Beiträge von LowEndD

    Als ich gerade eben ein weiteres Review hier im TF online gestellt habe, habe ich mir gerade gedacht, dass ich einmal meinen Dank an alle TFler aussprechen möchte, die neben meiner Wenigkeit sich noch die Mühe machen, ihre Zeit hin und wieder für ein Review zu opfern. Alleine im Review Bereich sind 691 Themen mit über 10000 Beiträgen; bei den Video Reviews sind es 223 Themen - ich denke, das sagt schon einiges aus.


    Gerade für ein Forum wie dem TF ist es wichtig, dass es Leute wie euch gibt, die Sachen ausgraben, vorstellen und damit Anderen die Möglichkeit geben, sich einen besseren Eindruck über ein Messer, einen Rucksack, eine Tasche oder sonstwas zu machen.


    Vor allem in letzter Zeit hat sich hier ein harter Kern gebildet und es freut mich wirklich, dass ich nicht der Einzige bin, der sich die Zeit nimmt. Auch wenn ich es nicht schaffe, jedes Review zu lesen und zu kommentieren, finde ich es wirklich super und möchte das auch hiermit zum Ausdruck bringen. Also vielen Dank und macht bitte so weiter! Ich fände es auch schön, wenn sich mehr trauen würden etwas vorzustellen, auch wenn es nur wenige Zeilen sind - es müssen nicht immer 10-20 Fotos und 5 Textseiten sein. :D


    LowEndD - over and out!

    The english version of this review can be found at Pine Survey.com


    Mir wurde vor kurzem von Tasmanian Tiger freundlicherweise ein Care Paket zusammengestellt, dass ich euch in mehreren Teilen vorstellen möchte. Den Anfang mache ich heute mit der TT Tac Pouch 8 SP (Side Pocket), einer neuen Zubehörtasche im Programm von TT. Zunächst einmal die harten Fakten:


    Specs

    • Maße: 36 x 16 x 8 cm
    • Gewicht: 255g
    • Material: 700den Cordura
    • Farben: Oliv, Schwarz, Khaki
    • UVP: 25€

    Tasmanian Tiger stellt mit der Tac Pouch 8 SP (TP8) eine neue Zubehörtasche vor, die einerseits die Palette an MOLLE kompatiblen Pouches im TT Programm erweitert und andererseits die Tac Pouch 7 als größte Tasche der TP Serie ablöst. Wie die anderen Tac Pouches auch, hat die TP8 eine ihr eigene interne Konfiguration die ich hier vorstellen möchte.



    Aufbau
    Die TP8 ist beinahe ein Clamshell Design. Ich schreibe beinahe, da die Tasche zu 3 / 4 öffenbar ist.
    Außenseitig sind in der oberen Hälfte drei Reihen MOLLE Schlaufen mit jeweils 3 Kanälen. Darüber befindet sich noch eine Velcro Loop Fläche, um die Tasche und deren Inhalt mit dem entsprechenden Patches zu markieren.



    Rückseitig findet man die MOLLE Befestigung der Tasche. Tasmanian Tiger bietet hier nicht nur die MOLLE Schlaufen, sondern auch fest angenähte Bänder, ob die Pouch zu fixieren - Malice Clips etc. sind also nicht notwendig. Vernäht sind insgesamt vier MOLLE Reihen mit jeweils drei Kanälen.



    Die Bänder werden mittels Druckknöpfen fixiert, die fest schließen.


    Innenraum
    Der Innenraum bietet einige Möglichkeiten der Organisation, ist jedoch anders als die TP7 konfiguriert.



    An der Oberseite findet man einen Antennen- bzw. Kabeldurchlass, der auf der Außenseite mit Hypalon verstärkt ist. Weiters findet man einen D-Ring, der es einem ermöglicht individuelles Material anzuhängen.




    Auf der zur Rückseite angewandten Fläche findet man zudem elastische Bänder, um Kleinmaterial zu fixieren. Hier wurde zweimal jeweils ein elastisches Band direkt über das Andere vernäht. Das Obere bietet eine Fixiermöglichkeit für größeres Material, da es eine große Schlaufe bildet, während das darunter angenähte Band seinerseits noch einmal unterteilt wurde, so dass sich insgesamt vier 4cm breite Schlaufen bilden.



    Auf der Innenseite der Klappe befinden sich zwei weitere Schlaufen aus elastischen Band.



    Verarbeitung
    Die Verarbeitung ist tadellos, wie man es von Tasmanian Tiger gewohnt ist. Die Materialwahl orientiert sich wie immer an höchster Qualität: Man verwendet Cordura, Wojinn Plastik Hardware und hochwertige Reißverschlüße (wenn auch nicht YKK, aber das ist in meinen Augen kein Muss).



