Beiträge von LowEndD

    Ich habe es in den Kommentaren von SoldierSystems gesehen, ja - und Der Weisse Hai, immer vorn dabei. :)


    Ist schon spannend, was da passiert, vor allem da ich der Meinung bin, dass die Franzosen eigentlich ein sehr gutes funktionierendes Wüstentarnmuster haben.

    Habe die BDU Größe large bzw 7 1/2 bei den herkömmlichen Boonies und xlarge bzw 7 3/4 bei SOD. Man kann die Boonies aber noch größer bestellen. Im Stirnband ist Shockcord zum nachjustieren.

    Ich hatte mittlerweile Boonies von Tru-Spec, Propper, SOD - Gear, Sabre, Sierra313 und Uf Pro in der Hand.


    Verarbeitet sind alle gut. Die Sierra und Uf Pro Boonies gefallen mir aufgrund des kurzen Recce Schnittes nicht - schaut bei meinem Wasserkopf einfach lächerlich aus.


    SOD Gear macht meiner bescheidenen Meinung nach nach wie vor die besten, bequemsten Boonies. Habe bis jetzt noch nichts besseres in der Hand gehabt.


    An dieser Stelle wie immer die obligatorische Bemerkung meinerseits: SOD Boonies unbedingt eine Nummer größer kaufen.
    Termite: Meines Wissens nach, fertigt Fritzsch die Boonies für Sierra.

    Nicht nur... das Model 1, wurde auch von ihm gefertigt. Leider nur in limitierter Auflage. Nachdem ich vor einer Woche das Modell II in der Hand hatte, werde ich mir das wohl auch zulegen müssen. Quasi ein Horkos auf Steroiden.

    So... jetzt hatte ich auch einmal Zeit, das Review in aller Ruhe zu lesen.


    Kann dir in Punkto Schnitthaltigkeit und Wärmebehandlung nur zustimmen. Mark und Curtis schicken ihre Messer da zu einer der besten Firmen in den USA. Was den Preis der Harsey Messer anbelangt, so resultiert er auch daraus, dass Herr Harsey persönlich Hand anlegt. Damit sich das für beide Parteien auszahlt, wird der Preis natürlich dementsprechend angepasst - dass die Messer das Geld wert sind, muss man wohl an dieser Stelle nicht mehr erwähnen.


    Wie schon von allen hier gesagt wurde. Ein tolles Review, das vor allem aus der Praxis spricht. Ich habe nur einen einzigen Kritikpunkt - wenn du dir soviel Zeit für ein Review nimmst (und ich weiß wieviel Zeit das ist), dann nimm dir noch 5 Minuten mehr Zeit und formatiere den Text ein wenig. Die Leser werden es dir danken.

    Und weil wir gerade von Shemaghs reden... witzige Fußnote:


    Die Shemaghs gibt es in dem Shop erst seitdem ich vor zwei Jahren dort zwei A-TACS Shemaghs als custom order habe anfertigen lassen, die der eine oder andere Leser meiner Reviews wohl aus meinen Camo Tests kennt.


    Musste einerseits ziemlich lachen, als ich das gesehen habe aber andererseit auch mit den Zähnen knirschen, weil die Serienausführung um einiges billiger ausgefallen ist. Naja... Cest la vie. :D

    Wirklich interessant wird es bei 0241tactical erst, wenn sie das wasserabweisende Material verwenden und nicht nur NyCo. Zumindest für die Balaclavas haben sie schon die neuen Materialien von MMI verwendet. Hoffentlich kommen bald die Shemaghs.

    Gaston, aka Fluchtuer hat mich gerade darauf aufmerksam gemacht, dass die Herrschaften von "Tac Pictures" auf mehreren Ihrer Bilder einen meiner Patches (den Memento Mori 2012) tragen. Eines davon hat es auch auf die Titelseite des Wehrtechnik Magazins geschafft.


    Muss gestehen, dass ich ziemlich baff bin. :D


    https://www.facebook.com/tacticalpictures?fref=photo



    https://www.facebook.com/tacti…276649275/?type=1&theater



    http://www.monch.com/mpg/publications/wehrtechnik



    Nachdem ich weiß, dass Patches von mir auch auf einem amerikanischen U-Boot unterwegs sind. Wollte ich mal fragen, wo Ihr denn die Patches so mit euch mit habt. :)

    The english version of this report can be found at Pine Survey.


    In diesem Teil meiner IWA Berichte möchte ich einen genaueren Blick auf einige Ausrüstungshersteller werfen, die mir persönlich aufgefallen sind. Wie jedes Jahr war die Messe voller Rucksack Designer, Firmen für taktische Ausrüstung und so weiter und so fort. Insofern ist dies hier mein persönlicher Fokus auf Ausrüstung.


    Ich gehe alphabetisch vor:


    Direct Action



    Letztes Jahr hat Direct Action den nächsten Schritt unternommen und sich zu einer selbstständigen Firma, unabhängig von Helikon Tex entwickelt. Während den Gesprächen mit den Jungs bekam man das Gefühl, dass sie sehr fokussiert darauf sind, neue und vor allem durchdachte Produkte auf den Markt zu bringen.



