Ja, bei einem Custom muss man schon wissen was man will. Obwohl, wenn du einen guten Messermacher findest, dann zeigst du ihm ein paar Bilder, in welche Richtung es gehen soll und sagst ganz einfach was du von dem Messer erwartest, da würde schon was Gutes dabei rauskommen. Die Wartezeit ist sehr hart :nailbite: , da stimme ich dir zu. ![]()
Beiträge von Kibo
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Waffenschein hin oder her, ich habe ganz gute Erfahrungen mit Lupus Waffenfett gemacht, wenn du die Waffe mit dem Ding einfettest kannst du sie ruhig ein Jahr stehen lassen, sogar in kalten oder warmen Räumen, passieren tut da gar nix. Bei Kurzwaffen Lupus Waffenfett außen, Brunox Lub & Cor innen und in den Lauf, das hat sich langfristig gut bewährt.
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Das schaut ja richtig gemein aus Nikko.

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Irgendwie will ich nicht das Thema Custom reinbringen aber um das Geld, daß du für ein BUSSE zahlst kannst du dir ein Messer nach deinen Wünschen anfertigen lassen, ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Stange ist Stange, auch wenn es ein "Semi -Custom" ist oder den Namen BUSSE trägt.
Ich habe übrigens nichts gegen Semi - Custom oder gegen BUSSE aber das musste mal gesagt werden.
Was die Russen und ihr handwerkliches Geschick beim Messerbau angeht, nun, ich könnte dir Bilder von russischen Messermachern zeigen, da fällst du auf den Hintern. Sind natürlich Custom. Die Russen sind wirklich sehr gute Messermacher aber wegen diesen blöden russischen Gesetzen landen viel zu wenige von ihren Messern auf den europäischen Markt.
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Danke für die Fotos

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Sehr schön. Und benutzt Du es auch?
Natürlich benutze ich es, ich habe es auch missbraucht. Auf dicke Knochen mit einem Messer draufhacken ist für mich ein Missbrauch, aber es macht Spaß, das Messer zeigte sich unbeeindruckt.
Die Griffschalen haben auch schon ihr eigenes abgekriegt, man sieht das auf dem zweiten Foto, das Messer ist auf Parkettboden draufgeknallt aber man kann damit noch immer ganz normal arbeiten. Die Patina hat auch etwas abgekriegt, das ist für mich kein Problem, ich weiß wie ich den Zauber wieder hinkriege und andere Griffschalen sind ja auch kein Problem.Warum sollte man so ein Messer nicht benutzen? Es hat einiges gekostet, viel gekostet, aber ich habe nichts davon wenn ich das Messer nur in der Vitrine liegen lasse, dafür werden meine Messer nicht gemacht. Ich habe übrigens dem Schmied gesagt was ich von diesem Messer erwarte und habe ihn gefragt ob er das liefern kann, er hat ja gesagt und er hat sein Wort gehalten.
Ich würde ja gerne mein Khukri gegen eines von der Stange oder gegen ein Custom aus Monostahl antreten lassen, dann würde man sehen was dieser Damast auch in der Praxis kann. Die Stähle habe ich selbst ausgewählt, der Schmied ist ein Spezialist für Damaszener Stahl, stellt ihn auch selbst her. Der Wunsch nach Damast kam nach einigen Gesprächen mit ihm auf. Es geht da viel mehr um die Leistung als um das Aussehen. Lediglich die Griffschalen aus Schlangenholz waren seine Idee, ursprünglich waren Griffschalen aus Makassar Maser geplant, er hat dann aber gesagt, das wäre viel zu dunkel, da der Damast ja auch nicht so viele helle Flächen hat, war auch mein Wunsch, ich wollte nicht so viel 1.2767 Stahl haben, da ich schon O2 und 1.2550 im Damast habe.
Aus dieser ganzen Geschichte habe ich auch zusätzlich etwas zum Thema Holz gelernt. Das Schlangenholz ist sehr hart und springt leich auf, solche Hölzer kommen in Zukunft nicht in Frage.
So, das war jetzt die ganz Geschichte, vielleicht lernt jemand was draus oder auch nicht ...
P.S. Das Messer hat auch einen Piekstest verdammt gut überstanden, ich war erstaunt weil ich so ein gutes Ergebnis nicht erwartet habe. Kurzum, das Messer ist kaum umzubringen und das bei nur 5 mm Klingendicke und einer perfekten Balance.

