Das Esee 6 sehe ich wie einen kompaktem Allrounder, Werkzeug und im Notfall auch Waffe. Man kann damit hacken, schnitzen, Lebensmittel zubereiten, Batoning würde auch gehen. Es wäre auch ein brauchbares Jagdmesser. Das ist ganz praktisch wenn man nur ein Messer für offenes Gelände mitnehmen kann, weil man z. B. auf das Gewicht der Ausrüstung achten muss.
Beiträge von Kibo
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Eine Brünierung ist nur ein sogenannter Edelrost, natürlich muss man das brünierte Stück mit Öl schützen, besonders wenn es Regenwasser, Salzwasser oder hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt ist. Der menschliche Schweiß oder Säuren von Lebensmittel darf man auch nicht vergessen, die sind sehr aggressiv.
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Messer aus Carbonstahl sind schon ziemlich zäh und was den Schliff angeht, ich lasse die Schneiden bei meinen Messern aus Carbonstahl auf konvex schleifen, da geht beim Arbeiten nicht so viel Material weg, diese Schneiden nehmen übrigens eine wesentlich höhere Schärfe an als Schneiden aus rostträgem Stahl.
Was den Vergleich Ka-Bar und Esee angeht, Ka-Bar lässt seine Messer auf eine höhere Härte an, darum auch die etwas bessere Schnitthaltigkeit. Der Unterschied zwischen den Stählen 1095 CroVan und 1095 sind so gering, ich glaube nicht daß es sich auf die Schnitthaltigkeit auswirkt, es wird sich eher auf die Zähigkeit auswirken aber auch da würde ich keine Wunder erwarten.
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Mein Tanto ist heute angekommen. Ein paar Bilder habe ich schon reingestellt.
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Jeder Stahl rostet irgendwann, das ist schon klar, aber bei so einem hohen Anteil an Chrom dürfte das nicht so leicht passieren.
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Rostflecken bei Böhler N 690 sogar mit Beschichtung??? Da ist etwas bei der Wärmebehandlung schiefgegangen. Der Stahl enthält nach Angaben des Herstellers 17,3 % Chrom, da darf es absolut keine Rostflecken geben. Hier das Datenblatt von Böhler http://web.boehler.kunden.cmsz…Info/N-Staehle/N690de.pdf
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Mein Tanto mit einer Damaststahlklinge und die dazugehörige Scheide sind endlich fertig geworden. Der Griff ist aus Wüsteneisenholz und Büffelhorn und wird noch etwas poliert. Habaki und Tsuba sind aus patiniertem Kupfer. Anfang nächster Woche werden Messer und Scheide an mich versandt. Die Scheide hat ein Inlay aus Rochenhautleder, die Bilder habe ich übrigens heute Abend bekommen.
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Ich verwende Addinol Waffenöl seit einiger Zeit, der Liter ist recht billig, die Konservierung für Kohlenstoffstahlklingen ist ausgezeichnet. Funktioniert aber mit Brunox oder CLP auch gut, mit CLP wird es aber schon etwas teurer. Das Öl nehme ich übrigens auch für meine Stoeger Double Defense 12/70, funktioniert ausgezeichnet. Mit gutem Waffenfett kann man übrigens auch ganz gut versiegeln, manchmal wurde da zwei Jahre lang weder geölt oder eingefettet, alles gut und heil überstanden.
Für Messer mit denen ich säurehaltige Nahrungsmittel schneide nehme ich Kamelienöl, Ballistol mag ich nicht wegen dem Geruch, kann man aber auch nehmen.
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Die Wärmebehandlung ist bei modernen CPM Stählen technisch sehr aufwendig. Man braucht einen guten Ofen, ohne Cryo geht nichts und dann wird angelassen, in manchen Fällen wird Cryo und Anlassen mehrmals wiederholt. Die Frage ist, ob diese CPM Kohlenstoffstähle wirklich um so viel mehr können als klassische Kohlenstoffstähle, das kan man aber nur, so wie ich es schon geschrieben habe, in der Praxis, im Test herausfinden. Große Messerhersteller machen dabei oft Fehler, die ein Schmied nicht machen würde. Nehmen wir als Beispiel mein Eickhorn GTK, welches wirkich ohne irgendeinen großen Kraftaufwand gebrochen ist. Wo ist hier das Problem? Nun, das Messer sollte ein taktisches Messer sein, dafür ist es aber zu fein ausgeschliffen aber das wäre jetzt gar nicht mal so schlimm wenn man das Messer auf 55 HRC statt auf 58/59 HRC angelassen hätte. Bei 55 HRC müsste ich vielleicht etwas öfter nachlscheifen aber dafür hätte ich das Messer sicher immer noch. Ich weiß nicht wer für diese Entscheidung bezüglich Härte bei diesem Messer verantwortlich war, es war auf jeden Fall eine Fehlentscheidung. Wenn du zwei Zentimter vor der Spitze die Klinge auf 1 oder 1,5 mm ausschleifst, dann ist klar das diese bei hoher Härte sehr schnell bricht. Ein guter Schmied, von mir aus auch im Hinterhof, würde das wissen. Wir reden hier von einem taktischen Messer, das ziemlich viel einstecken soll, das ist so nicht möglich. Mir war das, als ich das Messer bekommen habe, wegen dieses feinen Schliffes schon klar, ich habe es aber als guten und leichten Fighter behalten. Heute weiß ich daß es weder ein gutes taktisches Messer, noch ein guter Fighter ist.
