Beiträge von AJAX

    Was man damit macht hängt von der Verdauung und der Umgebung ab. Ich scheiss recht sauber und brauch keine Rolle Papier danach :D
    Man sollte im Naturschutzgebiet oder den Bergen nichts zurück lassen. Ungebleichtes Klopapier ist biologisch schnell abgebaut und sollte keinem Tier oder Kraut schaden. Verbuddeln ist das Mindeste und dafür braucht man keinen Klappspaten, sondern in der Regel reicht die Verse vom Schuh oder im Wald ordentlich Mulch oder Laub drüber, so dass der Kram nicht zur Tretmine wird oder übel aussieht. Halt keine Spuren hinterlassen ;)

    Hi Leute!


    Bitte bleibt dabei sachlich. Michas Kritik ist nicht unangebracht. Das Niveau bei der Bedienung solcher Fragen sollte hoch sein. D.h. sachlich und irgendwo nicht völlig utopisch. Wie bei der Eröffnung dieses Bereichs bereits gefordert: Das sensible Thema mit gegenseitigem Respekt angehen und Meinungen zulassen.


    Zum Thema: Die wütende Horde war schliesslich nicht Thema... Deshalb: Feuerquelle im Haus liefert bei Stromausfall wärme und licht, sowie eine gute Atmosphäre in der man mit den Nachbarn bequatschen kann wie man bei langanhaltenden problemen das regenwasser sammelt und essen an frauen und kinder verteilt. wenn dann echt probleme wie plünderungen entstehen kann man so auch die nachtwache einteilen ;)


    Diebstahlsicherung in normalen Zeiten? Gitter vor die Fenster und vernünftige Schlösser. Bei einem Freund war alles top. Da hat man dann Dachziegel abgehoben und ist so an die Beute gelangt...

    Ich bitte darum hier nicht zu spekulieren. Falls es irgendwo eine Packliste gibt, so kann man hier (siehe Regeln des Unterforums) weiter auf Fakten bauen. Ansonsten bringt das niemanden weiter und das Gekratze an der Kompetenz der Protagonisten beginnt.


    Ich habe selber ein "ähnliches" Ding gemacht und immernoch einen Bericht fertig da liegen, dessen Veröffentlichung ich bis heute vermeide, da mich Spekulationen, Besserwisserei u.s.w. ankotzen. Tony wurde nach seiner letzten Expedition nach Kanada zerissen. Das fing mit der Ausrüstung an und hörte bei persönlichen Unterstellungen auf. Zum Glück nicht hier, sondern an anderen Orten im www...


    Wie gesagt: Ihr könnt Eure Meinung zu der Sache gerne mitteilen, aber Spekulationen ohne die Planungsabläufe oder den wirklichen Inhalt zu kennen führt zu nichts ;)


    Und jetzt weiter machen :D

    Hatte vom 22.12.2009 bis 30.12.2009, nach ner 270 km Route von Grindelwald nach Trarego (über Berner Alpen und Wallis), knapp über 10 kg runter. Im Anschluss nach 4 Tagen Stop aufgrund "defekter" Füße gabs noch ne Wildernestour im Val Grande... Die Umstellung in den Normalmodus und zwei Wochen Dünnpfiff im Anschluss haben dann weitere 5 kg gekostet und ich war bei 70 kg Leergewicht gelandet.
    Ich denke die Jungs hats aufgrund der Nahrungsversorgung noch mehr gekostet.


    Eat to get fat ist übrigens eine der Hauptdevisen für viele Formen extremer Touren bei Kälte - insbesondere in den großen Höhen in Himalaya und Karakorum - bei Extrem Alpinisten und Höhenbergsteigern sowieso! ;)

    Das ist ärgerlich. Da wäre ein kostenloser Ersatz die einzige Lösung...


    Bitte in meinem Thread Smileys und Fakten mitnehmen ;) Mit dem hinknien das bezieht sich auf Stiefel höherer Kategorien unabhängig von der Machart. ;)


    Die Vorteile zwiegenähter Schuhe sind mir bekannt, jedoch MEINER PERSÖNLICHEN MEINUNG nach ehr als modischer Stiefel, Gassischuh oder zuverlässiger Boot für kurze Trips, sowie als old school Alternative zu modernen Alpinstiefeln tauglich.
    Für mehrwöchige Hikes, Bergtouren oder Trekking ist mir das Gewicht an der bewegten Masse zu hoch. Heisst nicht dass das damit schecht oder unmöglich wäre - das zeigt die Vergangenheit mehr als eindrucksvoll. Aber ich greife auf den Fortschritt zurück und dieser wiederum hat es nicht geschafft diese imo wunderschönen Schuhe aus Handwerkskunst völlig zu verdrängen !

