Beiträge von Kibo

    Ein Messer aus S30V mit Klingendicke von 7 mm auf 56 HRC angelassen wird man auch nicht so schnell kaputt kriegen. Irgendwo habe ich gelesen, es gibt keinen schlechten Stahl, es kommt darauf an was man aus ihm macht.

    Wie ist es wenn ein vernünftig denkender Mensch der mit Werbung von übertaktischen unzerstörbaren Messern zugeschüttet wird, dann probiert er das und es kracht? Was passiert dann?


    Ich bin auch nicht der Meinung daß man mit einem Messer so umgehen soll, sagt der Typ im Video ja auch, er macht nur einen Test um zu zeigen wo die Grenzen dieser Messer liegen und nicht weil er sie zerstören will.


    Was Handkanten und Bäume angeht, kommt auf deine Handkante und auf dem Baum darauf an ...

    Ich habe ihm ja auch nicht geschrieben daß er dieses Messer mit sich führen soll, nur der Text mit teure Messer sind ein relativer Begriff, war an ihn gerichtet.


    Hier, in diesem Thread, wurde die Frage getellt, wieviel Messer würdet ihr mitschleppen, es ist nirgendwo angeführt ob das in der BRD oder wo immer sein soll. Ich lebe in Wien, in Österreich sind die Gesetze anders aber ich denke tief im Wald fern von jeglicher Zivilisation wird es vom Gesetz aus auch ziemlich wurscht sein welches Messer du mit dir herumschleppst. Besonders wenn scharf geschossen wird kräht kein Hahn danach. :D War jetzt ironisch gemeint. ;)

    Juchten in diesem Video https://www.youtube.com/watch?v=JPDTUdv4hXU macht er das selbe mit dem Enki und noch schlimmere Sachen aber das Messer hällt ohne Probleme bis zum Ende durch. Er sagt ja auch, er will das Messer nicht mutwillig zerstören sondern zeigen wo seine Grenzen sind. Muss man sich halt ganz anschauen.


    Beim Batoning haust zwar nicht mit einem Hammer drauf aber mit schwerem Schlagholz, ist also gar nicht so weit von der Realität entfernt, würde ich sagen.

    Du kannst jedes Messer scharf kriegen, kommt nur darauf an wie lange es die Schärfe behällt und teures Messer ist ein relativer Begriff.


    Nun zu all denen, die nicht mit einem Yugo AK Bayonett leben können, hier ist auch was aus Deutschland was sich ganz gut machen würde http://www.eickhorn-solingen.d…/62631327/Products/800101 Es gibt noch eine Menge Messer, die günstiger sind, von denen man sagen könnte "It will do the job".


    Irgendwie habe ich hier nur das Gefühl daß die Leute nicht ganz verstehen wie Messer beim Militär in bestimmten Einheiten eingesetzt werden. Ich muss noch dazu schreiben, wir hatten ein Beil für vier Mann, Klappspaten hat jeder dabei, einen großen Spaten am Radpanzer und noch so einiges andere auch.


    Und niemand marschiert da alleine in den Dschungel, so wie Rambo ...


    Nachtrag: Deine Ausrüstung kann gewisse Sachen komfortabler machen aber sie wird dir nicht dein Leben retten, das musst du schon selber machen, und vor allem, du musst wissen wie es geht.

    Es kann schon sein daß bei dem Messer ein Materialfehler vorliegt, ebenso kann es auch sein daß mit der WB etwas nicht stimmt, aber ohne Hohlkehle hätte es schon etwas länger gedauert bis das Material nachlässt. Der Stahl ist nicht immer der entscheidende Faktor, dieser hier geht vielleicht etwas in Richtung INFI. Du hast ja auch das GEK 2000 aus Böhler K110 das eigentlich ein D2 Stahl ist und ich kann mich nicht daran erinnern daß es jemals solche Probleme mit dem Messer gab.


    Wie auch immer, es ist deine Entscheidung, dein Messer, damit musst du klar kommen und wenn dir das BUSSE Gemini LB so gut gefällt dann kauf es dir und ich hoffe du wirst zufrieden und glücklich damit. :)

    Also ich bin überzeugt davon daß eine Hohlkehle in der MItte der Schneide kein Problem ist, das sieht man ja bei vielen Schwertern. Ein Messer ist nun mal kein Schwert, mit einem Schwert wird nicht unbedingt Holz gehackt, gehebelt und Batoning erst gar nicht. Beim Batoning kann ein schwerer Aufprall auf den Klingenrücken, unter dem eine Hohlkehle ist, das Messer schwer beschädigen. So, jetzt mal ein Video https://www.youtube.com/watch?v=NTr1PCOT7gI spule beim Video auf Minute 13,40 und schau dir dan an was weiter passiert. Ohne Hohlkehle würde es auch eine Beschädigung geben, aber das Messer wäre sicher nicht in zwei Teile zerfallen. Kann jeder so sehen wie er will. Ich möchte nicht daß mir das in einer brenzligen Situation passiert.

