Beiträge von Kibo

    Xnkrtsx manche behaupten daß sich das mit den Menschen mit der Zeit gibt, vor allem wenn diese Menschen auf dich schießen. Was später passiert ist eine andere Sache ...

    Naja, es muss zuerst mal jeder definieren wann für ihn die Kacke richtig am dampfen ist und zwar so daß er Feuerwaffen braucht. Für mich wäre das Krieg, darum auch die Wahl der Waffen. Was das Thema SV mit Waffen angeht, das ist wieder ein anderes Thema. Für alle Fälle habe ich ja meine Stoeger Double Defense Kal. 12/70 aus der lässt sich auch nicht letale Muni verschießen. Sonst hätte ich ja noch ein oder zwei Messerchen :D und einen richtigen, großen Polizeischlagstock. ;)

    Naja, Pistole, Sturmgewehr, nach Möglichkeit AK/AKM 47, eventuell eine Schrotflinte. Handgranaten, so viel wie möglich, taktisches Messer und natürlich genug Munition. Schalldämpfer für die Pistole habe ich vergessen.

    Wenn du sie nur zum Schneiden nutzt dann musst du das auch hinschreiben. Das Messer ist übrigens ein Werkzeug mit dem man am meisten improvisieren kann, es gibt ja auch Leute denen ein Haumesser (ich z. B.) viel besser liegt als ein Beil oder eine kleine Axt. Das Messer ist ja auch das erste Werkzeug (ich weiß, inzischen auch diskutabel) des Menschen und es wurde mit Sicherheit nicht nur zum Schneiden benutzt, darum gibt es ja so viele verschiedene Messer, was ja auch gut ist. Ich habe Messer mit denen ich primär schneide, ich habe aber auch andere mit denen man auch einen kleinen Baum fällen kann. Taktische Messer sind ja auch ein Werkzeug, müssen aber auch als Kampfmesser funktionieren, was nicht gleich bedeuten muss daß man mit ihnen nicht schneiden kann. Das Eickhorn GEK ist ein, naja, für mich eher ein Kampfmesser aus N 695 Böhler, die AISI Bezeichnung ist 440 C, und mit diesem Messer kann man wunderbar schneiden, es behält auch die Schärfe gut, bei größerem Druck biegt sich die Klinge sogar durch, wenn der Druck nachgibt kommt sie wieder in ihre normale Stellung zurück, warum soll also 440 C nicht richtig funktionieren? Ich schreibe das jetzt nicht weil ich es irgendwo gelesen habe, sondern aus Erfahrung, weil ich es genutzt habe, darum verstehe ich solche Aussagen nicht. Es gab bei dem Messer auch keine Ausbrüche so wie beim S 30 V. Vielleicht ist es nicht ganz so schnitthaltig, aber für mich vollkommen ausreichend.


    Meine Meinung basiert eben, wie ich schon geschrieben habe, auf Erfahrung im Umgang mit verschiedenen Messern aus verschiedenen Stählen.

    Ich wollte mich in diese Diskussion hier nicht mehr einmischen, aber ich muss schon fragen, warum haben Stähle wie 440 A und 440 C nie richtig funktioniert? Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht und 420 C un 12C27 soll auch nicht richtig funktionieren??? Warum?


    Ich habe ein Messer aus N 695 Böhler, ist die Böhler Bezeichnung für 440 C und das Messer funktioniert, na und wie. Ich habe mich selbst gewundert. Viele taktische Messer werden aus 440 A gemacht und sie schneiden sicher besser ab als S 30 V mit dem ich wirklich nicht zufrieden bin, da er zu Ausbrüchen an der Schneide neigt und das hat sich bei mir in der Praxis auch erwiesen. Ich bin mal mit einem Messer aus O2 zufällig auf Beton gekracht und habe ungefähr die selben Ausbrüche wie beim S 30 V, das Messer aus diesem Stahl ist ein taktisches (was für ein Mist), obwohl ich den wirklich nicht so geschunden habe. Nicht auszudenken wenn das Messer aus besagtem Stahl gegen Beton gekracht wäre, ich hätte dann nur noch Stücke von der Klinge aufsammeln können.


