Beiträge von Kibo

    Mephistopheles mir ging es nicht darum wie die amerikanischen Gesetze sind, sondern um die Einschränkung, die wir uns selbst auferlegen obwohl das Gesetz es von uns gar nicht verlangt. Und das machen die Amis in diesem Fall sicher nicht.


    Ich trage mein Messer auch verdeckt, muss es gesetzlich nicht tun aber was tut man nicht alles für die Gesellschaft? Ich mag deswegen nicht angegafft werden, es gibt leider auch Leute die sich dadurch provoziert fühlen und was weiß ich. Das ist aber nur deshalb weil sich alle diesem Gesellschaftszwang unterwerfen. Wenn es aber selbstverständlich wäre ein Messer offen zu führen, würde sich keiner aufregen. Und ich nehme an, daß so mancher Kriminelle es sich zwei mal überlegt ob er jemanden angreift wenn er sieht, daß das Opfer etwas hat womit es sich sehr wohl wehren kann.

    Danke für die Info Juchten, ich wusste nicht daß es ihn nur als Rundstahl gibt, ist aber ein sehr guter Stahl. Mein Schmied hat einen Hammer aus diesem Stahl und er hat gemeint das ist ein wirklich verdammt gutes Material. Deshalb ist es im Damast drinnen aus dem mein kleines Khukri geschmiedet wurde. Was mir noch einfällt, das wäre L6, weiß aber nicht ob es diesen Stahl als Flachstahl gibt.


    Ein Stahllaminat ist natürlich auch was ganz feines. Ich bin schon länger am überlegen ob ich mir eine Viking Axe schmieden lasse, allerdings würde ich die Schmiedehaut darauf lassen, mit Hammermarks, wie die Amis sagen.

    Es geht ja hier nicht nur um Klamotten sondern um das ganz Erscheinungsbild. Ich muss sagen, ich finde es blöd daß ich z. B. mein Messer verdeckt tragen muss damit mich nicht alle entgeistert anschauen und damit ich niemanden provoziere obwohl es in Österreich durchaus legal wäre ein Messer offen zu führen, egal welcher Länge. Was ich damit sagen will ist, egal in welcher Hinsicht, ob das jetzt Klamotten sind oder Messer, wir nehmen uns praktisch die Freiheit selbst etwas zu zeigen, was vollkommen gesetzeskonform ist und die Frage ist warum? Es ist doch blöd sich selbst etwas zu verbieten was gesetzlich vollkommen legal ist. Ich bin jetzt nicht unbedingt der USA Fan aber bei den Amis schaut die Sache in diesem Fall ganz anders aus, die lassen sich das nicht gefallen. Finde ich auch richtig so. Bei uns Europäern funktioniert das irgendwie nicht, warum auch immer.


    P.S. Jemand, der eine Straftat mit einem Messer begehen will, wird sicher nicht mit diesem Messer so herumlaufen damit es jeder sieht. Wäre doch schön blöd von ihm oder?

    Beruf und Freizeit sollte man schon trennen. Es gibt Berufe in denen eine Dienstkleidung erforderlich ist und dagegen kann man nichts machen, das ist nun mal so, wird natürlich auch akzeptiert. Aber in meiner Freizeit kann ich herumlaufen wie ich will. Die Frage ist, warum akzeptiert die Außenwelt das nicht? Woher kommt diese Inakzeptanz? Wir rufen nach mehr Toleranz in der Welt auf sind aber in unserer Gesellschaft ab und zu gar nicht so tolerant. Habe ich ja selbst miterlebt, es finden sich hier im Forum auch ähnliche Berichte. Ist das dann nicht Spießbürgertum, ist das nicht kleinkarriert? Wo bleiben da die demokratischen Werte von denen wir so hoch schwärmen?

    Ich wohne in Österreich, daher ist mir die Klingenlänge wurscht, der Fall hat sich aber in Deutschland ereignet, von mir aus kann er mit einem 12 Zoll Bowie durch die Gegend rennen, stört mich nicht. Mit gesetzlich, habe ich eher gemeint, daß keine Gewalt im Spiel ist, also kein Überfall, keine Schlägerei etc. Das wäre bei jedem anderen Bürger so, egal wie er gekleidet ist oder was er bei sich einstecken hat.

