Beiträge von northmansquest

    Und es heißt noch lange nicht das die komplette Magnum Serie dort gefertigt wird, dass ist jetzt reine Spekulation von dir!


    Und warum sollte man damit einen "gewissen Standart" anpreisen können? Der Standart den Magnum bei Modellen wie dem Commander, dem Crusher oder dem Tech Folder hat ist ebenfalls wirklich gut.

    Habe ich ja gar nicht behauptet.

    Zitat

    Ein Böker Mitarbeiter hat im blauen Forum mal die Behauptung verneint, Böker Magnum würde auch von Sanrenmu stammen.


    Magnum wird von vielen da was bekommen. Und die Magnum Modelle sind teils gut, teil echt fies manchmal von der Verarbeitung. Bei SRM hatte ich noch keins was schlechter als "gut" war. So meinte ich das. Viele Magnum Modelle sind mit Sicherheit gut. Ich finde wenn sie wirklich von SRM kommen, ist das ein gewisser Garant für Qualität. Ansonsten ist das wie bei Herbertz einfach Lotto.


    Und ich wollte jetzt weder alle Magnum über einen Kamm scheren, noch alles als Hundsmiserabel darstellen.


    Gruß
    Stefan

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Vielleicht hat man das Design auch nur eingekauft! Der Böker Mitarbeiter (wahrscheinlich Beagleboy) wird wohl wissen warum er das geschrieben hat :rolleyes: !


    Gruß


    Bastian

    Na klar. Aber schau dir mal die URL zum EL01 an. Einerseits versteh ich die Verneinung, andererseits würde man damit einen gewissen Standart anpreisen können. Könnte aber auch mehr Käufer zu SRM locken. Man weiß es nicht. Aber irgendwie macht das so einen Sanrenmu Eindruck auf mich.


    Gruß
    Stefan

    @Major: Du meinst GTC. http://www.gtcknives.com/
    Ziemlich geile Dinger die er da macht.


    Ich musste etwas lachen beim durchblättern heute morgen. Ein Böker Mitarbeiter hat im blauen Forum mal die Behauptung verneint, Böker Magnum würde auch von Sanrenmu stammen. Naja:


    http://www.boker.de/taschenmes…insatzmesser/01EL001.html EL01


    http://www.boker.de/taschenmes…insatzmesser/01RY144.html Sieht aus wie das Sanrenmu T08


    Aber gut. Schöne Sachen auch bei Böker selbst gefunden
    http://www.boker.de/taschenmes…r/special-run/110957.html


    Muss man mal über eine Anschaffung anchdenken. Ansonsten immer wieder geil was die so alles an Designs bringen.


    Gruß
    Stefan

    Also ich kann die negativen Erfahrungen bei dem UKPK Lightweight FRN nicht bestätigen.


    Man muss halt wissen was man da hat. Einen Slipjoint Folder. Spyderco sagt einem wie man den in der Hand zu halten hat damit nichts passiert. ( Da legen die glaub ich auch wert drauf so wie man in den USA verklagt werden kann). Da geht halt leider nur eine Position. Diese ist aber sehr angenehm. Die Griffe wirken auf mich nicht billig. Sind stabil und lightweight.


    Durch die Eigenschaften(leicht, slipjoint, Klingengeometrie) ist es halt kein Heavy Duty Folder. Aber für 90% des Tagesbedarfs an Schneidwerkzeugen für die meisten sicher ausreichend( darum gehts doch oder? das Brauchen. wenns um habenwollen geht dann hol dir ein Custom Friction Folder von den einschlägig bekannten hier im Forum).


    Gruß
    Stefan

    Moin


    An Stählen habe ich den ein oder anderen in Verwendung. 440C(Böker Solingen), 440C(Böker+), 12c27, 154CM, S30V, Lam VG10, 3G, Opinel Kohlenstoff, 1085, 8CR13MOV


    Welcher Stahl mich sehr überrascht hat war der 12C27. hatte den mit im Norwegenurlaub in einem Böker + Rhino. 40° Schneidenwinkel. War sehr scharf und hat erstaunlich lange die Schärfe gehalten. Wurde für alles rund ums Camp und Küche benutzt. Danach kurz über das Leder Strop Set von BRKT und er hatte wieder 95% Schärfe. Fand ich gut.


