Beiträge von thehunt

    So, nun aber zu dem von uns eigentlich angedachten Zweck:
    Hier gehört der „Zwölfer“ hin:



    Outdoors!
    Mit seinem großen Bruder Modular 45+:




    Wenn wir zu Mehrtagestouren aufbrechen, stellt sich immer die Frage: was nehmen wir als Daypack? Einen RollUp-Rucksack? Trägt sich im Regelfall mangels Polster bescheiden und ist nicht wirklich stabil (zumindest nicht allzu sehr).


    Und hier meine Idee:
    Man nehme den Modular 45+, entferne den Deckel und das Expanderfach an der Front und montiere einfach den Assault 12.


    Schaut dann (hier in nachkolorierter und überdramatisierter Fassung) so aus:


    Den Blick fest in die Ferne, den Wanderstab eisern im Griff.
    Louis Trenker who?




    In Vollansicht:


    Oben auf den 45er noch schnell die Leader Admin Pouch, und fertig.

    Zum Vorschein kommt nach Abnahme der Polsterstreifen dann der Hypalon-Molle-Verbinder, den wir schon vom Modular 45+ kennen. Ich finde die super. Wesentlich besser, als die Molle-Strapse die Maxpedition verwendet.




    Durch die „nur“ angekletteten Rückenpolster entsteht ein weiteres Plus des Rucksacks: Man kann in gewissem Maße die Abstände variieren, so das man das Rückenpolster ein wenig auf die persönliche Physiognomie anpassen kann. In der Rucksackklasse wohl einzigartig.


    Außen also sehr modular und innen?
    Ebenso. Wie jeder gute Rucksack hat auch der Assault 12 ein Wasserblasen-Fach. Hier allerdings mit der Besonderheit, dass das Fach eigentlich für SAPI-Platten ausgelegt ist.


    Hier im Bild mal mein Büro-Krieger-Setup:


    Wie sich herausstellte, hat mein Dell-Laptop fast die gleichen Maße wie eine SAPI in Größe M.
    Wer mag, kann davor natürlich noch die Wasserblase hängen.


    Am Flauschklett auf beiden Seiten kann man dann noch Zusatztaschen nach Wahl einkletten.
    Bei mir ist es aktuell eine der mittleren TT Mesh-Taschen für mein Regenzeug.


    Wenn ich mir was wünschen dürfte: Eine vernünftige Admin-Pouch mit Hakenklett außen. Kennt einer von euch da eine gute Bezugsquelle?

    Wer mag, kann das Helmfach mit wenigen Griffen am Boden unter dem Pack als „stille Reserve“ anbringen, sehr praktisch.


    Der Assault Pack 12 ist wohl der Rucksack, der mit Abstand am meisten Zubehör ausgeliefert wird:


    Das freut den taktischen Bastler. Zwei Dinge möchte ich erwähnen: Erstens, wer auch immer das Zubehör-Pack im kleinen Ziplock-Beutel (im Bild unten rechts) verstaut hat, dem gebührt der Titel „Tetrisgroßmeister Level 1000“ (und nein, das Helmfach war da nicht auch noch mit drin).
    Zweitens, Preis-Leistung: Alleine für das Zubehör-Paket müsste man richtig Geld auf den Tisch legen, wollte man es einzeln erwerben. Alle Schnallen, Riemen und Co. sind extrem hochwertig, und sauber verarbeitet. Für den aufgerufenen Preis von rund 160 € mehr als fair.


