Beiträge von KastorDJT

    Wie wäre es mit dem Cold Steel Pocket Bushman! Der Öffnungspin ist in kürzester Zeit entfernt, die silberfarbige Optik wirkt wenig bedrohlich und der Preis stimmt! Die Klinge ist so groß wie möglich ohne den Tragecomfort einzuschränken (Smoking oder Cutt mal außen vor) und verriegeln tut es auch.


    Ansonsten würde ich mich bei den SAK umsehen. Clip kann man ja montieren (lassen).

    Die Schere ist für mich wichtig. Nicht nur um Nägel damit abzuknipsen, sondern auch um z.B. Pflaster abzuschneiden wenn mal das 5 teilige Besteck nicht greifbar ist. Deshalb war ich auch so erfreut, als das Wave auf den Markt kam. Z.Z. ist ein kleines Gerber Tool am Mann. Wenn ein Tool keine Schere hat, ist ein SAK mit selbiger zusätzlich dabei.


    Aber, wenn ich wählen müsste, ob ich ein SAK mit verriegelter Klinge oder eines ohne Klingenverriegelung aber dafür mit Schere mitnehmen würde, würde ich mich für erstes entscheiden.


    Muss ich aber nicht! :D

    Für Made in XYZ müssen, zumindest bei uns in D folgende Voraussetzungen erfüllt sei: maßgebliche Anteile der Herstellung der Veredelung oder der entscheidende Wertschöpfungsanteile müssen in D ausgeführt werden.


    Beispiel: Walkloden wird in D produzier. Dann wird er nach Italien geschickt, dort erfolgt der Zuschnitt, anschließend geht alles nach Fernost und wird dort zusammengenäht um danach in München in einem Edelshop als bayrischer Trachtenjanker verkauft zu werden. Unbedarf wie ich nun mal bin würde ich sagen, das Zusammennähen ist wesentlich, daher Made in China (z.B.)! Der Hersteller argumentiert aber, das der Stoff in D in einem traditionellen Verfahren hergestellt wird, das teuerste an dem ganzen Produkt ist und damit der maßgebliche Anteil der Herstellung in D erfolgt. Daher Made in Germany!


    Wenn also irgend jemand seine Klingenrohlinge aus XYZ bezieht, argumentiert er, dass die Veredelung und der maßgebliche Anteil in seinem Land erfolgt und damit nicht Made in XYZ sondern wo auch immer.


    Rechtlich völlig in Ordnung und auch von der Argumentation gar nicht so verkehrt. Denn ein Rohling ist erst mal ein Stück Material. Was man daraus macht, muss man sehen. Bedenklich wird es erst dann, wenn geworben wird, das es auschließlich in einem Land hergestellt wird und das stimmt dann nicht.

    Hi KastorDJT,
    in der derzeitigen VISIER - Ausgabe wird das Messer auf den Seiten 66, 67,68 u. 69 beschrieben und getestet.

    Danke für die Info! Die Visier hat schon im Briefkasten auf mich gewartet. Allerdings hat der Bericht nichts an meinem Beschluss von 2011geändert. Muss ich umbedingt haben.(Aber diesen Monat sind erst neue Bremsscheiben dran)

    Mit Paracord, Panzertape und Kabelbindern kann man alles reparieren; wenn das nicht geht, das ist es die Mühe nicht wert...


    Allerdings fehlt da noch das SAK 8)


    Ich wickele das Tape auch um die Plastikscheide von Moramessern. Man kann noch ein Bic oder einen heißen Schweden mit einwickeln und hat damit schon mal ein wichtiges Utensil mehr. Die Innenseite von Boxen habe ich auch schon damit beklebt.

    Das Design gefällt mir auch, irgend wie urwüchsig!


