Beiträge von semaphore

    Icvh würde einen größeren Rucksack für das PSA Kit holen. Ist nicht gerade vorteilhaft das ganze zeugs dranzuhängen -Verlust durch Diebstahl, Hängenbleiben, Beschädigung der Maske durch herumbaumeln oder wenn der Rucksack mal unsanft abgesetzt werden muss. Abgesehen von ner Menge Aufsehen die du auslöst wenn du mit ner Gasmaske am Rucksack durch die nächste S-Bahn Station läufst.


    Zur Ausrüstung selbst kann man wenig sagen weil du kein Szario für die Verwendung vorgibst. Für mich sind Klettersachen, Protektoren, Helm und Gasmaske zuviel des guten. Natürlich wird man auch dafür einen Anwendungsgrund ersinnen können. Den Pfefferspray-Feuerlöscher kann ich mir als Backup im Auto noch vorstellen, für unterwegs ist das eher unpraktisch und auch kaum verdeckt (schnell zugriffsbereit) zu tragen.


    CS Shark- Ich würde einen leichteren Stift nehmen, an SV Mitteln mangelst sont ja nicht.
    Kompass: Für urbane Gebiete nicht so wichtig wie ich finde.
    Kunststoff-Heringe: Fürs urbane auch nicht sinnvoll und im Wald würde ich mir eher welche Schnitzen- sonst kommst du garnicht in Verlegenheit deine Messer zu nutzen :D
    Funkgerät: Hast du auch ein zweites dabei das, wenn du dich von einem Buddy trennst auch kommuzizieren könnt? Headset dazu wäre mir zuviel gebaumel.
    SOG Flash II: Gutes Messer, aber wenn dein ER schon am Rucksack griffbereit hängt wozu noch Folder mitführen?


    Was du im Hauptrucksack hast sieht irgendiwe nicht nach so viel aus das es den ganzen Rucksack dermaßen ausfüllt :hmmm:


    Das einzige was ich garnicht verstehe ist der Namens-Patch auf dem Rucksack! Warum zum Teufel, sollte es wirklich mal eine Situation geben in der du Protektoren, Messer und Riesen-Ladung-Pfefferspray benötigst du deinen Nachnamen offenbaren wollen? **Wurde entfernt um die Anonymität eines vorposters zu wahren***

    Ich weiß nicht ob man dem Thread einen gefallen macht wenn man ihn nach fast einem dreiviertel Jahr wieder ausgräbt.
    Das White Hunter ist nie als Bushcrafter gedacht gewesen. Falls man ein Messer in diesem Stil dazu nutzen möchte würde ich eher das White Hunter II empfehlen, das ist auch etwas günstiger.
    Allerdings macht sich das garnicht mal so schlecht in dem Bereich! Zumindest habe ich damit diverse Kokusnüsse geöffnet, auch schon mit dem Hammer drauf rumgehauen, die Klinge hat eine typische Skinner Form- es ist ausreichend Klinge vorhanden um diverse Schneidarbeiten durchzuführen, die Rückseite von der Klinge kann man gut für Stockschnitzereien verwenden. Die kopflastige Klinge kann man auch gut für kleinere Hackarbeiten nehmen. Zudem schauts einfach cool (unkonventionell) aus.
    Wäre jetzt nicht mein all-time-favorite aber brauchbar ist das Messer in jedem Fall.

    Im Krieg hättest du immer die Arschkarte, insbesondere wenn du alleine und ohne Bewaffnung bist!
    Glücklicherweise gab es, abgesehen von Jugoslawien keine Kriege in Europa in den letzten Jahrzehnten. Die politische, militärische und wirtschaftliche Lage sieht auch nicht danach aus als würde ein Krieg bevorstehen- zudem zeichnen sich diese i.d.R. länger vorher ab. Ich kann die Faszination des "sich vorbereitens" verstehen- aber ihr solltet euch bewußt sein das dieses "Wenn Krieg wäre und ich mich alleine in den Wald absetzen würde- wessen Rucksack würde man eher klauen" arg hypothetisch ist (zum Glück).
    Auch dieses "wenn so einer wie du mit seinem schönen Rucksack vor mir steht würde ich ihn stehlen" - finde ich unangebracht und zeigt eine seltsame Haltung. Die Vergangenheit hat übrigends gezeigt das gerade in diesen SItuationen die Menschen eher zusammenhalten!
    Ich hoffe dir ist auch klar, das in so einer Situation Notwehr mit tödlicher Gewalt zu rechtfertigen wäre (abgesehen davon das sich dann wohl weder Kläger noch Richter fänden)- nur für den Fall das entsprechende Person doch verdeckt eine Pistole führt (oder der bewaffnete Begleiter nur mal in den Büschen zum austreten war...).

    Ich sehe das wie Hanomag- 25 kg ist einiges! Das wären bei mir ca. 28% des Körpergewichts- für meinen Geschmack deutlich zu viel.
    Worauf bist du denn ausgelegt? Möglichst schnell Strecke machen oder monatelang im Wald ausharren?
    Hast du mal einen Testlauf gemacht wie weit du mit dem Rucksack innerhalb von 24 Stunden kommst?

    Für mich gehts mit einem kleinen Beil eben nicht besser.
    Für den Garten ist ein Beil/Axt für vieles vielleicht sinnvoller aber eine Axt mit auf Tour nehmen wo man 30km am Tag mit Gepäck läuft- sowas will überlegt sein.
    Diese Mini Trekking Beile sind für mich einem großen Haumesser in vielerlei Hinsicht unterlegen.