Mit diesem Beispiel will ich nur aufzeigen wie wichtig die Klingengeometrie und das richtige Anlassen ist. Deshalb ist die Frage mit der Zähigkeit, gerade bei Messerklingen, sehr subjektiv zu betrachten.
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Das Schwert ist nicht unbedingt für SV gedacht, dafür ist es zu lang, in einer Wohnung könnte man damit nicht zu einem richtigen Hieb ansetzen ohne an irgendetwas hängen zu bleiben. Das Ritterschwert ist ja auch nicht dafür gedacht, sondern für das Schlachtfeld und das ist eine andere Geschichte. Außerdem wird man in heutiger Zeit blöd im Vorzimmer dastehen wenn der Gegner auf einmal eine voll funktionsfähige Pistole oder Revolver zieht und schießt. Jetzt wird man sich fragen, wie haben die Ritter auf engem Raum gekämpft, einfache Antwort, sie hatten ihre Dolche immer dabei und ein Dolch ist noch immer die effektivste Waffe auf engstem Raum. Ein Schwert wäre, in heutiger Zeit, für die Straße, wo man viel Raum hat, gedacht, aber willst du wirklich mit einem Schwert spazieren gehen?

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Wenn man damit keine Schwertkämpfe betreiben kann, dann ist es absolut nicht funktionsfähig, denn das ist die Aufgabe eines Ritterschwertes und nicht Melonen und ein bisschen Holz zerteilen. Ich würde mich nicht damit herumspielen, sondern an die Wand hängen, da ist es gut aufgehoben und dafür ist es, würde ich sagen, auch vorgesehen, nämlich um an der Wand gut auszusehen ...
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ZeroVision woher hast dann die Information bezüglich Härte, wenn nicht vom Händler? Ob es voll funktionstüchtig ist, das kannst du nur in der Praxis herausfinden. Dafür bräuchtest du nur ein anderes Schwert, von dem du weißt daß es funktionstüchtig ist. Was das Aussehen angeht, das hat mit der Qualität der Klinge, und das ist das wichtigste Teil an einem Schwert, nichts zu tun.
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Ein Ritterschwert hatte nicht unbedingt die Aufgabe Wassermelonen und Holz zu halbieren. Stell dir vor was mit dem Schwert, auf 60 HRC gehärtet oder angelassen (?) passiert wenn es mit der Klinge auf eine Ritterrüstung, aus gehärteten Stahlplatten, oder auf andere Klingen, die auf 50 - 52 HRC angelassen wurden, trifft. Die Schneide der Katana wurde zwar auf 60 HRC angelassen, der Rücken aber auf ca. 45 HRC, deshalb wurden mit der Schneide andere Klingen nicht parriert, sondern mit dem Rücken, obwohl auch das nur im Notfall.
Dieses Schwert ist kein Schrott aber als richtiges Schwert, mit dem man andere Klingen parrieren muss, kann es nicht eingesetzt werden, es wird brechen.
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Da ich in letzter Zeit ziemlich viel mit meinen Messern gearbeitet habe, kann ich nur sagen, die Theorie ist so eine Sache, oft erlebt man in der Praxis aber etwas anderes bzw. unerwartetes. Den Unterschied zwischen den Stählen in Bezug auf Zähigkeit, Elastizität aber auch auf Verschleißfestigkeit merkt man so richtig beim Arbeiten also in der Praxis, wo es passieren kann daß man auch, sagen wir, an gewisse Grenzen geht. Erst da wird einem der Unterschied bewusst. Die Klingengeometrie ist hier genauso wichtig wie der verwendete Stahl, wobei beim Stahl die Wärmebehandlung eine sehr wichtige Rolle spielt.