    Für unseren angedachten Einsatzzweck benötigen wir das Helmfach nicht, also ab damit. Ein wenig Shockcord kann aber nicht schaden. Das schaut dann so aus:

    (stammt zugegebenermaßen nicht aus dem beiliegenden Zubehörpaket)


    Den Kordelstopper verstecken wir dann sauber unten in der Klett-Aufnahme des Helmfach-Bodens:


    Schick, schlank und clean:


    In freier Wildbahn:


    Mit Shemagh:


    Mal ein Blick von Oben:


    Man sieht gut den Ausgang für einen Trinkschlauch und die Lasercut-Molle an den Schultergurten. Die sind mittels Leiterschnallen am Pack montiert. Hintergrund ist der mögliche Einsatz des Assault Packs im Zusammenspiel mit dem TT Plate Carrier QR LC oder dem TT Chest Rig MK II. Wenn nötig kann man die gepolsterten Schulterriemen durch Klettversionen ersetzen oder den Pack gleich komplett als Rückenteil einsetzen. Dazu kann man den Rucksackrücken quasi „aufklappen“ Das Padded Back-Polstersystem einfach abkletten und voilà:


    Hier kann man dann den Kummerbund der Plattenträger/ChestRigs montieren. Habe ich beides nicht zur Hand, zu meiner Zeit war man über eine Flak-Weste schon froh. Wie sich die Zeiten doch ändern…
    Anyway.
    Was die Montage angeht, da darf ich auf die Jungs von ePig verweisen, die haben ein sehr gutes „Erklärvideo“ bei YT.

    Das Helmfach ist die erste Besonderheit des AP12. Beavertails sind in der Rucksack-Welt längst kein Novum mehr, die Detaillösungen machen diese Version aber so vielseitig und spannend.


    Mit dicker Fleecejacke gefüllt:



    An den Seiten weitere Laschen um mit Shockcord nachzurüsten, wenn eine „teilautomatische Kompression“ gewünscht sein sollte. Gute Idee!



    Das Helmfach haben die Jungs vom Spartanat schon gut vorgestellt, mangels Vietnam-Ära Helm hab ich mir mal mit einer prall gefüllten 10 Liter Pouch beholfen:


    Wie man an den Kompressionsriemen sieht, ist da noch Platz nach oben:



    Passt.
    Wenn man also mal etwas über 20 Liter an Zuladung hat, kein Thema, der Assault 12 schluckt das locker.


    Wenn´s zum taktischen Yoga geht, dann passt die Matte, oder jede andere dünnere Iso-Matte locker drunter:


    Wenn man das Helmfach nicht benötigt, dann kann es einfach abgeklippt werden:



    Doppelt hält besser, die Jungs von TT haben hier sowohl Haken, als auch stabiles Klett verbaut, da geht nichts von alleine ab.

    Mit dem Modular 45+ (hier vorgestellt:First Look: Tasmanian Tiger Modular Pack 45+) haben wir ja nun einen relativ großen Rucksack für Mehrtagestouren oder ausrüstungsintensive Tätigkeiten. Der nächste logische Schritt ist also, wer hätte es geahnt, ein Daypack, also genau das andere Ende des Spektrums.


    Und hier kommt der Assault Pack 12 mit Lasercut-Molle ins Spiel. Neu im 2019er Programm von Tasmanian Tiger und aus meiner Sicht der mit Abstand vielseitigste Pack der letzten Jahre.
    Warum das so ist, sehen wir uns im Folgenden nun an.


    So schaut das gute Stück aus:



    OK, ein Rucksack mit Fronttasche und Kompressionsriemen, soweit bekannt. Rechnerisches Fassungsvermögen knapp 11 Liter, also knapp doppelt so groß wieder bekannte originale 6 Liter Essential Pack.


    Hier in holder Eintracht:


    Gut zu sehen, die beiden Fronttaschen, eine am Hauptkörper und eine an der Frontflappe aka Helmfach.



    In die obere Fronttasche passen locker ein mittelgroßer Organizer, ein Handy, Sonnenbrille und weiterer Kleinkram, bereit zum schnellen Zugriff.


    Einen Rucksack ohne Fronttasche brauch ich mir gar nicht weiter ansehen, der passt nicht zu mir. Stift, Handy, Brille und Kabel, da muss ich im Tagesverlauf x-mal ran, das muss schnell gehen.

    Das freut mich doch sehr, das euch das Review so gut gefällt.


    Tja, der 45er Plus ist tatsächlich deutlich mehr als ein "aufgeblasener" Modular 30, das merkt man erst so richtig, wenn man damit unterwegs ist.
    Alleine schon die Möglichkeit (ordentlich) zu überpacken, schubst ihn in eine ganz andere Liga.


