Beiträge von Kibo

    Tut mir Leid, ich wollte keine Politik verbreiten, nur aufzeigen welche es Veränderung in der Gesellschaft geben kann.


    Ich habe mir gerade überlegt, was wäre denn so wichtig, diese fünf Dinge, die ich mitnehmen würde. Ich schreibe hier mal ein paar Sachen auf.


    Multitool kommt immer gut
    Decke auf jeden Fall
    First Aid Kit mit den wichtigsten Medikamenten, wie Breitband Antibiotika und Schmerz- und Fiebersenkende Mittel
    Wasserflasche ist ganz wichtig
    einen Kanister mit Diesel oder Benzin falls ich einen fahrbaren Untersatz brauche


    Ich schreibe jetzt bewusst nicht Feuerzeug, ich bin Raucher also ist immer eines dabei, gehört praktisch zu meinem EDC wie ein Taschenmesser oder ein kleineres Fixed. Die Taschenlampe ist völlig überbewertet, die braucht man nicht so oft und falls es Feindberührung gibt, wird man mit einem Messer, auch wenn noch so groß, nicht viel ausrichten können.


    Das alles, was ich niedergeschrieben habe ist aus Erfahrung, nicht aus einem Buch oder aus einem Kurs. Ich denke, meine Erfahrung bringt mir in solchen Situationen viel mehr als irgendwelche Listen zusammenzustellen etc. Etwas möchte ich noch los werden, die ersten 24 Stunden sind eigentlich das wichtigste an der Sache, vorausgesetzt man hat so viel Zeit, falls man diese Zeit nicht hat, dann wird es sehr schwer überhaupt zu überleben, wäre praktisch mehr oder weniger ein Zufallstreffer, mehr nicht.


    Zum Thema Tarnung, als Soldat oder Polizist, ja, als Zivilist braucht man sie überhaupt nicht, da stimme ich mit dem Major vollkommen überein. Wenn ich mich fortbewege und nicht gesehen werden will, dann wird es in der Nacht oder beim Morgengrauen sein, niemals am Tag. Die Taschenlampe kommt bei einem völligen Stromausfall gar nicht gut, da wird man nur sehr schnell entdeckt. Ein Nachtsichtgerät wäre für Zivilisten überhaupt nicht von Nutzen, es ist nur teuer, verbraucht Batterien und für feiner Arbeiten, wie das Nähen einer Wunde braucht man trotzdem Licht. Licht, egal ob Taschenlampe oder Kerze, nur in Räumen verwenden, die so abgedichtet sind, daß kein Lichtstrahl nach außen dringt.

    Wenn man sieht wie die Vorräte, und nicht nur die eigenen, immer weniger werden weil es keine Produktion mehr gibt oder (und) weil die Infrastruktur nicht mehr funktioniert, dann fängt wirklich das Überleben an. Wenn man außerhalb der Stadt lebt dann hat man in so einer Situation ein richtiges Problem, denn es kommt nichts mehr geliefert, der Strom funktioniert auch nicht, Vorräte fangen an zu verderben, anbauen kann man nicht immer was, und wenn man es anbaut dann muss man lange warten bis es Früchte trägt. Ein einfacher Besuch beim Zahnarzt oder Arzt wird zu einem großen Problem, denn es gibt weder Diesel noch Benzin, das Auto kannst du in solchen Situationen vergessen. Ich habe das alles erlebt und solche Situationen zu meistern, also wenn ich jetzt zurückdenke, glaubt es mir, oder auch nicht, aber es fängt alles im Kopf an, menthale Stärke ist wichtiger als alles andere. Nur so lassen sich Situationen kontrollieren und ich muss sagen, wir haben gut durchgehalten. Solche Situationen schweißen auch irgendwie zusammen, natürlich nicht alle, aber den großen Teil schon. Man hilft sich eben wo man kann, irgendwann wird allen bewusst daß man im selben Boot sitzt und man kommt nicht raus. Und dann sind eben noch die Leute, die sich auf Kosten andere bereichern wollen, aber das ist nun mal so.


    Etwas was sehr wichtig für den Handel war, das waren Zigaretten. Die waren wirklich Gold wert. Ich bin selber Raucher, in extremen Situationen wird man natürlich nervös, dann raucht man noch mehr. Also, beim nächsten mal würde ich mich am Anfang gleich mal mit Zigaretten eindecken, auch zum Handel. Das Geld ist nur in ausländischen Währungen etwas wert, ich würde heute auf den Schweizer Franken setzen. Diesel und Benzin waren Gold wert.


