Bin zwar kein Profi aber das ist wirklich sehr viel. Ich fange mal mit dem Infusionsset an. Nun, nachdem ich vor einem Jahr drei Wochen im Spital war, eine OP hatte und jeden Tag Infusionen bekam, weiß ich wie schwer es ist zuerst mal eine gute Vene zu finden und dann eine Nadel anzulegen, bei manchen Menschen, wie bei mir, sehr schwierig, da verzweifelt so mancher Arzt oder sticht daneben und der Patient verzweifelt, aber irgendwann klappt es sicher, im Notfall holen wir den Kollegen, der darf dann auch mal reinstechen. Ich rede hier von Ärzten auf einer Chirurgie. Also lass das bitte weg, geht zu 99,99 % in die Hose, man braucht da gute Augen, viel Tastgefühl in den Fingern und sehr viel Praxis. Nimm dafür mehr Pinzetten mit, werden oft gebraucht und schau daß du was für Fußblasen hast.
Herbertz Machete weg, Machete kann man in unseren Breiten, im Wald nur zum Entasten brauchen, mit einem großen Messer kann man hingegen auch Bäume fällen, diese entasten und zur Selbstverteidigung taugt es sicher auch, vor allem wenn man weiß wie, alo Training angesagt. Axt brauchst du dann auch keine, nimm dir noch ein kleineres feststehendes Messer oder einen Folder mit und zwar aus schnitthaltigem Stahl, am besten mit einem hohen Flachschliff, pass auf daß man den Stahl auch mit einfachen Mitteln schleifen kann und nimm etwas zum Messerschleifen mit. Toilettenpapier ist sehr wichtig.
Zur Selbstverteidigung wird ein großes Messer und ein kleineres schon reichen, Teleskopschlagstock, naja, wenn es darauf ankommt würde ich immer ein Messer vorziehen, weil Messer meistens gewinnt. Als Schmerzmittel ist Diclofenac Natrium sehr gut, gibt es auch als Retardkapseln 100 mg + 50 mg, denn 150 mg ist die Höchstdosis, bei Schwergewichten wie mir gehen auch 200 mg.
Pfefferspray weg, hey, du hast schon ein großes und ein kleines Messer, wozu der Pfefferspray, von diesen Schreckschusspistolen rate ich immer ab außer man kann ganz klar erkennen daß es sich nicht um eine lethale Waffe handelt. Es gibt ja genug Kopien von lethalen Waffen, das Problem ist, daß dein Gegenüber lethale Waffen hat und wenn er nicht klar erkennt was du in deinen Händen hälst, und es schaut vielleicht wie eine richtige Pistole aus, dann denkt er nicht nach und drückt einfach ab. Wobei ich aber eine Pistole für Leuchtraketen und eben ein paar Leuchtraketen mitnehmen würde.
Pfeile für die Armbrust aufstocken, mit ihr auch trainieren gehen, großes Messer und ab in den Wald, Muskeln sind schwer, gehen sogar beim Schwimmen unter, auf Ausdauer trainieren. Plan für alle Personen erstellen und besprechen, Ausrüstung für andere Personen mit ihnen zusammenstellen und besprechen. Die Alarmanlage mit Bewegungsmelder weg, so etwas lässt sich anders auch lösen, fraglich auch ob du so etwas überhaupt brauchst. Den Klappspaten würde ich auch zu Hause lassen, viel Gewicht, bringt aber nicht so viel, jemand hat schon erwähnt, mit einem großen Messer kann man zur Not auch graben.
Ich bin zwar ein Laie aber so viel kann ich mal mit Sicherheit sagen.