Beiträge von hosch

    Hallo,


    hier mal ein Messerchen zwischendurch, einfach des spaßeshalber gemacht.
    Gefertigt aus gut 6mm starkem, flachgeschmiedetem C105.










    Ich habe mich hier auch an einer Lederscheide im Kydexstil versucht.
    Das ging mir schon länger durch den Kopf.
    Ich weiß, daß Brady hier sowas schonmal gezeigt hat, da bin ich aber erst später darauf gestossen....




    Grüße,
    Holger

    Hallo,


    Machst du bei Küchenmesser die Balance anders als bei "Outdoor"-Messern ? Weil die Griffhaltung / Handhabung ja anders ist.


    Die Messer haben eine Rückenstärke von ca. 2 mm und sind recht dünn ausgeschliffen.
    Somit sind sie vergleichsweise leicht, da finde ich die Balance nicht ganz so wichtig.
    Worauf ich bei meinen Kochmessern wert lege:

    • dünne schneidfreudige Geometrie
    • ein Griff der sich gut übergreifen lässt, siehe drittes Bild
    • der Schneidenverlauf muss sich "stimmig" auf dem Schneidebrett anfühlen


    Grüße,
    Holger

    Hallo,


    Pat (Redemptor) hat schon vor einer Weile zwei Kochmesser bei mir bestellt.
    Er bewies viel Geduld und vor kurzem konnte ich die zwei Messer endlich fertigstellen.
    Stahl ist wie immer rostgebläuter C100, scharf ca 16cm.







    Viele Grüße,
    Holger

    Jetzt überlege ich nur, was für ein geiles Messer dann zum Master kommt


    Ein "Mastermesser" ist nicht unwahrscheinlich, wenn es soweit ist.
    Keine Ahnung was das dann werden wird, bisher habe ich nur einen Namen:
    "m.o.d." (master of desaster) ;)


    Grüße,
    Holger

    Hallo,


    unser geschätzter Buchsenklopper hat sich anlässlich seiner bestandenen Bachelorprüfung ein Messer von mir gewünscht.
    Bei Buchsi habe ich üblicherweise freie Hand, klar war aber daß es was Besonderes werden sollte.
    Es ist ein vom klassischen Tanto inspiriertes, größeres Messer geworden:









    Stahl 4,5mm Shirogami, ballig auf null geschliffen
    Griffschalen Rosenholz, Backen Kupfer
    ca. 17cm scharf, über alles ca 30cm


    Grüße,
    Holger

    Mein vorheriger Beitrag war übrigens in keinster Weise abwertend oder anzweifelnd gemeint. Es ging mir lediglich um Information


    Das ist auch in keinster Weise so angekommen...
    Und Kibo hat natürlich auch Recht, von der Größe wäre es ein Kwaiken. Und es gibt natürlich etliche Unterschiede zu klassischen Kwaiken und Tanto...


    Grüße,
    Holger

    Doch frage ich mich was daran Tanto ist. Sieht für mich nach Upswept Point aus?!


    Viel mehr kann die Klinge eigentlich nicht Tanto sein.
    Und ich meine Tanto im klassischen Sinne, diese Tantoform mit abgesetzter Haupt- und Sekundärschneide ist eine ziemlich neumodische Erfindung.


    Grüße,
    Holger

    Hehe, die Schalen scheinen nicht so gut anzukommen.
    Dabei habe ich das Messer eigentlich nur gebaut um diese Art der Beschalung mal auszuprobieren ;).
    Egal, mir gefällt es, und es liegt so wie es ist gut in der Hand...
    Grüße,
    Holger

    Und Holger, Daten, wir brauchen Daten!!!!!


    Immer diese Fakten, Fakten, Fakten....
    Also gut:
    scharf ca. 10,5cm, über Alles ca. 21,5cm
    Stahl 4,5mm Shirogami, ballig auf Null geschliffen (letzte Schärfe fehlt noch)
    Schalen 2mm Messing, texturiert
    Pins 3mm Kupfer
    Gewicht 150 gr


    Die Schalen sind bewusst etwas knapp gehalten, da Messing recht schwer ist.
    Und ich nicht wollte das Balance und Gewicht völlig aus den Fugen geraten...