    Alle Nähte sind sauber verarbeitet, es stehen keine Fäden ab und die Stresspunkte sind mit Bartack Nähten verstärkt. Innen wurden die Nahtstellen zudem mit Saumband vernäht, was einen sehr hochwertigen Eindruck vermittelt.



    Mein einziger Kritikpunkt ist die Anordnung der MOLLE Schlaufen. Hier vermisst TT einfach anders, als andere Produzenten. Die MOLLE Kanäle sind breiter als die Gurtbänder, mit denen die MOLLE Taschen fixiert werden. Dies mag vielleicht beim Einfädeln der Bänder aufgrund der größeren Öffnung praktischer sein, aber es führt dazu, dass man oft herum probieren muss, welchen Kanal man jetzt eigentlich nehmen muss, weil sich alles ein wenig verschiebt. Gleichzeitig bilden sich an den Rändern MOLLE Kanäle, die man nicht nutzen kann, weil sie zu eng sind.



    Der Pragmatiker in mir sagt: egal, alles funktioniert, der Perfektionist antwortet jedoch: Muss nicht und sollte nicht sein. Hier muss jeder für sich entscheiden, ob es ein Störfaktor ist. Wie gesagt, tut es der Funktionalität keinen Abbruch.

    Verwendung

    Ich habe mir an dieser Stelle erspart die Tasche voll zu bepacken und habe lediglich ein paar Gegenstände fotografiert, um euch einen Eindruck der Größe und Konfiguration zu geben. Jeder wird für die Tasche eine eigene Verwendung finden. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig.



    Ich persönlich nutze sie als stinknormale Seitentasche, in die 1-2 große/füllige Gegenstände hinein geworfen werden, da sie schnell zugänglich sein sollen: Trinkflasche, Handschuhe, Shemagh oder Fixed (sofern es nicht am Gürtel hängt). Insofern benötige ich die elastischen Bänder überhaupt nicht.



    MRE’s haben selbstverständlich genügend Platz in den großen Schlaufen, Taschenlampen und Multitools in den Kleinen. Wie gesagt, hier bleibt jedem genügend Spielraum für die eigenen Präferenzen überlassen.

    Fazit

    Was gibt es also noch groß zu sagen. Die TP8 ist eine tolle Tasche! Vor allem wenn man einen MOLLE Rucksack hat, der über keine Seitentaschen verfügt, wie man es oft gewohnt ist. Hier kann man mithilfe der TP8 sinnvoll aufrüsten, ohne viel Drama. TT punktet wie immer mit seiner guten Qualität und Produktpalette. Auch wenn mich persönlich Kleinigkeiten wie die MOLLE Anordnung oft stören mögen, hat es mich bis jetzt noch nicht davon abgehalten, bei TT zuzugreifen.


    Insofern danke ich euch fürs Lesen und Tasmanian Tiger für die großzügige Hilfe. More to come so stay tuned! ;)

    Ganz einfach:


    Es gibt neben den derzeit regulär ausgegebenen Tarnmustern (Flecktarn, CCE, Multicam etc/uvm) noch mehrere kommerzielle Muster (PenCott, Kryptek, A-TACS und auch Multicam; andere wie Roggenwolf einmal nur am Rande erwähnt).


    Die letztgenannten Muster gibt es jeweils in 2-4 verschiedenen Farbvarianten, Kryptek sogar noch mehr. Die Firmen am Markt sind also derzeit absolut verunsichert, welches Muster verwendet werden soll. Niemand will auf rießigen Stückzahlen unverkäuflicher Ware sitzen, weil der jährliche Fashioncamo Trend von einer neuen Farbvariation abgelöst wurde.


    Es kommt also einmal der marktspezifische Faktor ins Spiel und dann noch der Qualitäts und Nachschubfaktur. Bei den letzten beiden hatte Kryptek massive Probleme.


    Insofern wundert es mich nicht, dass man hier nicht soviele Produkte in Kryptek findet.


    Vielleicht kommt demnächst einmal etwas von Helikon. Ausgestellt wird ja ständig etwas. Leo Köhler wird sich jedenfalls zurückhalten, eben weil sie die Camo Trends kritisch sehen und Uf Pro wird sicherlich auch nicht bei Kryptek einsteigen, weil ihre Abnehmer zu ganz anderen Mustern und Farben tendieren.


    Kryptek ist nur in den USA ganz groß, dort aber auch nur mithilfe von Vertx. Such mal nach den Jacken von SORD oder Platatac. Wenn das alles keinen Erfolg mit sich bringt, such dir einen guten Schneider und bestell dir den Typhon Stoff bei Tacticaltrim.