    Das Team Gemini LB von Busse ist aber ein Fighter, kein Chopper. Hebeln kann man mit dem Ding auch aber die Klinge hat eine sogenannte Blutrinne unter dem Klingenrücken, auch wenn es ein Busse ist kann es da vor allem beim Batoning, böse Überraschungen geben. Eine Blutrinne in der Mitte der Klinge wäre schon etwas anderes, würde mich jedenfalls nicht stören, das ist halt meine Meinung.


    Für diese Art von Hard Use würde ich mir auf jeden Fall etwas anderes suchen. Für das Holz hacken eine stabile kopflastige Klinge mit einem convexem Schliff. Ein gute Alternative wäre ein auf Englisch sogenannter High Flat Grind, also ein hochgezogener Flachschliff, aber schau dir das mal auf dieser Seite an http://backyardbushman.com/?page_id=13

    Für den Alltag hat sich Flachschliff am besten erwiesen, für einen Fighter ist für mich ein Hohlschliff gut, für den Hard Use, naja, Hard Use muss man auch deffinieren, convex ist sicher gut.

    Dickreef so ein Spielzeug ist nicht gerade billig, ich möchte gar nicht wissen was es gekostet hat, eines ist sicher, es wird kein Schlachtfeld sehen, ich würde es wie ein Museumsstück aufbewahren d. h. anschauen ja, anfassen, Nein!


    Wenn man sich mal so ansieht wie kompliziert es ist so einen schönen Damaszener zu schmieden, dann weiß man daß das eigentlich richtige Kunst ist, Kunst die für das Schlachtfeld gemacht wurde. Wenn es richtig geschmiedet wurde ist das Ding kaum umzubringen.


    P.S. Ich habe gerade nach einem eigenem Thread über Damaszener Stahl gesucht, nichts gefunden, wie wäre es mit einem? Interesse?

    Dieses Messer ist verdammt sehenswert, ich hatte es bis jetzt noch nicht entdeckt, eine richtige Schönheit aus Damaszener Stahl. Als ich es mir angeschaut habe, dachte ich, verdammt geeeeeil 8o :surprise: Ich mag ja so große Messerchen, auch Bowies ohne Clip Point ;) und der Damaszener Stahl ist super gelungen. Ich denke das ist ein Mosaic Damascus.

    Meine Customs würde ich nie verkaufen und meinen Kizlyar Phoenix I Combat. Alles andere ist diskutabel, obwohl wenn ich so richtig überlege, ich würde keines verkaufen weil sie alle bestimmte Bereiche abdecken außer vielleicht zwei.

    Mal was ganz anderes. Wenn ich mir ein Custom machen lasse dann ist es und wird es immer one of a kind sein. Sonst könnte ich mir ja auch eines von der Stange kaufen.


    Das Messer schaut eigentlich ganz gut aus, ein Haumesser mit Clip Point, nur der BUSSE Griff, der hätte wirklich nicht sein müssen, aber jeder hat da seine Vorlieben.


    Ob du es schaffst alle zu verkaufen, das wird wohl am Preis und am Bekanntenkreis liegen, oder du bist ein Werbetalent.

    Mir gefallen beide ganz gut. Das mit dem schwarzen Micarta und Kettenblattschrauben vielleicht eine Spur besser aber bei beiden Messern hast du ganze Arbeit geleistet. Einfach super :thumbup:

    Die Unterschiede zwischen einem großen Messer und einer Machete sind sehr groß, da geht es nicht nur um die Länge. Das ist bei langen Messern und Schwertern genauso. Ein Messer ist nun mal ein Messer.


    Wenn du im Wald, in unseren Breiten, arbeiten willst dann nimm dir ein großes Haumesser oder ein großes Bowie. Was den Stahl angeht, vor allem Kohlenstoffstahl, da gibt es eine große Auswahl. Was die Leute anscheinend nicht wissen ist, daß ein Kohlenstoffstahl viel schwieriger zum Härten ist als ein rostträger Stahl. Man kann aber beim Kohlenstoffstahl durch die Wärmebehändlung viel mehr rauskriegen als man denkt, das weiß jeder gute Schmied. Das Problem bei der Massenherstellung ist daß man nicht einzeln auf die Wünsche der Kunden eingehen kann und da es eben Massenware ist, kann man auch nicht jedes Stück das rausgeht testen.


    Versuche dich mal selbst an einer Wärmebehandlung eines langen Messers aus Kohlenstoffstahl. Ich hab mal ein zeitverzögertes Video gesehen auf dem das Abschrecken einer Katana gezeigt wurde. Unglaublich was der Stahl da durchmacht und wie er sich verbiegt, zurückbiegt und dann noch mal in die gegengesetzte Richtung biegt, wie wir sie von der Klinge einer Katana kennen. Wenn man das mal gesehen hat, dann hat man eine andere Meinung zum Thema Kohlenstoffstahl und seine Wärmebehandlung.


