Beiträge von semaphore

    Von den kleineren Messern gefällt mir das CRKT Minimalist am besten. Gerade mit den Fingergrooves hat man einen guten Halt. Die Verarbeitung ist sauber und der Stahl auch okay.
    Grasshopper ist mir einfach zu klein und hat (frage mich noch warum) bei der Lagerung ordentlich Rost angesetzt, sogar auf der Beschichtung ?(

    Die Uhren instandsetzen sollte eigentlich jeder Uhrmacher/Juweilier können, vorzugsweise jene welche die entsprechende Marke auch offiziell vertreten. Eigentlich hat jeder größere Juwelier ein paar Uhrmacher-Meister die das erledigen können sollten. Duracoating gehört aber nicht so zu deren Spezialgebieten. Da wird häufiger galvanisiert oder dergleichen. Für gestellte Ware wird in der Regel allerdings keine Haftung übernommen, da ist die Frage ob du das Risiko eingehen willst.
    Hinsichtlich der Traser würde ich eher eine neue Uhr kaufen und die alte weiterhin so in Ehren halten. Arbeitsaufwand und Material dürfte für die Traser schon in Richtung des Neupreises gehen.

    Macheten sind für mich irgendwie eher ein Mittel um sich in Hecken durchzuschlagen oder sonstiges Gestrüpp zu beseitigen, ggf. noch um Bambus und Zuckerrohr zu schlagen. Aber das kommt hierzulande ja nicht so oft vor.
    Natürlich sind Macheten günstig und vielseitig, aber das erste Problem geht meist los wenn man die in den Rucksack packen will- ein normaler Daypack ist da zu klein bzw. zu kurz. Und selbst beim zelten gibts nicht so viele sinnvolle Aufgaben die man damit erledigen könnte, bestenfalls Shelterbau oder einige "Hindernisse" entfernen um sein Zelt aufzuschlagen. Und selbst da punkten andere Tools mehr.
    Aber der Bedarf hier ist doch gering, ich denke daher haben sich Macheten auch eher in tropischen Gebieten durchgesetzt während hier Messer und Beil/Axt traditionell eine große Rolle spielen. Es gibt hier halt nicht so viel das man sinnvoll mit einer Machete machen könnte, das nicht genausogut mit einem fixed mit 15cm Klingenlänge machen könnte.
    Zum "spielen" ist eine Machete nicht verkehrt aber fürs Arbeiten fehlt mir hier die richtige Anwendung, ein kleines Haumesser ist meist funktionaler und von der Klingenstärke massiver was gerade beim Arbeiten mit (Hart)Holz sinnvoller ist.
    Fürs Modden bzw. Werkeln ist eine Machete als Basis (alleine wegen dem Preis) sicher keine so schlechte Grundlage (bietet ja Material für zig Neckknives :D )

    Das es bessere und sinnvollere Errungenschaften als den "berühmten" §42a WaffG gibt wissen wir alle und das wurde schon zigfach diskutiert.
    Glücklicherweise gibt es einen Haufen Messermodelle die ganz klassisch mit Zweihandbedienung daherkommen. Da es hier durchaus optische und haptische Meisterstücke gibt die auch funktional so einiges bieten sollte man diesen auch mal einen Thread widmen. Daher fange ich mal an mit meiner kleinen "Zweihandmesser-Sammlung".



    Liste der Modelle von oben nach unten und links nach rechts:
    Gerber Gator serrated
    Müller Messer Linerlock mit Wüsteneisenholz Griffschalen
    Wildsteer Wild 79 Griff aus Walnussholz
    Victorinox Kadett
    Opine No8
    Victorinox SwissTool
    Altes noname Slipjoint
    Böker Special Run Supreme
    Böker Turbine II fortytwo
    Spyderco UKPK (Slipjoint)
    Eka Swede 88 Masur
    Victorinox
    Opinel
    PohlForce Bravo One
    Junglee


    Fühlt euch frei, Eure Zweihänder einzustellen, vielleicht bekommt man ja eine kleine nette Sammlung zusammen.


    Perfekt, Danke Dir! Mir gehts darum, ob ich das realistisch in der Anzughose tragen kann, oder ob es zu sehr aufträgt.