    Kommende Woche gehst beruflich nach Kölle, da nehm´ ich den 45er wieder mit :)

    Die mitgelieferten Kletttaschen sind sehr praktisch und werden von uns eigentlich immer verwendet, die ebenfalls mitgelieferten Klett-Waffentrageriemen eher nicht so. Wobei man damit Wasserflaschen oder Stative super fixieren kann.


    Zum Thema fixieren:
    Wie schon gewohnt kommt auch der 45 mit den Hypalonlaschen an der linken Rucksackseite, diesmal allerdings mit dreien: Zwei unten und eine Oben in Nähe des Antennen- oder Trinkschlauch -Auslasses:



    Trekkingstöcke oder dergleichen lassen sich hier gut anlaschen.
    Ebenfalls aufgewertet, die seitlichen Kopressionsriemen, die nun aus Gurtband und nicht mehr aus Paracord bestehen. Anstelle der alten Kordelstopper gibt es nun deutlich stabilere Ladderlocks. Super!


    Bisher klingt das alles recht gut, das besondere kommt aber erst jetzt:






    Der 45er kann auf Zuruf abspecken.


    Der Warrior Belt ist abnehmbar, schon klar, das kennt man ja.
    Aber:
    Der Deckel und die aufgesetzte Balgtasche sind es eben auch.
    Und das macht den 45er zu einem sehr anpassbaren Pack. Je nach Bedarf auf- oder abgerödelt, wie man es eben braucht.


    Hier die Rückseite, die Schnallen gut mit Elastikband gesichert:

    Die Montage der Balgtasche:



    Übrigens: Da der 45er auch an den Seiten über fünf Lasercut Molle-Spalten (vier braucht man) verfügt, könnte man die Balgtasche auch an den Seiten anbringen, wenn man etwas trickst.
    Einen kleinen Nachteil hat die Montage der Tasche nämlich:
    Die Verschnürung hat ihr Widerlager an den kleinen Schlaufen an der Rückseite des Korpus.
    Das ist erstens etwas fummelig beim Abmachen und zweitens müsste man durch eine Molleschlaufe fädeln, um die Balgtasche an der Seite zu befestigen. Geht aber trotzdem.



    Der Paranoiker in mir hat nun Sorge, das die Schlaufen nach innen reinfallen, da kommt man nicht ran, die gehen eine Stoffschicht tiefer als das Mollegewebe. Also, was macht man?
    „Paracord to the rescue!“ Schlaufen durch, fertig.



    Quick and dirty, aber eigentlich auch überflüssig. Die Schlaufen sitzen so stramm, da müsste es schon arg hergehen, das sich da was verabschiedet…


    Allerdings hat mich das auf eine Idee gebracht. Die beiden Balgtaschen-Schlaufen und die für den G-Hook ergeben ein schönes Dreieck, ideal für Schockcord:


    Und somit kann nichts passieren, und ich kann eine Fleecejacke durchziehen, perfekt.


    Ja nach Einsatz kann man den 45er „nackig“, also ohne Balgtasche und Deckel, oder mit einem von beiden oder komplett aufgerödelt packen. Wer mag, kann per Molle seitlich oder hinten natürlich noch weitergehen.


    Ich bin super zufrieden mit den 45er, das bessere Tragesystem, die erweiterte Modularität und das gewisse „Mehr“ an Platz machen ihn zu meiner neuen Nummer 1.
    Der nächste Trip kann kommen!


    Wie immer gilt, bei Fragen einfach Fragen fragen!

    Die vordere flache Tasche fehlt ebensowenig, wie die Patchfläche:


    Es gibt am 45er tatsächlich zwei Patchflächen:
    Eine am Deckel, eine am Korpus selber.


