Beiträge von KastorDJT

    Nachdem ich den Bericht im Messermagazin über das Woodsman von Randall gelesen hatte, war ich fest entschlossen, dass es zu meiner kleinen Randallfamilie dazustoßen muss! Es gibt ja Messer, in welche man sich sofort verliebt, und andere, deren Gebrauchswert man erst beim Benutzen schätzen lernt. Wie mir beim Cold Steel Pockert Bushman unlängst passiert.


    Da ich keine Lust hatte, wie bei dem letzten Messer, 5 Jahre zu warten, habe ich es im Oktober 2011 bei Nordic Knives bestellt und Anfang Mai erhalten. Nun gut, es hat mich 100,-$ mehr gekostet, aber das war es mir Wert, meine Freundin liest das hier nicht und es wird mich ja wohl keiner verpetzen.


    Das Messer hat grüne Griffschalen und eine Messingparierstange. Die Verarbeitung ist wie gehabt Spitze. Da gibt es keine Kanten und Ecken. Ist ja auch nicht anders zu erwarten. Die Scheide ist gut gemacht und hält das Messer sicher. Für die Jagd oder Outdooraktivitäten voll geeignet. Allerdings würde ich mir für die Verwendung als EDC eine höher am Gürtel hängende, ggf. auch in den Hosenbund zu steckende, ohne Sicherungsriemen wünschen.


    Die Klingenform ist, vor allem für Jäger, ausgesprochen funktionell. Schärfe prima, wenn auch durch den Streichriemen noch zu verbessern. Sie wird auch gut gehalten, zumindest rasiert das Messer noch, nachdem ich gestern ein Schmaltier und einen Bock aufgebrochen habe. Dabei wurde das Schloss nicht mit dem Messer geöffnet. Die Fehlschärfe wird vermutlich die Bushcrafter stören, allerdings kann sie gerade beim Skinnen hilfreich sein und ist nun mal ein typisches Randall-Design! Ob das so ist, werde ich überprüfen, wenn das Schmaltier für die Truhe fertig gemacht wird. Nach meiner Erfahrung arbeitet man gerade beim Skinnen ermüdungsfreier mit einer kurzgefassten Klinge, wie hier möglich. Am besten natürlich mit einem "Faustskinner", welchen wir als Jäger ja noch haben dürfen.


    Leicht störend fand ich in erster Linie die Erhöhung auf dem Rücken der Parierstange. Hier wäre ein glatter Übergang angenehmer. Allerding ist Sie sauber poliert und ohne Ecken und Kanten, so dass es eher so ist, dass ich auf hohem Niveau meckere.


    Wirklich störend ist die lieblose Verpackung und das der Fangriemen einfach so durch die Öse gesteckt wurde, ohne Ihn zu verknoten. Natürlich ist mir das Messer wichtiger als die Verpackung, welche ich schließlich auch bezahlen muss, aber eine Pappschachtel wie bei Cold Steel könnte es schon sein. Natürlich kann ich auch selbst einen Knoten machen, aber gerade bei dieser Preisklasse kann man etwas mehr verlangen. Wobei ich mal dahin gestellt sein lasse, ob man den Fangriemen in diesem Fall wirklich braucht. Ich habe ihn entfernt.


    Summa Summarung ein wirklich schönes Messer, welches seine Arbeit tut und durch die Klingenlänge und das nicht tactical Design das Zeug zum EDC hat, eine andere Scheide vorrausgesetzt. Aber da gibt es ja hier im Forum die Möglichkeit zur Abhilfe!

    Beim Trinken von Wasser muss man auch bedenken, das unser Körper sich, natürlich abhängig von der Dosis und der Gesamtkonstitution, an die bei uns vorkommenden Unterarten der Erreger gewöhnt hat. Daher verträgt er mehr!


    In irgend einem anderen Land hat er es mit anderen Erregern bzw. Unterarten zu tun, auf die er entsprechend reagiert, bis eine entsprechende Gewöhnung eingesetzt hat. Aus dem Wasserloch in einem 3. Weltland, welches das ganze Dorf versorgt, wird man selbst nur schwer ohne anschließende Probleme trinken können.


    Dasselbe passiert übrigens auch einem reinen "Stadtbewohner", welcher meint er könne dasselbe Wasser trinken wie ein erfahrener und entsprechend konditionierter Waldläufer.