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Gutes Messer, guter Stahl und die Scheide gefällt mir auch. Vielleicht machst du ein paar Fotos am Tag, bei Tageslicht sieht man die Details besser.
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Hier sind 5 mm angeführt http://www.boker.de/fahrtenmesser/fkmd/02FX133MGT.html Wobei, ich finde das diese Materialstärke vollkommen ausreicht. Mein großes Bowie ist 6 mm dick, Klingenlänge 235 mm.
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Gute Arbeit, schönes Messer.

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Ein wunderschönes Messer, perfekt.

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Wenn er dir 1.2235 anbietet, dann nimm ihn. Das ist ein sehr guter Stahl. Wobei, die anderen sind auch gut, es kommt auf die Wärmebehandlung an, da heißt es manchmal, weniger ist mehr. Auf den O1 bestehen, warum? Du solltest deinem Schmied mehr vertrauen. Ich habe übrigens am Anfang schon gesagt, man sollte vieles durchprobieren bevor man sich auf ein Custom, oder wie hier Semi Custom, einlässt.
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Sehr schön und elegant.

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Mit 4 mm sollte es schon gehen, am besten du fragst den Messermacher, was er dazu meint. Du musst ihm halt sagen, was du mit dem Messer anstellen willst, wenn er sagt daß 4 mm dafür reichen, dann geht das in Ordnung. Der Mann weiß ja womit er arbeitet und wieviel es aushällt.
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Eine gute Wahl, das wird ein sehr schönes Messer werden. Der Stahl ist super, mein großes Bowie Nefil ist aus 75Cr1, das ist eigentlich fast der selbe Stahl wie C 75, ich muss sagen, ich habe schon so manches mit dem Messer angestellt, kein Problem bis jetzt. Ich rate dir die Klinge gleich entweder mit Waffenfett oder Öl einzulassen. Ich habe es mit Waffenfett von Lupus gemacht, nicht die Spur von irgendwelchen Rostflecken.
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Ich habe auch ein GTK und ich muss sagen, das Messer hat einen sehr guten Wellenschliff, darum verstehe ich die Leute nicht, die sich so dagegen wären. Hebeln würde ich mit dem GTK aber nicht, aber es ist ein verdammt guter, schneller Fighter.
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Also ich habe nichts gegen Serrations aber einen Vorschlag hätte ich noch und zwar das Mission MPT-A2 Serrated http://www.viennacutlery.com/w…roduct.php?id_product=172 Das war es dann auch in dieser Größenordnung. Ich würde mich nur nicht unbedingt auf Messer mit Beschichtung festlegen. Erstens kann man Messer nachträglich mit Cerakote beschichten lassen oder ein Stonewash Finish, mann könnte auch die Klinge in Säure ätzen, damit kriegt man auch eine matte Klinge, was ja hier, militärrischer Bereich, durchaus sinnvoll wäre. Es gibt ja hier im Forum Leute, die solche Sachen ganz gut können.
Noch ein Vorschlag, ein Mission MPK10-A2 mit Serrations erhältlich, das wäre glaube ich die beste Lösung. http://www.missionknives.com/s…oducts.view&product_id=27
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Kaputtnik94 dir ist aber schon klar wie groß der Größenunterschied von einem CRK Professional Soldier zu einem AF Combat 1 ist? Zum Hebeln ist ein CRK Professional Soldier auch nicht unbedingt geeignet. Ein Crhis Reeve Pacific wäre ungefär in der Größe eines AF Combat 1. Das Benchmade 375 Adamas würde hier auch reinpassen, obwohl ich auch hier vorsichtig mit Hebeln wäre. Schau dir mal die Bilder von den zwei Messern an, du wirst sehen was ich mit dem Größenunterschied gemeint habe.
Überlege dir das mit der Größe noch einmal.
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Ich habe ja geschrieben man muss auch etwas von der Klingengeometrie wissen, auch von den Stählen eine Ahnung haben, mit dem Griffmaterial ist es genauso. Ich habe mit 15, 20 etc. Messern vielleicht übertrieben, das war aber gar nicht so wichtig. Wichtig ist, wenn man mit verschiedenen Messern, die verschiedene Klingengeometrien haben, aus verschiedenen Stählen gemacht wurden und mit verschiedenen Griffmaterialen, in der Praxis zu tun hat, dann kann man leichter Vergleiche ziehen. Man sieht dann, was einem am besten liegt. So war das gemeint. Man kann sich diese Messer, von mir aus, auch ausborgen und damit arbeiten, aber einfach so, ohne ausprobieren entscheiden, das Messer sollte diese Klingengeometrie haben, aus dem Stahl und mit diesem Griffmaterial, ich denke das kann in die Hose gehen und dann hat man viel Geld für etwas ausgegeben, was nicht ist, was es sein soll.
Der TO hat z. B. geschrieben, er möchte kein Messer mit Holzgriff weil Holz nichts aushällt. Jeder der Messer mit Holzgriffen hat weiß daß das Quatsch ist, ergo, der Mann hat nicht unbedingt viel Ahnung von der Materie. Ist genauso mit rostenden Stählen, es ist ja nicht so daß ein rostender Stahl gleich einrostet, ich habe mindestens ein Dutzend davon, nichts ist eingerostet. Also, auch bei dieser Materie ist nicht genug Wissen vorhanden.
Ich könnte noch einiges schreiben aber hier mache ich mal halt weil ich genug aufgezählt habe warum der TO im Moment besser die Finger von einem richtigen Custom lässt. Er kennt die Unterschiede der verschiedenen Materialien nicht, wie soll er dann urteilen wie dick das Messer sein soll, welchen Anschliff etc. Davon sollte man eine Ahnung haben, wenn man sich ein Custom machen lässt. Nicht daß dann statt einem Ferrari, ein Panzer rauskommt.
Schreibt jemand dem das passiert ist.

