Beiträge von LowEndD

    Damit war Militär und Polizei gemeint, im Falle von Greenzone in erster Linie das von dir angesprochene Beispiel des Einsatzkommando Cobra. Ich habe aber über persönliche GEspräche erfahren, dass PenCott noch von anderen Ländern verwendet wird, da es ein Muster ist, dass nicht regulär eingeführt und somit nicht wirklich identifizierbar ist, aber das ist alles nur Hörensagen und dementsprechend gehe ich mit solchen Infos vorsichtig um.

    Ich bin nach wie vor dabei Material aufzuarbeiten, dass sich in diversen Fotosessions angestaut hat. Wie ihr wisst, bin ich ja derzeit recht eingespannt. Wie dem auch sei...


    Anbei findet ihr einen Link zu einem interessanten Vergleich zwischen Multicam und PenCott Greenzone. Die Gründe und Vorgehensweise für den Test findet ihr im Text. Wie immer hoffe ich, dass ich euch etwas Neues bieten konnte. Meine Präferenz kennt ihr ja schon, aber über die Jahre sammeln sich ja doch immer wieder neue Argumente an, warum ein Muster idealer ist als das andere.


    Hier geht es jedenfalls zum Review, viel Spaß!


    http://pinesurvey.com/fieldtes…tt-greenzone-vs-multicam/


    Letztes Jahr konnte ich euch hier im TF und auf Pine Survey die TT Operator Pouch vorstellen. An dieser Stelle darf ich euch nun ein kurzes Update mit einem konkreten Beispiel aus der Einsatzpraxis vorstellen. Mein guter Freund Alzwolf präsentiert im Folgenden seine spezifische Einsatzverwendung für diese sehr spezielle Tasche. Der Aufbau dieses Updates besteht aus einem kurzem Text in Deutsch, einer Bild Sektion und der englischen Übersetzung im Anschluss.


    Einfach dem Link folgen: http://pinesurvey.com/2393-2/


    Wir haben hier ja immer die akademischsten Diskussionen, über die neuesten Muster etc. aber man darf auch nicht vergessen, was es davor alles gab... Nachdem ich gerade mit einem Helsport Fjellduk in Woodland unterwegs bin, habe ich einmal reflektiert, wie weit Tarnmuster mittlerweile gekommen sind.


    Ich habe derzeit wieder etwas mehr Zeit zur Verfügung und kann euch deshalb ein weiteres Review bieten. Dieses Mal über den Sabre 30 von KarrimorSF.


    Der Rucksack ist sicher nicht der modernste am Markt, aber dennoch hält sich das Design seit Jahren und ist nach wie vor sehr beliebt. Ein simpler Toploader, der auf Leichtigkeit getrimmt ist und im Grunde alles bietet was man für einen Ausflug braucht. Für Vertreter des KISS Prinzip sicher einen Blick wert. Ich persönlich erwische mich immer öfter dabei, dass ich eher zu solchen Rucksäcken greife, als jenen die tausend Organisations- und Admintaschen haben.


    Manchmal ist weniger einfach mehr...


    Hier geht es zum Review:


    http://pinesurvey.com/review-k…e-30-in-pencott-badlands/



    Im Folgenden darf ich einen Gastbeitrag von Alzwolf auf Pine Survey und gleichzeitig den ersten Teil einer Serie präsentieren, in der ein Vergleich dreier Messer vorgenommen wird, die im Rahmen des SOCP entstanden sind, bzw. davon inspiriert wurden.


    Einführung


    Greg Thompson trainiert seit über 12 Jahren Special Forces Soldaten und ist der Direktor der Ausbildung für die XVIII Airborne Corps in Ft. Bragg, NC, für Nahkampf. In diesem Rahmen des Modern Army Combatives Program (MACP) hat er ein Messer entworfen sowie dafür entsprechende Taktiken und Techniken entwickelt. Es entstand das Special Forces Combatives Program, kurz SOCP.


    Das Messer ist eine Nahkampfwaffe für die kürzeste Distanz im Bereich des Close Quarter Battle und soll dem Verteidiger im Notfall ermöglichen, stechend wieder Abstand zum Angreifer zu schaffen, um sich aus dem Gefahrenbereich zu retten/entfernen, um dann sogleich wieder auf die Primärbewaffnung wechseln zu können. Das Messer ist sozusagen eine Transition-/Übergangswaffe.


