Beiträge von AJAX

    Quatschen aneinander vorbei ;) Ich gebe immer bescheid. Vor allem in den Bergen. Steckst du aber so tief in der Tinte (z.b. Wetter), dass niemand helfen kann, so leitet sich was dann passiert gut aus den Vorgehensweisen derjenigen ab, die genau das üben. - nämlich ohne dritte klar zu kommen ;)


    Ebenso in Gegenden wo man aufgrund politischer Umstände besser unerkannt bleibt. Zitat eines Guides in Land xy: Solltet ihr stecken bleiben oder euch weit verfahren, dann Licht aus, das Auto wenn möglich von der Piste schaffen. Jeder hält seine Waffe bereit und Augen in alle Richtungen aufhalten. Nach Call dauerts evtl. Stunden!...


    Msn merkt wieder wie breitflächig das Thema ist :) Verstehst aber nun was ich meine oder?

    aha, warum muss man denn das ? Und wenn wir beim rechnen sind, was ist wahrscheinlicher..das man mal n paar Tage ohne Strom,Benzin, frischen Nahrungsmittel in den nächsten Geschäften auskommen muss oder das die Zivilisation am Ende ist ?


    (...)


    Dann mal her mit der Rechnung!


    Es ist alles möglich und ein Zusammenbruch der elektronischen Datenverarbeitung (dazu reicht u.U. ein fieser Hackerangriff!) hätte gravierende Folgen, die sich länger dran halten.


    Ich kenne es aus vielen Unterredungen mit Freunden dieses Themas aus den USA, dass jeder sein Ziel verfolgt und damit den Glauben an ein anderes Szenario. Der eine gräbt sich im Atombunker ein um dort 30 Jahre auszuharren und andere bereiten sich auf 2 Wochen Schneesturm vor. Der Unterschied zu dem was sich hier langsam entwickelt: Alle Meinungen oder Einstellungen werden toleriert und respektiert und jeder zieht daraus seinen nutzen, anstatt wieder auf die Diskussion zurück zu kommen, ob es doof ist Aspirin zu bunkern wenn die Welt untergeht oder zwei Tüten Milch mehr zu kaufen, wenn doch nur zwei Tage der Strom ausfällt...
    Ich hoffe das läuft hier und in den entsprechenden anderen Bereichen (es existiert u.a. ein thread bezüglich der Haltbarkeit von Medikamenten) nun ähnlich weiter.


    Mich persönlich interessiert es zu sehen, wie man sich auf einen extremen worst case vorbereitet, auch wenn ich es selber nicht mache. Andererseits stelle ich gerne Infos zur Verfügung wie ich mich verhalte, wenn meine Vermutung eintrifft und es ehr mal ein halbes Jahr zu Engpässen und Ausfall der Infrastruktur, samt Versorgung durch Krankendienst, Feuerwehr und Polizei kommt...


    ...und jetzt: Weiter machen!

    Hi


    Hab geschrieben, dass das Thema von aus dem Bereich kommt und geprägt ist und klar - da stimmt nicht immer alles für jeden. Das Beispiel mit der Sache am Berg war auch ehr so gemeint, dass ich alleine parat kommen musste und nicht versucht hab mich zu verstecken ;)


    Davon abgesehen: Ich persönlich würde mich auch in einem kurzfristigen Notfall davor hüten wahrgenommen zu werden. Denn wer weiss in dem Moment schon ob es kurzfristig ist oder länger dauert... Ich jedenfalls würd ehr beobachten und erstmal unauffällig bleiben anstatt die Signalraketen zu schiessen ;)

    Ich bitte als mod darum Polarisierungen und Verallgemeinerung faktisch zu stützen oder sein zu lassen. Ich habe bereits zu Eingang bei diesem Thema um den respektvollen Umgang gebeten, den ein Zitat mit Antwort "lol träum weiter" nicht unbedingt erfüllt.


    mod aus: ich fahre täglich bahn und ohne mp3 player sträuben sich mir die Nackenhaare. Trainiere aber auch Jugendliche im Sport und diese gegenteilige Erfahrung lässt mich hoffen ;)

    Das Thema Survival in der Form wie wir es meist wahrnehmen kam erst durch das Militär auf den Plan.
    Für Naturvölker ist das Leben mit der Natur der normale Alltag. So erfordern z.B. altertümliche Jagdmethoden jahrelanges Lernen und das täglich vom erfolgreichen Profi (meist Eltern oder Familie). Zudem sind diese Menschen schon seit Ewigkeiten an Dinge gewöhnt bzw. an Instinkte gebunden, die uns längst fehlen. Ich persönlich halte es für beneidenswert, wenn jemand tatsächlich sowas beherrscht. Als Lösung in der Not für den Normalo jedoch irgendwo anmaßend und wenig erfolg versprechend.
    Jemand der lange Erfahrung in der Armee hat kennt komprimiertes und an "uns" angepasstes Wissen. Wenn ich sehe dass Cody sich tagsüber in einer Wüste bewegt bis er vor Erschöpfung erbricht, dann ist das weder Verhalten eines Buschmanns noch eines Soldaten der entsprechend geschult wurde.


