Beiträge von Kibo

    Die Winkler Hawks sind nicht alle nur für den Kampf vorgesehen, sie sind eigentlich mehr Entry Tools und gleichzeitig natürlich auch Waffen. Solche Hawks muss man nicht unbedingt dazu nutzen um irgendwo reinzukomen, sondern auch um z. B. einem umgekippten Fahrzeug rauszukommen, was ja bei manchen militärrischen Fahrzeugen nicht immer so einfach ist. Da wäre mir persönlich eine WKII Rescue Axe lieber als irgendein Hawk.


    Eines ist sicher, nur zum Feuerholz machen würde ich sie sicher nicht kaufen, da gibt es bessere Lösungen, die vor allem nicht so teuer sind. Was mir ganz gut gefällt sind Wikingeräxte, schauen so aus als könnte man sie auch als Werkzeuge nutzen, habe aber keine Erfahrung damit.

    Ein Streithammer ist eine reine Waffe, wurde benutzt um schwere Ritterrüstungen im späten Mittelalter auseinander zu nehmen. Es war praktisch das Entry Tool auf dem Schlachtfeld weil die Rüstungen wirklich sehr stark gepanzert waren. Es wird auch schwer sein damit Wild zu zerkleinern.

    Eine Machete in unseren Breiten bringt nicht wirkich viel. Aber ich möchte dem TO eine Alternative vorschlagen, ein großes Bowie. Kann nämlich alles was aufgezählt wurde, man kann es gut als Waffe und Werkzeug nutzen. Ich habe so ein Bowie aus 75Cr1 Kohlenstoffstahl und würde es ehrlich gesagt immer einem Beil oder einem Tomahawk vorziehen. Ist wohl Geschmackssache, aber irgendwie liegt es mir viel besser als ein Beil.


    Ich würde sagen, das Zauberwort heißt ausprobieren, dann weißt du was dir persönlich besser liegt. Große Bowies, wie das Von Tempsky Bowie von Sword, kosten ungefähr das, was ein gutes Hawk auch kostet. Wie auch immer, ein guter Rat, bei der Anschaffung dieser Ausrüstung nicht sparen, da sparst du am falschen Ende. Was es auch immer wird, es kann dir den Hintern retten und wenn du es als Waffe nutzen willst, dann wäre Training angesagt. Das ist nämlich nicht immer so einfach wie man es sich denkt.

    Danke für die Vorstellung, wie schon gleich am Anfang gesagt, das Messer gefällt mir sehr gut aber bei meinen Flossen, ich weiß nicht ob das was wird. :(

    Auch ich würde dem TO einen Schlafsack ans Herz legen, Unterkünfte in Häusern oder Ruinen, was auch immer, müssen nicht immer vorhanden sein, weil sie z. B. eingestürzt sind oder weil jemand einfach die selbe Idee hatte und schneller war, könnte auch sein daß dieses Gebiet von jemanden kontrolliert wird, der dich nicht gerne in diesem Gebiet sieht. Es gibt sehr viele Möglichkeiten. Für mich wäre es sinnvoller für solche Fälle gerüstet zu sein und auch an kälteren Tagen draußen zu schlafen oder, von mir aus auch in einem Haus, in dem ich kein Feuer anzünden kann weil es andere anzieht und ich keine Gesellschaft haben will.


    Was mir immer wieder durch den Kopf geht ist, daß Leute dutzende Meter Paracord mit sich schleppen obwohl man mit dem wirklich nur bedingt arbeiten kann, ich würde mir stattdessen ein paar Meter Kletterseil kaufen, mit dem kann man sich auch sicher abseilen, wenn es sein muss. Es ist schwerer aber für, sagen wir, 8 Meter Kletterseil würde ich 20 Meter Paracord und wenn es sein muss, ein kleineres Messer dazu, gerne tauschen.


    P.S. Ich weiß wie es ist unter 15 Grad in der Nacht nur mit einer Decke draußen zu schlafen, verdammt kalt auch wenn die Kleidung sehr dick ist.