    In diesem Review bzw. Vergleich soll das von Greg Thompson entwickelte Messer von drei Herstellern vorgestellt werden.



    Mehr dazu findet ihr hier


    Wie heißt es so schön: Totgesagte leben länger... Vor einiger Zeit haben ja diverse amerikanische Produzenten wieder Woodland belebt, da es nach wie vor von diversen Einheiten verwendet und dementsprechend benötigt wird. Das französische Pendant CCE hält sich ja auch seit Langem beharrlich.


    Insofern nicht verwunderlich, dass man vonseiten UF PRO's darauf eingeht. Habe eben auf Instagram ein Foto von der derzeit stattfindenden Eurosatory in Paris gefunden:


    https://www.instagram.com/p/BGlyEd0pk7m/


    Der kommende Stealth Smock und die Striker Hosen in CCE... schon geil... :D

    @@Markus SQ247


    Zu Multicam:
    Es gibt mehrere Aspekte, die man bei Multicam in Betracht ziehen muss.


    • Multicam wurde als Universalmuster entwickelt. Es soll also in jedem Umfeld zumindest ein Mittelmaß an Tarnung gewährleisten. Die Komfortzone des Musters ist jedoch deutlich ein arides Übergangsgebiet. Sprich Steppe, bzw. heiß/trockene Gebiete in denen sand-, wüstenartiges Gebiet schnell in grünes, dicht bewachsenes wechselt - also Oasen, bewässerte Landwirtschaftsgebiete (siehe Afghanistan)


    • Das Muster selbst hat dementsprechend wenig Grüntöne und das Muster hat außerdem keine schnelle Musterwiederholung. Als Resultat hat man je nach Stoffabschnitt eine helle khaki farbene oder leicht grüne Uniform. Dieser Effekt wurde auch nicht gerade durch die verschiedenen Multicam Versionen verbessert. Und ich rede hier nicht von den Farbvariationen Arid, Tropic und Alpine! Der eigentliche Multicam Druck wurde über die Jahre immer wieder geändert. Einmal grüner, einmal beiger. Dementsprechend gibt es keine Konsistenz. Es gab sogar Unterschiede zwischen den für das Militär produzierten Stoffen und denen für den Zivilmarkt.


    • Die Midi Elemente des Musters sind aufgrund ihrer teils fließender Übergänge zwar besser als die starken Kontraste der vorhergegangenen Tarnmuster - Woodland, Flecktarn etc. - aber im Endeffekt verwischen die Farben ab einer Distanz von 30-40m+ zu einem undefinierbaren Farbklecks, der genausogut eine Solid Color sein könnte. Gleichzeitig ist im unmittelbaren Nahbereich (20m und weniger) das Muster zu unnatürlich, dass es gleich ins Auge fällt.
      Das krasse Gegenteil wäre PenCott Greenzone, dass im unmittelbaren Nahbereich durch die Mico, Midi und Macro Elemente schon fast wie eine Tarnkappe wirkt.

    Wenn man all dies in Betracht zieht und ein Muster für den Zentraleuropäischen Misch- und Nadelwald sucht, bzw. unsere Tiefebenen, dann ist Multicam aufgrund seiner Konzeption und Farbwahl zu hell und nicht optimal. Einzig allein für die Puszta wäre eine Verwendung praktikabel.


    Solltest du wirklich ein Tarnmuster für die persönliche Verwendung in Betracht ziehen, würde ich dir zu PenCott Greenzone raten. Aus dem simplen Grund, dass es hierfür auch Ausrüstungsgegenstände gibt. SloCam ist zwar in unseren Breiten auch ein sehr effektives Muster, aber sobald du einen dazu passenden Rucksack oder ein Chestrig suchst, musst du auf Multicam ausweichen (was übrigens sehr gut mit SloCam harmoniert).

