnam-Hawk deutlich vorn.
    Übrigens baut auch Roman "Juchten" sehr schöne derartige Hawks!

    Man sollte entscheiden, ob eher das Türenzerdeppern oder das Helmeeinbeulen Prio haben soll.


    Problem: Massive Tools sind in der Extremanwendung den leichten Hawks überlegen. Aber sie sind nicht hinreichend führig für Backup-Funktionen. So ein RMJ in seiner schlanken Gestaltung ist toll als Backup und funktioniert als Allrounder unter US-Einsatzbedingungen. Aber bei solider Gestaltung des Hebelguts sind da entsprechend spezialisiertere Werkzeuge wie das Stanley einfach überlegen.
    Auch ein normales Feuerwehrbeil mit seinem flachen, hebelgeeigneten Spike ist für Aufbruch-Arbeiten viel tauglicher als ein schlankes eher waffenorientiertes Hawk mit einem schmalen scharfen Spike, der sich durch das Hebelgut schneidet, statt es wegzudrücken.


    Zumindest im "Normalbetrieb" gibts bei manchen Hawks dann auch noch das rechtliche Problem des Mitführens einer HuS-Waffe, während Dinge wie ein Stanley oder ein Feuerwehrbeil das sind, was sie sind: Werkzeuge ohne rechtliche Restriktionen im Normalfall.


    Und man muß auch schauen, ob es vom Mitführkonzept und den -möglichkeiten her eher was "Anlassloses" sein soll, das dann auch immer am Rucksack mitfährt - oder anlassbezogen für konkrete Aufgaben mitgeführt wird.


    Ich hab in der "Kindergarten"-Ausrüstung ein Stanley, das ein ausgezeichnetes Öffnungswerkzeug ist (das ich mich aber auch nicht gern auf den Kopf buffeln lassen möchte :) ) sowie ein kleines Feuerwehrbeil für Fälle, in denen mit einer Schneide etwas aufzuhacken ist. Das wird dann aus der großen Gerätetasche anlassbezogen ausgewählt und mit nach vorn genommen.


    "Nebenbei" hab ich aus einer passenden Beschaffungsgelegenheit auch noch ein modifiziertes Vietnam-Hawk mit Stahl-Stiel (auch gut zum Aufhacken von Gefrierfleischbündeln, Losbrechen von Fußleisten oder ähnlichen neugierigen Jobs....).
    Und seit vielen Jahren hab ich ein CS Vietnam Hawk, das eng an den ATC-Klassiker des LaGana-Hawk angelehnt ist.
    Das ist seit Jahrzehnten bewährt, ist als Werkzeug für leichtere/mittlere Aufgaben verwendbar, im schweren Bereich aber Tools wie dem Stanley deutlich unterlegen - dafür ist es schnell, führig, man kann es prima werfen und schnell schwingen. Womit wir wieder am Anfang wären :)