    Vom Volumen bzw. der Dicke des Messers würde ich hier auch keine Probleme sehen aber es zieht doch schon etwas an der Hose von daher würde ich eher nach einem leichteren Messer Ausschau halten. Zudem ist der Clip bzw. der Griff des Messers nicht unbedingt ideal um ihn an eine eher empfindliche Woll oder Leinenhose zu klemmen. Da wird der Stoff recht schnell durch sein.

    aber der Lock ist unter aller Kanone


    Der Lock ist halt auch kein Lock :) Ich habe die FRN Version, die Klinge ist nett aber der Griff wirkt billig und das einklappen ist wie auch S.J. schreibt ein Problem. Genau daher würde ich mir andere Marken und Modelle anschauen die ja auch "der deutschen Gesetzeslage" entsprechen.
    Mit einem Müller Messer oder einem Böker aus der fortytwo Reihe gibts Zweihandmesser die du unbeschränkt führen kannst. Wenns noch exklusiver sein soll bleibt ja noch ein "handle job" bei Cuscadi oder dergleichen.

    Bei Raer die Version ist aus Alu- die von armeeverkauf verkaufte Version ist aus Edelstahl.
    Ich habe auch das Set von Armeeverkauf seit einigen Monaten. Benutzt habe ich es erst 2 Mal- ich finde es ist einfach unglaublich schwer. Ansonsten ist das Set gut gemacht und auch in gebrauchtem Zustand sieht es noch "ordentlich" aus.

    Mh
    habt ihr euch mal die Shipping Terms durchgelesen? "Other countries : All items are shipped HongKongPost EMS (Express) with Delivery Confirmation . That is the ONLY method of shipping we use. "
    Irgendiwe fällt es mir da schwer zu glauben, dass das so exklusiv ist und Original Navy Seals (naja vielleicht die Chinesischen Seals ) ist. Tippe mal eher irgendein Hong Kong Softairer macht sich da einen mächtigen Spaß :) Umtausch nach HK ohne EU Verbraucherschutz ist sicher auch super...

    Ich habe die Videos vor einer gefühlten Ewigkeit gesehen und werde mir die nicht nochmal antun :D
    Es ist schon lustig bis interessant was da alles zusammengetragen werden und natürlich läßt sich auch für alles ein Anwendungsfall konstruieren. Schaut man sich mal einige Szenarien an auf die er (auch in anderen Videos) bezug nimmt wie 9/11, Hurricane Kathrina, Fort Hood shooting oder sonstig in den USA auftretende Katastrophen wie Tornados, Stromausfälle, Blizzards dann frage ich mich wie groß der Mehrwert dieses Kits ist. Natürlich bleibt das immer in gewissem Rahmen Spekulativ und Hypothetisch getreu der Idee "Du weißt ja nie was DICH trifft"
    Den einzigen Mehrwert den ich sehe liegt darin selbst ans überlegen zu kommen was für einen sinnvoll sein könnte- so etwas Gehirnschmalz muss jeder selbst einbringen.

    Wenn dir das Design von Ken Onion gefällt wäre vielleicht auch der Ken Onion Skinner etwas für dich:
    http://www.boker.de/fahrtenmesser/crkt/02CR700KP.html
    ZT selbst bietet ja auch durchaus interessantes im Bereich der Fixed Messer wie das 0121 - das hinsichtlich der Klingenform ja der 300er Reihe recht ähnlich ist. Hier kann ich mal einen Blick auf outdoormesser.de empfehlen der hier recht viel führt.


    Ob das deiner jagdlichen Verwendung entspricht musst du selbst beurteilen.

    Im Vergleich zu den USA als Beispiel ist das preppen dort ja wesentlich verbreiteter. Gerade zu Besuchen in Florida merkt man, dass das preppen -dort insbesondere gegen Wirbelstürme- dort einen ganz anderen Stellenwert hat und gesellschaftlich garnicht belächelt wird. In Deutschland gibt es wesentlich weniger Naturkatastrophen und auch Stromausfälle sind wesentlich seltener als in den USA- trotzdem schadet ein gewisses Maß an Vorbereitung nicht.
    Wenn es ums preppen geht finde ich es schon zentral zu wissen für oder gegen was wird geprepppt (bzw. sich vorbereitet um das Denglisch zu lassen)- sonst führen die Diskussionen und Ratschläge aneinander vorbei. Ein für alles perfekt vorbereitet sein gibts meiner Meinung nach nicht.


