Jetzt mal eine Frage, nicht böse sein, aber was ist an einem Spyderco Paramilitary taktisch, außer der Name??? Ich habe mein Spyderco Manix2 und das ist für mich kein taktisches Messer. Es eignet sich weder großartig als Kampfmesser, grobe Arbeiten wie mit meinem Kizlyar Phoenix Combat 2 kann ich auch nicht verrichten, was soll dann an diesem Messer oder eben am Paramilitary taktisch sein? Trageweise, Penetrationsmöglichkeit? Wie wäre es mit einem Boot Knife? Da wären wir dann wenigstens in der richtigen Ecke.
Beiträge von Kibo
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Wenn ich mit einem Ka-Bar USMC einen Nagel einschlage, ist das dann missbrauch? Das Messer bietet ja diese Möglichkeit, warum soll ich sie nicht nützen? Ich weiß nicht ob es Sinn hat geschundene Messer zu posten, ich weiß aber nicht warum ich mir ein Messer mit 7 mm Klingendicke kaufe, wenn ich damit nur eine Pizza schneiden will ??? Zum Pizza schneiden eignet sich so etwas nicht unbedingt, aber man könnte damit einen Apfel spalten.
Wir reden hier von taktischen Einsatzmessern, die sollten eigentlich dafür geschaffen sein um solche Arbeiten zu erledigen, wie sie Micha z. B. geschrieben hat. Ich selbst habe eine Schublade mit meinem PF Charlie One aufgehebelt, ging ohne Probleme, warum habe ich das gemacht? Nun, ich musste aufhebeln, das Messer stand zufällig griffbereit da, ich weiß daß auch dieses kleine Messer so etwas schaffen muss, ging auch ohne Probleme. Ich wollte einfach nicht zur Werkzeugkiste, dann dort suchen, finden, wieder zurück, warum soll ich mir das antun wenn ich etwas bei der Hand habe, mit dem ich genau die selbe Arbeit machen kann? Passiert ist übrigens gar nichts. Ich habe das kleine Messer übrigens ganz doll lieb, und habe es meistens immer irgendwo einstecken oder zu Hause bei der Hand, nur, vernünftig schneiden kann man damit nicht, hat schon seine Gründe.
Für reine Schneidaufgaben nehme ich meistens Messer mit 3 mm Klingendicke und eine Klingengeometrie und Schliff, die dafür geeignet sind. Mit richtigen taktischen Messern, die wirklich richtige Panzer sind, geht das zwar auch, aber sie wurden nicht unbedingt dafür geschaffen um Äpfel zu schälen, da tut man sich schon schwer. Schon aus diesem Grund sieht man, daß diese Messer einfach dafür gemacht sind um grobe Arbeiten zu erledigen bzw. als Kampfmesser zu dienen.
Ich verstehe auch die Leute nicht, die richtige taktische Messer kaufen um damit einen Apfel zu teilen. Das können andere Messer viel besser. Man kann aber nicht auf der einen Seite schreiben, ja, ich will was robustes, was geil aussieht etc. und dann widerrum, ich benutze das Messer zum Apfel schälen, dann kommen Leute die das Potential dieser Messer ausschöpfen und die werden dann als Messer zerstörende Fanatiker angesehen. Was soll das bitte?
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Es wurden jetzt so viele Messer aufgezählt und ich frage mich, was versteht man wirklich unter dem Begriff taktisches Messer??? Es wird ja so viel Werbung damit gemacht, manchmal muss ich wirklich lachen. Ist wohl Ansichtssache.
Für mich sind das Messer, die ich sowohl als Werkzeug, nicht nur Schneidwerkzeug, und als Waffe nutzen kann. Alles andere hat seine eigene Kategorie. Wieviele Folder z. B. würden in diese Kategorie passen? 10 oder 15 % vielleicht? Vergesst mal die Werbung ...
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Irgendwie verstehe ich denn Sinn der Frage nicht, aber ich werde mich trotzdem dazu äußern.