    Etwas enttäuscht bin ich von S30V und Vg10. S30V verliert seine Rasierschärfe recht schnell, bleibt dann aber lange halb-scharf. Ergo ich muss ihn trotzdem andauern über die weißen Stäbe des Sharpmakers fliegen lassen. VG 10 wird gut scharf aber auch nicht so lange. Empfindlich ist er auch ein bisschen, fängt schnell an zu rollen die Schneide.


    Was gar nicht geht ist D2. Mag ich einfach nicht. Habe da schon Meinungen von vielen Leuten gelesen, vor denen ich Respekt habe, aufgrund ihres Wissens über Stahl und der Art dieses weiterzugeben. Mein Fazit: D2 ist gehypt, kein geeigneter Messerstahl, günstig in der Anschaffung-wird teuer Vermarktet und Verkauft.


    Ansonsten mag ich Holz und alles. Nur Alugriffe an Fixed passt für mich irgendwie nicht. An Klappmessern sehr gerne. Gute Kydexscheiden trage ich genauso gerne wie feine Lederscheiden. Hat halt alles sein für und wieder. Im Wald gern Holzgriff und Lederscheide. Auf dem Wasser Kydex und G10 Griff.


    Gruß
    Stefan

    Gestern war ich mit meiner Mutter auf ihrem Campingplatz. Dort mussten neue Begrenzungen in Form von Seil zwischen zwei Pfosten installiert werden. Dabei hat mein Spyderco PM2 sich gut geschlagen( klar bei der Geometrie). Brötchen wurden auch noch geschmiert.


    Dazu hatte ich noch meine Fenix PD32 dabei, die leider aufgrund des guten Wetters nicht zum Einsatz kam. Habe mit den beiden aber mein fürmich im Moment perfektes EDC gefunden. Dazu noch ein Victorinox Spirit +.


    Gruß
    Stefan

    Kann man bei 40° noch von einer Schneide sprechen? Ich nenne sowas Schlagfläche :bibber:

    Ja klar. Gemeint ist bei einer Winkelangabe meist der Gesamtschneidenwinkel. 40° sind also 20° pro Seite. Laut Spyderco der optimale Kompromiss aus Schnitthaltigkeit, Schneidkantenstabilität und Schneidfreudigkeit. Ich schleife alle Messer auf 40° außer meine Opinel und Küchenmesser. Die bekommen 30°. Passt halt auch schön mit dem Spyderco Sharpmaker.


    Gruß
    Stefan

    Puh das ist hart. Das würde mich aber auch brennend interessieren was Spyderco dazu sagt. Ich hab irgendwo mal gehört, das die Teile so geschätzte 200HRC haben sollen. Kann jetzt gelogen sein.


    Aber wenn du Spyderco anschreibst, frag doch gleich mal nach der Härte(wird wohl in vickers angegeben). Danke


    Gruß
    Stefan

    Noch zur wissenschaftlichen Sache: Kalkulation nach Leerbuch? Hmmm. Die RWTH ist ne gute Adresse für sowas und nichtmal alle Schraubengrößen rotzt ein Vollautomat zu dieser Kalkulation, wie ich meinen Vorlesungen dort entnehmen durfte. Das Leben im Beruf lehrt das noch deutlicher ;) @ Stefan: Das ist keine Anmache! Kalkulier selber mal von vorne bis hinten durch. Alle Arbeitsgänge samt Entwicklung, Design Gebühr pro Messer, Materialanlieferung, Arbeitsprozesse samt allen Härte, Trenn-, Span und Schleifverfahren + griffe und Scheide innerhalb eines Din / EN ISO 9001 Systems o.ä.