    Eine Anekdote am Rande: Als wir die Kurdenhilfe machten, produzierten wir auch Trinkwasser! Dieses wurde nach unseren Vorschriften aufbereitet und war so sauber und keimfrei, das es von den Flüchtlingen nicht vertragen wurde! Es lag wohl vor allem an dem Chloranteil. Diese Beimischung wurde herausgenommen und danach ging es.

    Samstag auf Sonntag!
    Familienrüstzeit mit 8 Familien und ca. 12 Kindern. Abends Grillen, anschließend Lagerfeuer mit Stockbrot. Anzündholz? Fehlanzeige. Beil? Fehlanzeige! Stöcke? Felanzeige! Wenigtens der Teig war da.
    Es gab genau 2 Personen mit Messer!
    Einer der Jungs, ca.8 Jahre, hatte sein SAK dabei und hat mir beim Schnitzen stolz die Vorteile erklärt, dass er 2 Klingen zur Verfügung hat. Finde ich gut, früh übt sich!
    Ansonsten Auftritt meines Cold Steel Pocket Bushman. Batoning bei ein paar Brettstücken, große Überraschung, völlig unbekannte Technik! Späne, ruck zuck gemacht. Wenigstens Feuer gab es, durch die Raucher, reichlich.
    Die Stöcke habe ich dann die Väter schnitzen lassen. Mein armes Messer. Die "Technik" bestand darin, den Stock zu halten, dann mit Schwung auf das Ende zu schlagen und mit Kraft weiterzuarbeiten, bis der Span davon flog und das Messer eine halbkreisförmige Bewegung durch die Luft machte.
    Sehr beeindruckend. Aber das Cold Steel hat alles ausgehalten und war am Ende sogar noch recht scharf.
    Über die Freude, die Schließversuche zu beobachten, möchte ich mich nicht weiter auslassen!
    Wenigstens hat sich keiner geschnitten.

    Was schärfen angeht nehme ich entweder den Lansky Set oder, auf Reisen, 2 Keramikstäbe. Des weiteren ein Stück weiches Holz mit Paste und Leder. Mission hat mir damals noch einen sehr leichten Keramik(?)- Wetzstab zum zusammenschrauben mitgeschickt, welchen ich auch gerne benutze.


    Es gehört zwar nicht so ganz hier her aber gerade in Namibia habe ich sehr gute Erfahrung mit dem Revolver von SOG gemacht. Die 12 cm Klinge, auch für D interessant, reicht locker für einen Kudu und die Säge schafft bei dem sehr zähen und harten Holz ordentlich was weg. Das Gewicht ist ebenfalls recht niedrig. Gerade diese Kombination finde ich dort sehr interessant.

    Habe mir mal wieder was geholt, was ich eigentlich nicht brauche!


    Die Glassbrecherwechselkappe für die Maglite.


    Obgleich Maglites nicht mehr besonders modern sind, habe ich doch eine 3D cell mit einem LED Drop In im Auto.


    Die spitze Wechselkappe, welche als Glasbrecher fungieren soll, hat es mir irgendwie schon immer angetan. Jetzt habe ich sie mir gegönnt.


    Verarbeitung gut, allerdings nicht, wie ich geglaubt habe komplett aus Stahl sondern aus Alu mit einer Stahlspitze!


    Nachteil, man kann die Lampe nicht mehr hinstellen.


    Preis 22,50$ plus Nebenkosten!


    Wie gesagt nichts was ich wirklich brauche, aber Spass macht es trotzdem

    Ich habe aus der Linie das Thor, das Njord und das Idun NL5cx. Alles sind tolle Messer aber mit wirklich benutzen ist das so eine Sache.


    Das Thor habe ich noch nie benutzt. Wenn ich denn so ein großes Teil benötige nutze ich ein altes Gerber BMF oder ein Cold Steel Kukri oder eine Axt. Ich habe aber gelesen, das sich bei intensiven Gebrauch mal die Griffverschraubung gelockert hat. Dies ist natürlich mit Vorsicht zu behandeln, da man nicht weiss, was damit angestellt wurde!