    Aber mal eine Frage zu der Rückenschneide. Diese erinnert mich ja sehr, obgleich kürzer, an das Puma White Hunter. Ihr schreibt, das dies ideal zum Schnitzen sei. Das ist für mich nicht ganz nachvollziehbar. Wenn ich schnitze habe ich mehrere Möglichkeiten das Messer zu halten. Ich fasse es so, das ich Werkstück und Messer auseinanderziehe und somit durch die Kraft beider Arme und vor allem der Rückenmuskulatur Kraft aufbaue, so, das ich das Messer nicht bewege sondern das Schnitzgut nach hinten ziehe oder genau umgekehrt. Diese 3 Verfahren, insbesondere die erste Möglichkeit bringt viel Kraft zum Einsatz und eignet sich damit gut für grobe Arbeiten, z.B. anspitzen eines Stocks. Hier kann ich mir die Rückenschneide gut vorstellen. Aber wenn ich feinere Strukturen bearbeiten will ist diese Methode weniger geeignet. Hier arbeite ich mit dem Daumen der Hand, welche das Werkstück hält um genau dosiert Druck auf den Klingenrücken auszuüben. Diese Technik geht mit einem scharfen Rücken nicht. Als Beilschneide ist sie auch wenig geeignet. Dafür liegt sie zu weit hinten, als das man durch Schwung Kraft aufbauen könnte, abgesehen mal davon, das sich der vordere Teil leicht verfangen würde.


    Da ich das Messer nicht selbst in der Hand halten konnte könnt Ihr meine Bedenken diesbezüglich vielleicht zerstreuen.

    Ich habe, sowohl meine Mini MagLite, als auch eine 3er und 6er mit Dittmann Modulen ausgestattet. Kann ich nur empfehlen. Bei der Mini MagLite geht zwar die Fokusierbarkeit weg, aber das kann man bei der Lichtausbeute verschmerzen.

    Also ich habe seit ca 35 Jahren eine Lodenkotze und einen Netzschal dabei, Der Netzschal ist in erster Linie dazu gedacht, die Tarnung zu verbessern, bei der Kotze kommt der Wärm und Nässeschutz hinzu. Poncholiner habe ich auch, er ist jedoch auf Grund der Geräuschentwicklung dem Loden unterlegen. Eine Decke geht natürlich auch, jedoch ist die Kotze auf Grund Ihres Schnitts (Umhang) vielseitiger einsetzbar. Ist halt schon ein sehr altes und bewährtes Design.

    Ich habe ja jetzt auch ein Buschmuck in Besitz. In erster Linie ist es für mich als Skinner/Jagdmesser gedacht und diesbezüglich auch die letzten Tage erprobt worden. Ein Schmalreh wurde ohne großen Schärfeverlust aus der Decke geschlagen, anschließend ein 25 kg Überläufer abgeschwartet. Da merkte man bei der Hälfte der Arbeit, das die Schärfe nachlässt. Es sprangen anschließend nur noch einzelne Haare weg. Am Abend dann noch einen Knopfbock aufgebrochen und damit die Grenze erreicht. Normaler weise schärfe ich nach, bevor eine deutliche Minderung der Schnittleistung erreicht wird, aber hier wollte ich es wissen. Mit Keramikstäben in der Hütte nachgeschärft und mit dem Leder abgezogen, dann rasierte es wieder. Am nächsten Tag ein Schmalreh und einen Knopfbock versorgt und dabei zwischenzeitlich den Abziehstab benutzt. Gutes Ergebnis.


    Handhabung : Bei allen jagdlich anfallenden Arbeiten ausgezeichnet. Lockenstäbe für die Kelly Kettle habe ich auch geschnitzt. Auch hier keine Probleme. Für Batoning habe ich die Klinge nicht genutzt. Allerdings habe ich die Schlösser problemlos mit der Klinge aufgebrochen. Bei einem Alttier würde ich es allerdings nicht machen.


    Verarbeitung : Ausgezeichnet.


    Optik : Natürlich Geschmackssache, aber mir gefällts, obgleich ich Messer ohne Handschutz sonst nicht so mag.


    Der Stahl ist pflegebedürftig, aber das habe ich ja schon vorher gewusst. Wenn man also ein Jagdmesser sucht, welches aus dem üblichen herausfällt und man mit dem fehlenden Handschutz klar kommt, ist das Buschmuck eine Überlegung wert.


    Gesamtbewertung : :thumbup:

    Gerade angekommen, das Bushmuk von Geronimo. Schönes, gut verarbeitetes Messer, welches heute Nachmittag seine Skinnereigenschaften an Reh und Schwein unter Beweis stellen darf. Auch die Köcherscheide ist nicht zu verachten und die Tatsache, das die Klinge 12 cm lang ist, sollte auch nicht unerwähnt bleiben.