    Darum schaue ich zuerst mal was ich mit dem Messer machen will und wähle dann den entsprechenden Stahl aus, denn nicht jeder Stahl funktioniert bei gleicher Beanspruchung gleich. Darum wehre ich mich so gegen solche Vergleichstests. Für mich sind Stähle wie S 30 V nicht unbedingt die beste Wahl für ein taktisches Messer, ein 440 A wäre mir schon viel lieber, natürlich, einen guten Carbonstahl ersetzt da nichts. Wenn es darum geht das Messer wirklich nur als Schneidwerkzeug zu nutzen dann ist wohl der S 30 V besser.


    Ich kann also nicht gleich pauschal sagen, der eine Stahl ist besser als der andere, oder er funktioniert nicht richtig. Jetzt kommen noch Klingengeometrie und Anschliff dazu, Schneidwinkel. Die Wärmebehandlung, das Wichtigste, nicht vergessen, da ergeben sich zum Teil große Unterschiede, sie funktionieren bei verschiedenen Aufgaben nun mal anders.

    Postmann du hast einen rostenden mit einem rostträgem Stahl verglichen, natürlich wird ein rostender Stahl weniger Probleme mit dem Ausreißen haben, das ist ganz klar. Die Schnitthaltigkeit ist bei einer höheren Härte auch besser, das ist auch klar. Aber, Härte ist nicht gleich Härte. Der Stahl wird ja nicht nur durch den Kohlenstoff härter sondern auch durch Chrom oder Wolframgehalt. Rostträge Stähle brauchen nun mal einen höheren Chromgehalt, dieser bildet wieder große, harte Karbide, bei einem rostenden Stahl ist das eben nicht so. Darum auch die Sache mit dem Ausreißen. Das ist einer der Gründe wegen denen ich rostträge mit rostenden Stähle nicht vergleiche. Es gibt ja auch verschiedene Sorten von Äpfel, die einen sind eher süß, die anderen eher sauer, was soll man da vergleichen?


    Eine kleine Anmerkung. Anscheinend sind rostende Stähle wieder im Trend, es gibt in letzter Zeit viele Neuentwicklungen, viele von denen werden pulvermetallurgisch hergestellt. Ob das einen Sinn hat, weiß ich nicht, aber verkehrt ist es sicher auch nicht. Man hat anscheinend gemerkt daß man rostende Stähle mit rostträgen nicht ersetzen kann.

    Mein Tactical EDC ist fertig geworden, es hat einen schönen Hamon, der Stahl ist übrigens 4,5 mm dicker 80CrV2 vom Nordischen Handwerk, Griffschalen sind aus G10.




    Jetzt warte ich nur noch auf die Scheide und den Transport aus Serbien nach Österreich.

    Ich möchte jetzt, so kurz wie möglich, ohne irgendwelche politischen Gedanken, schreiben wie so eine Aktion von Seiten der Behörden, zumindest auf Ex-Jugoslawien bezogen, funktioniert.