    Es gab auch Probleme mit den Medikamenten. Viele Apotheken hatten zwar irgndwo noch Vorräte aber die haben sie sich aufgehoben, falls es wirklich hart auf hart kommt.


    Das sind eben diese Kleinigkeiten die für unser Leben und Überleben notwendig sind. Das ist nicht wie in einem Action Film wo alles schnell passiert, es wäre schön wenn es so wäre, nein, man muss tägliche Aufgaben meistern, jeden Tag immer aufs Neue.

    Es geht nicht nur um Massaker oder ähnliches, es fängt sich schon bei kleinen Dingen an und es gibt sehr viele kleine Dinge die für unser Leben und Überleben wichtig sind. Es gibt ja auch Leute die man als Kriegsgewinnler bezeichnet, das sind eben diese Kriminellen, die sich auch an eigenem Volk vergriffen haben, aber die werden auch nicht bestraft.


    Eigentlich wollte ich das damit ausdrücken, Ausnahmesituationen werden von allen Seiten, von bestimmten Leuten genutzt um sich eine, sagen wir so, bessere Position zu erkämpfen was mir als normalen Bürger eigentlich vollkommen egal ist. Nur wenn es auf meine Kosten in diesen schweren Zeiten geht, dann ist es mir nicht mehr wurscht.


    Man muss halt einige Sachen auseinanderhalten. Ich finde es nicht dramatisch wenn jemand ein Bett aus einem verlassenem Haus klaut, weil er kein eigenes hat, und eigentlich nur darauf schlafen möchte. Dramatisch wird es aber wenn zehn Leute eine ganze verlassene Siedlung plündern. Es ist auch nicht schlimm wenn ich in ein verlassenes Haus hineinsteige, weil es draußen kalt ist, und weil es dazu noch regnet, ich brauche eben ein Dach über dem Kopf, sonst geh ich vor die Hunde, und die Moral interessiert mich in solchen Situationen nicht.

    Wer solche katastrophalen Ausnahmesituationen (schreibe bewusst nicht Ausnahmezustand) erlebt hat, der weiß daß alles, mehr oder weniger, in eine Grauzone verschwindet. Ich habe es zumindest so erlebt. Ob die Leute, die in solchen Situationen rechtswidrig handeln, sich später gesetzlich verantworten müssen, ich würde sagen, manche ja, manche nein aber dann kommen wir zum politischen Teil und das interessiert uns hier nicht.


    Man muss sich halt mit dem Wort Grauzone anfreunden.


    Ich wollte noch anfügen, ich habe mich in solchen Situationen an mein Gewissen gehalten, muss aber zugeben, je länger diese Ausnahmesituationen andauern desto schwieriger wird das Überleben und damit sinkt auch die Hemmschwelle. Wir reden hier nicht von Kriminellen, die sich auf Kosten von anderen bereichern wollen, wir reden hier über normales "Fußvolk", wie man so schön sagt, das ums Überleben kämpft.

    5160 ist ja auch ein guter Federstahl, sehr gute Elastizität, die für taktische Einsatzmesser, Kampfmesser und Dolche sehr wichtig ist. Man kann daraus auch gute Schwerter und Säbel machen. Die Sache mit der Schnitthaltigkeit steht bei solchen "Geräten" nicht immer im Vordergrund. Besser einmal mehr nachschärfen aber dafür eine ganze Klinge haben als eine sehr scharfe aber dafür gebrochene Klinge mit der man dann nichts mehr anfangen kann. In extremen Bedingungen kann das über Leben oder Tod entscheiden, die Messer sollen deswegen aus einem schockresisstenten Stahl sein, die Klinge soll sich auch beim Auftreffen auf hartes Material und beim Hebeln verbiegen und nicht brechen und dafür eignet sich eben der Federstahl ganz gut. Der Stahl darf auch nicht zu hoch gehärtet werden, darum ist es sinnlos irgendwelche super dooperschnitthaltige Stähle zu nehmen, die man dann z. B. auf 55 - 57 HRC anlassen muss. Trotzdem verbiegen sich diese Stähle, auch wenn niedrig angelassen, nicht so gut wie siliziumreicher Federstahl.


    So weit reicht mein laienhaftes Wissen, alles andere wird Juchten sicher besser erklären können.

    ich muss gestehen, dass sich mein Verständnis für die Verwendung einer Axt als Waffe in Grenzen hält. Da wäre ich eher auch für eine primär als Werkzeug konzipiertes Hawk, mit Berücksichtigung von Ideen wie Michas.


