Alles anzeigenEin substanzarmer Besserwisser „kalkuliert“ hier die Fertigungskosten des GEK – EDC, obwohl
er kostenträchtige Arbeitsgänge wie z.B. konturschleifen, pliestern, härten, bestrahlen, lasern,
etc. und die Kosten der Messerscheide weder erahnt noch erwähnt.
Wenn man die hier lesbaren Meinungen solcher Schwadronierer erfährt fragt man sich, ob die
Beschaffer aller erdenklichen Armeen und Behörden dieser Welt wohl blöd sind, wenn sie sogar im
Wiederholungsfall hunderttausende Eickhornprodukte aus Solingen kaufen.
Sorry für den Tonfall aber diese Bemerkungen waren überfällig.
Ich fühle mich da jetzt mal angesprochen, obwohl ich den Ausdruck ausgesprochen unpassend finde. Der Klassiker könnte man meinen, man übt negative Kritik an einem der Forumslieblinge und bekommt bestätigt, dass man ein Dummschwätzer ist.
Die kostenträchtigen Arbeitsgänge liefen alle unter den ca 40% Material und Fertigung. Ich habe das Kalkulationsdiagramm leider nicht vorliegen da der Prof eslediglich gezeigt hat. Und es ist ja nicht so, dass das ein Geheimnis wäre. Die Firma Eickhorn muss ja auch kalkulieren und ich bin sicher das da das Rad nicht neu erfunden oder auf angemessenen Gewinn verzichtet wurde. Und ich bin mir genauso sicher, dass ein behördlicher Einkäufer bei Eickhorn, der mehrere tausend Stück abnimmt, nicht den Listen-Internet-Preis zahlt.
Des Weiteren kauft eine Firma wie Eickhorn auch nicht den Stahl zu dem Preis ein, wie ich den bei irgendeinem Messermacher einkaufen würde.
Und bei 185€ hätte ich mir gerne einen N690 oder dergleichen gewünscht. Oder vielleicht einen PM-Stahl. Dann würde ich da auch gerne nochmal was drauflegen. Aber so ist das für mich trotz Made in Germany und häufig stumpf ausgelieferter Messer kein Paket für mich.
Aber schön finde ich es Tony, dass trotz meines Bemühens von sachlicher Kritik ohne Herstellerbashing, die Ausdrucksformen deinerseits stets höflich und sachlich geblieben sind. ![]()
Gruß
Stefan