    Manix: Ich habe nun schon öfters von diesem Problem gelesen. Auch wenn du in Zukunft einen anderen Weg wählen willst, macht es Sinn die Sache bei Meindl zu melden und zu berichten, wie es da mittlerweile mit dem Service aussieht. Ich habe die Stiefel wie auch oben immer gerne empfohlen, da ich Touren mit Freunden gemacht habe, die diese Stiefel tragen und nie Probleme hatten. Scheint ab einem gewissen Baujahr problematisch zu werden. mich interessiert ob das anstandslos und schnell ersetzt wird und ob sich da vielleicht wieder was geändert hat.


    Danke schonmal!


    mueller: Werden wir machen! ;)

    Gefragt wurde nach einem Wanderschuh und empfohlen werden nun sogar zwiegenähte Bergklötze? :)


    Alles hat seine Daseinsberechtigung, aber was soll man mit ner Machete im Sushi Restaurant? :D


    Ich empfehle einen Schuh in entsprechender Kategorie zu wählen: Leicht, nicht zu steife Sohle und sicherer Schaft. Wenn es dann an die Ursprungsfrage geht, ob mit oder ohne Goretex, so hab ich PERSÖNLICH durchweg gute Erfahrungen mit Goretex gemacht. Andere haben Füße, die damit garnicht zurecht kommen und schnell schwitzen.


    Was die Qualität angeht bin ich ebenfalls ein Freund der genannten Marken: Hanwag, Lowa, Meindl.


    Bei Globetrotter wird man dich gut beraten wenn du dein Einsatzgebiet ordentlich darstellst. Man wird dich Schuhe mit und ohne Goretex antesten lassen. Im Globi Köln lässt man die Leute mit den Schuhen den weiteren Einkaufsbummel im Laden machen, so dass man merkt ob man schnell schwitzt, irgendwo Druckstellen bekommt oder andere Probleme mit dem Schuh hat.


    Der Fuß geht vor allem bei längeren Laufstrecken auf. Es kann dann dazu kommen, dass die Schuhe "enger" werden und die Zehen vor allem beim bergab gehen plötzlich vorne anstossen und das wiederum ist bei Wanderungen in den Bergen ein riesen Problem.


    Wie gesagt - Falls du dich noch nicht entschieden hast: Mein Tip - so leicht wie möglich und so steif wie nötig. Anprobieren und testen! Du wirst recht schnell merken ob du ein "Goretex - Typ" bist oder eben nicht ;) Leder würde ich ob mit oder ohne Goretex auf jeden Fall nehmen! Dazu mehr weiter unten ;)


    Hier ein paar Bilder zu dem Schuh, mit dem ich in einem recht breiten Spektrum parat komme. Die Eierlegende Wollmilchsau gibts nicht, aber ich finds nicht schlecht was die Teile bisher geleistet haben (hab für die Wüste und hochalpine Gegenden noch andere Schuhe):


    Eine Kundin entweite ihre frisch gekauften Meindls letztes Jahr beim Basis Seminar ;)
    Man sieht, dass ein Hinknien, bzw. Hocken noch bequem möglich ist. Wird der Schaft noch steifer, dann klemmt einem das die Füße von den Beinen ab und es wird unangenehm. Dies wäre mit meinen Alpinstiefeln der Fall...


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    Das Leder als Oberschicht ist strapazierfähig. Es macht den Schuh nicht zum Sicherheitsschuh, hält aber einen Fehlschnitt definitv besser ab als dünne Kunstfasern (Im Falle des Bildes ist natürlich nichts passiert, aber ich selber hab bei schnellem Hantier den Boots schon ein paar Macken verpasst. Wenn man Goretex verwendet, so schützt das Leder zudem die empfindliche Membran - nicht nur vor Messerausrutschern :D sondern vor allem vor Dornen, Geäst, o.ä.


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    Auch ist das Leder bei Reibung recht Bedienerfreundlich. Die genannten Marken fertigen die entsprechenden Modelle dieser Kategorie fast Nahtfrei aus einem Stück Leder. Bei Aktionen mit Seil und anderer Belastung als normalem Gehen, geben Nähte und Ösen an Kunstfaser schnell den Geist auf!


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    Auch Feuer ist für mich ein Thema, bei dem Leder siegt. Ich verbringe die ein oder andere Nacht an selbigem und da ist es mir lieber, dass da unten nichts durch Funkenflug oder einfach nur die direkte Feuernähe ankokelt.


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    Ich habe von einigen Trips leider so gut wie garkeine Bilder, konnte aber diese hier noch auskramen, die für das Thema Schuh meiner Meinung nach recht relevant sind:


    Das Nutzen von Schneeschuhen oder leichten Riemensteigeisen (da hatte ich leider keine Zeit für Bilder, hole ich aber mal nach) beansprucht den Schuh durch Reibungen und andere Belastungen. Der Hanwag Alaska ist so gerade bedingt Riemensteigeisentauglich. Eisklettern kann man damit nicht!!! Für Gletscherüberquerungen und ausgiebiges Schneeschuhwandern langts aber dicke. Das Leder ist dick genug um die Riemen zu Polstern und die Sohle steif genug um den Fuß nicht zu biegen, auch wenn nur Teile der Sohle im Gerät aufliegen.