    Viel lieber würde ich von ER allerdings einen Persian Fighter sehen. Bauchig und sauspitz, wie das Emerson Persian, nur halt als Fixed, D-legal mit max 12 cm Klinge. Ruhig auch nur 4mm stark und nicht so ängstlich bei der Spitze und Klingentiefe, ruhig Ein richtiger Piekser. Nur um ein par Beispiele zu nennen; das Emerson Persian, der Tighe Stick oder das Messerkönig Scarambit (wobei mir da der Griff zu schmal ist, will schon satt was in der Hand haben), oder auch zu nennen; die CRKT Shinbu etc. Überrobuste Droppoint Designs zum Hebeln und Brechen gibts von ER ja nun reichlich. Aber so ein tactical Persian.... :love:


    Die Idee mit dem Persian Fighter find ich super. :thumbup: :thumbup: Meiner Meinung nach, die beste bis jetzt und ich wäre sicher dabei. Es könnten auch ruhig 4 bis 4,5 mm sein, ein richtiger Slicer eben.

    Hier gibt es Informationen über den Dolch http://www.lamnia.fi/items.php?lang=de&pid=4747 Also, ich würde niemals einen Dolch aus S 30 V freiwillig nehmen. Ich weiß nicht was du mit Härte der Klinge meinst, aber beim Dolch soll die Klinge ja nicht hart sein, ein ganz normaler Federstahl wie 5160 wäre eine viel bessere Wahl.


    Übrigens wegen Härte und Dolch, die Spitze des Dolches soll beim Aufprall auf einen harten Gegenstand nicht brechen, sie soll sich verbiegen und wieder zurückbiegen und dafür ist ein S 30 V Stahl nicht geschaffen. Wenn es unbedingt ein rostträger (rostfrei gibts nicht) Stahl sein soll, dann nimm einen 440 A oder 420 C.


    Schnitthaltigkeit ist bei einem Dolch eher zweitrangig und bei diesem Dolch, den du dir ausgesucht hast, ist das einfach so, das sieht man an der Klingengeometrie, aber meistens schält man mit einem Dolch keine Erdäpfel in der Küche.

    Das Ka Bar EsKabar soll recht gut sein. Das Messer gibt es in zwei Ausführungen, es wird aus 1095 Stahl (wie das Izula) mit Beschichtung oder aus D2 Stahl ohne Beschichtung gefertigt. Mit dem Preis von 50,- bis 60,- Euro liegst du sogar unter deinem Preislimit. Die Klingenlänge liegt bei 82 mm, ich denke das kann man hinnehmen.

    Ich habe mal Balistol zufällig auf Micartaschalen geschüttet, sie sind etwas dunkler geworden und haben sich bräunlich verferbt, aber außer dieser Verfärbung ist dem Material selbst nichts passiert. Nachdem ich das Messer einige male benutzt habe sind die Flecken, anscheinend durch Handschweiß, deutlich weniger geworden, heute sieht man kaum noch etwas und ich habe es weder in den Geschirrspüler (würde davon abraten) gelegt noch großartig gereinigt. Gut, meine Einstellung ist eben, Messer sind zum Benutzen da und da kann schon einiges passieren, mit dem muss man rechnen. Man kann Messer natürlich auch nur in der Vitrine ausstellen, dann passiert so etwas natürlich nicht, ist aber bei mir nicht so der Fall.

    Ich komme beim Messerwerfen mit meinem Ka-Bar USMC und dem Eickhorn GTK ganz gut zu Recht. Habe nie irgendwelche besonderen Wurfmesser gebraucht. Ich habe übrigens mit großen und festen Kartonschachteln angefangen und dann langsam gesteigert. Das Gefühl etwas zu treffen ist wirklich geil :)

    Ich habe gestern meinem Sohn einen PC von Acer und einen Monitor von Samsung etc. geschenkt. Ein LG Handy, das auch mir gut gefällt, hat er auch bekommen, meiner Tochter ein I-Phone, jetzt sind wir alle vernetzt, was mich nicht unbedingt glücklich macht. Ich sitze gerne mit meiner Familie im Wohnzimmer zusammen, jetzt hat sich jeder in sein Loch verkrümelt. Fortschritt, Technik, naja .... :|


    Ich habe heute eine Softshell Jacke bekommen und sie passt und gefällt.