Ich habe mein PF Alpha 2 meistens als Hammerersatz rangenommen, gerade deswegen weil es schwer und kompakt ist, gehebelt und Lebensmittel geschnitten habe ich auch damit. Natürlich hat das Messer minimale Schäden davon getragen, aber das sind nur ein paar Kratzer, mit denen ich kein Problem habe.
Mit meinem kleinem Custom Bowie, von mir liebevoll "Pitbull Terrier" genannt, habe ich Holz gehackt, gehebelt etc. Das Messer hat eine Klingenlänge von ca. 10 cm, Kligenbreite ca. 5 cm, Klingendicke 5 mm D2 Stahl von Böhler (K110) und es hat keinen Schaden genommen. Ich habe mit dem Messer aber genauso ein Frühstück vorbereitet.
Zum Äpfel schälen nehme ich sinngemäß entweder ein kleines Küchenmesser oder wenn keines bei der Hand, dann mein Spyderco Manix2, welches ich für feine Arbeiten gekauft habe. Das waren nur drei Beispiele, trotzdem verstehe ich den Sinn dieser Frage nicht, weil es jedem frei steht was er mit seinen Messern machen will oder nicht.
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Ich will jetzt nicht großartig philosophieren aber Messer ist nicht gleich Messer. Ich werde mit einem Küchenmesser wohl kaum etwas aufhebeln wie mit einem taktischem Messer, ich werde mit einem Kampfmesser auch nicht so gut Holz hacken wie mit einem Chopper, der dafür gebaut ist. Darum gibt es ja so viele verschiedene Messer.
Soll ich jetzt behaupten daß mein Nephilim Bowie, mit 235 mm Klingenlänge aus 6 mm dickem Stahl ein reines Schneidwerkzeug ist obwohl man damit Holz hacken, hebeln etc. kann? Ein Messer ist ein Werkzeug, ein Ka-Bar USMC ist unter anderem auch ein Hammerersatz.
Ich bin nicht der Meinung daß alle Messer nur Schneidwerkzeuge sind, die meisten davon werden es schon sein, aber es gibt andere die gezielt dafür gebaut damit man mit ihnen improvisieren kann, man kann sie als Ersatz für andere Werkzeuge zu nutzen. Ich kann nicht Werbung mit einem Messer machen, in der ich etwas verspreche was ich nicht halten kann. Das ist einer der Gründe warum ich mir nur noch Customs machen lasse, weil ich da weiß was ich mit dem Messer anstellen kann und was nicht.
Eigentlich müsste man Ferret dankbar sein, weil er auch zeigt was die Messer wirklich ashalten. Ich meine, was habe ich von einem Werbeversprechen und einer Lifetime Garantie, wenn ich dann in der Wildnis bin und mich nur auf mein Messer verlasse, weil es als unzerstörbar und was weiß ich beworben wird, und dann, genau dann wenn ich so etwas von meinem Messer fordere, dann knickt es ein und was mache ich dann? In so einem Fall hilft mir keine Garantie und kein Werbeversprechen, im Zweifelsfall kann es über Leben und Tod entscheiden. Darum ist es gerade bei solchen Messern interessant, sie richtig zu fordern, wobei, bei Ferret sind die anscheinend alle überfordert. Das sollte man dann aber auch klip und klar sagen, aber dann ist ja die Werbung im Eimer und dann kann ich keine 500,- + Euro dafür verlangen. Man sollte sich solche Sachen vorher gut überlegen. Ich persönlich pfeife auf ein Messer, welches ich teuer bezahlt habe und dann hält es die Versprechung nicht ein. Die Frage ist dann, was habe ich überhaupt gekauft und lohnt es sich überhaupt so viel Geld auszugeben nur damit ich es dann in meiner Vitrine anschauen kann? Ich fordere von meinen Messern genau das wofür sie gebaut wurden, egal ob es sich um ein Küchenmesser oder um ein Bowie etc. handelt und ich verzichte auf Werbeversprechen.
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Hat ja mit Folder nix zu tun wie ferret auch in nem anderen Fred erklärt hat. Ihm ist demnach nie die Mechanik versagt/verschlissen. Nur meint Medford sie geben auch Garantie gegen abuse also Missbrauch und stellen dabei keine Fragen. Und dann solch eine Mail. Passt irgendwie nicht.
