Beiträge von AJAX

    Ich oute mich mal als bekennender Fan der Bear Grylls Show! Hab ne Menge der Folgen schon doppelt und dreifach gesehen. Viel Show, aber auch brauchbare Infos ;)


    Zudem hat mir das Zuschauen bei Spec Ops Mission Spaß gemacht!



    Eine sehr empfehlenswerte Doku ist "Ueli Steck - der schnellste Mann am Berg". Da hängt mir selbst beim dritten und vierten Anschauen noch die Kinnlade runter.

    Dem schliesse ich mich an. Zumal die Messer dennoch sehr stabil sind. Hebel damit im Grunde alles was der Größe des Messers entspricht.


    Was die Frage bezüglich der Frau angeht:


    Weiss nun nicht welches ZT du hast. Aber die meisten haben ja eine Recurve. Das Strider damit eine völlig andere Klingengeometrie. Diese ist nach meiner Erfahrung in fast allen Gefilden praktischer - ich denke Recurve Nutzer stimmen mir zu wenn ich sage, dass es insgesamt ein breiteres Einsatzspektrum hat.


    Du wirst im ersten Moment das gefühl haben, dass das SMF einen weniger soften Klingengang hat als ein ZT und kantiger in der Hand liegt. Nach einer Weile wird sich der Spieß wahrscheinlich drehen und du findest das ZT nicht mehr schroff genug und hast lieber etwas mehr wiederstand in Koingengang und Lock. So ists mir jedenfalls ergangen.


    Zudem hat das Strider SMF eine junge, aber irgendwo gehaltvolle Geschichte.


    Findest du kompakt hier:


    http://en.wikipedia.org/wiki/Strider_SMF



    Man liebt es oder hasst es. ich liebe es!

    Hey Kommandeur!


    Das mit dem Schnitt ist sozusagen der Klassiker. Habe für michfestgestellt, dass die Haut bei einem Schnitt an entsprechender Stelle gerne einreisst.
    Das wichtige bei der Sache mit der Spritze ist eine stabile Kanüle - einmal um überhaupt durch diese doch recht wiederstandsfähige Haut zu kommen und andererseits um die Salbe irgendwie da durh zu bekommen. Diese muss wirklich warm sein um eine entsprechende Viskosität zu haben. Stecke sie mir bei anstehenden Problemen immer in die Hosen- oder Jackentasche ;)



    Den anderen Danke für die Teilnahme im Thread - die Mittelchen klingen interessant und werd mich da mal schlau machen.
    Tape (Frau ist Physiotherapeutin) hab ich von A bis Z probiert und führt bei mir unter der Sohle nur zu mehr Problemen. (Übrigens kann ich Tape den Sportlern unter uns zur Genesung sämtlicher probleme nur empfehlen!) Die vorhandene Haut als Pflaster ist momentan mein Favorit ;)


    schönen Gruß und bis später!

    Die Dinger hab ich in allen Variationen getestet und sind bei mir durchgefallen. Bei großen Blasen tief unter Hornhaut hats nichts gebracht und auf der Lauffläche hälts nicht. Würde von den Dingern auf Touren mit längerer Abgeschiedenheit abraten. Nach der Heimkehr sicherlich einen Versuch wert! ;)

    Kurz zur Korrektur einiger Angaben:
    S30v ist rostträge und nicht rostfrei. Eine Beschichtung macht u.a. deshalb also nicht nur für Sammler Sinn.


    Versand bei den meisten kostet nicht 40€, sondern zwischen 15 - 20 $. Monkeyedge nimmt 17 $ für. Fed Ex Versand, den du gegebenenfalls USPS vorziehen solltest.
    Ich hsbe in der Vergangenheit sämtliche Pakete von Fed Ex mit abgewickeltem Zoll zur Haustür bekommen und musste den Zoll dann überweisen oder direkt beim Fahrer zahlen. Beides erlebt! ;)


    Ich empfehle dir ebenfalls hier zu kaufen oder bei Vienna Cutlery. Solltest du dort nicht fündig werden - monkey edge, plaza cutlery oder blue line gear haben mich nie enttäuscht ;)


    Nochmal zur Beschichtung: Meines hat nen Haufen Werk mitgemacht (nicht wahr mas? :D ) und die Digi Camo Sache hält bombig!
    Hier hast du mal ein paar Vergleichsbilder mit nem Delica :)


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    Ihr habts ja alle irgendwo recht - kleinermann: So weit wollte ich garnicht polarisieren. Im Einzelfall ist es aber nunmal mein Stand der Dinge ;)


    Ich stehe hinter unseren Werten, wie Ihr sie auch nochmals genannt habt! Aber irgendwo ziehe ich persönlcih einen Strich, den ich nicht so ohne weiteres definieren kann ;)

    Guten Tag Leute!