    Auf der Messe stellten sie unterschiedliche Chest Rigs, Taschen und Gürtel aus, die in den nächsten Monaten erhältlich sein werden. Die viel interessanteren Dinge waren jedoch in einer Tasche versteckt, und wurden nur den wirklich Interessierten gezeigt.



    In Kooperation mit polnischen Spezialeinheiten arbeitet man an verschiedenen Zugägngen zu Rucksack Entwürfen und Gewehrriehmen. Die one point und two point Trageriehmen haben vor allem das Interesse meiner Mil/LEO Freunde auf sich gezogen, wie auch ein sehr flaches Rucksack Design, das speziell für Kommandoeinsätze gedacht ist.


    Die Zukunft wird zeigen, ob die Zielgruppen die Produkte von Direct Action von Helikon differenzieren werden. Man muss nicht dazu sagen, dass die Jungs von Direct Action sehr großes Vertrauen in ihre Produkte haben und der Überzeugung sind, dass diese für sich selbst sprechen werden. Zieht man die Eindrücke in Betracht, die uns geboten wurden, haben die Herrschaften guten Grund so zu denken.


    Karrimor SF



    Zum ersten Mal war Karrimor SF auf der IWA als Aussteller vertreten und konnte dabei einen sehr guten Eindruck machen - meiner Meinung zufolge. Vorweg muss erwähnt werden, dass man Karrimor SF nicht mit dem Low Budget Sporthersteller Karrimor verwechseln darf. Die Firmen teilen nur den Namen, nicht mehr.
    Zusammen mit Police Resources International - dem Hauptvertriebspartner - stellte man eigenen Produkte aus sowie solche, die für andere Firmen in Auftrag gegeben wurden.



    Alle High End Rucksack Modelle der Sabre und Predator Linie waren ausgestellt sowie zahlreiche Pouches und PLCE Zubehör. Natürlich waren auch die kleineren Rucksäcke wie die Delta oder Hydro Serie vertreten.




    Karrimor SF hat auch eine extrem leichte Rucksack Serie am Start, mit Modellen wie dem X-Lite 15, dem ich an anderer Stelle in einem separaten Review mehr Zeit widmen möchte.


    Es hörte aber nicht bei den Rucksäcken auf! Ein kleines Gadget wurde mir vorgestellt: Kleine Reflektoren mit eingebauten LEDs die über verschiedene Strobe Modi verfügen. Diese können per Velcro angebracht werden und auf große Distanz erkannt werden, was sie ideal zur Markierung von Positionen macht oder zur Identifikation bei Suchtrupps in dunklen Situationen dienen kann.



    Tasmanian Tiger



    Tasmanian Tiger war auch dieses Jahr wieder hoch interessant - diesmal aus zwei Gründen:
    Einerseits wurden neue Modelle wie das TT Bug Out Bag oder das TT 3P Pack vorgestellt. Andererseits wurde eine neue Camo Familie in die Produktlinie mit aufgenommen: PenCott Greenzone.



    Ausgestellt waren das TT Mission Bag und das TT Chest Rig in PenCott Greenzone. Wie jedes Jahr konnte man einen Blick auf die gesamte Produktpalette werden und sich die diversen Tragesysteme zur gemüte führen.




    Ein weiterer Aspekt den es zu erwähnen gilt, wäre die Farbänderung bei den grünen Rucksäcken. TT ist von der Farbe “Cub” zu einem dunklen Oliv übergegangen, das im Laufe des letzten Jahr große Beliebtheit erfahren hat. Dieser Farbton dürfte für alle interessant sein, die RAL7013, Dark OD oder Ranger Green/Steingrau verwenden.


    Diverse


    Eine andere Firma, die man erwähnen sollte, ist der polnische Hersteller Wisport. Deren PRodukte dürften vor allem für User interessant sein, die nur ein niedrieges Budget zur verfügung haben, jedoch nicht auf Qualität verzichten wollen. Mittlerweile bietet Wisport einige aktuelle Tarnmuster an, PenCott eingeschlossen.



    Wenn man schon von PenCott spricht, muss man auch ZentauroN erwähnen. Die kleine deutsche Gearschmiede hat in den letzten Monaten auch damit angefangen, PenCott in das Programm aufzunehmen und stellte unter anderem den “Einsatzrucksack Standard” in Greenzone aus.



    Damit endet an dieser Stelle der dritte Bericht zur IWA. In meinem kommenden letzten Artikel zur IWA werde ich einen genaueren Blick auf diverse Messerfirmen werfen.


    In diesem Sinne Danke fürs Lesen und bis demnächst.

    Nachdem du dich bei den Tarnmustern scheinbar nicht entschließen kannst, werfe ich jetzt etwas komplett anderes in den Raum.


    RAL7013


    Wenn es keine Tarnmuster geben würde, wäre das meine erste Wahl.

    The english version of this report can be found at Pine Survey.