Gruss
StefanIch habe das bezüglich Mechanik auch gelesen, es ist aber einfach so daß man sich Full Tang Fixed auch aus 10 mm Stärke aus einem guten Federstahl auf 56 HRC gehärtet und angelassen, von einem guten Schmied machen lassen kann. Bei Foldern hat man nicht so viel Auswahl, es fehlt vor allem an Kohlenstoffstählen, die eine solche Tortur besser überstehen werden als rostträge Stähle. Das hat natürlich auch seine Gründe und Ursachen, eines von diesen Gründen wäre sicher, daß man von einem Folder keine solche enorme Stabilität erwartet. Werbung hin, Wergung her, es ist einfach nicht üblich einen Folder permanent solchen Strapazen zu unterziehen, sogar bei Abuse.
Genau aus diesem Grund, auch wenn die Folder als noch so als stabil beworben werden, können sie ein schweres, stabiles Fixed nicht richtig ersetzen. Mein Pohl Force Alpha2 kann das jedenfalls nicht und da geht es nicht nur um die Mechanik.
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Naja, so einfach ist es nun auch nicht. Ferret sucht einen Folder für richtiges Hard Use und man muss mal überlegen was man, auch bei Hard Use, Abuse, von einem Folder oder von einem Messer überhaupt erwartet. Das hat nun mal irgendwo seine Grenzen und ich vermute daß der Hersteller sich zuerst auch so etwas gedacht hat. Ich kenne auch Aussagen von Custom Messermachern, die dann sagen, so etwas mache ich einfach nicht (Andreas war schneller als ich). Aus welchen Grund auch immer. Ich muss aber ehrlich gestehen,mir fällt, außer Ferret, auch niemand mehr ein der solche Arbeiten mit einem Folder verrichtet. Üblich ist es auf jeden Fall nicht, was nicht heißt daß es unmöglich ist. Bei einem Fixed ist das eine ganz andere Sache aber der Mann will einen Folder mit dem er seine Arbeiten erledigen kann, das ist nun mal so, und zu dem steht er auch, seine Argumente sind mir jedenfalls absolut verständlich.
Was den Garantiefall angeht, da bin ich bei Andreas.
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Ferret ich finde das fair und mutig von dir, daß du denen die Bilder geschickt hast. Für diesen Messervorsteller, der sich wirklich weit aus dem Fenster lehnt, kann und wird das auch eine Herausforderung sein. Was den Stahl angeht, ich wollte dich schon früher fragen, wir wäre es mit einem Kohlenstoffstahl, da einige von denen besser solche Strapazen wegstecken als rostträge Stähle, mit ist nur kein Hersteller eingefallen der Klingen für seine Folder aus diesen Stählen (außer D2 und Sleipner Stahl) macht. Bin gespannt was sich Medford noch alles einfallen lässt.
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Leute es ist doch sein Problem was er mit seinen Messern macht und wenn das Finanzamt sagt, es ist okay, dann ist es eben okay. Ich verstehe die Diskussion nicht. Ich würde mir nur statt den Foldern ein gutes, robustes, kleines Fixed mitnehmen, bin der Meinung daß es mehr aushalten würde aber ich nehme an, der Mann wird schon seine Gründe haben warum er einen robusten Folder will.
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Wenn es unbedingt ein robuster Folder sein muss, dann würde ich das Wildsteer WX nehmen. Ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack aber robust soll es sein. Hier ein Link http://www.wildsteer.com/de/prods.php?fam=32#.U5ruP0BAc8k
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Danke für die interessante Geschichte. Das OVB Jerry Fisk Bowie und das CQB 1 sind für mich sehr interessant, vor allem das Bowie ist ein sehr schönes Messer.
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Ich wollte ein Kommentar dazu schreiben aber mir ist nur destruktive Phase eingefallen.

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Gute Wahl

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Noch etwas im Preisrahmen http://www.outdoormesser.de/ep…ops/62013711/Products/617 aus dem selben 1095 Kohlenstoffstahl, so wie das ESSE Izula.