    Nach einer PN Konferenz heute vormittag dachte ich, ich quäle euch nochmal mit einer meiner Erfahrungen...


    Ich habe im Winter 2009 auf 2010 einen Solo Alpcross von Grindelwald zum Lago Maggiore unternommen und dabei eine bewährte Methode angewendet und dokumentiert, Blasen an den Füßen zu behandeln.
    Ein paar bundies werden diese Methode auch noch kennen. Ich habe Sie von meinem Großvater übernommen ;)
    Erstmal zur Entstehung dieser Verletzung:


    Insgesamt mehr als 2500 HM auf einer Tagesetappe von knapp 70 km hatten einhergehend mit der abwechselnden Nutzung von Schneeschuhen und Steigeisen zu dem Problem einer Blase an der Ferse geführt. Ich denke vor allem die Schneeschuhe hatten der Schnürung genügend zugesetzt, dass ein "Schlappen" entstand, was wiederum zu der Sache führte.
    Bleibt die Empfehlung die Schnürung unterwegs zu kontrollieren. Ich hatte die Füße aufgrund eines Wetter Einbruchs und massiven Problemen mit der Kälte kaum noch gespürt und die Misere erst nach Beruhigung der Lage am nächsten Morgen im Tal vernommen.


    Da ich noch mehr als 140 km zu bewältigen hatte, benutzt ich folgende Methode, die ich zuvor und auch nachher nochmal angewendet hatte.


    Ich bitte euch darum mit sowas nicht zu experimentieren. Es soll Fälle geben, in denen die Leute empfindlich gegen die beschriebene Arznei waren und eine schlimme Entzündung samt Blutvergiftung die Folge war. Alles was ich beschreibe sind eigene Erfahrungen und keine Empfehlungen zur absoluten Ideallösung des Problems!



    Ist die Blase tiefsitzend unter der Haut und nicht zwischen den Hornschichten, so führt ein unbehandelt lassen der Blase zu schmerzen. Entweder die Verletzung schwimmt im eigenen Saft und das Gewebe weicht immer tiefer auf, oder sie platzt und man hat eine offene Wunde. Das gleiche passiert wen man sie einfach aufsticht.


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    Um die Blase zu öffnen, bzw zu leeren benutze ich ordentlich große Kanülen auf einer kleinen Spritze. Die Einstichstelle desinfizieren :D ;) Die Nadel führe ich quer zum Fuß ein, so dass kein Loch nach unten bleibt und wenig Gefahr besteht, dass man sich weiter in die Wunde sticht oder das sehr empfindliche verletzte Gewebe berührt. Dann saugt man das Wundwasser langsam heraus. Die Blase sollte nicht komplett geleert werden, sondern ein geringer Rest des Wassers enthalten bleiben.


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    Nun beschreibe ich meinen Favorit... Am Körper erhitztes Betaisodona. Die ist im warmen Zustand flüssig genug, so dass man sie mit einer weiteren (zuvor steril verpackten) Spritze aufsaugen kann. Mit neuer Nadel geht es dann in die zuvor benutzte Stelle des Einstichs und man füllt ganz sachte Salbe in den Fuß, so dass die menge theoretisch nur die Fläche der Wunde benetzt. Nicht die Blase damit aufpumpen!


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    So sollte das Ergebnis aussehen:


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    Der Vorteil: Die alte Haut ist zwar tot und fällt nach ein paar Wochen und einem längeren Bad wieder ab, jedoch ist die an den Rändern verwachsene Haut stabiler als jedes Pflaster und führt zu weniger Druckstellen als ein Tape. Die Salbe lässt die Haut auf der Wunde pappen. Die Reibung und damit auch der Schmerz sind damit minimiert.