    Grüße,
    Holger

    Hoppla,


    mit soviel Resonanz habe ich gar nicht gerechnet, danke für die lobenden Worte.
    Kurz zum Griff: die starke Taillierung des Griffendes erhöht meiner Meinung stark die Griffsicherheit,
    Auch ein Wechsel der Griffhaltungen geht damit recht sicher vonstatten (falls das jemand wichtig ist).


    Grüße,
    Holger

    Verrätst Du uns auch noch die übrigen Specs?


    Frei nach Markwort, hier die "Fakten, Fakten, Fakten":
    Scharf: 10cm
    Länge über Alles: 20,5cm
    Klingenstärke: 4mm
    Gewicht: keine Ahnung
    Finish: Stonewash
    Kydex: 2mm
    Nietenabstand: 1 Zoll (kleines TekLok)


    mehr fällt mir nicht ein...

    Hallo ,


    ich möchte ein Messer vorstellen, das ich für unseren geschätzten Arne (Beisser) angefertigt habe.
    Wir hatten vorab nicht viel abgesprochen, Arne wünschte sich einfach ein Messer mit ca. 10cm Klingenlänge.
    Ich entschied mich für eine alltagstaugliche Form mit rückenhohem Flachschliff.









    Viele Grüße,
    Holger

    Hi Tim,


    ja, da hat sich was getan. Gefällt mir gut das Messer, aber auch das erste hat seinen eigenen Charme.
    Die Version 2.0 hätte auch ein paar mehr Fotos verdient ;).


    Grüße,
    Holger

    Hallo,


    nach einem erneuten Testschnitzen, habe ich beschlossen den Griff nicht" aufzupolstern".
    Ich komme mit der einfachen Wicklung gut klar, und das Messer bleibt schön schlank und leicht (67g).
    Die Wicklung ist mittlerweile mit Epoxy "stabilisiert".
    Damit es mit raus darf, habe ich noch eine einfache Kydex dafür gemacht:



    Hier noch ein Bild, das ein wenig die Geometrie verdeutlicht:



    Grüße,
    Holger

    Hallo,


    kurz nochmal zum Finish: alles was das Messer je gesehen hat ist ein Band mit 60er Körnung und ein Polierband.
    Die Klinge wurde vorgeschliffen , dann gehärtet, unmittelbar nach dem Abschrecken gerichtet( so dünne Klingen verziehen sich fast immer), angelassen, nochmals mit langsamen Band überschliffen (wodurch evtl verbliebener Verzug noch korrigiert wird), kurz angeätzt und dann kurz mit einem Polierband überpoliert.
    Zur Wicklung: das ist natürlich immer Geschmackssache, aber die hier verwendete Wicklung ist wirklich sehr griffig, was bei der durchgeschliffenen Schneide durchaus Sinn macht. Wenn die Holzschalen drunter sind wird die Wicklung mit dünnflüssigem Epoxidharz getränkt, dadurch wird sie beständiger und man kann sie durchaus mal unter fliessendem Wasser ausbürsten falls sich mal zu viel Schmutz angesammelt hat.
    Ich werde weiterhin berichten wie sich das Messer in Zukunft schlägt...


    Grüße,
    Holger

    Hallo,


    meine Kochmesser mache ich gerne aus C100. Obwohl dieser Stahl eine sehr hohe Härte annimmt (64 - 66 Hrc!),
    würde ich ihn als zähhart bezeichnen. Auch dünne, fein ausgeschliffene Schneiden hält dieser Stahl problemlos.
    Nun fragte ich mich wie sich ein Kochmesserähnlich gestaltetes Messer sich im Alltag schlagen würde.
    Darum habe ich mir auf die Schnelle dieses Messer gebaut: kompletter Flachschliff, dünn ausgeschliffen und hoch gehärtet (66 Hrc).
    Die Wicklung ist noch provisorisch, ich werde sie noch mit dünnen Holzschalen etwas aufpolstern, im Augenblick ist der Griff noch sehr dünn.
    Erste Schnitztests in Eichenholz hat das Messer schon mit Bravour bestanden. Die Rückenstärke betragt satte 2,5mm ;).
    Mit dem Finish habe ich mir jetzt keine Mühe gegeben, das ist 60er Korn vom Bandschleifer, überpoliert damit es nicht zu arg rostempfindlich ist.






    Grüße,
    Holger