Beiträge von hydrou

    Da ich kürzlich die Nitecore Extreme R2 bekommen habe und seit einiger Zeit die Eagletac T20C2 besitze, wollte ich mal nachfragen, warum bei gleichem Emitter R2 die Farbe so unterschiedlich ausfällt. Oder gibt es da so große Unterschiede zwischen den Herstellern?


    Der Beam der T20C2 ist sehr mit Ringen behaftet, während der Beam der NEX gleichmässig ist, aber das ist ja klar, da die NEX einen OP und die T20C2 einen Standard-Throw-Reflektor hat. Wass mich mehr stört und wundert, ist dass der Beam der T20C2 ins gelbliche geht, wohingegen der der NEX ins violette übergeht.


    Anbei mal ein Beamshot-Vergleich (links Fenix L2D Q5, Mitte NEX R2, rechts ET T20C2):


    Vll. kann mal ein anderer Besitzer der NEX R2 sich dazu äußern, ob ihm ähnliches aufgefallen ist oder ob da evtl. was nicht in Ordnung ist.

    Ich habe zwar nur das RC-4 und das Rat-3, nicht das RC-3, aber die Messer Rat-3 und RC-3 sind bis auf den längeren Griff identisch. Ich trage mein Rat-3 jetzt seit 2 Jahren täglich als EDC und zwar Tip-Up. Ich hab ne weitere Bohrung angebracht und trage es mit kleinem Tek-Lok zwischen Hose und Gürtel. So hat man extrem schnellen Zugriff und ist bei längeren Hemden trotzdem nicht sichtbar bis auf den Lanyard. Und die Scheide hält das trotz Schwerkraft bisher wie am ersten Tag ohne Wackeln und Klappern. Jedoch muss ich gestehen, dass ich die Beschichtung entfernt habe und der Stahl D2 ist, das gibt´s ja leider bei den RC-Modellen nicht., denn der 1095er ist mr als EDC zu rostanfällig.

    Ja, bisher hält das alles ganz gut gibt noch keine Abnutzungserscheinungen, vom Flint Steel abgesehen. Wichtig ist nur, dass man ab und zu den Flint Steel per Hand ein bisschen dreht, falls er zu stark auf einer Seite abgenutzt wird, damit er schön gleichmässig abgetragen wird. Und zumindest bei mit hält die Kappe im offenen Zustand hinten aufgesteckt auch so ganz gut.

    Hersteller: Ultimate Survival Tools
    Link zum Hersteller: http://www.ultimatesurvival.co…t_view.cfm?product_ID=436
    Zwei Videos (besser hätte ich es auch nicht machen können mangels Videokamera): Video 1 Viedo 2


    Mein Review:
    Gibt es in Schwarz und Signalorange, ich hab meines in Signalorange genommen. Zusammengefaltet ist alles verräumt, kann nicht verdrecken oder wie bei anderen freiliegenden Flint Steels abbrechen. Einhändig öffnen klappt noch nicht so easy, Benutzen dagegen schon. Flint Steel ist dicker als bei anderen Varianten und mit einer Feder gelagert. Der Striker ist seitlich im Gehäuse, einfach fest gegen den Flint Steel drücken und den Flint Steel per Finger oder harter Unterlage mit Schwung gegen die Feder ins Gehäuse drücken. Vorteil dabei, der Winkel des Strikers ist fest vorgegeben, kann man nicht falsch machen. Man braucht kein Messer missbrauchen und der Striker kann nicht nicht verloren gehen. Durch die federnde Lagerung dreht sich der Flint Steel und nutzt sich gleichmäßig ab. Die Beschichtung bzw. Oxidschicht auf dem Flint Steel muss erst mal weg, danach erzeugt jeder Strike sehr heiße und ausreichende Funken. Mein Dryer Lint fing immer sofort Feuer, mein Hemd beinahe auch, als ich mal zu nahe dran war. Gaskocher klappt ebenfalls ohne Probleme, allerdings ist mir da die Piezozündung lieber, jedoch hat mich die auch schon mal im Stich gelassen und sich dauerhaft verabschiedet.