    Hier mal ein Blick auf den Inhalt:


    Die innenliegende Meshtasche ist auch wieder mit dabei:



    Der 45 hat etwas an Breite im Vergleich zum 30er gewonnen, das merkt man besonders positiv beim ersten Packen. Da wo es bisher immer äußerst knapp war und die YKK-Reißverschlüsse ihre Qualität zeigen durften (weil man ganz schön quetschen und zerren musste, damit alles passt), geht es hier sehr entspannt und locker zur Sache.

    Hier der 45er im direkten Vergleich mit dem 30er:


    Zu mir: 1,83 groß, 76 Kilo. Nur zur Größenreferenz. :)


    Und weil´s so schön war, hier mal Modular 30 Vent, Modular 45+ und RaidPack MKIII:


    Der Essential Pack rundet größentechnisch dann nach unten ab:


    Zu den Innereien des V2 Plus: Hier finden sich zwei innenliegende Aluminium-Stäbe, die dem Rucksack seine Stabilität geben:


    Die Kanäle sind mit Klett und Druckknopf versehen, sehr stabil das ganze. Bei bedarf können die Stäbe durch gezieltes Biegen noch an den Rücken des jeweiligen Trägers angepasst werden, bei mir war das nicht nötig.


    In der mit Klett verschlossenen Tasche finden flache Gegenstände Platz, eine 2-Liter Wasserblase zum Beispiel, 3 Liter wird zu eng.


    Oder Kartenmaterial, eine Unterlegplane, so was in der Art, ihr versteht den Ansatz.

    Ebenfalls neu ist die Balgtasche an der Front. Sie eignet sich hervorragend um beispielsweise Isolierschichten (Weste oder Fleece) schnell einpacken zu können ohne lange im Rucksack kramen zu müssen. Oder feuchter Nässeschutz. Per Kordelzug samt Kordelstopper wird die Balgtasche verschlossen. Oben ist sie mit einer Side Release Buckle versehen. Dieser ist wiederum mittels G-Hook am Rucksack befestigt. Schnell und einfach zu bedienen, klasse.



    Hier mal vollgestopft:


    So sieht das ganze dann am Mann aus:



    Besonders zu erwähnen: die Ansatzpunkte der Lastkontrollriemen sind verstellbar, um die jeweilige Höhe der Schulterriemen auszugleichen. Findet man so auch eher seltener. Top!


    Der Hüftgurt ist als sogenannter „Warrior Belt“ ausgeführt, sprich er ist abnehmbar. Im hinteren Hüftbereich wird er durch einen Tunnel am Lendenpolster geführt und da per sehr stabilem Klett fixiert. Nettes Feature, ich selber werde es eher nicht benötigen. Die Molle am Belt aber finde ich wiederum sehr praktisch. Wasserflaschentasche, Dump Pouch oder Kompass, lässt sich alles fein daran befestigen. Sehr schick.


    Den überschüssigen Bauchgurt unter das Lasercut-Molle geschoben, fertig.
    Ebenfalls neu bei den Modulars: die seitlichen Stabilisierungsriemen. Sie verhindern ein „Schlackern“ der Last bei schnellen Bewegungen. Absolut sinnig und sehr wirkungsvoll, letztens erst am Bahnhof beim unerwarteten Gleiswechsel wieder unfreiwillig getestet...



    Hier im Einsatz auf dem Weg nach Kölle:




    (Zum Rollkoffer sag ich dann beim nächsten Mal was.)


    Man sieht gut den höhenverstellbaren Deckel, der das bereits bekannte Modular-Deckelfach mit sich bringt.


    Höhenverstellbar bedeutet hier, dass der Deckel eine Einheit bildet, die über Riemen mit dem Rucksackkörper vorne und hinten verbunden sind. Somit kann man den Rucksack, wenn gewünscht, prima überladen (Isomatte oder Schlafsack bieten sich hier an, damit der Schwerpunkt nicht allzu sehr nach oben verlagert wird).
    Sehr praktisch!

    Oder: Der neue Chef


    Ich glaube nicht wirklich an die viel gepriesene These von „one size fits all“. Weder bei Klamotten noch bei Ausrüstung, zu verschieden sind die persönlichen Ansprüche.