    Bereits nach zwei Tagen sieht die Stelle dann so aus:


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    Meiner Meinung nach eine sehr gute methode, vor allem wenn man noch weiter muss. Läuft man dann nach zwei tagen noch 140 km an drei weiteren Tagen durch Schnee und Eis, dann sieht der Fuß irgendwann so aus und man ist etwas länger im Eimer. ich war danach dann drei Tage auf den Knien unterwegs...


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    Vielleicht hilft dieser Beitrag ja dem ein oder anderen bei diesem Problem in Zukunft weiter ;)


    Gruß,
    AJAX



    PS: Ja - an den Zehen das waren Erfrierungen. Die Nerven haben sich weitestgehend erholen können, jedoch sind die Spitzen immernoch taub. Alles an weissem Fleisch im Vorderfußbereich kam nach ein paar Wochen runter und darunter war die neue Haut weich wie Babyhaut :D


    Ein Arzt in Italien hatte mir gesagt, ich hätte das Gewebe langsamer "auftauen" sollen, dass hätte den Nerven weniger geschadet. Naja - Gespürt hatte ich da vorne sowieso nicht mehr viel...

    Zitat

    Und bitte alle rechtlichen Bedenken zu meinem Beitrag aussen vor lassen, die wurden alle überdacht und für nicht wichtig befunden, da im Falle einer Notwehrsituation die Frau eh ein OPFERABO hat!!! (Ich wollte das Wort unbedingt verwenden :D )



    :D Danke! ;)

    Die Konsequenzen können übel sein, aber lange nicht so übel wie andere Konsequenzen. Ich wiederhole nochmal meine Aussage: Die Person die ein Messer zur SV führt muss nicht nur im Umgang damit geschult sein, sondern auch Gefahren, etc. abwägen können. Diese Notbremse ist auch nur in einem geringen Feld der Auseinandersetzungen zu nutzen. Und in diesem geht es neben Angst, Schrecken und Furcht, vielleicht auch noch ums Überleben... Ich schreibe doch hier nicht davon, dass damit "wie ein Weltmeister um sich gestochen" werden soll... Finde in meiner Aussage weiter oben wenig Spielraum zu einer solchen Interpretation.
    Grundsätzlich:
    Ich plädiere immer dafür beide Hände frei zu haben und völlig unkomplexe Vorgehensweisen zu verinnerlichen. Das bringt weitaus mehr als in Taschen nach Lampen oder Sprays zu kramen um einen komplexen Ablauf durchzuführen. Wenn sowas nicht bis ins Detail automatisiert sitzt, dann ist es imo Zeitverschwendung...


    In akuten Bedrohungsszenarien durch mehrere Gegner oder gar einer Gruppe, sei meiner Frau freigestellt, ob Sie die meiner meinung nach einzig sinnvolle Abschreckungsmaßnahme einleitet und für Shock sorgt oder nicht.
    Ich finde es gräßlich, dass man sich im Grunde aussuchen kann ob man die Folgen einer Vergewaltigung, o.ä. in Kauf nimmt oder die einer entsprechenden Gegenwehr. Übrigens sind die meisten glimpflich verlaufenen Fälle diese, in denen die Dame "heftige Gegenwehr" geleistet hat... Dazu gibt es eine Studie, die auch die Idee des "über sich ergehen lassens" widerlegte... Werd mal nachsehen wo das zu finden ist.



    In unseren Ländern ist es zum Glück so, dass dem Recht ins Detail nachgegangen wird und es lässt wenig Spielraum oder Lücken, die einen Missbrauch zulassen würden. Von daher ist die Klärung eines Extrem Falls in Falle aller Beteiligten zu klären.


    Die Folgen der heftigen Gegenwehr unter Annahme einer "Überschreitung der Notwehr" ist ebenso richtig wie dem Nachgehen einer Androhung von Folter und ich vertraue irgendwo noch darauf, dass am Ende das Gute siegt.
    Beamte, die angezeigt werden, weil sie mit Folter gedroht haben, obwohl sie so in der Lage waren weiter zu kommen hat einen Hintergrund, der gerechtfertigt ist. Jedoch sind manche Fälle für mich nicht nachvollziehbar.