    Die Polizei vor Ort informiert die zuständige Behörde über den Ausnahmezustand, würde ich es nennen. Die Behörde schickt in solchen Fällen Anti-Terror Einheiten mit erforderlicher Unterstützung von anderen Sonder- oder Eliteeinheiten des Innenministeriums, in manchen Fällen auch Einheiten des Bundesheeres, zum besagten Ort, in diesem Fall war es ein Stadtviertel. Sondereinheiten fangen sofort mit der Abriegelung dieses Stadtviertels an, Zivilisten werden evakuiert, die Terrorgruppe, in diesem Fall gut ausgebildete und bewaffnete 100 Mann, wird umzingelt, eingekesselt. Auch die Polizisten vor Ort werden meistens, falls möglich, evakuiert. Gleichzeitig nehmen Scharfschützen ihre Positionen ein und schweres Gerät, welches in diesem Fall wirklich notwendig war, wird herrangeschafft. Das sind gut gepanzerte Fahrzeuge mit hoher Feuerkraft, in ganz kritischen Fällen sogar Panzer wegen ihrer starken Panzerung, bewaffnete Hubschrauber kreisen über dem Wohnviertel, von oben kann man ja einiges mehr sehen als vom Boden im Notfall kann man auch von den Waffen am Hubschrauber gebrauch machen. Dann fängt die Säuberung der Terroristen von Haus zu Haus und Straße zu Straße an, das ist nichts Schönes. Manchmal wird sogar aus Mörsern geschossen, Raketenwerfer wie Shmel, mit thermobarischen Sprengkopf, kommen zum Einsatz, manches wird einfach in die Luft gesprengt, da hat ein Zivilist nichts verloren außer das Leben.


    Leute wenn ihr in eine solche Schei..e reinkommt, evakuiert euch so schnell wie möglich und zwar selbst. Die mazedonische Polizei hat Riesenfehler gemacht, so viel ich weiß wurden nicht mal die Zivilisten aus dem heiß umkämpften Gebiet evakuiert, zudem haben sie noch andere riesengroße Fehler gemacht darum haben sie acht Mann, waren alle in einer Spezialeinheit, in ca. 48 Stunden verloren.


    Ihr seht, auch der Staat und die Behörden handeln nicht immer korrekt, denn auf so einen Vorfall war niemand vorbereitet. Das sind ja auch nicht ein paar Terroristen die Geiseln nehmen sondert hundert gut ausgebildete und gut bewaffnete Soldaten.


    Ramponierte Uniformen etc. sind in solchen Situationen das kleinste Problem. Schutzwesten, falls nicht vor Ort, werden rangeschafft aber ich möchte keinen Schuss aus einem Sturmgewehr, vor allem nicht aus einer AK/AKM 47, in die Schutzweste aus nächster Nähe abkriegen, Überlebenschance nicht sehr hoch. Die mazedonischen Sondereinheiten hatten die größten Verluste durch gegnerische Scharfschützen. Die Mazedonier hatten sehr wohl Schutzwesten, hat nicht viel genutzt, darum haben sie zum Schluss Radpanzer als Schutz genützt.


    Zum Schluss, Shit happens, wie die Amis sagen.

    Besonders die Schilderungen aus dem Bürgerkrieg im Balkan fand ich auch sehr spannend, als ich sie gelesen habe. Mir stellte sich damals auch die Frage, ob ich um mich herum eine Gruppe, die eben nicht meine Familie ist, finden könnte, mit der ich mein alltägliches Überleben ähnlich organisieren könnte. Die Antwort lautet bisher leider nein.


    In diesem Bürgerkrieg ging es um Nation und Religion und die Frage mit: "Gehörst du zu uns oder zu denen?" reicht glaube ich als Erklärung aus. Es war so gut wie unmöglich neutral zu sein. Die Menschen, die neutral sein wollten haben gleich am Anfang des Krieges das Land verlassen, wenn sie geblieben wären, hätten sie ganz, ganz schlechte Überlebenschancen gehabt. Neutralität war praktisch Mission Impossible.


    Es klingt vielleicht unglaublich aber es gab sehr wohl Menschen die vor dem Krieg Freunde waren und auch in diesem Krieg Freunde geblieben sind, obwohl sie auf verschiedenen Seiten gekämpft haben. Viele von ihnen haben im Krieg dem anderen das Leben gerettet, ich habe so einen Fall in meiner Familie. Der Bürgerkrieg ist eine einzige Grauzone, er ist schrecklich, es ist oft ein Krieg ohne Fronten oder ohne klare Fronten.