    So kommt es, das sich bei meiner Frau und mir doch sehr unterschiedliche Ausrüstung findet, insbesondere bei Rucksäcken. Von relativ klein bis ziemlich groß ist fast alles dabei, passend für den jeweiligen Einsatzzweck.
    Tasmanian Tiger hat Anfang des Jahres nun die Modular-Reihe um den Modular 45+ erweitert. Er gesellt sich in der Modular-Familie zum Modular 30, dem Modular 30 Vent und dem Modular Sniper Pack. Mit seinen namensgebenden 45 Litern Volumen ist er somit der neue „Chef im Ring“.



    Ich habe den 45er nun ein paar Wochen ausprobiert und bin mehr als zufrieden, Grund genug euch daran teilhaben zu lassen.


    Zur Erinnerung an die Modular-Reihe: Hier im Review hatte ich den Vent ja beleuchtet: Review: Tasmanian Tiger TAC MODULAR PACK 30 VENT (Bilderlastig!)


    Ich bin bei 30 Litern leider bei (unter anderem) Dienstreisen oft an (größenmäßige) Grenzen gestoßen. Es haben, gerade im Winter, doch der eine oder andere Liter Volumen gefehlt. Als der 45er angekündigt und mit nochmals erweiterter Modularität „kampfwertgesteigert“ wurde, war klar, der wird ausprobiert. Was ist nun anders als am Modular 30 und 30 Vent?
    Schauen wir es uns an.


    Wenn man einen Rucksack mit 45+ Litern Volumen zu schleppen hat, dann braucht es ein entsprechendes Tragesystem. Wo bei den Modular 30ern das Vent- oder das Padded Back-System ausreicht (ebenso wie beim Mission Pack), finden wir hier das deutlich hochwertigere V2 Plus-Tragesystem. Meine Frau und ich kennen das schon vom RaidPack MKIII und haben es da sehr schätzen gelernt.


    Hier neben dem Padded Back-System des 30er:


    Die Schultergurte sind nicht nur längenverstellbar, sondern auch in der Höhe, typisch V2 Plus:


    Ein Brustschloss findet sich natürlich ebenso.


    Lastkontrollriemen:

    Hallo Kulu,
    haben ja, empfehlen... eher nein.
    Hier mal ein paar Bilder des Modular 30 mit der SP8 und der großen Seitentasche von Savotta.
    Die SP8 (links) hat das Snugpag Jungle Bag drin, die Savotta den Carinthia Tropen (rechts).



    Auch wenns ´grade nur schnell hingefummelt ist, du siehst ist die Montage der SP 8 nicht "glatt" machbar, es fehlen ein paar Molleschlitze in der Höhe.







    Bei der Savotta passt es von der Höhe und Breite, aber du lädst dann zur Seite mächtig aus, so das der Vorteil "schnell und agil" beim 30er echt flöten geht.




    Die SP8 benötigt übrigens 3 Mollereihen, die Savotta 4. Muss man auch berücksichtigen :)



    Was soll den untergebracht werden?



    Ggf. ist der neue Modular 45+ insgesamt die bessere Wahl?



    Der ist größer, breiter, und überladbar, der Deckel ist nämlich stufenlos verstell- und abnehmbar. Die Balgtasche an der Front ist auch abnembar, wenn man die mal nicht braucht.


    ...Review zum 45+ folgt!

    Ist ja ein Ding...
    Das die hinteren Werkzeuge wie beschrieben so schwergängig sind kenn ich nur von alten zugegammelten Flohmarktfunden...


    Da wird dich das Review auch nicht aufheitern fürchte ich:
    First Look: Victorinox Huntsman Navy Camouflage




    Du kannst es ja mal unter heißem Wasser auswaschen, aber wenn es neu ist, dann wirds das wohl nicht sein.
    Der Kundenservice von Victorinox ist erstklassig, wenn Umtauschen keine Option sein sollte, schick es ein, die richten das!


    VICTORINOX
    Auslieferungslager
    Postfach 1211
    Döttingerstrasse 12
    79761 Waldshut - Tiengen

    Ich gebs ja zu, manches Model von Victorinox befindet sich in mehrfacher Ausfertigung in meiner Sammlung.
    Manchmal auch vier- oder fünfmal, aber zweistellig wirds selten.
    Dachte ich.