    Das Njord ist ebenfalls ein tolles Messer, welches von mit hin und wieder mitgenommen wird. Allerdings ist es für die meisten Arbeiten etwas zu groß.


    Das Frey ist für mich nicht Fisch noch Fleisch, da die Klingenlänge mit 13 cm gerade mal über der Trageeinschränkung liegt, sie aber nicht so viel Nutzen bringt. Frei nach dem Motto: "Wenn schon, denn schon" möchte ich dann doch etwas längeres dabei haben. Deshalb habe ich es nicht.


    Das Idun, allerdings die NL5cx Version ist mit seinen 10 cm ein klasse Messer und voll EDC tauglich. Mehr Klinge brauche ich im Regelfall nicht und gut aussehen tut es auch noch. Es wird von mir hin und wieder genutzt allerdings nicht so intensiv, wie es eigentlich nötig wäre um einen Testbericht abzugeben Die Schnitthaltigkeit ist auf jeden Fall super! Habe damit vor 2 Jahren 2 Stück Rotwild und 2 Überläufer versorgt und es war immer noch scharf genug für weiteres Wild!


    Die Ledergriffe sind nach längerem Gebrauch nicht mehr rutschig wie zu Beginn.


    Drei Kritikpunkte habe ich allerdings: Die Scheiden bei den beiden Großen, der wenn auch nur geringe Spalt zwischen Parierelement und Klinge, sowie die scharfen Kanten der Parierelemente, welche mir bei dem Thor im Verhältnis zur Klinge auch etwas zu klein sind. Ideal wäre für mich die Größe der Gerber Bowie Parierstange. Gerade der Spalt ist für einen Randallverwöhnten echt ärgerlich und für den Preis würde ich eine Verlötung erwarten. Ich habe das Problem mit Kleber gelöst.


    Summa summarung eine tolle Linie, wenn der Preis nicht wäre. Letztlich muss man sich überlegen, ob ein Idun wirklich 150X besser ist als ein 10,- Euro Mora.

    Klar soll das Teil vor allem beim jüngeren Nutzer punkten und wird es auch. Insbesondere bei der orangen Variante bei der ich automatisch nach 2 Buchstaben gesucht habe!


    Für den Wassersport ist die Zusammenstellung auch ganz sinnig.


    Der Plastikgriff quillt nicht auf und einen Schäkellöser, sowie die Pfeife kann man dort immer gebrauchen. Mir persönlich fehlt da allerdings der Malspiker. Die Sägezahnung macht hier auch Sinn, da man doch viel mit Tauwerk zu tun hat und Schnitzen weniger vorkommt.


    Für den Outdoorbereich stört mich in erster Linie der Schäkellöser. Dasselbe was beim MSB Backlock von Müller kritisiert wird, das sich die Öffnung mit Dreck zusetzt, kommt auch hier zum Tragen.


    Ob man die Sägeklinge möchte/braucht muss jeder selbst wissen. Darüber ist hier und anderswo schon genug geschrieben worden.


    Allerdings ertappe ich mich dabei, ein Produkt zu kritisieren, welches ich noch nicht mal in der Hand hatte, deshalb höre ich jetzt auf und warte lieber auf den ersten Testbericht.

    Ich habe das MPT 2X in Afrika genutzt. Über Batoning kann ich nichts sagen, da dort nicht notwendig, Die Sägezahnung hat bei Holz keine besonders gute Arbeit gemacht. Hab das gestern nochmals überprüft Meiner Meinung nach ist sie doch mehr für Tauwerk u. ähnliches gedacht, dort arbeitet sie aber sehr gut.


    Es ist möglich, das Messer auf eine Schärfe zu bekommen, um Armhaare zu entfernen. Gehalten wird sie recht gut. Nach dem feldmäßigen Aufbrechen eines Büffels war sie immer noch recht ordentlich.


    Die Beschichtung ist wirklich extrem wiederstandsfähig, aber etwas rauh. Das Messer sitzt sehr stramm in der Scheide. Bezgl. der Ziehspuren kann ich da nur zustimmen.


    Hacken geht praktisch nicht. Klar, bei dem Gewicht! Anspitzen von Stöcken, Herstellen eines Lockenstabes oder Bau einer Falle sind problemlos möglich.


    Dies gild auch für das Feuer machen in Verbindung mit einem Firesteel.