    Markus SQ247


    Du würdest dich wundern, wie effektiv Greenzone im Herbst ist. Da das Muster fast zur Hälft aus Brauntönen besteht, schaltet das Hirn einfach um und sieht quasi das "Negativ" und die Grüntöne sind in weiterer Folge nicht mehr so dominant. Das vorletzte Foto in meinem Bericht ist im Jäner gemacht worden. Nur soviel dazu.


    Bei SloCam merkt man, dass neben einer universellen Funktion auch der Karst Sloweniens im Hinterkopf der Designer war.


    Ich würde ja zwischen SloCam und Greenzone wählen, wenn ich müsste. Multicam ist in unseren Breiten einfach nicht praktikabel. Das haben mir meine persönlichen Versuche der letzten vier Jahre mehr als nur einmal bewiesen.

    Hallo Allerseits!


    Ich habe ja bereits in einem vorherigen Review versucht, reguläre Tarnmuster außerhalb ihrer Komfortzone im Winter zu beschreiben. Dieses Mal habe ich zusätzlich eine Solid Color im Review miteinbezogen.
    Zuletzt konnte ich zeigen, dass PenCott Greenzone besser abschneidet, als man dem Muster im Winter zutrauen würde. Außerdem hat sich herausgestellt, dass SloCam das bessere Universalmuster ist, als Multicam. Letzteres ist bei uns im Winter zwar erstaunlich effektiv, aber nicht in den anderen drei Jahreszeiten.


    Mit diesem zweiten Review konnte ich hoffentlich die Ergebnisse des ersten unterstreichen. Wenn ihr mehr dazu erfahren wollt, könnt ihr hier nachlesen.


    Vielen Spaß beim Lesen und Bilder betrachten.




    Lasst euch bitte von der Diskussion nicht abhalten! Nur über den Diskurs kommt man zu neuen Erkenntnissen.


    Was die Scheide anbelangt:


    Fällkniven hat meines Wissens nach die Scheidenproduktion internalisiert und wird nach den dementsprechenden Bemühungen wohl nicht die Lust haben, wieder etwas auszulagern und/oder teuer neu anzuschaffen.


    So "unsexy" die Scheide auch sein mag. Gerade für die Jäger macht sie mehr Sinn als eine Cordurascheide, vor allem wenn man das Aufbrechen des Wilds in Betracht zieht. Da wäre Cordura, aber auch Leder bei weitem nicht so hygienisch.


    Als Nichtjäger wäre mir jedoch auch etwas anderes lieber, aber ich muss ehrlich sagen, ich habe schlechtere Lösungen diesbezüglich gesehen.


    Bergmann


    Was den Stahl anbelangt, kann ich noch keine eindeutigen Aussagen treffen. Fällkniven gibt sich bedeckt (abgesehen von der Zusammensetzung) und ich hatte das Messer noch nicht lange genug in Verwendung, dass es zu Ausbrüchen oder dergleichen kommen könnte. Habe aber beim VG10 auch noch keine dementstprechenden Probleme gehabt.

    Erstmal vielen Dank für die zahlreichen Kommentare. Bin ich ehrlich gesagt nicht gewohnt.


    dirdeck
    Ich habe hier die Aussagen von Fällkniven selbst paraphrasiert. Nachdem das Messer doch einen Millimeter dicker geworden ist, nehme ich an, dass damit gemeint ist, dass der Anschliff dementsprechend mit einer flacheren Kurve forgenommen wurde - wenn ihr mir diese saloppe Formulierung erlaubt. Es gibt sicher präzisere Worte dafür.


    Nachmessen kann ich es leider nicht, da mir die Instrumente dazu fehlen und wenn ich ein reguläres S1 hätte, wäre es im Reviewprozess miteingebunden worden. Somit muss ich dich leider enttäuschen, da ich dir die Info nicht geben kann.


    hanomag


    Es geht sicher mit Übung, ich habe sie aber nicht und schärfe das Messer normal am Leder. Derzeit musste ich das S1 Pro noch nicht schärfen, weil es nach wie vor eine ordentliche Gebrauchsschärfe hält.


    Nochmals Vielen Dank für eure Kommentare. Der Preis ist sicherlich höher, aber der Lieferumfang und wohl auch der Stahl tragen dazu bei. Vielleicht konnte das Review ja die Unterschiede dementsprechend hervorheben.