    Eigentlich bevorzuge ich ja Messer, welche einen Handschutz haben, da diese Klinge aber in erster Linie als Skinner und damit für den ziehenden Schnitt eingesetzt werden soll ist das schon in Ordnung. Im übrigen würde ein Hanschutz die wirklich gelungene Linie des Messers zerstören und das wäre schade.

    Empfehlenswert ist es auch, sich eine BW-Isomatte zu besorgen, welche konstruktionsbedingt genau in die Rückentasche passt. Erhöht den Tragekomforte erheblich und ist auch sonst sehr nützlich.

    Ich habe die BW Rucksäcke, sowohl mit Leder-, als auch das Folgemodell mit Webberiemung seit ca.30 Jahren in Gebrauch und kann nichts schlechtes sagen, außer das es für den heutigen Standart doch minimalistisch ist. Einer der Vorteile ist natürlich, das er nicht besonders zu Änderung des Besitzverhältnisses animiert und er leicht wiederzuerkennen ist, hat nämlich kaum einer. Voll gepackt, schwer und vielleicht noch mit einem Schlafsack versehen wird jedoch deutlich, das es mit dem Tragekomforte nicht so weit her ist. Da fehlt halt der Rahmen und der Beckengurt. Aber z.B. als Handgepäck, auch im Flieger oder als Tagesrucksack prima Teil. Allerdings finde ich den Preis zu hoch.


    Den Schweizer Rucksack hatte ich auch schon in der Hand! Super robust, Originell, aber sehr schwer. Deshalb habe ich auch Abstand genommen.

    Sieh dir mal das Video über das Vildmark von Heiko Häß an. Ich selbst habe das Vildmark Räv und kann es, auch für die Jagd voll empfehlen. Bis zum 3b Hirsch habe ich damit schon einiges versorgt. Das Müller Outdoor ist bei mir allerdings auch in der Warteschleife!

    Schönes Video! Danke!


    Das was über das Vildmark und Herrn Häß gesagt wurde entspricht voll meinen Erfahrungen, klasse Kontakt, klasse Messer! Allerdings habe ich ein Vildmark Räv. Socorro war schuld!

    Ich würde dafür gar kein Messer nehmen sondern eine Hippe, z.B. die Fiskars X3. Räumt ordentlich was weg, man kann Äste heranziehen u.s.w.! Sieht natürlich eher bieder aus, ist dafür aber genau das richtige Werkzeug und bei ca. 30 € bleibt noch was für das nächste Messer übrig.

    Da ich mal wieder in der Nähe von Solingen war, habe ich Böker besucht und einen DayHiker von Spyderco erstanden. N690Co Stahl bei 120 mm Klingenlänge, dazu in Italien gefertigt und dann noch deutlich im Preis reduziert, was will man mehr.


    Man will natürlich mehr , deshalb bin ich anschließend bei OnTours in Koblenz gewesen und habe eine geschmiedete Spitze für einen Wanderstock, den ich aus Schottland mitgebracht hatte erworben. Der Whisky ist leider schon alle.

    Gestern kam ein CIMEX FLINT in D2 und Rochenhaut-"Griff" an. Verpackt ist es in der neuen Biwak Scheide. Viel dazu sagen kann ich im Moment noch nicht. Bis jetzt hatte ich immer Probleme ein Neck Knife zu tragen. Ist mir irgendwie unangenehm, obwohl ich die Vorzüge sehe. Beim CLIMEX ist das insofern anders, als es sich bestens tragen lässt, kein Wunder bei der Größe, die Praktikabilität aber, für mich, noch zu beweisen ist. Es wird eine große Umstellung und auch ein anderer Umgang mit so einer filigranen Klinge nötig sein. Auf jeden Fall kann man dieses Teil wirklich immer, Flieger und Reeperbahn mal außen vor, dabei haben. Sogar in der Badehose wird es durch die Scheide eher für ein Schlüsseltäschchen als für ein Messer(-chen) gehalten. Es ist somit in meinem Einsatzspektrum und genau dafür habe ich es angeschafft, ein gutes Back Up für das/die EDC, nicht mehr und nicht weniger.


    Wenn ich mehr Erfahrung damit habe und endlich Bilder einstellen kann, werde ich gerne berichten.