Also, am besten zwei Messer aus den genannten Stählen mit Angeben zur Härte und mit ähnlicher Klingengeometrie kaufen und in der Praxis ausprobieren und richtig austesten. Was dabei passieren kann sind natürlich Schäden aber besser ein Schaden beim Test als in einer ernst zu nehmenden Situation. Mir ist es passiert, daß beim Eickhorn GTK ohne große Krafteinwirkung zwei Zentimeter von der Spitze einfach abgebrochen sind. Ich habe das positiv aufgenommen, weil ich jetzt weiß welchem Messer, das viel härtere Tests heil überstanden hat, ich auch in Extremsituationen vertrauen kann.
Die Erkenntnis aus dem Ganzen, mir ist es egal aus welchem Stahl das Messer gemacht wurde und ob es 56 oder 60 HRC, wichtig ist daß es dann funktioniert, wenn es funktionieren soll und muss.
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Juchten dieses Thema hier ist doch nicht wirklich ernst gemeint, außerdem gibt es so etwas wie Meinungsfreiheit oder?
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Ich nehme dieses Thema wirklich nicht ernst aber Gift braucht Zeit bis es wirkt, d. h. keine Stoppkraft, auch wenn es nur eine Sekunde dauert bis wirkt. Aus dem Messerkampf weiß ich wie lang eine Sekunde sein kann, viel zu lang. Die Jäger nehmen Plumpsbüchsen mit Slugs um auf ca. 25 Meter oder kürzer einen Keiler zu erlegen, Stoppkraft verdammt groß, das haut das Tier einfach um, es gibt Slugs die hauen sogar Bären um also wieso nicht einen Dino der 80 kg schwer ist? Was das Messer angeht, ich weiß nicht wie schnell sich Dinos bewegen können aber nach einem Treffer mit einem Slug oder mit 000 Buckshot kann es sein daß das Tier noch lebt, vielleicht kann es sich nur noch eingeschränkt bewegen und ich haber gerade keine Zeit zum nachladen. In dieser Situation ist mir ein großes Messer lieber als ein kleiner Zahnstocher.
Was Kurzwaffen angeht, als Ergänzung für meine Schrotflinte würde ich auf jeden Fall einen S&W 500 Revolver wählen. Und eine Machete würde ich noch einpacken, dann sagen wir den Dinos, den Kampf an. :viking2:

Übrigens, aus dem echten Leben gegriffen, wissen wir fast nichts über die Tiere. Außer den ausgegrabenen Knochen ist alles mehr oder weniger Theorie von verschiedenen Wissenschaftlern.
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Ich habe auch ein Pohl Force Charlie und es stimmt auch daß D2 Stahl nicht so einfach wegrostet aber er rostet. Wenn man mit dem Messer Lebensmittel schneidet dann sollte man es danach reinigen und ab und zu etwas Öl tut diesem Stahl auch gut. Das Charlie ist ein gutes EDC, die Klinge hat einen Säbelschliff und ist nicht unbedingt breit und deswegen stört die Klingendicke von 5 mm etwas beim schneiden, aber ich kann damit leben. Den Griff kann man mit Paracord einwickeln dann fühlt er sich schon schon besser an.
Vielleicht liest Hr. Pohl hier mit. Bitte um eine Neuauflage des Charlie nur mit 4 mm dicken Klingen und einem etwas höher gezogenem Schliff. Das wäre ein perfektes EDC Messer für mich.

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Ich habe ja gesagt, für verschiedene Einsatzzwecke, verschiedene Messer. Wenn man so viel wie möglich mit einem Messer abzudecken versucht, dann ist das immer ein Kompromiss d. h. keine Ideallösung. Was den Vergleich mit Strider angeht, ich sehe daß meine Aussage im vorherigen Text einer Erklärung bedarf. Es geht um Messer mit gleicher oder ähnlicher Klingengeometrie und gleichem Primär- und Sekundärschliff, sonst wäre ein Vergleich eigentlich sinnlos.
Ein guter 6 mm dicker Damast aus gut ausgewählten Kohlenstoffstählen, eventuell wird sogar 10 bis 30 % Reineisen dazugefügt, wird sicher eine Bruchfestigkeit von 300 kg wegstecken. Es gab eine Zeit in der wurde Damaststahl für Gewehrläufe verwendet weil es nachgewiesen, über eine bessere Homogenität im Gefüge als Monostähle verfügt. Der Vorteil war der, daß man Gewehrläufe aus dünnerem Damast als aus Monostahl herstellen konnte, dadaurch konnte man an Gewicht sparen außerdem waren sie denen aus Monostahl noch immer weit überlegen. Darüber können wir uns gerne in einem eigenem Thema unterhalten.