    Ich halte all diese Sendungen für äusserst unterhaltsam. Aber es sind und bleiben eben Unterhaltungsshows.
    Bear Grylls zeigt in jeder Sendung neue Shelter Möglichkeiten und futtert immer wieder fieseste Sachen. Persönlich nutzt er weniges davon - das aber effektiv, wenn die Kamera nicht dabei ist. Ich denke da gehts den anderen Protagonisten nicht anders. Wäre aber auch langweilig, wenn in fast jeder Sendung das gleiche passiert ;)


    Ich bin der Meinung dass wir als Normalsterbliche mehr aus den auf Effizienz getrimmten Military Dingen partizipieren können als aus dem romantischen Bild des Einklangs von Indianer und Natur.


    Deshalb hab ich immer die Ohren und Augen weit auf, wenn ich mit Leuten draussen bin, die Erfahrungen in Militär und vor allem Einsätzen haben. Sei es mein Großvater gewesen, der mir das meiste gezeigt hat; alte GIs in der Wüste in den USA; Kumpels in Israel oder Tony, der die nördliche Hemisphere drauf hat wie kaum ein anderer. Ich habe von Bergrettern gelernt wie man auf sich aufmerksam macht wenn man in Not ist und von einem Schweizer Grenzsoldaten wie man da oben überlebt wenn man unerkannt bleibt. Ohne letzteren wäre mein Trip 2009 wahrscheinlich anders geendet und ich würde nun nicht schreiben.


    Soll nicht heissen dass ich alles nicht militärische für schlecht halte. Beim Militär und auch im Bereich der Expeditionen wurden die Erfolge erst möglich als man sich an exotischen Orten den Rat Einheimischer einholte.
    Das was andere bereits gemacht haben dient mir immer wieder als Grundlage mir meine Favorites raus zu picken, anstatt selber in diesem Riesen Fundus zu suchen.
    Ich möchte meine Präferenz deutlich argumentiert hier erläutern und nichts schlecht reden! ;)

    Ich finds interessant. Sind beides Szene Profis. Vieles was Cody macht ist sicherlich gut, aber wie auch in seinen Büchern find ich vieles "falsch" oder besser gesagt überholt.
    Ich hielt die schnelle, unkomplizierte und auf die Jagd konzentrierte Herangehensweise seines alten Partners für effektiver.
    Hat in gewisser Weise aber mit der persönlichen Anwendung oder Präferenz zu tun ;)

    Mod ein: Wenn spezifische Fragen bestehen, dann bitte demnächst im Ausgangsthread erläutern. Mir eröffnet sich gerade nicht der Sinn zwischen Alltags-, Urlaubs- und Reisefahrt zu unterscheiden. Es ging um Mehrverbrauch durch Zuladung. Die Antworten ergeben, dass es sich lohnt. Was ist an Angaben zu längeren Fahrten oder Urlaub verkehrt? Bitte bedenken, dass das hier auch eine Sammlung von Wissen, bzw. ein kleines Nachschlagewerk ist. In dem Fall ist es durchaus interessant zu dem Thema vielfältige, aber differenzierte Antworten zu lesen...


    Mod aus: Sei es der Weg zur Arbeit oder irgenwo Stunden abseits der nächsten Stadt... in ein Fahrzeug gehört Ausrüstung. Sei es das Abschleppseil falls garnichts mehr geht oder nur das Snickers falls mal wieder jemand zur Diva wird...


    Die schrecklich hohen Verluste an Sprit kann man mit Vermeiden der Stand by Funktion an vielen Geräten wieder rausholen.


    Das Fahrverhalten mit Zuladungen im normalen Bereich beeinträchtigt das Fahrverhalten minimal. War über viele Jahre mit dem M3 auf der Nordschleife unterwegs und habe kaum einen Unterschied gespürt (lediglich auf der Uhr) wenn ein Beifahrer dabei war oder nicht. Und der kommt auf ca. 80 kg!


    Dachgepäckträger oder Boxen schlucken bei zunehmender Geschwindigkeit ordentlich und sind starkem Diebstahlrisiko ausgesetzt. Bei hoher Beladung bringen diese ein KFZ auch schnell aus der ublichen Balance und stellen bei Überladung eine große Gefahr dar. Kommt mir gerade so in den Sinn weil ich den Mist schonmal mit ansehen durfte.


    Ich selber fahre ja ein gediegenes 5L Auto und da ist mir ein wenig Mehrverbrauch wurst ;)


    Take care guys!

    Hey Socorro ;)


    Relativier es doch einfach selber ;)


    Ich sag mal so - sollte die öffentliche Ordnung seit längerem dahin sein und soziale Strukturen zerfallen, so dass dauerhaft Gefahr durch ehemalige Mitmenschen besteht? Dann adde ich eine Flinte zu meiner Liste!

    In urbanem Gebiet findet man das ein oder andere Hilfsmittel mehr und andere weniger.


    Es gibt Situationen da will man auch draussen nicht entdeckt werden und in der Stadt braucht man Hilfe. Alles immer relativ und von vielen Faktoren abhängig. Man sollte auf alle Möglichkeiten gefasst sein ;)


    Das große Messer? Es hackt, hebelt und schneidet wie draussen auch. ;) Holz parat machen, Plane schneiden, Seil trennen, Kabel oder Schlauch trennen, improvisierte Waffe, Kiste, Tür oder was auch immer hebeln... In urbanem Gebiet für mich persönlich genau so wichtig wie im Wald ;)