Beiträge von KastorDJT

    Ich habe mir ein Set zusammengestellt, bestehend aus einem Gießer Stichmesser, einem Gekrösemesser und eine Haken zum Ringeln. Das kommt dann, zusammen mit einem Schnittschutzhandschuh und Einmalhandschuhen in einer selbstgenähten Scheide aus einem Stück Feuerwehrschlauch und wandert bei Bedarf in den Rucksack oder bleibt im Auto, je nachdem wo das Aufbrechen gewünscht ist. Im Auto habe ich noch 2 Haken um ggf hängend aufzubrechen, sowie Wasser.
    Die Einmalhandschuhe kann man auch für die Trichinenproben verwenden und den Schnittschutzhandschuh benutze ich, da ich mir in meinem Beruf keine, auch kleine Handverletzungen leisten kann.
    Im übrigen breche ich, falls nötig, mit fast allem auf, z.B. ein Rotwildschmaltier mit einem Müller Backloch! (natürlich geringelt und nur weil ich es ganz neu hatte).
    Allgemein gesagt ist mir eine feststehende Klinge von ca. 10 bis 12 cm bei der roten Arbeit lieber als ein Folder. Will ich nicht ringeln benutze ich eine Säge um das Schloss zu öffnen und die Klinge zu schonen. Gerne ein SAK, da ich damit auch noch andere Werkzeuge (Flaschenöffner) zur Verfügung habe.
    Zum Abfangen geht, bei Hochwild, für mich nichts über den Puma Gebrauchshirschfänger, erst letzte Woche wieder mal vor den Hunden an einer 30kg Sau erprobt, gefolgt von dem Lippertschen Waidblatt (leider nur der Nachbau) und dem Puma Rüdemann. Als günstigere Alternative empfiehlt sich bei Hochwild eigentlich alles zwischen ca.18 und 25 cm und einer einseitig komplett und rückseitig im ersten Viertel geschliffenen mittelspitzen Klinge mit Parierstange und gutem Griff. (z.B. das Gerber BMF oder das GEK, wobei man dabei noch den Vorteil des Allrounders hat) .
    Im übrigen kann man Geronimos Beiträge wirklich nur empfehen
    P.S. : Ich kriege eine Flasche natürlich auch ohne SAK auf

    ALso habe es jetzt nochmal in den Gefrierschrank gelegt 45min


    Jetzt klappert es nicht mehr ;)


    Aber wie gesagt5min in der Wärme geht es wieder los
    was ist denn das fürn blödsinn ^^


    Ich werde jetzt mal ironisch!


    1. Der Händler hat recht! Muss er ja, denn er hat sicher viel mehr Erfahrung und Wissen als alle hier versammelten!


    Daraus folgert: Das Messer ist eine Spezialkonstruktion welches von Gerber für einen bekannten Survivalprotagonisten und -gourmet für den Einsatz in extremer Kälte gebaut hat. Vermutlich um damit Pinguinkötel aus dem Eis zu kratzen und dann festzustellen, das sie nicht wirklich gut schmecken.


    Abgelehnt wurde das Teil dann wegen der fehlenden Initialien!


    Ironie aus.


    Ganz großer Mist! Hoffentlich tut sich bei der Firma etwas positives!

    So eine Petroleumlampe hat echte Vorteile! Der Schein ist angenehm und man weiß immer, ob sie voll ist (schütteln). Wenn man sie bei niedrigen Tempertaturen einsetzt sollte man umbedigt Petroleum verwenden, da dieses bei Kälte nicht so ausflockt wie die Parafinoele.


    Petromax ist toll aber hat auch Nachteile, Laut und in der Bedienung nicht so einfach. Des weiteren braucht man bei häufigem Gebrauch Ersatzteile, während es bei der Feuerhand nur der Docht ist, den man ggf. improvisieren kann. Dafür wärmt Sie schön!

    Wie wir ja alle wissen ist es in den letzten Tagen recht kalt gewesen. Ich habe mein LMFII über Nacht rausgelegt, - 12 Grad und am Morgen, nach dem Aufwärmen, hat es genau so viel oder so wenig geklappert wie vorher, nämlich gar nicht(!) und das, obgleich ich Anzündholz für meine Kelly Kettle damit gemacht habe, die Axt habe ich absichtlich beiseite gelassen und vorher einen Überläufer aufgebrochen habe.


    Leg doch mal Dein Messer ins Gefrierfach, mal sehen, was passiert!