    Versetze ich mich nun in die Lage eines falsch Beschuldigten? Natürlich beschissen, aber dennoch bin ich der Meinung, dass einem ermittelnden Beamten im Extremfall irgendwo im Verfahren Rückhalt gegeben werden muss, wenn er den richtigen am Kragen hatte.
    Ebenso wie es eben den Opfern von Gewaltverbrechen gehen sollte, falls sie sich nur noch mit einem extremen Mittel wehren konnten und es sich nicht um den Fall eines "Ey ich hab mich halt mitm Messer verteidigt und vllt a bissserl übertrieben, ja sorry" Typen handelt, sondern um eine Dame, die sich mit einem Messer einem Angriff eines stärkeren Gegners, oder stärkeren Gegnern entziehen konnte.


    ist meine persönliche Meinung und wer da anders denkt möge nicht versuchen mir da unbekannter Weise nen Moralapostel zu spielen...



    Meine Frau ist Nahkampf geschult, kann Szenarien einschätzen und sich gegebenenfalls heftig wehren. Sie braucht dafür keine Lampe oder Sprays. Das hilft gegen Halbstarke. Die üblen Gestalten die es ernsthaft auf ein Opfer abgesehen haben sind mittlerweile gegen Sprays und E Shocker vorbereitet. Worauf Sie nicht vorbereitet sind und was in Ihrer Phantasie meist anders abgelaufen ist: Eine Furie, die nicht das Gefühl der Macht gibt, sondern der totalen Gegenwehr unter allen Umständen bis aufs Blut..

    Meine Frau kennt entsprechende Mittel sich zu wehren und trägt ein ED als Neckknife zum Sport.


    Das Messer ist sehr leicht, griffig, scharf genug um auch be Gefuchtel Schaden anzurichten. zudem Gesetzteskonform und wie sie sagt: dezent schick... ;)


    Wie oben bereits erwähnt: Training Training Training - und die Holde ruhig mal überraschen ;)


    http://www.youtube.com/watch?v=jw1f94dx4xo


    Mit der Klinge erst dann auf die Reise schicken wenn Sie entsprechend geschult ist. Dazu gehört natürlich auch das Einschätzen von Gefahren und Abwägen der mittel ;)

    Arne: Hab wenn ich mich recht erinnere den dritten Teil... (den mit der Manaslu Expedition. Auf den alten sind noch lange Ausschnitte weniger Filme. Die neuen haben meist nur 10 -15 min. der gesamten Laufzeit.
    Die MTB Filme, bis auf den letzten (der is lame) hab ich da und kann ich dir borgen.


    Jepp - der Tod von Hendri Coetzee war in der Paddler-Szene ein derbes Ding. Der Film heisst Kadoma und ist sehr sehenswert. Ich hatte mit dem Wissen, dass er umkommt den Film gesehen und damit gerechnet, dass er ertrinkt oder erschossen wird. Dann sowas. Derbe Sache!

    In - sagen wir mal - Bürgerkriegsähnlichen Zuständen (Systemzusammenbruch und feindliche Auseinandersetzungen - man verlässt die Zivilisation vorerst dauerhaft) favorisiere ich, wie sonst auch, ein großes Fixed KL 18 cm + ...


    Du hast ja nach Aufgaben, die dir eingefallen sind gefragt und ein solches Messer kann im Grunde all dies. Bei 6mm Klingenstärke bekommst du auch mal was "gehämmert". Als Waffe taugt es allemal und Feinarbeiten sind mit einer Spear- oder Droppoint Klinge und ordentlicher Spitze auch machbar.
    Bis du in Mitteleuropa eine Machete brauchst wird noch einige Zeit vergehen müssen. Da gehts nun wieder an die Endzeit Theorien... Das hier breit zu treten sprengt den Rahmen, und du siehst ja wie die Meinungen dazu abdriften. Der eine braucht dann eine FFW und Besteck, der andere 5 verschiedene Messer...


    Ich empfehle dir einen guten Survivalkurs und zu expermentieren. Einfach mal für ein langes Wochenende bei schlechten bedingungen los ziehen udn du wirst merken, was du brauchst und was du unnötig an Gewicht schleppst.


    Ich jedenfalls würde einem zweiten kleinen Messer eine Rolle Tape, mehr Schnur oder sowas vorziehen...


    Gruß,
    AJAX