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Meine Anforderungen waren wirklich für Survivalsituationen gedacht. In der Stadt oder im Alltag mache ich das auch nicht. Was Wegwerfgesellschaft angeht, nun, lange Zeit war das Bajonett in Kriegszeiten so ein Fall. Man hatte keine Zeit um die Männer im richtigen Umgang mit dem Messer auszubilden. Bajonette waren meistens billige Massenware, viele davon gingen einfach verloren oder durch unsachgemäße Behandlung kaputt. In der heutigen Zeit ist das schon etwas anders, besonders in Friedenszeiten, aber wenn 100.000 Reservisten einberufen werden, von denen 80 % eine Waffe vor zehn Jahren beim Heer gesehen hat und dann nicht mehr, dann kann man von ihnen auch schwer erwarten daß sie richtig mit einem Messer umgehen können. Sie werden es auch in zwei oder drei Wochen, bevor sie an die Front geschickt wurden, nicht lernen. Und an der Front spielt das Messer schon lange fast gar keine Rolle mehr. Meistens hat man eh irgendwo ein Beil, einen Klappspaten, Hammer und eine Schaufel, natürlich auch ein Brecheisen. Im Kampf spielt es, zumindest in Europa, seit Ende des Zweiten Weltkrieges so gut wie keine Rolle mehr.
Der Grund für meine Schreiberei, es ist halt alles relativ zu sehen.
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Es kommt auch darauf an was man von seinem Messer oder mehreren Messern, die man mit sich schleppt, erwartet. Was soll es denn können? Nun, das von mir angeführte Messer erfüllt alle meine Anforderungen und bei mir wären das:
Schneiden
Schnitzen
Leicht zum Nachschärfen
Draht schneiden
Im Notfall Holz hacken und Batoning
im Notfall Hammerersatz
Konservenbüchsen öffnen
Im Notfall Wild abfangen, aufbrechen, Fell abziehen etc.
Im Notfall hebeln
Rückensäge vorhanden
Div. Improvisationen ermöglichenUnd das war es schon.
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Also, eigentlich habe ich es nicht so mit Foldern aber dieses Benchmade ist ein Wahnsinn.

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Ich würde mir mal durchlesen welche Arbeiten der TO mit seinem Messer machen will und dann diskutieren.
Was Youtube etc. angeht, nun, ich habe nicht die Möglichkeit so viele Messer zu testen. Ich müsste sie alle kaufen, testen, aussortieren, und das was mir davon nicht gefällt wieder verkaufen. Das ist aber ein reines Verlustgeschäft und als normal Sterblicher wird das dann schon sehr schwer. Auf der anderen Seite, wenn jemand ein Messer zur Verfügung stellt, wäre das absolut kein Problem, aber das wird wohl, kaum der Fall sein.
Komisch ist nur, wenn bestimmte Leute so einen Test machen und dann auf Youtube veröffentlichen, dann ist das kein Problem, bei anderen wieder ist das ja unmöglich, wie darf der das denn überhaupt machen. Da kommt man schon ins Grübeln ...
Dabei ging es nur um eine Hohlkehle und meine Skepsis bezüglich dieser, nicht nur aufgrund dieses Videos, aber mit Bildern tut man sich ja leichter als kilometerlange Erklärungen zu schreiben.
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Bootsmann das stimmt schon nur wenn jemand ein Messer testet einfach nur um zu sehen wo die Grenzen sind, was ist da schlecht dabei? Er bekommt ja das Messer auch dafür umsonst, sagt er ja auch im Video. Und irgendwie ist es auch ganz gut so. Manche schneiden dabei besser ab, andere schlechter, ist nun mal so. Der Kunde kauft sowieso das was er will. Interessant ist ja nur dabei daß Lionsteel kurze Zeit darauf ein Model auf den Markt bringt, das fast identisch mit dem besagten Messer ist, nur Hohlkehle hat es keine mehr. Ob Zufall oder nicht, darüber möchte ich nicht diskutieren.
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S.J. Du lachst aber Chris Reeve macht es
http://chrisreeve.com/Green-Beret Gibt noch einige andere auch, und das sind verdammt teure Messer, ob sie den Weltuntergang überstehen werden wir wohl nie in Erfahrung bringen. 