    Ein paar Stunden Demo und Krawalle gehe ich aus dem Weg oder ich gehe nicht raus so lange es sich nicht beruhigt hat. Wenn es Tage dauert, das ist dann schon eine andere Sache. Blöd wird es wenn draußen Krawalle sind und ich muss meine Wohnung verlassen, komme aber an denen nicht vorbei, das ist natürlich nur bei einem Notfall, aber dann würde ich Zeichen setzen die besagen "Ich komme in Frieden" oder "ich will keinen Ärger, habe einen Notfall" etc. Ich bin mir sicher daß man so besser durchkommet als mit "ich habe eine größere Kanone als ihr". Wenn die Waffe wirklich eingesetzt werden muss, dann ist schon die Grenze zum Tag X, oder wie auch immer nennen mag, erreicht. Wobei Aufruhr, was ist Aufruhr? Demos und Krawalle die ein paar Stunden oder von mir aus auch zwei bis drei Tage dauern, da würde ich nicht von wirklich Aufruhr sprechen, besonders nicht wenn nicht scharf geschossen wird. Wenn es aber länger dauert und auf beiden Seiten scharf geschossen und bis zum Tod eingeprügelt wird, dann ist das ein echter Aufruhr, so fangen viele Bürgerkriege an ...

    Nicht daß jemand glaubt ich will mit einer Feuerwehraxt irgendwo einbreichen, nein, falsch gedacht, man kann damit auch ganz gut ausbrechen aber nicht aus dem Gefängnis sondern im Fall wenn man nicht anders aus dem eigenen Haus rauskommt, egal ob das jetzt Feuer, Wasser, Murenabgänge oder Verschüttungen sind. Ich finde es ziemlich sinnvoll so etwas für den Fall der Fälle im Haus zu haben. Herummschleppen wäre zu viel Gewicht aber ein Feuerwehrbeil könnte interessant sein, vor allem wenn man mit mehreren Personen zusammenarbeitet. Ist nicht schlecht wenn das einer bei sich hat, es ist auf jeden Fall ein nützliches Werkzeug.

    Ich habe mir ein paar richtige Feuerwehräxte angeschaut, die sind zum Aufbrechen wie geschaffen, Holz hacken kann man damit sicher auch ganz gut. Der einzige Nachteil, sie sind ziemlich schwer und mit einem langen Stiel lässt es sich nicht gut in engen Räumen arbeiten aber sonst sind sie als Werkzäuge sicher besser als ein Beil oder ein Hawk. Die sind so massiv, ich glaube mit denen könnte man wirklich durch Wände, auch in Europa, gehen obwohl mit Sprengstoff ist man natürlich viel schneller, muss aber ein Experte machen.

    Als ich den Thread zum ersten mal durchgelesen habe ist mir sofort das Feuerwehrbeil eingefallen. Als Alternative ist dieses Ka Bar BK3 Becker Tac Tool eine Überlegung wert. Ich habe übrigens unter dem Begriff Feuerwehrbeile ziemlich interessante Sachen gefunden, die sehen auf den ersten Blick gar nicht so nach Feuerwehr aus sondern eher tacticool.


    Was mir noch eingefallen ist sind russische Macheten https://www.youtube.com/watch?v=RqZs8QDSMA0 oder ein Golok, mit einem Kershaw Camp 10 Messer würde auch so einiges funktionieren. Eine eierlegende Wollmilchsau gibt es leider auch in diesem Segment nicht.

    Ich würde mir mal das Ontario Ranger Afghan anschauen Ontario Ranger Afghan - Ein Überblick... Ich habe etwas im Internet gegoogelt, man findet es noch um ca. 130,- Das ist eben etwas teurer, aber es kommt darauf an wie wichtig dir dein Messer ist und was du von ihm erwartest. Das Ontario Ranger Afghan kriegst du nur schwer kaputt. Es hat schon Gewicht es bietet aber deswegen wirklich verdammt hohe Stabilität, einen sehr gutmütigen Carbonstahl, das Messer kann man leicht nachschleifen und ich würde schon sagen daß es tactical ist. Vielleicht sieht man es ihm auf den ersten Blick nicht an, aber das kann schon einiges
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