    Dann ist da noch das Scheisshaus und das Weihnachtsgeld für die Belegschaft von Fertigung bis Vertrieb, deren Dealer auch auf der Messe versorgt werden wollen. Ich hab nur nen kleinen Teil genannt. Verspreche dir aber dass du auf nen Betrag kommst der weniger Spanne zulässt als der flott geschätzte Tip vom Prof ;)

    Hast ja recht, Ajax. Ich hatte in der Vorlesung diese tabelle gesehen und war überrascht, das diesem Faktor nicht mehr zugesprochen wurde. Und das ich hier so frei war und einfach mal kalkuliert habe, war dann auch etwas voreilig. Und soviel wie du aufgelistet hast, habe ich dann auch nicht berücksichtigt.


    Aber schön das du mich da ohne persönliche Kritik drauf hinweisen konntest.


    Gruß
    Stefan

    Was die Mehrwertsteuer angeht, so sollte sie der Haendler die Steuer seinerseits vom Preis wegrechnen da der Kaeufer sie im eigenen Land mit dem Zoll zahlen muss.

    Soweit ich weiß wird in den USA auch in Ladengeschäften die State-tax erst an der Kasse( ob virtuell oder real) draufgerechnet. Da das Ding ja nicht in die USA verkauft wird, kommt wie schon amethyst gesagt hat aber Warenwert X(Glaube 150€ incl Versand) 8,5% Zoll drauf. Auf den Betrag nochmal 19% Einfuhrumsatzsteuer.


    Ich hab mir mal ne Excel Tabelle gemacht wo man dann den Dollarkurs, Messerpreise USA/D, Versand USA/D usw eingibt und am Ende spuckt er 2 Beträge für das D Messer und das USA Messer aus. Hab da mal mit rumgespielt, So wirklich lohnt sich das erst ab 2 Messer wegen dem Porto von ca 30$ je nach Shop. Dollar Kurs ist ja im mom für die Katz'. Da war bei 1.45 noch bessere Schnäppchen zu holen.


    Gruß
    Stefan

    Der Witz bei pulvermetallurgisch erzeugtem Stahl sind ja eben nicht die groben Schneiden. PM Stahl ist viel feinkörniger als erschmolzener Stahl, wenn man nicht einen S90V legiert. Und extrem Rossträge sind viele PM Stähle auch nicht, es ist halt einfach ein anderes Verfahren zu Stahlherstellung. Jeder der ein Auto fährt hat auch PM-Stahl teile im Motorraum. und die rosten auch, wenn der 70te Kommilitone einem das Ding überreicht während der Vorlesung ;)


    Und das mit dem Anlassen, ich habe da mal mit Chris Reeve(seiner Interner-Antwort-Dame) drüber gesprochen. Das niedrige Anlassen kommt daher, dass eine Schneide mit Dents einfacher zu reparieren wäre als eine mit Chips.

    Da gehen die Meinungen doch sehr auseinander. Mein "echter User" ist aus nicht rostträgem Stahl, was mich nicht daran hindert, ihn für Lebensmittelzubereitung zu benutzen und zum Beispiel beim Sport in doch recht salzig-feuchter Umgebung IWB in der Hose zu tragen. Patina von säurehaltigen Lebensmitteln ja, aber Rost ist ein Fremdwort. Dafür kriegt man eine feine und trotzdem robuste Schneide, und Schneiden ist ja eigentlich die Hauptfunktion eines Messers.


    Ich möchte behaupten, dass der einzige wesentliche Vorteil von rostträgem Stahl bei Handmessern eben die Rostträgheit ist, und das meine ich ernst.

    Amen. Es gibt keinen schlechten Stahl, ein Stahl ist nur mehr oder weniger für ein Anwendungsgebiet geeignet.


    Pm Stähle sind toll, keine Frage. Aber die Menschheit ist bis vor 60 Jahren auch ohne rostträge Stähle ausgekommen.