    Für mich gilt die Devise "Sowenig wie möglich- so viel wie nötig". Die Vorratskammer ist nie leer und ein paar Wochen könnte man damit gemütlich überstehen, auch hinsichtlich des Wasservorrates. Sinnvoll ist es aus meiner Sicht mal einen Wasser und Stromausfall von mehreren Tagen überstehen zu können, nicht im dunkeln zu stehen und für seinen Gaskocher ein paar Extrakartuschen zu haben.
    Sich im Falle eines Großbrandes z.B. in benachbarten Unternehmen absetzen oder einbunkern zu können ist auch sinnvoll. Wobei es keinen Fall der jüngeren Geschichte in Deutschland gibt wo jemand länger als 72 Stunden in urbaner Umgebung auf sich allein gestellt war. Zudem sind die meisten Katastrophen, selbst Reaktorunfälle lokal stark begrenzt sodass eine Flucht häufig gut möglich ist.


    Sämliche "politischen und gesellschaftlichen Unruhen" lasse ich außen vor- sowas tritt nie von jetzt auf gleich auf sondern zeichnet sich i.d.R. über mehrere Jahre und Monate im voraus ab. Da halte ich es für sinnvoller entsprechende finanziellen Mittel (meinetwegen auch in Fremdwährungen, Münzen, Edelmetallen) verfügbar zu haben um sich situationsbedingt anpassen zu können.

    Zitat von Termite

    Mein Bladesport Messer hat 10,5 mm am Rücken und das ist ein absolutes Allroundwerkzeug!!


    Warum auch nicht- aber irgendwie fällt ein Bladesport Messer für mich auch nicht in die Kategorie "taktisches Messer". Aber auch hier bin ich offen wenn jemand das anders sehen möchte...


    Übrigens ist diese vom Starter sehr deutlich auf das jeweilige, individuelle, subjektive Empfinden abgestellte Diskussion


    Richtig und genau daher bringen Anekdoten über irgendwelche fehlgeschlagenen Entwicklungsgeschichten von ER nunmal keinen Mehrwert und passen auch nicht zu dem worum es in diesem Thread gehen soll.
    Aber ich teile deine Einstellung, verstehe dann aber nicht deine Ausführungen zu meinem ersten Post in diesem Thread.


    Zitat von Micha M.

    zumal ja dann auch wiederum nicht jeder Anwender sein Messer zu Fuß vor dem Gebrauch mehrere Tage Berge hochschleppen muß??

    Völlig richtig und gerade dann sind i.d.R. nunmal Fahrzeuge in Reichweite in denen Werkzeuge wie Seilwinde, Axt, Ramme, Vorschlaghammer transportiert werden können. Dann käme ich noch weniger in Versuchung ein Messer für grobe Arbeiten, wohl das Hauptargument für eine große Klingenstärke, zu benutzen.


    Zitat von ohtatyaro

    2. Gewicht. Ein dickes Messer ist schwer und im Zweifelsfall ist man langsamer damit. Ein schweres Messer ist unpraktisch, ganz egal ob beim Heer, beim Trekking oder beim EDC'ing, wenn man tatsächlich kilometer damit macht. Und jeder, der sein Messer tatsächlich taktisch einsetzt und nicht nur ein Sammler ist und davon fachsimpelt, welches seiner seiner 1000 Messer er irgendwann mal einsetzen wird, wenn die Zombies kommen, wird davon ein Lied singen können.

    Genau das ist mein Ansatzpunkt.


    Ich habe selbst ja auch genug Messer mit 6 oder 8mm im Schrank aber irgendwie ist das für mich dann doch einfach etwas zuviel des Guten wenn man es mal unter dem Gesichtspunkt eines taktischen Gebrauchsmessers sieht.