    P.P.S. Distanz mit einer Waffe zu schaffen ist gut aber nicht immer möglich. Man sollte noch eines bedenken, eine lange Machete, die 4 mm dick ist, hat auch ihr Gewicht, nimm mal ein leichteres Messer in die Hand, du wirst staunen um wievieles du damit schneller bist, die Distanz ist nicht groß, man kann sie schneller überwinden als du denkst. Die Ideallänge für die Klinge eines Kampfmessers ist zwischen 15 und 17,5 cm. Ein gutes Kampfmesser muss nicht unbedingt lang sein und das hat schon seinen Grund. Stell dich in einen kleinen Raum und versuche die Machete zu schwingen, nimm dann ein kleineres Messer, daß leichter ist, du wirst dich wundern was das für einen Unterschied ausmacht.

    Danke Terminator, ein paar Bilder wären super. Im Netz gibt es nicht wirklich viele Informationen darüber, die Scheide schaut nicht gerade gut aus aber das Messer gefällt mir wirklich gut. Und eine Custom Kydex kostet auch nicht wirklich die Welt wenn das Messer hällt was es, jetz mal rein optisch betrachtet, verspricht.

    Markus solche Fußblasen kenne ich auch, tut verdammt weh und man bekommt so etwas, gerade bei längeren Fußmärschen, sehr leicht. Darum schreibe ich immer wieder, wie wichtig es ist etwas wirkungsvolles gegen Fußblasen mitzunehmen, denn hier hilft dir kein Infusionsset. Die Füße sind bei längeren Märschen das Wichtigste überhaupt, denn wenn du nicht mehr weitergehen kannst bist du am Ar...


    Was das Fällen von Bäumen mit einem Messer angeht, nun, ja, so etwas hier wird schon reichen https://www.youtube.com/watch?v=5QI6qaX5DNg Das bekommst du mit einer Machete nicht hin weil sie zu dünn ist und sich in das Holz richtig hineinfrisst und stecken bleibt.


    Ach so, ja, die Herbertz Messer usw. haben nicht den besten Ruf, aus der Praxis kann ich sagen daß, das stimmt.


    Habe da noch etwas vergessen, falls es unbedingt eine Machete sein soll, dann nimm dir die Condor, die kannst du auch in unseren Breiten für Chopping und Batoning einsetzen. Was den Teleskopstock angeht, wenn du gegen jemanden begegnest der etwas vom Messerkampf versteht, glaube mir, mit einem Teleskopstock verschaffst du dir nicht die nötige Distanz um sicher vor seinem Messer zu sein, das kannst du mir glauben. Selbst mit einer Pistole im Holster auf 5 Meter Entfernung ist nicht sicher genug.

    Bin zwar kein Profi aber das ist wirklich sehr viel. Ich fange mal mit dem Infusionsset an. Nun, nachdem ich vor einem Jahr drei Wochen im Spital war, eine OP hatte und jeden Tag Infusionen bekam, weiß ich wie schwer es ist zuerst mal eine gute Vene zu finden und dann eine Nadel anzulegen, bei manchen Menschen, wie bei mir, sehr schwierig, da verzweifelt so mancher Arzt oder sticht daneben und der Patient verzweifelt, aber irgendwann klappt es sicher, im Notfall holen wir den Kollegen, der darf dann auch mal reinstechen. Ich rede hier von Ärzten auf einer Chirurgie. Also lass das bitte weg, geht zu 99,99 % in die Hose, man braucht da gute Augen, viel Tastgefühl in den Fingern und sehr viel Praxis. Nimm dafür mehr Pinzetten mit, werden oft gebraucht und schau daß du was für Fußblasen hast.


    Herbertz Machete weg, Machete kann man in unseren Breiten, im Wald nur zum Entasten brauchen, mit einem großen Messer kann man hingegen auch Bäume fällen, diese entasten und zur Selbstverteidigung taugt es sicher auch, vor allem wenn man weiß wie, alo Training angesagt. Axt brauchst du dann auch keine, nimm dir noch ein kleineres feststehendes Messer oder einen Folder mit und zwar aus schnitthaltigem Stahl, am besten mit einem hohen Flachschliff, pass auf daß man den Stahl auch mit einfachen Mitteln schleifen kann und nimm etwas zum Messerschleifen mit. Toilettenpapier ist sehr wichtig.