    Meine Fazit:
    Gutes Konzept, alles in einem ohne extra Teile. Ersetzt jetzt meine Feuerzeug/ Streichholzkombination. Wasserfest, fast unkapputbar, klein, handlich, leicht zu bedienen. Von daher mein Favorit vor anderen Flint Steels! :thumbup:

    IIRC gab es früher die Bezeichnung MP für Modified Pommel, wenn man den runden Pommel wollte, standardmäßig kam der spitze Pommel. Daher stammen auch die Bilder, die noch im Umlauf sind. Jedoch werden seit einiger Zeit speziell beim RC-4 nur noch die Rounded Pommel hergestellt, die spitze Version gibt´s jetzt als MIL für Military Variante, wo das spitze Ende sogar geschärft ist.

    Sollte der richtige sein, zur allergrößten Sicherheit aufschrauben und die Platine mit den Bildern aus dem mf.de Vergleichen, hab ich auch so gemacht... 8o Jedoch hab ich mir lieber den mit europäischen Schuko geholt, denn den Murks mit Adapterstecker, wo man evtl. sogar nen Stromschlag bekommt, war mir zu gefährlich, denn die Gefahr besteht da durchaus und ist IMHO gefährlicher und realistischer als ne Explosion beim Laden. :thumbdown:


    EDIT: Zum Thema Entladung: Natürlich wirst du den 18650 Akku nicht 10 Jahre rumliegen lassen wie Primaries CR123A, jedoch habe ich noch keine signifikante Selbstentladung bemerkt. Einziger mir bekannter Nachteil ist, dass viele Lampen beim Betrieb mit 18650-Akkus statt CR123A-Primaries nicht mehr geregelt sind und dimmen auf höchster Stufe, auf den mittleren Helligkeitsstufen ist das auch kein Thema. Wichtig ist jedoch, dass der Hersteller den Betrieb mit Akkus spezifiziert hat. Jedoch gibt es auch Lampen, die hauptsächlich für 18650-Akkus entworfen worden sind, die sind dann i.d.R. auch geregelt. s. z.B. Laufzeitdiagramme für die M20: http://light-reviews.com/olight_m20/

    Wenn du den von hiltihome im mf.de empfohlenen Lader hast, der auch die "gute" Platinenbestückung hat, und nur protected Marken-Akkus nimmst, sollte eigentlich nichts passieren. Natürlich sollte man die Akkus nicht alleine über Nacht im Lader lassen und die Temperatur ab und an testen, ob sie zu warm werden. Des Weiteren ist es auch unkritisch, nach dem grünen Licht die Akkus weiter im Lader zu lassen, wenn es der Gute ist, da die Akkus da erst zu 90% voll sind und erst nach weiteren 1-2 Stunden ganz voll sind, man sollte da nur besonders auf die Temperatur achten. Da der gute Lader zwei separate Schächte hat, ist es ihm egal, welche Akkus du lädst und ob du nur einen statt zwei lädst.

    Der Vorteil bei 1850 Akkus ist z.B., dass es die auch in Protected gibt, was gegen Überladung und Tiefentladung schützt. So etwas gibt´s IIRC bei CR123A-Primaries nicht. Außerdem lagert man seine Akkus selten 10 Jahre, ohne sie zu benutzen. Die CR123A-Primaries dagegen liegen z.T. viele Jahre in der Gegend rum, keiner weiß um ihren aktuellen Ladezustand, Wasserkontakt usw. Ich behaupte mal, mit neuen Primaries, die nicht älter als 2 bis 3 Jahre sind, die nie nass geworden sind usw. wird das nicht passieren. Aber guck dir mal den karton in dem Thread an, wo die Primaries drinlagen, da wundert mich nix mehr. Dass man dann verschieden alte und gelagerte Primaries mit unbekannter Spannung zusammenwirft, tut sein übriges, während bei 18650 Akkus i.dR. nur einer zum Einsatz kommt.