    Jeder Krieg der durch Menschen ausgelöst und geführt wird ist ein Doomsday. Diese Doomsday Geschichten, wie sie in letzter Zeit verbreitet werden, sollen uns vor den wirklichen Problemen ablenken und davon gibt es mehr als genug auf dieser Welt.

    Was soll mich an jemanden stören der in Flecktarn, mit einer Taschenlampe, Pfefferspray und ein 11,9 cm Fixed am Bahnsteig steht? Solange das gesetzlich in Ordnung ist und solange er ganz normal, wie alle anderen, auf einen Zug wartet, stört es mich überhaupt nicht. Warum sollte es auch? Ich trage auch ganz gerne meine olivgrüne M 65 Jacke und? Das Messer trage ich verdeckt weil ich niemanden provozieren will, vor alem keine Gewalt.


    Im Sommer war ich ja mit meinem schwarzen B.O.P.E T-Shirt, mit großem Skull auf der Rückseite und kleinem auf der Vorderseiten, ein paar mal unterwegs. Die Blicke in der U-Bahn möchte ich lieber nicht kommentieren. Was alles den Leuten in den Sinn kommt wenn man so ein schwarzes T-Shirt mit schwarzer Jean Hose und schwarzen Turnschuhen kombiniert, einer hat gemeint, das wäre faschistisch und Nazi und was weiß ich, ich habe mir nur gedacht, der weiß gar nichts über mich, wie kann der solchen Schwachsinn reden und was B.O.P.E bedeutet, weiß er auch nicht. Ich konnte so etwas in den Blicken weiterer Leute lesen. Das sind aber genau die, die dann meinen, die ganz Welt muss demokratisch sein, auch dort am Ar... der Welt, auch wenn es noch so viele Leben kostet.


    Über Konsumverhalten, Konsumbeeiflussung, Meinungsfreiheit und Meinungskreation in den Medien, die ja immer nur die Wahrheit schreiben weil sie ja demokratisch sind, bis zur Überwachung und Spionage im Internet, gerade durch Länder die für Freiheit und Demokratie stehen, darüber zeigt man sich kleinkariert, schließlich ist das alles zu unser aller Wohl.


    Aber der mit dem großen Skull auf dem T-Shirt, das ist ein Faschist und weil man auf dem T-Shirt auch zwei Pistolen und einen Dolch sieht, das muss ein Nazi sein. Wirklich?

    Micha du sprichst wahre Worte, danke Dir dafür. Leider leben wir in einer Zeit, in der es wenige Menschen gibt, die so denken und die das auch sagen. Ich hoffe, daß sich das irgendwann ändert. Vieles würde uns, und diesem Planeten der nun mal unser aller zu Hause ist, erspart bleiben. Manchmal fühle ich mich wirklich wie in George Orwell´s Roman 1984, den ich mal als Klassenlektüre gelesen habe, es war die beste Lektüre, die ich je hatte.


    Wie nimmt man einem Menschen am besten die Freiheit? Nun, man lässt ihn glauben daß er frei ist ...

    Mal zum Heer und Sachen packen. Ich habe das sehr wohl gelernt, das Gewicht, bei voller Kampfmontur mit Waffen und Ausrüstung waren so an die 25 kg schwer, das war praktisch das Reisegepäck für die Hölle, wie wir es nannten. In der Ausbildungszeit (6 Monate) mussten wir öfter damit 20 km weit marschieren, manchmal mit simulierten Kampfhandlungen auf dem Weg. Gut, ich war damals jünger und hatte definitiv weniger Eigengewicht. :D Es gab Tage mit 14 Stunden Ausbildung und nach diesem Drill ist man sowohl psychisch als auch physisch ganz anders beinand. Wir sind damals 2 Stunden, jeden Tag in voller Kampfmontur marschiert, eine Stunde in der Früh, vor dem Morgentraining, und eine Stunde am Abend, nach dem Abendessen. Also wenn du das zwei Monate machst, kannst noch 10 kg draufpacken und 30 km marschieren, ist kein Problem.