    Unabhängig von dem Ergebnis der Nachfrage würde ich diesem Laden nichts mehr zu verdienen geben!

    Ich bin vom Nutzer zum Sammeln gekommen. Ganz einfach weil ich neben meinem Puma Automesser und dem Kronschen Survivalmesser ein Gegenstück haben wollte und das war dann ein Randall Mod. 1. Das war 1977 und seitdem suche ich die eierlegende Wollmilchsau, finde sie aber nicht (dürfte kaum jemand wundern).


    Bei mir gibt es 4 Linien:


    traditionelle Jagdmesser (vor allem alte Pumamesser), taktisches "Besteck" (Randall, ER, Spyderco u.s.w), Outdoorbereich ( z.B.Chris Reeve, Fällkniven, Randall) und reine Nutzer ( z.B.Mora, Mercator, SAK, CRKT).


    Verkaufen tue ich eigentlich nichts. Wirklich sammeln tue ich z.B. die Ganzstahlmesser von Chris Reeve. Des weiteren reizt es mich, von der einen oder anderen Marke ein Belegstück zu haben. Ein Striderfolder und ein GEK müssen z.B. noch ins Haus!


    Inzwischen geht meine Tendenz eindeutig in den Custom-Bereich. Da sind z.Z. 2 Leitner in der Warteschleife. wenn die kommen ist mein Buget für 2013 auch ziemlich ausgeschöpft. Obwohl...!!

    Ich habe gestern mal meine "Kettensäge" mit Klappsägen verglichen. Die Fiskars ist minimal schwerer, meine andere genau gleich schwer.


    Benutzen tue ich aber meistens die Klappsägen, da schneller zur Hand, universeller und einhändig zu bedienen.


    Die Idee der Drahtsäge hat natürlich was, wenn es denn technisch zu einem vernünftigen Preis realisierbar wäre.

    Tja! Persönlich ziehe ich immer noch die Hülle eines großen Verbandspäckchen vor, allerdings eher aus traditionellen Gründen. Deswegen habe ich das Teil von Frankonia auch weitergegeben. Diese ist z.Z. aber auch mein Tipp!

    Das Teil sieht Klasse aus und dürfte sich sehr gut als Skinner eignen!


    Kohlenstoffstahl passt stilistisch auch super!


    Aus deiner Angelerfahrung heraus, wie schlägt es sich den bei Fisch?

    Willkommen im Forum!


    Schicke Messer, Schicke Bilder! Randallmesser haben doch immer noch das gewisse Etwas und wenn man das nötige handwerkliche Geschick hat, noch etwas für seine Bedürfnisse zu optimieren, um so besser!


    Schönes Wochenende!

    Ich würde für diesen Zweck nicht mehr Geld ausgeben als unbedingt nötig.


    Das Messer soll auf der Arbeit benutzt werden in einem Umfeld wo keiner Ahnung von Messern hat. Es wird sich schnell rumsprechen, das es da ein brauchbares Werkzeug gibt, also wird danach gefragt um es zu leihen oder sich, nach der nötigen Überzeugungsarbeit, selbst eins zu kaufen. Gerade dann kommt ein Preis von 100,-€ nicht toll an. Wie so viel, mein Messer von Xy hat 3,-€ gekostet und reicht für alles u.s.w. . Bestenfalls also Unverständnis, meist Neid und im schlimmsten Fall wird es geklaut!


    Nimm das Cold Steel Pendlton Lite Hunter!


    Wobei ich absolut Verständniss dafür habe, 100,-€ oder mehr, für ein Messer auszugeben.

    Ich kann dem nur zustimmen!


    Das WM1 ist ein tolles Messer und das Tuning ist ausgesprochen gut geworden. Der Griff sieht auch nach einem echten Handschmeichler aus! TOLL!


    Wie ist es denn jetzt mit der Griffigkeit, wenn es nass ist?

    Aber ich glaub in Russland is das WaffG nich so streng und solang er nur nen Fleischbrocken zerstückelt solls mir egal sein XD
    Finde trotzdem sowas wirft ein schlechtes Licht auf jeden Messerliebhaber...



    Gerade in Russland reagieren die Behörden teils sehr allergisch auf Messer! Wenn ein Messer dort als Waffe deklariert wird hat man echte Probleme!



    Ansonsten stimme ich natürlich zu, solche Filme sind Wasser auf den Mühlen von Gutmenschen und haben keinen Lehrwert oder Nutzen, außer der Selbstdarstellung, oder für Werbungszwecke ( Cold Steel).