    Die Vorteile von niedrig legierten Stählen liegen auf der Hand: Feinere Schneide, Zäher, Feinkörniger. Was dieseStähle nicht so gut können ist der Einsatz als Schneidstempel(D2, 1.2379 wird da gerne genommen) und 6 Stunden am Tag Pappkartons schneiden.


    Ich bin da auf Stefan Roths Seite, PM Technik wo es nur geht. Aber dabei bitte nicht vergessen, dass die wirklichen Arbeitsmesser keinen Wert auf rostträgheit oder Monsterkarbide a la S90V und D2 legen. Für die Jagd mag ein extrem Verschleissfester Stahl gut sein und die Sprödigkeit macht nichts aus. Für Outdoor hätte ich dann gerne was rostendes( aber keinen D2 ;) )


    Gruß
    Stefan

    Wie sieht es aus mit der Robustheit, insbesondere Wenn Kräfte von der Seite auf die Klinge einwirken, also wenn jemand die Messerklinge seitlcih als Hebel mussbraucht? Taugt das Kugellager was?

    Die Aufgabe eines Kugellagers ist es ja, an zwei Bauteile die sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit drehen( in dem Fall 0 und 1 Umdrehung für auf und zu) axiale Kräfte zu übertragen. Wenn das Lager also der zu erwartenden Kraft entsprechend richtig dimensioniert ist, dann hält das auch. Dann kommt noch der "Angstzuschlag" vom Konstrukteur und dann passt das ;)


    Gruß
    Stefan

    Der Preis wird also noch fallen :D.

    Hoffentlich. Die Meinung der Betrachter, sowohl hier als auch bei facebook, scheint wohl zu sein: Super Messer, schönes Design, für das Geld krieg ich ein Custom also nein danke.


    Hoffen wir das der Herr Pohl die Preispolitik nochmal überdenkt. Da das ja ohne Zwischenhändler über ihn von statten geht, geht da bestimmt auch noch was am Preis, bevor sie Ladenhüter werden.


    Gruß
    Stefan

    Schade. Das Messer gefiel mir von Anfang an ziemlich gut, dachte schon daran es mir dann anstatt eines Chris Reeve Nyala zu holen. Hätte auch 240e aufn tisch gelegt. Aber der Preis ist ein bisschen, gelinde gesagt, happig.


    Und gerade D2 in den Ausmaßen.... Da kommt man mit Material von Scheide und sonstwas vielleicht auf 30€. Lionsteel liefert da auch ein gute Arbeit ab mit SIcherheit. Aber 300€? Wirklich? da bekomme ich bei Reeve S35Vn und Auch ne Handgemachte Lederscheide. Da fehlt irgendwie die Relation.


    Aber gut, Angebot und Nachfrage und so ;)


    Gruß
    Stefan

    Ja die Stahlphilosophie ging ja um das brauchen. Meine Sachen die ich aufgezählt habe sind ja Luxus, davon brauche ich nix, dass ist nur habenwollen.


    Und klar hat PM- Stahl und der ganze Kram seinen Reiz, vorallem für mich da ich Maschinenbau fachrichtung Material- Fertigungstechnologie studiere.


    Klar bin ich keinesfalls anders als ihr, zwischen brauchen und habenwollen liegen dann halt doch Welten. Wäre ja sonst auch kein richtiges Hobby wenn man keinen Overkill kaufen könnte


    Gruß
    Stefan

    Ich schrieb in meinem 1. Post, 50-100€ aber jedesmal ärgere ich mich dann über die mangelnde Qualität. Nun werde ich sparen um bessere Qualität im höheren Preisrahmen kaufen zu können.

    Dieser Effekt ist mir auch schon aufgefallen. Viele Messer gekauft, die meisten unter 60€. Jetzt liegen sie hier rum, Wiederverkauf lohnt kaum und ich hätte jetzt lieber ein CHris Reeve oder Ähnliches hier liegen als den ganzen Kleinkram. Deswegen spar ich auch nur noch auf das gute Zeug.


    Gruß
    Stefan