    Zur Selbstverteidigung wird ein großes Messer und ein kleineres schon reichen, Teleskopschlagstock, naja, wenn es darauf ankommt würde ich immer ein Messer vorziehen, weil Messer meistens gewinnt. Als Schmerzmittel ist Diclofenac Natrium sehr gut, gibt es auch als Retardkapseln 100 mg + 50 mg, denn 150 mg ist die Höchstdosis, bei Schwergewichten wie mir gehen auch 200 mg.


    Pfefferspray weg, hey, du hast schon ein großes und ein kleines Messer, wozu der Pfefferspray, von diesen Schreckschusspistolen rate ich immer ab außer man kann ganz klar erkennen daß es sich nicht um eine lethale Waffe handelt. Es gibt ja genug Kopien von lethalen Waffen, das Problem ist, daß dein Gegenüber lethale Waffen hat und wenn er nicht klar erkennt was du in deinen Händen hälst, und es schaut vielleicht wie eine richtige Pistole aus, dann denkt er nicht nach und drückt einfach ab. Wobei ich aber eine Pistole für Leuchtraketen und eben ein paar Leuchtraketen mitnehmen würde.


    Pfeile für die Armbrust aufstocken, mit ihr auch trainieren gehen, großes Messer und ab in den Wald, Muskeln sind schwer, gehen sogar beim Schwimmen unter, auf Ausdauer trainieren. Plan für alle Personen erstellen und besprechen, Ausrüstung für andere Personen mit ihnen zusammenstellen und besprechen. Die Alarmanlage mit Bewegungsmelder weg, so etwas lässt sich anders auch lösen, fraglich auch ob du so etwas überhaupt brauchst. Den Klappspaten würde ich auch zu Hause lassen, viel Gewicht, bringt aber nicht so viel, jemand hat schon erwähnt, mit einem großen Messer kann man zur Not auch graben.


    Ich bin zwar ein Laie aber so viel kann ich mal mit Sicherheit sagen.

    Komisch, ich habe das Eickhorn GTK, das Messer habe ich direkt von Tony gekauft, war wirklich alles sauber verarbeitet, kann mich nicht beklagen. Aber ich verstehe die Reaktion, wenn mir jemand so etwas zuschicken würde, dann würde ich nicht anders reagieren. Wobei, ich hätte den Händler persönlich aufgesucht und dann hätte er sich schon was anhören müssen. Wenn ich so etwas als Händler sehe, dann schicke ich ein Messer in solchem Zustand sicher nicht an einen Kunden weiter sondern zurück zu Eickhorn.


    Ich habe auch schon mal ein Custom zurückgeschickt. Und der Schmied hat sich was anhören müssen, hat es aber akzeptiert und sich bei mir entschuldigt weil ich ihm klar gemacht habe wo die Fehler liegen und ich lasse so etwas bei mir sicher nicht durchgehen.

    Für die genannten Arbeiten würde ich aus der Serienfertigung das Böker Plus Manaro SM-10T wählen. Mit einer Klingendicke von fast 7 mm geht da nichts so schnell kaputt, also Hebeln bis zum Umfallen. Schneiden kann das Ding auch und die American Tanto Spitze ist schon von Haus aus eine sehr stabile Konstruktion. Hier mal ein Link http://www.boker.de/fahrtenmes…utdoormesser/02BO451.html Das Messer kostet die Hälfte von einem ER Fulcrum C, falls es kaputt geht, was wirklich schwer gehen wird, kann man sich noch eines oder etwas anderes holen. Der Stahl 440 C wird nicht so schnell rosten, der verträgt vieles, im übrigen ist der N 690 Böhler, den Extrema Ratio verwendet, im Prinzip der selbe Stahl, hat nur eine Kobaltlegierung die den Stahl noch härter macht, was in diesem Fall nicht unbedingt von Vorteil ist.