    Hier einmal mit Schneeschuhen im Berner Oberland:


    Eiger1.JPG



    Dann bei einer Saukälte im Karwendel:


    Karwendel.jpg



    Und noch eine ganz andere Belastung: Beim Radeln auf den Mont Chaberton in den Seealpen. Das Gelände und die Tour waren schroff. Da mussten die Radschuhe zwischendurch in den Rucksack, da längeres Tragen und Schieben angesagt war. Kurze Strecken wurden auf den Klickies einfach mit den Stiefeln gefahren. Reibung an Umwerfer, Kettenblatt und Kurbel eingeschlossen - Das war 2007 und die Stiefel haben null Schaden genommen!


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    Wasserdichte ist mein höchstes Gebot und wenn jemand kein Goretex verträgt, dann sollte er die gleiche Prämisse setzen und sich eine entsprechende Alternative suchen und Wachs oder Fett Imprägnierte Stiefel nutzen. Wenn man nach einem Tag nasse Füße hat, dann versaut einem das den Trip gaaaanz schnell, da die Füße in nassen Stiefeln schnell aufweichen und Blasen werfen...


    Hier war alles tuti... Val Grande 2009. Da gings durch hunderte Knöcheltiefe Bäche und alle sind trocken geblieben. Mit dabei Meindl Island, Lowa Tibet und Hanwag Alaska - allesamt mit Membran...


    Val Grande.JPG



    Wenn kein Wasser fließt oder Regen fällt, so kann man sich auch mal ne Suppe drüber kippen :D :D


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    Nun noch zu einem weiteren Thema: Das Trocknen...


    Jeder Schuh wird irgendwann feucht egal ob nun Goretex oder imprägniertes Leder. Meine Quanten schwitzen selbst in Sandalen ;) Es kommt auch vor, dass man in zu tiefes Wasser tritt und der Schuh nass wird. Ohne jetzt besonders auf Trockenmethoden einzugehen nur zum Material. Synthetik hat den Vorteil, dass es recht schnell trocknet, fällt bei mir aber wegen der anderen Nachteile durch. Zwischen meinen Leder- und GoretexLederstiefeln habe ich nicht die Zeit gestoppt, aber beide waren schonmal nass und am nächsten morgen auch wieder trocken. Bilder vom Trocknen am Feuer auf nem Stock hab ich leider nicht, dafür auf der Heizung in der Gemmilodge in Kandersteg und eines aus ner Hütte in der Nähe vom Monte Zeda am Lago Maggiore ;)


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    Zur Pflege: Meine Alaska GTX und Yukon pflege ich mit Wachs. Wichtig dabei ist, dass man es mit dem Zeug nicht übertreibt. Vor allem beim Goretex Modell klebt man sich damit flott die Membran zu und immer wieder wundern sich Leute, dass die Schuhe nach der ersten Pflege nicht mehr richtig Atmungsaktiv sind ... Ich habe seit 2005 im letzten Jahr die zweite Tube SnoSeal angebrochen und gehe damit sehr sparsam um.
    Gerade wenn man mit den Stiefeln nicht nur läuft, sondern auch klettert, campiert und am Feuer rumhängt, sollte man dafür sorgen, dass die Biegestellen am Vorderfuß ausreichend Wachs oder Fett abbekommen. Diese Stellen werden schneller Spröde als die glatte Zunge oder Seitenwände der Boots.





    Hoffe das hilft vielleicht weiter.


    Schönen Gruß!


    AJAX

    Hi


    Stehe seit längerem in Kontakt mit ein paar Leuten da drüben und das Beste wird sein selber da aufzuschlagen. Sollte sich früher was tun dann mach ich sofort Meldung. Das Projekt wird sich noch was ziehen. Mir würde es auch besser gefallen wenn man da unkompliziert ordern könnte - aber dann wäre der Laden ein anderer als er nun ist :)

    Es gibt da verschiedene Modelle für verschiedene Einsatzzwecke. Ich schliesse mich grrr an. Der MSR ist ein allrounder und gut verarbeitet. Die Bindung funktioniert klaase. Hatte damals günstige Modelle gekauft und empfehle dir ebenfalls diesen Fehler nicht zu machen. Konnte dann im Globi viele Modelle " anprobieren und der MSR war mein Kauf.


    Zum Laufen selber: Bevor es in die Berge geht: Einfach mal im Tal üben bis du sicher gehst. Im alpinen Gelände dann nur einfache Routen zu Anfang oder mit geführter Gruppe! ;)