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Um sich ein Custom Messer bauen zu lassen braucht man viel Erfahrung mit Messern unter anderem auch mit hochwertigen Messern von der Stange. Wenn man dann so 15, 20, 25 etc. Stück hat und die auch mal wirklich ausprobiert hat dann könnte man über ein Custom nachdenken. Man sollte eine Ahnung von Klingengeometrie, Metallurgie usw. haben und das geht nun mal nicht so schnell. Man kann mit einem guten Messer viel anfangen, es liegt an einem selbst was man dann mit dem Messer macht. Eine eierlegende Wollmilchsau gibt es aber nicht. Man kann zur Not mit einem Messer verdammt viel improvisieren, darum mag ich die Dinger eigentlich, aber warum sollte man sich das Leben schwer machen wenn es einfachere Lösungen auch gibt?
Nur etwas noch zu Carbon bzw. rostenden Stählen. Keines meiner Messer aus Carbonstahl ist eingerostet, D2 Stahl ist ein Carbonstahl, Sleipner Stahl genauso. Rostende Stähle brauchen im Prinzip keine großartige Pflege, ein Stahl der arbeitet rostet nicht, nach getaner Arbeit abwischen und trocknen lassen, ab und zu etwas Öl und das war es schon. Ich habe übrigens auch Messer aus rostträgem Stählen, mir ist nie in den Sinn gekommen ein schmutziges Messer ohne vorherigem Abwischen in die Scheide zu legen, das gehört ja auch zur Hygiene. Über Vorteile und Nachteile möchte ich jetzt gar nicht großartig diskutieren, im Gebrauch merkt man es sowieso selbst.