    Der Unterschied ist nur, ich bin jetzt 40 Jahre alt und habe eine Frau und zwei Kinder, da ist es nicht so leicht zu sagen, na, ich hau jetzt ab. Ich muss noch eines hinzufügen, die Ausrüstung, die ich vom Heer bekommen habe, die gab es gratis, mir war es egal ob etwas kaputt gegangen ist oder nicht, ich habe es ersetzt bekommen. Jetzt ist das vollkommen anders. Wobei, ich tu mir in manchen Situationen noch immer schwer diese mit den Augen eines Zivilisten zu sehen.


    Die einzige Situation vor der ich Angst habe, das wäre ein Bürgerkrieg, weil ich weiß wie schrecklich das ist und da macht es sehr wohl Sinn zu verschwinden und zwar richtig. Da macht es Sinn sich Routen zu überlegen, die keiner kennt, da macht es Sinn auch über Waffen nachzudenken, Medikamente, Ausrüstung um auch in der Wildnis ein paar Tage zu verschwinden und nachzudenken, welchen Weg man am besten gehen soll. Ehrlich gesagt, wenn ich mir überlege was der TO am Anfang geschrieben hat, ja, so eine Ausrüstung in Kombination mit Feuerwaffen, warmen Schlafsäcken und Zelten, ja, das macht Sinn. Natürlich braucht man auch Kompass und Landkarte, etwas zum Essen und Trinken. Aber, ich hoffe daß mir so etwas nie wieder passiert.


    Edit: Ich möchte noch hinzufügen, wenn etwas von dem was ich geschrieben habe nicht hier hingehört, könnt ihr es ruhig löschen, Politik möchte ich keine machen.

    Hochwasser, Chemieunfall oder Sturm sind keine Option? Das kann alles nach 3 Tagen wieder "OK" sein. Nur mal so nebenbei ;)


    Bei einem Sturm das Haus zu verlassen ist keine gute Idee, besser wäre es den Keller aufzusuchen. Was Hochwasser angeht, das kann so schnell gehen daß eine ganze Stadt innerhalb von ein paar Minuten so überflutet wird, daß man nicht einmal mehr mit dem Auto weiterkommt, da würde ich, nachdem ich in einem vierstöckigen Haus lebe, eher den Dachboden aufsuchen und warten bis Hilfe kommt und sie sollte schon innerhalb von drei Tagen kommen, weil wenn sie dann noch nicht da ist, dann ist alles im Eimer. Was einen Chemieunfall angeht, das müsste man näher definieren, es könnten Giftgase austreten, da kannst du nur beten daß der Wind in eine andere Richtung weht, besser wäre es, man hätte eine Schutzmaske. Wenn es aber zu einer Explosion kommt, das geht so schnell, da muss man einfach Glück haben oder man ist in einem Sekundenbruchteil weg.


    Ich habe schon so manches gesehen und für mich persönlich gibt es nur zwei Optionen, entweder ich bleibe zu Hause bis Hilfe kommt oder ich schätze die Situation so ein, daß es keinen Sinn hat zu Hause zu bleiben, also weg, vielleicht, für immer. Die einzige Situation in der ich für ein paar Tage meine Wohnung verlasse wäre am ehesten noch ein Erdbeben, besser gesagt ein starkes Vorbeben, wenn die Zeit reicht zu verschwinden. Dazu brauche ich aber sicher keine Waffen. Auch da sollte Hilfe kommen und auch da brauche ich nicht Menschenmassen aus dem Weg gehen und irgendwelche Schleichwege benützen. Die beste Hilfe in solchen Zeiten ist Solidarität.


    Was den Stromausfall angeht, nun, ich habe eine lange Zeit ohne Strom gelebt, Milionen anderer Menschen haben das auch miterlebt, lasst euch von diesen Gedanken nicht fertig machen, man kann auch ohne Strom leben. Es ist zwar nicht einfach und es würde eine Zeit brauchen bis man sich darauf einstellt, es ist aber sicher kein Weltuntergang.