    Wenn es um Collectables und "just for fun"- Messer geht würde ich mir vielleicht auch eines kaufen das 20, 30 oder 40mm Klingenrücken hat- das sowas auch mir Spaß machen kann will ich nichtmal abstreiten- nur hier sehe ich dann auch nicht mehr wirklich den Gebrauchswert als Hauptkriterium.
    Ansonsten wäre es doch schön wenn wie der Threadstarter zingzong2005, Micha oder Juchten schreiben jeder einfach seine Präferenzen nennen kann ohne das irgendwelche persönlichen Anfeindungen aufkommen. Das ist doch wirklich unnötig.Soviel von meiner Seite.

    Zitat von Termite

    Mein Bladesport Messer hat 10,5 mm am Rücken und das ist ein absolutes Allroundwerkzeug!!


    Warum auch nicht- aber irgendwie fällt ein Bladesport Messer für mich auch nicht in die Kategorie "taktisches Messer". Aber auch hier bin ich offen wenn jemand das anders sehen möchte...


    Übrigens ist diese vom Starter sehr deutlich auf das jeweilige, individuelle, subjektive Empfinden abgestellte Diskussion


    Richtig und genau daher bringen Anekdoten über irgendwelche fehlgeschlagenen Entwicklungsgeschichten von ER nunmal keinen Mehrwert und passen auch nicht zu dem worum es in diesem Thread gehen soll.
    Aber ich teile deine Einstellung, verstehe dann aber nicht deine Ausführungen zu meinem ersten Post in diesem Thread.


    Zitat von Micha M.

    zumal ja dann auch wiederum nicht jeder Anwender sein Messer zu Fuß vor dem Gebrauch mehrere Tage Berge hochschleppen muß??

    Völlig richtig und gerade dann sind i.d.R. nunmal Fahrzeuge in Reichweite in denen Werkzeuge wie Seilwinde, Axt, Ramme, Vorschlaghammer transportiert werden können. Dann käme ich noch weniger in Versuchung ein Messer für grobe Arbeiten, wohl das Hauptargument für eine große Klingenstärke, zu benutzen.


    Zitat von ohtatyaro

    2. Gewicht. Ein dickes Messer ist schwer und im Zweifelsfall ist man langsamer damit. Ein schweres Messer ist unpraktisch, ganz egal ob beim Heer, beim Trekking oder beim EDC'ing, wenn man tatsächlich kilometer damit macht. Und jeder, der sein Messer tatsächlich taktisch einsetzt und nicht nur ein Sammler ist und davon fachsimpelt, welches seiner seiner 1000 Messer er irgendwann mal einsetzen wird, wenn die Zombies kommen, wird davon ein Lied singen können.

    Genau das ist mein Ansatzpunkt.


    Ich habe selbst ja auch genug Messer mit 6 oder 8mm im Schrank aber irgendwie ist das für mich dann doch einfach etwas zuviel des Guten wenn man es mal unter dem Gesichtspunkt eines taktischen Gebrauchsmessers sieht.


    Wenn es um Collectables und "just for fun"- Messer geht würde ich mir vielleicht auch eines kaufen das 20, 30 oder 40mm Klingenrücken hat- das sowas auch mir Spaß machen kann will ich nichtmal abstreiten- nur hier sehe ich dann auch nicht mehr wirklich den Gebrauchswert als Hauptkriterium.
    Ansonsten wäre es doch schön wenn wie der Threadstarter zingzong2005, Micha oder Juchten schreiben jeder einfach seine Präferenzen nennen kann ohne das irgendwelche persönlichen Anfeindungen aufkommen. Das ist doch wirklich unnötig.Soviel von meiner Seite.

    Bei ER hat man aufgrund der Beschränkungen eines Pflichtenhefts für ein Messer für Luftlandekräfte einmal ein Messer komplett überarbeiten müssen. Was man NICHT geändert hat, war die Klingenstärke....