    Die IWA Messe ist immer wieder von Neuem spannend. Vor allem wenn es um Kleidung geht. Europa hat einige feine Marken anzubieten, die meiner Meinung nach weltweit zu den Spitzenreitern gehören, wenn es um Design und Innovation geht.


    Jedes Jahr findet man deshalb etwas Neues auf der IWA. Seien es neue Modelle, neue Materialien oder neue Zugänge zu alten und neuen Problemen. Folgend möchte ich euch einen kurzen Einblick geben was dieses Jahr in meinen Augen wert war in Nürnberg anzusehen.


    UF PRO
    Beginnend mit UF PRO, war ich wieder einmal von Neuem über den niemals endenden Drang nach Verbesserung und Entwicklung von neuen und alten Modellen fasziniert. Deas design team stellte auf der Messe einige neue Modelle wie die P-40 All Terrain, die P-40 Tac 2 und die Striker HT vor.



    Die P-40 AT ist ein Hybrid Design, das die Features der originalen P-40 Hose und der Striker Kollektion zusammenführt. Eine unterschiedliche Taschenkonfiguration und mit Cordura verstärkte Kniepartien sind hierbei nur die Hauptänderungen, die es zu erwähnen gilt. Die P-40 Tac 2 wird demnächst die ältere Generation der P-40 Tactical Pants ablösen.



    Die Striker HT verfügt über eigene Öffnungen, die mittels Reißverschluss geöffnet werden können, um eine Luftzirkulation zu starten. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie ernst es UF PRO nimmt, die Träger der Produkte abzukühlen und Temperatur zu kontrollieren.


    Die Striker XT Hosen haben mittlerweile einen anderen Schnitt auf der Rückseite und verwenden nun Schöller Stretch Material. Hier ist vor allem die Multicam Farbvariation interessant, die mit SloCam Stretch Material kombiniert wurde. Nachdem es keinen vergleichbares Stoff in Multicam gab, hat man hier die eigenen Kontakte zur Industrie ausgenutzt und SloCam Stretchmaterial produzieren lassen, das mit Multicam kombiniert wurde. Und das Ergebnis ist ziemlich beeindruckend.



    Vielleicht kann sich der eine oder andere noch an mein Argument zu SloCam in Bezug auf die Kompatibilität mit Multicam erinnern - hier habt ihr die Bestätigung.



    Andere neue Produkte bestehen aus einer neuen Softshell Jacke und dem Striker XT Line Up im deutschen Flecktarn Muster.



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    Carinthia


    Die österreichische Firma ist vor allem für ihre Schlafsäcke und die Kaltwetter Ausrüstung bekannt. Wie schon im JAhr zuvor hat Carinthia auch heuer wieder äußerst interessante PRodukte vorgestellt.



    Neben einer neuen Generation der Mig Jacke, gab es auch einen Prototypen einer Hardshell Jacke zu bestaunen, der mit G-Loft gefüttert war. Die Haptik der Jacke war ziemlich einzigartig und das Gesamtkonzept sehr vielversprechend.



    Zu Demonstrationszwecken konnte man auch eine Migjacke im britischen MTP Camouflage bestaunen - wie es scheint, werden die britischen Royal Marines in Zukunft keine kalten Winter mehr erleben. Zusätzlich war auch ein interessanter Jump Suit ausgestellt, der eigens für die Japanische Air Force entwickelt wurde und vielleicht auch auf den kommerziellen Markt kommen wird.



    Wie immer konnte Carinthia mit Design und Material überzeugen. Immerhin soll ja G-Loft bessere Eigenschaften demonstrieren als Primaloft - etwas, das man immer im Hinterkopf behalten kann.


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    Leo Köhler


    Ein weiterer Zwischenstop wurde am Stand von Leo Köhler eingelegt. Bekannt durch das bombenfeste Vernähen der eigenen Produkte, stellte die Firma heuer den eigenen Zugang zu modernen Kampfhosen mit Stretch Material, in Kombination mit aktuellen Tarnmustern vor.




    Daneben stellte man das volle Line Up an klassischen Smocks, Jacken und Arbeitskleidung vor.


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    Tilack


    Ein weiteres persönliches Highlight für mich war die Tschechische Firma Tilak. Definitiv kein Neuling am Markt - es gibt sie schon seit über 25 Jahren - war die Firma mir persönlich jedoch nicht bekannt, um ehrlich zu sein. Sie haben langjährige Erfahrung im Outdoorberiech und haben damit begonnen für Kunden aus dem Militärbereich gewisse Produkte zu modifizieren.



    Was mich persönlich interessiert hat, war die Verwendung von Ventile Stoff. Es handelt sich hierbei um einen 100% Baumwollstoff der höchsten Qualität, was sehr interessante Fähigkeiten mit sich bringt. Durch den Verarbeitungsprozess und der Qualität der Baumwolle, kann man eine relativ hohe wasserabweisende Eigenschaft erzielen. Zusätzlich ist das Material sehr leicht und geräuscharm im Vergleich zu anderen technischen Stoffen.


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    Damit endet mein zweiter Bericht von der IWA, Danke für eure Geduld. Als nächste kommt ein Blick auf diverse Ausrüstungsfirmen.