    Ich habe mich geärgert, dass ich im März beim Korsar nicht zugeschlagen habe. Da war es aufgrund des Rubel Kurses bei sagenhaften 147€ inkl. Versand. Jetzt wo es lagernd ist, reizt es mich gerade nicht... Seltsam

    Stimmt - ist die WXP 3L.


    Ich gehe davon aus, dass du jetzt einfach den Stauraum des Rucksacks meinst und nicht die eventuelle Möglichkeit drei Blasen hinein zu hängen? Weil der reine Transport von drei vollen Blasen müsste schon möglich sein.

    Danke Jungs.
    Die Jacke ist eine alte Softshell von Condor. Mittlerweile nennt Condor die Jacke "Summit" aber sie ist im Grunde nichts anderes als eine TAD Kopie. Die Helikon Gunfighter ist baugleich - ebenfalls TAD Kopie.

    The english version can be found at Pine Survey.com


    Einleitung
    KarrimorSF müsste der breiten Masse als etablierte britische Rucksack- und Ausrüstungsfirma bekannt sein, die vor allem in britischen Militärkreisen äußerst beliebt ist. Allein schon deshalb kann man die Produkte von KarrimorSF immer wieder auf Bildern aus dem Irak und Afghanistan erkennen.
    Man hat also als Produzent von hochwertigen Ausrüstungsgegenständen überzeugen können, auch wenn die Firma oft mit der billigen Sportmarke Karrimor in Verbindung gebracht wird, die überall ihre Produkte auf den Markt wirft. Mit selbiger hat KarrimorSF jedoch nichts gemein, bis auf den ähnlichen Namen.


    Ich hoffe deshalb, dass ich mit dem folgenden Review nicht nur einen Blick auf den Rucksack werfe, sondern auch die Qualität der britischen Firma unterstreichen kann.



    Specs
    Material: KS210e (210 Denier Nylon), WooJin Schnallen, YKK Reißverschlüsse (Aquaguard)
    Volumen: 15 Liter
    Gewicht: 320g
    Farbe: Oliv Grün - Je nach Lichteinfall auch Gras Grün



    Konzept
    Vom Konzept her, ist der Rucksack als absoluter Leichtgewicht Rucksack gedacht, der als Backup mitgenommen werden kann, falls eine zusätzliche Tragemöglichkeit benötigt werden sollte. Insofern kann man den Rucksack auf ein lächerlich kleines Packmaß reduzieren und somit im regulären Gepäck verstauen. Während meiner Gesprächen auf der IWA, wurde mir weiters gesagt, dass man hier die Polizei im Hinterkopf hatte, und den Rucksack als „Evidence bag“ erdacht hat. Hier hört sich das ganze jedoch bei Weitem nicht auf.


    Aufbau
    Der Rucksack ist im Grunde recht spartanisch aufgebaut, bietet jedoch gleichzeitig einige interessante Details.




    Das Hauptfach des Rucksack ist über einen einzelnen Reißverschluss zugänglich, der senkrecht in der Mitte verläuft. Auf diese Weise ist der X-Lite 15 wie eine Tasche zu öffnen und zu befüllen, die am Boden liegt. Der Raum innen ist nicht unterteilt und simpel gehalten. Man findet eine Schlaufe und einen Riemen zur Befestigung einer Trinkblase, sowie jeweils eine Öffnung für den Schlauch selbiger an den Schultergurten.




    Das Hauptfach geht außerdem noch schlauchartig in den Hüftgurt über, sodass so viel Raum wie möglich ausgenutzt wird. Neben dem Hauptfach gibt es noch ein kleines Nebenfach an der rechten Seite (wenn man den Rucksack am Rücken trägt).



    Dieser Hüftgurt verfügt links und rechts über kleine aufgesetzte Zubehörtaschen, die über genügend Raum verfügen, um eine Geldtasche oder andere Kleingegenstände zu versorgen, die man rasch bei der Hand haben will.



    An der Ober- und Unterseite des Rucksacks befindet sich mittig jeweils ein kleiner Kompressionsriehmen, mit dem man den Rucksack enger an den Körper bringen kann. Weiters sind Trageschlaufen angebracht, jedoch in einer möglichst dezenten Form. Als Resultat daraus kann man an der Oberseite ohne Handschuhe mit vier Fingern durch die Schlaufe greifen, während auf der Unterseite nur Platz für zwei Finger ist.