    Wenn es ein Pflichtenheft gab und nur die Klingenstärke beim Prototypen stimmte spricht das weniger für ER und Luftlandekräfte. Da es ein Pflichtenheft gab, stand da wohl die Klingenstärke drin und wurde daher nicht mehr geändert. Was aber auch nun wirklich garkeine Aussagekraft hat hinsichtlich der "optimalen" Klingenstärke bei taktischen Messern ist. Ein pauschales Optimum gibts hier, wie so oft auch nicht. Aber bei mehr als 4mm muss man sich schon die Frage - Wozu?- stellen.


    Davon abgesehen, sehe ich die italientischen Luftlandekräfte irgendwie auch nicht als Maßstab für das "opimale taktische Messer".

    Bei ER hat man aufgrund der Beschränkungen eines Pflichtenhefts für ein Messer für Luftlandekräfte einmal ein Messer komplett überarbeiten müssen. Was man NICHT geändert hat, war die Klingenstärke....


    Wenn es ein Pflichtenheft gab und nur die Klingenstärke beim Prototypen stimmte spricht das weniger für ER und Luftlandekräfte. Da es ein Pflichtenheft gab, stand da wohl die Klingenstärke drin und wurde daher nicht mehr geändert. Was aber auch nun wirklich garkeine Aussagekraft hat hinsichtlich der "optimalen" Klingenstärke bei taktischen Messern ist. Ein pauschales Optimum gibts hier, wie so oft auch nicht. Aber bei mehr als 4mm muss man sich schon die Frage - Wozu?- stellen.


    Davon abgesehen, sehe ich die italientischen Luftlandekräfte irgendwie auch nicht als Maßstab für das "opimale taktische Messer".

    Die Frage ist hier eher was man unter taktischem Messer versteht. Camp knifes, Messer zum hacken und spalten sehe ich jetzt nicht unbedingt als "taktisch" sondern eben als Outdoor und Camp Messer. Da mögen Messer mit 6mm und mehr sinnvoll sein wenn man es unbedingt damit Beil, Axt, Säge, Brechstange ersetzen möchte.
    Was sind denn die häufigsten "taktischen" Aufgaben für ein Messer? MRE öffnen, Seile/Paracord zurechtschneiden, Kartons öffnen und zerschneiden, bestenfalls mal Kleintiere/Fische ausnehmen ggf. Selbstverteidigung da braucht es sicher kein Messer mit mehr als 3 oder 4mm Klingenstärke. Die Teile mögen ja cool sein haben aber eigentlich nichts mit dem Aufgabenprofil eines taktischen Messers zu tun und kompensieren sonst eher mangelnde Ausrüstung an anderer Stelle. Letztlich fällt das für mich eher unter Freizeitvergnügen wenn man halt seine max. 5km zum Zeltplatz "wandert" um sich dort einen gemütlichen Abend macht - aber schon auf einer Mehrtagestour mit täglich ca. 30km und ein paar hundert höhenmetern und einem 20kg plus Rucksack überlegt man ob man nochmal 800gramm Messer extra mitnimmt.

    Die Frage ist hier eher was man unter taktischem Messer versteht. Camp knifes, Messer zum hacken und spalten sehe ich jetzt nicht unbedingt als "taktisch" sondern eben als Outdoor und Camp Messer. Da mögen Messer mit 6mm und mehr sinnvoll sein wenn man es unbedingt damit Beil, Axt, Säge, Brechstange ersetzen möchte.
    Was sind denn die häufigsten "taktischen" Aufgaben für ein Messer? MRE öffnen, Seile/Paracord zurechtschneiden, Kartons öffnen und zerschneiden, bestenfalls mal Kleintiere/Fische ausnehmen ggf. Selbstverteidigung da braucht es sicher kein Messer mit mehr als 3 oder 4mm Klingenstärke. Die Teile mögen ja cool sein haben aber eigentlich nichts mit dem Aufgabenprofil eines taktischen Messers zu tun und kompensieren sonst eher mangelnde Ausrüstung an anderer Stelle. Letztlich fällt das für mich eher unter Freizeitvergnügen wenn man halt seine max. 5km zum Zeltplatz "wandert" um sich dort einen gemütlichen Abend macht - aber schon auf einer Mehrtagestour mit täglich ca. 30km und ein paar hundert höhenmetern und einem 20kg plus Rucksack überlegt man ob man nochmal 800gramm Messer extra mitnimmt.