    Was soll so schwer daran sein ein kleines Bowie mit Clip Point, mit einer Klingenlänge von 12 cm zu fertigen? Die Frage ist natürlich wei soll es dann aussehen? Ich habe das Ka-Bar USMC in voller Größe, dieses Messer ist viel mehr ein Utility Knife denn ein Fighter. Messer einfach so Maßstabsgetreu zu verkleinern, das wird schwer, weil es dann einfach nicht mehr das bringt, wie die Vollversion, wie man das heutzutage nennt. Man könnte aber ein ähnliches Messer fertigen und trotzdem schauen daß man zumindest einige Eigenschaften wie beim Original beibehällt. Wenn es nur für die Vitrine ist, das ist wieder was anderes.

    Ich lese mir gerade die Beiträge durch und komme zum Schluss, zu einer Frage. Wozu soll ich für drei Tage aus der Stadt verschwinden und hoffen daß nach drei Tagen alles wieder gut wird und ich wieder zurück kann? Also, wenn mich etwas zwingt meine Wohnung, zusammen mit meiner Familie, zu verlassen da wird dann sicher in drei Tagen gar nichts wieder gut, nicht einmal in drei Wochen.


    Das war jetzt nur so eine Bemerkung nebenbei.

    MKS mit einer Schrotflinte hast du eine, je nach Muni, größere Streuung oder du nimmst Slugs, dann hast du eben keine Streuung, Optik in Form eines Red Dots, kannst du auch haben. Was mich interessieren würde, wie schnell fliegt ein Pfeil auf, sagen wir, 25 Meter Entfernung? Es ging hier auch um Verteidigung und da ist eine Schrotflinte nun mal erste Wahl. Braunbären kann man damit auch erledigen, mit der richtigen Muni ist das überhaupt kein Problem. Ist vielseitig so ein Ding. ;) Der einzige Vorteil eines Bogens oder einer Armbrust sind die, daß sie leise sind, keinen Krach machen. Kann manchmal von Vorteil sein, aber nicht zur Jagd auf Tiere ...

    Ich sehe das auch so Daisetz. Obwohl ich einer Pandemie aus dem Weg gehen könnte in dem ich rechtzeitig die Stadt verlasse und irgendwo, tief in den Wald verschwinde um Menschenmassen aus dem Weg zu gehen. Die Frage ist natürlich, wie lange hällt man so etwas durch?


    Man sollte sich schon fragen, wovor kann ich flüchten und wann hat es keinen Sinn mehr, und dabei Realist bleiben.

    Auf die Frage, wie würdet ihr euch verteidigen, nun, ich habe meine doppelläufige 12/70 -er Schrotflinte, mit der kann man auch ganz gut jagen. ;) Und sonst, tja, mein großes Bowie und ein kleineres Fixed, das muss reichen. Für drei Tage würde ich lieber etwas Futter mitnehmen als auf die Jagd zu gehen. Das würde ich mir nicht antun außer es muss sein. Die Tiere muss man ja auch häuten, ausnehmen, zerkleinern, das ist nicht so einfach wie man denkt, ich hatte Glück weil ich es von jemanden gelernt habe, obwohl ich selbst kein Jäger bin. Fisch muss man übrigens auch ausnehmen können. Und roh und ungesalzen würde ich es auch nicht essen wollen. Man muss auch wissen wie man das Essen auf offenem Feuer grillt. Ganz ehrlich, ich möchte keine Maden essen, wenn es nicht unbedingt sein muss.


    Was mir auffällt ist daß der TO sehr viel Wert auf Verteidigung und Waffen legt, sich aber nicht überlegt hat, was ist wenn er mitten im Winter verschwinden muss. Ich würde da mal an einen warmen Schlafsack und ein kleines, warmes Zelt denken.


    Ich möchte auch auf etwas hinweiesen, weil man ja auf ein paar Tage überleben fixiert ist. Aus eigener Erfahrung, am Anfang denken sich alle es wird nur ein paar Tage dauern, dann dauert es Wochen und am Ende sogar Monate, manchmal können es auch Jahre sein ...