    Nachtrag: Ich würde mir unbedingt das Big Milan XXL von unserem Forenpartner Bonzanin Knives anschauen, das Messer kann man auch mit eiener Klingendicke von 6 oder 7 mm ordern.Ich sag mal, schon mit 6 mm Stärke hällt das Messer selbst wenn die Hölle gefriert, aber wenn das zu wenig ist dann 7 mm. Das Messer hat eine sehr breite Klinge die Stabilität garantiert, man muss sich immer die Klingengeometrie und den Schliff anschauen bevor man über ein Messer urteilt. ;) Die Spitze ist auch hier sehr stabil, der Preis bei diesem Custom ist ganz in Ordnung und soll immer gewissen Spielraum für Wünsche der Kunden offen lassen. Das Messer ist aus einem sehr gutem rostträgem (rostfrei gibt es nicht) Stahl.

    Die Spitze kann bei jedem Messer abbrechen, bei Messern mit einer Panzerspitze wird das natürlich schwer gehen, aber das GEK ist kein solches Messer, es wurde ja auch nicht unbedingt dafür entwickelt um Panzerungen zu durchbohren. Solche Spitzen haben schon ihre Vorteile leider aber auch ihre Nachteile. Es gibt kein Messer daß man nicht kaputt kriegt, wenn man das will. Man darf auch nicht vergessen, das Messer wird in Serie hergestellt, sogenanntes Montagsmodell, kann also passieren aber ich weiß aus Erfahrung, genauso wie Tony, daß so etwas auch bei einem Custom passieren kann. Man darf daraus nicht auf die, sonst sehr gute, Qualität des Messers schließen.

    Ich habe mehrere Messer aus D2 und sie sind nicht rostträge, es gibt ja auch Bilder in unserem Forum die das bezeugen. Also, Buch weg, hinein in die Realität. Ich habe mit einem Messer aus Böhler K110, das übrigens ca. 11,3 % Chromanteil hat, Holz gehackt und es ist gar nichts passiert, kein Ausbruch, absolut nichts. Zum Holz hacken sollte ich vielleicht noch erwähnen daß ein konvexer Anschliff von Vorteil ist weil die Klinge dann eigentlich mehr spaltet. Was das Schleifen in der Natur angeht, tja, da musst du halt schauen was dir am besten liegt. Eines sei noch gesagt, konvexer Anschliff in Kombination mit einem Flachschliff funktioniert bei rostenden Stählen wunderbar, fühlt sich am Anfang vielleicht nicht so scharf an, hällt aber länger die Schärfe.


    Zum Holz hacken würde ich aber eher ein größeres Messer nehmen, das Becker BK9, das ist schon ein richtiges Haumesser und der 1095 Stahl macht sich da sehr gut. Man könnte aber auch etwas von Ontario nehmen, das RTAK-II oder das SP10 Raider Bowie.Wenn du aber einen Allrounder willst dann Esee-5 oder das Esee-6. Ich habe aber auch noch nie von jemand gehört daß er sich über ein Eickhorn GEK 2000 beschwert. Das ist ein sehr gutes Messer, nur den Griff muss man mögen oder geschlossene Griffschalen draufmachen, über den Stahl brauchst du dir da keine Gedanken machen.


    Ich muss sagen, in einem Gespräch mit einem Fachmann haben wir beide festgestellt daß das Thema Stahl manchmal überbewertet wird.

    Ich will nichts Tod reden, habe nur meine Bedenken geäußert. Das Messer soll ja in Kleinserie rauskommen, ich denke es ist angebracht wenn man Vor- und Nachteile dieses Messers diskutiert. Sonst könnte man ja gleich schreiben, schaut gut aus, gefällt mir und das war´s. Das ist aber dann keine Diskussion mehr. Sacki hat das Messer für sich bauen lassen, er sagt, das ist sein Messer, er nennt es Survival Messer, gut, passt, ist okay.