    Wobei so ein Test für einen selbst, so man noch keine große Erfahrung hat, natürlich durchaus nützlich sein kann. Tony Lennarzt hat das ja unlängst im Zusammenhang mit Jagdmessern beschrieben. Ins Netz stellen würde ich sowas aber nicht!

    Ich habe gestern Abend meinem neuen Wildsteer das Revier gezeigt und Ihm mit einem Hirschkalb und einem Frischling Arbeit verschafft.


    Das W. habe ich mir eigentlich nicht als Jagdmesser angeschafft, sondern weil mich das Klingendesign interessiert. Außerdem ist der Ledergriff für die Rote Arbeit, meiner Meinung nach, wegen der Schmutzanfälligkeit nicht optimal.


    Wie auch immer, wenn man was Neues hat, nimmt man es natürlich mit.


    Das Aufbrechen ging absolut problemlos. Im Regelfall öffne ich das Schloss mit Zange oder Säge, hier wollte ich die "Meissel"-Spitze ausprobieren. Spitze auf das Schloss gesetzt, mit dem Handrücken auf den sehr konfortabel gestalteten Knauf gehaut und durch war es, die Naht, nicht die Hand!


    Auch das Öffnen des Wildkörpers war völlig problemlos. Anschließend rasierte es immer noch, was will man mehr. Zugegeben, ist Jungwild natürlich auch nicht soo zäh,aber immerhin. Ich habe auch schon Messer benutzt, welche nach einem Stück Rehwild stumpf waren und das ohne mit ihnen das Schloss geöffnet zu haben.


    Fazit : Zum Aufbrechen gut zu gebrauchen, Schwäche ist der Griff, zum Skinnen wegen der Tantoform nicht otimal, aber dafür gibt es ja andere Messer.

    Habe Gestern ein Wildsteer von Torbenz666 erhalten. Das Teil wollte ich schon lange haben! Nigel Nagel Neu und mit einer guten Werksschärfe!


    Ansprechend verpackt und mit einer ordentlichen Lederscheide, welche erst noch eingearbeitet werden muss.


    An selbiger muss ich auch leichte Kritik üben (kann Torbenz666 nichts für)!


    Einerseits fehlt mir der Stichschutzinlay. Andererseits ist die Scheide in einer eleganten Linienführung gehalten. Das sieht gut aus, französisch halt, aber man kann den Feuerstahl nicht zusätzlich durch Überwurf sichern. Die Gürtelschlaufe ist aufknöpfbar. Finde ich gut, nicht so sehr, weil ich das Messer ohne den Gürtel abnehmen kann, vielmehr ist es damit Mollekompartibel!


    Wenn man auf die Seite von Wildsteer geht, wird eine Klingenlänge von 11,5 cm angegeben! Das ist richtig, wenn man nur den scharfen Teil der Klinge misst. Misst man bis zum Griff sind es 14,1cm! Also Vorsicht, was EDC Tauglichkeit betrifft. Mich stört es nicht, denn da wo ich es benutze ist ein sozial adequater Grund gegeben. Hoffe ich mal! Aber in D weiß man das ja nie so genau.


    Der Feuerstahl des Wildsteer ist von Light my fire und kostet auf der Wildsteerseite15,-€! Kauft man den, zumindest den Bildern nach, identischenScout mit Holzgriff kostet er 9,95€! Vergleich lohnt sich manchmal wirklich.

    Ich komme noch mal auf die oben erwähnte Firma Brendler in Hamburg zurück. Lohnt sich wirklich da rein zu gucken. Brendler legt Wert auf Baumwolle und nicht zu dünnem Stoff um durch Verdunstung eine Kühlung herbei zu führen. des weiteren gibt es natürlich Leinen.


    Wichtig ist meiner Meinung nach auch, was man unter dem Hemd trägt. da hat sich für mich die BW Funktionsunterwäsche welche für die Auslandseinsätze ausgegeben wird bewährt. Das T-Shirt besteht aus einem 2-Schicht-Material, welches die Feuchtigkeit vom Körper weg transportieren soll. Gibt es natürlich auch im zivilen Bereich und nützt wenig, wenn man eine schussichere Weste an hat.


    In Bukina Faso und Benin habe ich im Busch die Feucht/Heiss Ausrüstung der BW, sowie Leichtstiefel der Amis getragen und war zufrieden. Ansonsten Baumwolle und Leinen von Brendler.