    Lass dir ein Custom von einem guten Schmied machen oder mache dir selbst eines, du wirst es nicht bedauern. ;)


    Was BUSSE angeht, nun ja, erkläre einem guten Schmied was du von dem Messer willst, lass ihn den Kohlenstoffstahl aussuchen, es soll mindestens 8 mm dick sein, lass es auf 58 - 60 HRC differenziell härten, dann kannst du es so missbrauchen wie ein BUSSE.Nur hast du schon mal an den Preisunterschied zwischen einem BUSSE oder eines Customs und einer Machete gedacht? Mein lieber Freund ...

    Experte bin ich zwar nicht aber wozu brauchst du bei einer Machete einen 1095-er Stahl? Der Unterschied zwischen 1055 und 1095 liegt hauptsächlich im Kohlenstoffgehalt außerdem hat der 1055 auch 0,25 % Silizium welches u. a. für die Elastizität im Stahl verantwortlich ist. Laut Datenblättern hat der 1095 Stahl kein Silizium . Der Kohlenstoffgehalt beim 1055 Stahl müsste aber dennoch auf mind. 60 HRC härtbar sein, der 1095 kann da schon viel mehr bieten, nur, hast du dir mal überlegt auf welche Härte Macheten mit 2 - 3 mm Klingestärke gehärtet und angelassen werden? Du brauchst da sicher keine Härte von 60 HRC, ich meine, wenn du damit arbeiten willst, der 5160 käme natürlich auch für eine Machete in Frage, ob er teurer ist, das weiß ich nicht, aber 1055, ja, sogar 1050 müsste da vollkommen ausreichen.


    Und vergiss nicht, eine Machete ist kein Beil und kein Tommahawk, ist also überhaupt nicht für Holz hacken gedacht. Es gibt ja auch russische Macheten, aber die sind etwas ganz anderes, die wären auch fürs Holz hacken gut, aber ob man die in einem Wald, in Mitteleuropa wirklich so braucht wie in den Riesenwäldern Russlands, na, das wage ich zu bezweifeln. Die sind aber auch nicht 2 mm dick weil man damit kein Holz hacken könnte, sie würden im Holz einfach stecken bleiben.


    Zum Schluss sei noch gesagt, bei Kohlenstoffstählen hängt sehr viel von der Wärmebehandlung ab, aber ich sehe keinen Sinn eine Machete auf 62 HRC zu härten und auf 60 HRC anzulassen und das bei einem Stahl der spröder ist als der andere. Beim anderen werden es auch vielleicht 52 - 54 HRC sein, sag ich jetzt mal so laienhaft daher und das müsste vollkommen ausreichen.


    Ich sage immer, besser einmal mehr nachschleifen und ein Messer in der Hand haben, als gar nichts mehr zum nachlscheifen haben weil die Klinge gebrochen ist.

    Aber du nimmst sicher net nur das Yugo Bajonett mit. Ich denke ein Fixed (12 bis 15 cm) mit ordentlichen Dimensionen und ein Tool sind auch net zu schwer. Evt. gar leichter als das Yugo Bajonett. Wie gesagt ein Multitool hat nun mal Features die man selbst mit einem Messer nicht imitieren kann. Zum Beispiel ist die Zange nun mal kompakter als ein Bajonett als Zange.
    Man nimmt eh soviel Müll weg da fällt die 500 gr. mehr auch nicht auf :D


    Ich habe dieses Bajonett sehr, sehr lange mit mir herumgetragen, länger als zwölf Monate, und, obwohl nicht unbedingt von höchster Qualität, hat es sich bei allem was ich von einem Messer gebraucht habe, sowohl draußen im Wald als auch im urbanen Gebiet, bestens bewährt.


    Wie lange hast du ein Fixed mit Klingenlänge 12 - 15 cm und ein Tool mit dir in allen möglichen Situationen herumgeschleppt und wie hat es sich bewährt?


    Ich habe viele Messer, aber ich suche keine Ausreden wie, ich brauche ein Messer für jenes und dann ein Messer für dieses, nein, Messer faszinieren mich, ich sammle und benutze sie wo und wann ich kann weil es mir Spaß macht. Im Prinzp reicht aber ein robustes Messer für alles was man mit einem Messer machen will. Wer einen Dschungel durchqueren will, der braucht sicher zusätzlich eine Machete, aber hier in Europa, um unsere Wälder zu durchqueren, braucht du so etwas sicher nicht. Ich wüsste auch nicht was ich im Wald großartig mit einem Multitool anfangen soll, oder besser gesagt, mit dem größten Teil des Multitools. Wer meint, er braucht es, der soll es mitnehmen.

    Für die Aufgaben, für die es vorgesehen ist, wird es sicher reichen. Und draufsteigen würde ich auf kein Messer, weil Messer ja dafür nicht gebaut sind obwohl ich rustikale Messer durchaus mag. Nachschleifen wird vielleicht etwas problematisch, hat sich bei mir aus einem Messer mit normalen D2 Stahl herausgestellt, dafür hält es schön brav die Schärfe. Mich würde interessieren ob es chipt aber dafür müsste man mit dem Messer richtig Holz hacken, ich meine daß es auch dieses, wenn richtig gemacht, überstehen würde.