    Es gibt ja einen Kubotan von Cold Steel der aus Hartgummi (glaube das heißt bei denen FGX) gefertigt ist- ebenso einige "Messer" die draus gefertigt wurden.
    Ob das eine gute Idee ist damit durch eine Sicherheitsschleuse zu wollen lasse ich mal unkommentiert.


    Holz- sicher schön von der Haptik- aber Holz kann- gerade bei einem harten Schlag auch mal splittern- das wollte ich nicht in der Hand haben.

    Naja 280 gramm plus Kydex - da ist man schonmal bei gut 340 Gramm- das heißt schonmal das ein ZT 30X leichter ist, das Ding funktioniert auch als Kubotan und erledigt auch sonst noch einiges mehr!


    Ob der Stick 100 oder 280 gramm wiegt ist egal wenn man nichts anderes dabei führt. Und das ist der Knackpunkt, bei dem was viele so an "gerödel" mitschleppen machts schnell einen Unterschied ob man 100gramm mehr oder weniger am Gürtel hat. Als EDC käme für mich wenn nur die Aluvariante in Frage.

    Ich denke das wird vor allem nicht so beworben weil sonst unzählige Kletterer, Klettersteiggeher, insbesondere der Ultralight Fraktion darauf kommen das als "Klettergurt" zu verwenden- wurde ja so beworben.... Genau dem will man vorbeugen.
    Die Gürtel bestehen letztlich alle aus einem breiten Nylongewebe und einer Metallschnalle- davon sollte nichts reißen wenn man sich mal abseilt oder dranhängt. Dauergebrauch und daraus entstehende Materialermüdung und Verschleis sind aber was anderes. Das erste Abseilen geht wahrscheinlich gut- ob das 30. Abseilen immer noch funktioniert ist was anderes.
    Diesen Gürtel als "Einmal-Rettungs/Abseilgurt" zu verkaufen dürfte für die Hersteller ziemlich unattraktiv sein- dafür ist hier schleicht kein Markt behaupte ich. So oder so ich würde mein Leben da jedenfalls nicht dranhängen wollen- wenns irgendiwe anders geht. Wenn dir die Gürtel dir optisch gefallen, gönn dir einen aber für Rettungsaktionen/Abseilen kauf dir bitte was, das dafür auch wirklich ausgelegt ist.

    Auf die rhetorischen Fähigkeiten ein GTK als Kräutermesser zu verkaufen bin ich auch mal gespannt!


    Btw- sehr geile Zeichnung! Da schlummert wohl ein (verstecktes) Talent!


    Bin mal wieder hier auf mein Smith and Wesson H.R.T. Stiefelmesser gestossen. Das hat mich viele Jahre lang beim joggen begleitet, ist auch keine schlechte wahl als "alltags-dolch".

    Ich nenne die Kleidung nicht ausgetragen sondern Vintage und bin dann voll cool!


    T-Shirts kannst du z.B. nachfärben (insbesondere schwarz). Aufgegangene Nähte können vom Schneider gegengenäht werden. Ob sich das wirklich lohnt ist was anderes.
    Wichtig ist aber vor allem die Ursprungsqualität, Jeans von der Metro im 5erpack sind da nicht so der Knaller.


    Hinsichtlich Jacken ist mein Tipp- kauf dir eine Barbourjacke. Die gibts (nach viel Suchen) ab 150€ im Ausverkauf und halten ewigkeiten. Zudem sind Barbourjacken auch abgewetzt noch vollkommen ok.

    Ich will weder Samen noch Inuit oder sonstigen Naturvölkern ihr Messer Know How absprechen- nur sollte auch auf die deutsche (oder vielmehr europäische) Messertradition schauen Diese ist nämlich auch nicht gerade schlecht! Die Fertigung hochwertiger Stähle, und Klingen ist hier einige tausend Jahre alt- und es wurden schon Zweihänder, Gladius und hunderte von Messertypen gefertigt als die meisten Naturvölker sich noch mit Steinen und Knochen behelfen mussten.
    Stahlmesser sind in diesen Gesellschaften deutlich jünger als bei uns! Da liegt es nahe, dass die meisten Urvölker bei der Herstellung ihrer Messer von europäischen Modellen inspiriert wurden. Ob deren Formgebung jetzt wirklich immer das Nonplusultra ist oder auch auf begrenztere Mittel in der Herstellung zurückzuführen sind, ist offen.
    Die meisten Nachfahren der einstigen Naturvölker kaufen heute auch in Supermärkten ein und öffnen häufiger Bierdosen als gejagtes Wild. Hierzulande gibt es eine ganze Reihe an beruflichen Messernutzern von Köchen, Jägern und Metzgern die von Messern deren Know how nicht weniger Tradition und wissen hat.


    Bei allem Expertentum sollte man nicht vergessen- für einen Laien sind nicht immer die Werkzeuge des Experten die beste Wahl- und es ist längst nicht so als wären sich Experten immer einig. Genau deshalb gibt es so viele Messertypen mit unterschiedlichsten Eigenschaften. Vieles ist und bleibt Geschmackssache und wird durch Einsatzzweck und um zu Wissen was für einen passt ist immer noch die Dinge selbst mal in die Hand zu nehmen und es auszuprobieren!


    Ich finde z.B. den choil am Ontario RTAK II extrem sinnvoll- das ist für mich eine der wenigen sinnvollen möglichkeiten auch mal etwas feinere Schnitzarbeiten durchzuführen. Pauschalaussagen über Details finde ich meist nicht so erhellend.