    Wenn man dann feststellt, das der jüngste Neuerwerb aus Ibach dann das elfte seiner Art ist, dann fragt man sich, was so besonders ist, an diesen speziellen Model.
    In meine zweistelligen Fall handelt es sich um das Huntsman.


    Ja, Moment, da sind ja „nur“ zehn Huntsmänner auf dem Bild? Fehlt da nicht einer?
    Und das eine ist ja ein altes Wenger, zählt das überhaupt?


    Stimmt, es sind zehn, etwas Spannung muss ja schließlich auch sein, oder?
    Und zu Wenger, stimmt auffallend. Das alte Wenger hab ich seit über 25 Jahren, und wie das zählt!
    Im Übrigen gibt es das Modell, wenn auch sanft aktualisiert, als Evolution S17 immer noch.


    So, nun aber zu Nummer 11!
    Das hier macht die Fußballmannschaft vollständig:




    Man sieht schon, diesmal ist es wie beim Skipper auch, etwas maritim angehaucht, das Tarnmuster ist Navy Camouflage…


    Schick, oder?


    Je nach Lichteinfall funktioniert die Tarnung tatsächlich richtig gut:


    Ob das jetzt gut für ein Messer ist, das mag jeder selber entscheiden, ich find´s klasse.
    Wie im Skipper-Review schon geschrieben, das Modell selber ist nicht neu, aber das Schalenmuster schon. Navy Camouflage gehört nun zur festen Farbpalette, echt schick.


    Auch zum gepflegten Essen macht es eine gute Figur:


    Kommen wir mal zum Inhalt, sprich den Tools.
    Was haben wir denn da?
    Die große Klinge, klar, was sonst? Die kleine Klinge. Dosenöffner. Flaschenöffner. Holzsäge und Schere. Damit ist man auf die alltäglichen Herausforderungen mehr als gut vorberietet. Gleichzeitig hat man die populärsten Werkzeuge an Bord, die Victorinox je verbaut hat. Und man hat ein handlichen Paket, was die Hosentasche nicht allzu sehr ausbeult. Für eine leichte Anzughose vielleicht eine Kleinigkeit zu schwer, aber in einer Jeans oder ähnlichem, kein Thema.


    Das Huntsman wird ja nun schon ein Weilchen gebaut, es dürften so mindestens 30 Jahre sein. Das sich in der Zeit einige Modernisierungen ergeben haben dürfte klar sein. Besonders spürbar wird das bei den Werkzeugen auf der Rückseite.
    Zum einen hat sich der Korkenzieher stark verändert, der Flaschenöffner hat einen 90-Grad-Stopp bekommen (gut, der liegt zugegebenermaßen vorne), die Ahle sieht auch nicht mehr aus wie früher und seit einigen Jahren findet man hinten auch einen Mehrzweckhaken. Auch die Schalen haben sich den Zeichen der Zeit angepasst:


    Gedruckt, gelasert, eingelassen, verblasst und kaum noch sichtbar, Celidor, Holz, Nylon… Charme haben sie alle.


    Hier mal eine frühe Version, noch ohne Mehrzweckhaken, aber dafür mit altem Korkenzieher, mit der Rille:






    Das Huntsman ist zweifelsohne ein Klassiker im Victorinox-Angebot. Auch wenn bedauerlicherweise heute zu viele Dinge des täglichen Lebens als Einweg- oder Wegwerfartikel produziert werden, eine Schere wird man immer brauchen können. Eine Säge ebenfalls. Vom Messer wollen wir nicht reden, oder? Und in einer Welt in der man Werkzeuge nicht mehr braucht, da bin ich fehl am Platz.
    Somit schließt sich der Kreis, ein neues Huntsman für den alten Hunt.


    Sägt den Baum passend und schneidet Geschenkpapier! Danach wird die Stolle angeschnitten.
    Eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit wünschen wir euch!