    Gibt beide Versionen, mit abgerundetem und spitzem Pommel. Jedoch finde ich den spitzen Pommel ungünstig, wenn man es am Gürtel trägt, denn der bohrt sich dann gerne mal in den Bauch... Das ist dann nicht ganz so angenehm.:rolleyez:

    Hmm, ohne Verpackung, einzeln... :scratch: Dann kann man auch schlecht über die Vorladung etwas sagen, kann ja der Händler nochmal schnell geladen haben. Denn echte kommen in Blisterverpackung mit Haltbarkeitsdatum und ordentlicher Vorladung. Zumindest im chinesischen raum geistern diverse, sehr gute Fälschungen herum, die man i.d.R. nur an Details entlarven kann. Und selbst ein bisher unauffälliger Händler kann da reingefallen sein, wenn er ne gefälschte Lieferung bekommt. Sicher gehen kannst du wohl nicht, ausser vll. laden und liegen lassen und nach 30 Tagen die Kapazität messen.

    Aktuell aufgeschlagen:


    - Eagletac T20C2, meine erste CR123A und 18650 Lampe, super hell, nochmal ne deutliche Steigerung zu meinen bisherigen AA-Lampen, ganz schöne Wuchtbrumme in der Hand, massiv und wertig, gleichzeitig auch meine erste "Tactical"-Lampe, verglichen mit meinen bisherigen Fenix- und Nitecore-Lampen. 18650-Akku und passendes Ladegerät sind noch unterwegs, mal hoffen, dass diverse Erfahrungsberichte zu explodierten Li-Ionen-Akkus übertrieben sind.


    - Spyderco Delica 4, C11PSGRE, mit ZDP-189-Stahl und British Racing Green Griffen, andere und in meinen Augen sinnvollere Klingengeometrie als mein altes Spyderco II SS, Stahl dem ersten Anschein nach sehr schnitthaltig und robust, wär mir fast zu schade als EDC, aber mal sehen.


    Fotos gibt´s evtl. heute Abend, wenn ich dazu komme.

    Sry, aber vom Izula kann ich als Neck Knife nur abraten. Der Stahl ist 1095er, der rostet nur vom Anschauen, wenn man ihn nicht pflegt. Ich hab mein Izula jetzt drei Monate daheim und Flugrost an der Schneide, obwohl es nur in der Vitrine lag und eingeölt war. Und ein Rat-3 aus 1095er, was ich früher als EDC hatte, rostete auch fleißig vor sich, wenn es im Sommer mal wärmer wurde und der Schweiß floss. Zwar kein wirkliches Drama und beim einem Messer am Gürtel kein Problem, aber ein Neck Knife ist den Körpersäften noch näher, da wird das Izula sehr bald Flugrost ansetzen.

    Mein Vorschlag wäre eher ein Spyderco Salt aus H1-Stahl, da sonst das Messer evtl. massiv anfängt zu rosten, auch wenn es rostfreier Stahl sein sollte. Gerade bei Wassersport und Messerunkundigen, die das Messer nie trocknen oder mal nachölen, sind sonst Probleme vorprogrammiert.

    Danke für eure Anmerkungen und Links!


    Wahrscheinlich wird´s darauf hinauslaufen, sich ein kleines Stück Mokume oder Damast zu organisieren und den Rest dann einen Goldschmied machen zu lassen. Hab dazu ein paar Anfragen gestartet, denn bei normalen Händlern wie Boker gibt´s zwar Damastreste, aber gleich 1 Kg ist etwas zu viel des Guten und meine Holde rastet aus, wenn neben geschliffenem Stahl auch noch Stahlreste rumliegen, die auf weitere Projekte warten... :whistling: