Beiträge von Kibo

    Sehr interessant Martin, jetzt mal ne blöde Frage, wäre es nicht besser den Rücken auf ca. 50 HRC zu bringen, wenn die Schneide auf ca. 58 HRC gehärtet und angelassen wird? Ich meine daß der Rücken mit 40 HRC irgendwie zu weich ausfällt. Dieses japanische 60 HRC Schneide und 40 HRC Rücken ist für meine Begriffe nicht so gut, es geht sehr weit auseinander und ein schwerer Schlag auf den Rücken würde den Rücken zwar nicht brechen lassen aber könnte es nicht sein daß er sich so sehr verformt und die Schneide auf 60 HRC brechen lässt?


    Ich bin wirklich nur ein Laie aber dieser Test von Stephan Roth auf Youtube wo deutscher Bihänder mit einem Hieb auf eine Katana trifft haben doch so etwas gezeigt, oder hat das andere Ursachen? Die Schneide der Katana auf 60 HRC war ja auch im Eimer als er mit der Katana auf das Schwert geschlagen hat, weil die Schneide zu hart und damit brüchig ist. Die japanischen Samurai parrieren einen Hieb nur wenn sie müssen und dann auch nur mit dem Rücken, der Katana.


    Ich habe das jetzt nur als Beispiel fü die verschiedenen Stähle und ihre thermische Bearbeitung hergenommen, bitte keine Diskussion um die Schwerter. Danke!

    Ich würde mir das mit dem selektiven oder differenziellen Härten auch gerne anschauen. Ich hoffe daß ich aus dieser Diskussion noch etwas lernen kann. Das Thema ist für mich sehr interessant. Was die Härtelinie angeht, bin zwar nur ein Laie aber so weit ich weiß, sieht man die nicht auf jedem Kohlenstoffstahl, besonders nicht wenn der Stahl einen etwas höheren Chrom, Nickel und Mangangehalt aufweist.

    Diferenzielle Härtung mit 58 HRC auf der Schneide wird sich sehr gut machen.


    Was die Legierung angeht, nun, durch einen höheren Anteil an Chrom und durch den Wolframgehalt sollte der O1 Stahl nicht so schnell rosten wie der O2. Da ich aber eine Klinge seit einem Jahr aus O2 Stahl habe, kann ich sagen daß O2 auch nicht so schnell rostet, bei meiner Klinge ist jedenfalls nichts von dem zu sehen, ich habe sie mit Waffenfett eingefettet und das vor einem halben Jahr, kein Anzeichen von irgendeiner Patina, vor allem auf der mirror polish Klinge.


    Differenzielles Härten ist kein Zauber, Rücken auf ca. 50 HRC, das passt.

    Also O1 und O2 sind hervorragende Stähle und sie eignen sich verdammt gut auch als Haumesser. Mit einer differenziellen Härtung kannst du die Klinge ruhig auf 57 HRC härten und anlassen. Mein Ajkula ist aus 6 mm O2 Stahl, ich hab mit dem Ding sogar zufällig auf Beton geschlagen, die Spuren auf der Klinge sind wirklich minimal und die Spitze hat so gut wie keine Beschädigung. Übrigens, nach dem Holzhacken und nach dem Schlag auf Beton (Erde war über dem Beton, daher Beton nicht zu sehen, erst nach dem Schlag bemerkt) konnte ich mir die Haare vom Arm rasieren, dabei ist das Messer eher ein Campingmesser und kein richtiges Haumesser. Ich sage nur, Supermaterial. :thumbup:

    hier 2 kleine Vorschläge, sollte die Idee mit den anderen Griffen nochmal "aufgegriffen" werden:


    Bootknife mit Pugiogriff und Clippoint-Klinge


    Tanto mit Suppressorgriff, Kwaiken-Klinge und Anschliff wie beim T3000 (vielleicht als Alternative zum Folder für die Fixed-Fraktion?) :rolleyes:


    Naja, ein Griff für eine symetrische Klinge würde ich nicht unbedingt für eine asymetrische Klinge nehmen. Wenn du das Messer in der Hand drehst, weißt du bei einer asymetrischen Klinge dann nicht mehr was oben und was unten ist. Bei einer symetrischen Klinge ist es im Prinzip egal, außer du lässt eine Hälfte ungeschliffen, aber das ist in der Regel etwas individuelles.

    Ich hatte heuer nicht so viele Messer, es war aber auch bei mir nicht DAS Messer dabei. Vielleicht kommt das ZT 0121 am ehesten hin. Ich warte noch auf ein großes Custom Fixed aber das wird in diesem Jahr anscheinend nicht fertig werden. Was ich so bei meinem Käufen entdeckt habe, ich habe einfach schon ziemlich viele große Messer, darum habe ich mich jetzt eher auf kleinere EDC-taugliche Messer konzentriert. Anscheinend ist das aber nicht so meine Sache. Wie auch immer, einen Versuch für ein alltagstaugliches EDC Fixed wird es sicher noch geben, aber dann steige ich wieder auf große Messer um. Noch etwas habe ich gemerkt, ich habe schon ziemlich viele Messer, so über 20 Stück, bei 20 habe ich aufgehört zu zählen, und die Motivation, wie ich sie in den ersten Tagen bei Messerkäufen hatte, ist nicht mehr so vorhanden und es sind immer hochwertigere Modelle, die mich anziehen.

    Klingt nicht schlecht Revierler. Ein einseitig geschliffener Grabendolch, blöd daß die Klingenlänge unter 12 cm bleiben muss, da wären 15 cm viel besser. Ich würde auch beim Griffmaterial klassisch bleiben und Holz nehmen. Turkish Walnut wäre sehr schön oder was anderes in dieser Richtung.

    Mir würde ein Fixed mit einer Klingenlänge zwischen 11 und 12 cm gefallen. Klingenstärke 4,5 mm mit einem hoch angesetzten Flachschliff. Das Messer soll gut schneiden können und dann alles andere. Eine Kydexscheide wäre gut und beim Preis sollten wir unter 300,- Euro bleiben. Ich weiß nicht ob ER auch Carbonstahl einsetzt, das wäre nicht schlecht und das Klingenfinish wahlweise geätzt im Used Look oder schwarz beschichtet. Sehr wichtig, ein Griff auch für große Hände.

    Entschuldige Revierler, wir haben gleichzeiten gepostet. Ich meine, daß es dann keinen Sinn hat so etwas noch einmal zu versuchen. Man könnte aber einen anderen Messerhersteller kontaktieren, der etwas ähnliches anfertigen kann. Wie auch immer, mich z. B. spricht das Design von ER nicht an, aber so etwas in Richtung Raidops wäre schon geil, auch wenn es hier nicht zustande kommt ...

    Nachdem was uns Rohrschach geschrieben hat, könnte es mi Raidops Probleme geben. Also, falls etwas zustande kommt, dann sollte es schon wie ein Raidops aussehen, egal ob Tanto oder etwas anderes. Auf meiner Suche nach einem wirklich gutem EDC Messer, bin ich auf Krypteia Knives gestoßen. Die Messer auf seiner Homepage gefallen mir ganz gut. Die Frage ist nur ob da irgendwas zusammenkommen könnte.


    Bevor wir die Diskussion weiter führen, sollte jemand, der einen guten Kontakt zu Kim hat, ihn mal fragen was er zu so einem Projekt meint. Ich meine, es hat keinen Sinn über etwas zu diskutieren wenn wir nicht einmal wissen ob etwas zustande käme oder nicht.