    Die Schultergurte haben ein flaches Profil und sind mit Mesh Material leicht gepolstert. Auf diese Art bleibt das Gewicht auf ein Minimum reduziert, etwaiger Schweiß wird verteilt und ein Mindestmaß an Polsterung wird geboten. Die Gurte gehen nahtlos in den Rucksack über, sie sind also nicht separat genäht und dann an den Rucksack befestigt worden. Beide bieten Öffnungen durch die man den Schlauch einer Trinkblase von innen nach außen leiten kann.



    Durch je ein elastisches Band pro Schultergurt, kann der Trinkschlauch an Ort und Stelle fixiert werden. Der Sternum Gurt ist auf eine interessante Art und Weise angebracht: Nachdem die Schultergurte über keine MOLLE artigen Schlaufen verfügen, oder dick genug sind, um ein wiederum mit einem Gurtband umwickelt zu werden, wurde auf einer Länge von knapp 13cm (5 Zoll) ein dicker Draht eingenäht, an dem außen eine Klammer angebracht ist, die den Sternum Gurt trägt.



    Dadurch behält einerseits der Schultergurt teilweise seine Form, der Sternum Gurt kompromittiert nicht selbigen und die gewohnte Funktionsweise ist in keiner Weise behindert.



    Materialien und Verarbeitung
    Die Reißverschlüsse des Rucksacks sind spezielle Aquaguard Zipper von YKK, die hochgradig wasserundurchlässig sind. Die Schieber der Reißverschlüsse sind mit Cord versehen, um einen besseren Zugriff zu bieten. Außerdem sind alle Gurte mit elastischen Bändern ausgestattet um freihängende Enden zu organisieren. Die Schnallen sind von Woojin (schwere Qualität) und mit dem KarrimorSF Logo gebranded. Das Material aus dem der Rucksack gefertigt wurde, ist ein 210 Denier starkes Nylon Material mit dem Namen KS210e. Der Stoff wurde DWR (durable water repellent) behandelt und ist somit wasserabweisend.
    Das Packmaß ist erstaunlich klein, wie man am Foto sieht. Es wäre sogar möglich, den Rucksack ein weiteres Mal zu falten/komprimieren.



    Die Verarbeitung lässt in Nichts zu wünschen übrig. Alle Nähte wurden sauber ausgeführt und die entsprechenden Stresspunkte zusätzlich mit Bartack Nähten gestärkt.



    Fazit
    Es muss nicht immer 1000er Cordura sein, und ein ausgeklügeltes Taschensystem. Hin und wieder benötigt man nur eine kleine Tasche oder einen Rucksack, der bequem zu tragen ist und leicht verstaut werden kann.
    Ich hatte den Rucksack bis jetzt immer mit 4-5 Kg leicht beladen und er trug sich überraschend angenehm. Hat man eine Trinkblase mit dabei, fungiert diese sogar als Rückenpolster. Ohne eine Blase, muss man dementsprechend intelligent packen, da der Rucksack natürlichweise aus Konzeptgründen keine Rückenpolsterung hat.
    Aufgrund der Kompressionsfähigkeit, kann man ihn bequem als Backup mitführen, für den Fall, dass man zusätzliche Tragemöglichkeiten benötigt. Er lädt dazu ein schnell seine Sachen zusammen zu werfen und los zu gehen.



    Demnächst möchte ich noch probieren, ob er sich auch noch zum Laufen eignet. Ansonsten hat er sich jedoch bei mir schon im Alltag bewährt.
    Außerdem muss etwas an dem Rucksack dran sein, wenn er sogar von weiblicher Seite positiv bemerkt wird. ;)


    In diesem Sinne danke ich euch wieder fürs Lesen. Für Fragen bin ich jederzeit gerne erreichbar.

    Geschmackssache ist es auf jede Fall und ich kann mir auch denken, dass jeder Anwender sich unterschiedliche Lösungen wünschen würde.


    Meine Eindrücke kommen hoffentlich demnächst. Hab so circa 5 Reviews in Warteschleife, weil mich die Arbeit derzeit voll in Anspruch nimmt.

    Vielen Dank für das Review. Witzigerweise bist du mir zuvorgekommen, da die Pouch auch bei mir für ein Review bereit liegt.


    Wie du war auch ich wegen der Größe überrascht. Die mittelgroßen SChlaufen fehlen mir persönlich weniger. Zuviel wären wohl ein absoluter Overkill. Ansonsten schließe ich mich deinen Beobachtungen aber an.


    Ein interessantes Stück Ausrüstung!

    Interessant... ich hatte eigentlich immer eine Antwort innerhalb von 24h und wurde sogar einmal wegen einer Unklarheit angerufen. Auf meine letzten zwei Mails habe ich jedoch auch keine Antworten bekommen. Pech für SOD Gear und einmal mehr ein Beweis für den tollen CS bei Uf Pro.