    Für die meisten anfallenden Arbeiten ist die Klinge jedoch zu lang. Dies ist kein Vorwurf, da das Messer schließlich für einen anderen Anwendungsbereich konzipiert wurde.


    Das geringe Gewicht und die Unempfindlichkeit gegen Wasser und Salz sind das größte Plus dieser Messer. Da auch andere Formen angeboten werden, findet sicher jeder das richtige für sich.


    Persönlich greife ich allerdings lieber zum A1 von F, wenn ich denn diese Größe mitnehmen möchte.


    Im Übrigen machen sie einfach Spass!

    Opinel verlässt damit seine Erfolgslinie des einfachen, schneidfreudigen Messers ohne irgentwelche Zusatzfunktionen.


    Ob das so gut ist, muss der Markt entscheiden.


    Aber jedem das seine.

    Ich habe auch das Lansky-Set. Allerdings sind die angegebenen Gradzahlen wohl Anhalte und variieren durch die Breite der Messerklinge.


    Daher spanne ich das zu schärfende Messer ein und überprüfe dann den Schärfwinkel optisch und ggf. mit der Edding- Methode.

    Nein! Wollte ich machen, allerdings habe ich festgestellt, dass die doppelte Parierstange, das wurde inzwischen geändert, dafür zu unpraktisch ist. Ohne die Parierstange ist es aber ein sehr brauchbares Gerät, welches seine Arbeit gut macht. Konnte es mit dem Messer eines Kameraden testen. Auch das Aufbrechen von Wild ging ohne Probleme. Der Griff hat sich dabei als sehr sicher herausgestellt. Was mich nicht wundert. Ob die Klingenform, welche ja doch stark auf Penetration ausgelegt ist, wirklich die Wahl im Outdoorbereich ist, muss jeder selbst entscheiden.

    Ich habe bei meinem Shrapnel keine Probleme mit der Schärfe! Leichte Verbesserung durch Leder und weg sind die Haare!


    Auch hängendes Haushaltspapier wird sauber durchtrennt.


    Einziges Problem ist, wie bereits beschrieben, die Scheide!

    Der wichtigste Tip wurde ja schon genannt, beim GEK Griffschalen montieren lassen. Gibt es z.B. auch bei Cuscadi hier im Forum.


    Die Klingenausbrüche bei Fällkniven habe ich selbst an meinen Messern noch nicht erlebt, allerdings habe ich sie bei einem Kameraden an einem F1, welches ich Ihm besorgt hatte, gesehen. Er hat damit aber auf Knochen rumgehebelt!

    Irgendwo habe ich mal gelesen, war ein anderes Forum, dass man mit einer Titanklinge keine Funken aus einem Feuerstahl reißen kann.


    Gestern Abend nach der üblichen Portion B.G., toll, was er wieder mal "gefunden"hat, habe ich es dann mit meinem Mission MPK probiert. Zumindest Watte ließ sich völlig problemlos mit einem Versuch entzünden.


    Womit ich jetzt nicht Titanmesser als das Survivalmesser propagieren will.

    Ich habe mir das Shrapnel angeschafft, als die 12 cm Regelung in D eigeführt wurde (tu felix austria). Letztlich hat es mich als EDC nicht wirklich überzeugt. Gründe sind in erster Linie die doppelte Parierstange, ist inzwischen ja geändert und der doch recht schwere Griff, welcher aber andererseits ausgesprochen gut in meiner Hand liegt und auch bei Feuchtigkeit seine Griffigkeit behält.


    Die Klinge selbst ist sehr scharf und schnitthaltig, die Beschichtung hält bis jetzt ebenfalls recht gut. Ich würde es, ohne die doppelte Parierstange und ohne Klingenbeschichtung, wieder nehmen.

    Wann besteht denn wirklich die Gefahr, so viel Druck auf den Klingenrücken auszuüben, dass die Verriegelungselemente versagen? Doch eigentlich nur bei der SV!


    Wobei bei diesem Test die Verwindungen des Messers nicht berücksichtigt werden!


    Den bereits erwähnte "White Knuckel Test" halte ich für wichtiger, da hier Kräfte und Handling, insbesondere das unbeabsichtigte Lösen der Verriegelung getestet werden, welche auch bei normalen Arbeiten auftreten können.