Beiträge von PzGrenOffz

    Heute gabs eine Benachrichtigung von der Post, dass mein in den USA bestelltes Messer beim Zoll zur Abholung bereit liegt, weil außen am Paket keine Rechnung angebracht war.


    Dabei ein Foto von der auf dem Paket aufgebrachten Customs Declaration, auf der steht:


    Description: Fixed blade knife
    Qty: 1
    Weight: 9.0 oz
    Value (US $): 75,95


    Fehlt hier die korrekte Bezeichnung des Messers oder woran liegt es diesmal?

    Wenn man bedenkt oder mal gesehen hat, wie der typische Messer-DAU (dümmster anzunehmender User) mit einem Messer umgeht, das ihm von seinem Arbeitgeber gestellt wird und das er bei Beschädigung auch noch für ihn kostenlos umtauschen kann, dann ist die Tendenz zu einer niedrigeren Härtung durchaus verständlich und realistisch, wenn man die Gesamtlebensdauer des Messers im Blick hat.


    Das ist leider richtig. Von daher gesehen ist es ganz sinnvoll, dass die PzGren-Rekruten (zumindest zu meiner Zeit in der Schlammzone) immernoch das alte AK-Bajonett bekommen haben und nicht das bereits eingeführte KM2000.
    Andererseits fand ich es durchaus fragwürdig, dass die Panzertruppe eher mit dem G36 ausgestattet wurde, als die Grenadiere. 8| Aber das ist ein anderes Thema...

    Da du keinen Preisrahmen genannt hast, ist eine konkrete Empfehlung nicht sehr einfach.


    Ich schleppe berufsbedingt einen Laptop, ein Tablett, Akten und auch schon mal das eine oder andere Gesetzbuch mit mir 'rum. Deshalb sollte das Material nicht so weich sein.


    Dazu fällt mir sofort der Rush 24 ein, den ich selbst lange für DIN A4-Ordner und Gesetzbücher genutzt habe.
    Wenn noch mehr Platzbedarf besteht, gibts noch den Rush 72


    Zitat

    Ach ja, ich hätte gerne an den Seiten die Möglichkeit eine Trinkflasche oder Kaffebecher zu befestigen.


    Mit einer seitlichen "Außentasche" können die beiden leider nicht dienen. Aber mit zwei seitlichen Reißverschluss-Taschen, in die z. B. je eine 0,7 l Glasflasche passt.

    Ich habe mir bisher erst 2 TOPS-Messer gekauft:


    1. Lil Roughneck
    2. Sudden Impact


    Das erste hat mich wieder verlassen, da es zum Schneiden einfach viel zu dick ist. Ich wurde zwar vor dem Kauf bereits von erfahrenen Usern "gewarnt", wollte aber unbedingt ein Messer mit maximaler Klingenstärke. Naja, aus Fehlern muss man lernen und so wird auch das Custom, dass ich irgendwann mal in Auftrag geben werde, sicher weniger als 10mm Klingenstärke haben - eher 7 (wie meine geliebten PryMate und Bob) oder vielleicht 8...


    Das Sudden Impact war out of the box ebenfalls völlig stumpf. Ich musste ihm einen komplett neuen Schliff verpassen, damit es problemlos ein lose gehaltenes Blatt Papier schneiden konnte. Jetzt gefällt es mir aber sehr gut.


    Was ich bei beiden Messern schlecht fand/finde, ist die Scheide:
    - der Dreh-Clip geht gar nicht und trägt viel zu dick auf.
    - die Bohrungen sind nicht kompatibel zum großen TekLock - folglich trage ich das Sudden Impact nur mit Paracord am Gürtel oder in ner EDC-Tasche.

    Drückt man also im geschlossenen Zustand auf den Klingenrücken wird der Axis quasi in die Unlock Postion gedrückt und die Klinge wandert nach innen.


    Das kann ich - zumindest bei meinem Exemplar - nicht bestätigen. Im geschlossenen Zustand kann ich die Klinge trotz hohem Druck auf den Klingenrücken nicht nach innen drücken. Erst wenn ich die Verriegelung betätige, wandert die Klinge ca 2mm weiter rein und berührt (vermutlich) den Griffrücken.


    Deshalb ja auch meine Vermutung, dass bei den Expemplaren mit Kontaktspuren die Benutzer ggf. die Verriegelung beim Schließen nicht / zu spät wieder loslassen. Das ist zumindest eine mögliche Erklärung. Aber bisher hat sich dazu ja niemand geäußert.

    Die Klinge lässt sich ja auch in eingeklapptem Zustand gegen den Spacer drücken.


    Mit oder ohne Lösen der Verriegelung? ?(


    Wie bereits beschrieben stoppt bei meinem RAO die Verriegelung die Klinge ca. 2 mm vor dem Spacer. Nur wenn ich entriegele, kann ich die Klinge weiter reindrücken. Bei meinem Messer sind keinerlei Spuren zu erkennen - obwohl ich es ebenfalls gerne einhändig bediene und auch nicht der Erstbesitzer bin.


    Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass das Expemplar von vandebrake fehlerhaft ist und möchte hier ebenfalls nichts schönreden. Aber wenn man das Messer schwungvoll einklappt ohne die Verriegelung rechtzeitig wieder loszulassen, liegt der Fehler mMn "zwischen den Kopfhörern" und nicht beim Messer.

    Ich hab bei meinem RAO 185 den Eindruck, dass die Klinge nicht gegen die Innenseite des Griffs schlägt - zumindest dann nicht, wenn man die Verriegelung rechtzeitig wieder los lässt und ihr so die Möglichkeit gibt, die Klinge vorher aufzufangen. ;)


    Wenn ich die Verriegelung im eingeklappten Zustand öffne, kann ich die Klinge ca. 2mm weiter in den Griff schieben, als wenn die Verriegelung greift. Das sollte doch als Abstand zwischen Klinge und Griff reichen, oder nicht? ?(

    Wenn du noch gar keine Erfahrungen hast und erstmal nur "ausprobieren" willst, könntest du auch zunächst einen eintägigen Messerschmiedekurs besuchen, wie er bei diversen "Erlebnisgeschenke-Anbietern" zu buchen ist. Dann könntest du ohne große Investitionen testen, ob dir das Schmieden überhaupt liegt und Spaß macht.


    Ich hab so einen Kurs mal von meiner Frau geschenkt bekommen. :thumbup:

    220 Gramm sind IMHO nicht besonders viel für ein Outdoormesser mit Scheide


    Hab mein KM2000 gerade mal auf die Waage gelegt: Ohne Scheide 335g, mit Scheide 570g.
    Vermutlich meinte M4dk3kz, dass das KM2000 ca. 220g mehr wiegt, als ein ähnlich großes Outdoor-Messer.


    Mir ist durchaus bewusst dass ich alles notwendige dort beigebracht bekomme, aber ich möchte auch einen Schritt weiter gehen, ich möchte mich in diesen Techniken so weit üben dass es mir möglich ist einige Tage in einer Situation zu überleben in der ich mir kein Taxi rufen kann das mich abholt und keinen Lieferdienst der mir das Essen bringt. Viele halten so etwas für unnötig, meiner Meinung nach ist es einigermassen unwarscheinlich sofern man es nicht darauf anlegt, aber nicht unmöglich (zumindest was Deutschland angeht). Aber wer weiss, vielleicht macht mir das ganze am Ende sogar richtig Spass und ich gehe regelmäsig auf solche Trips


    Das ist eine gute Einstellung und vielleicht findest du damit auch dein neues Hobby. :thumbup:


    Dein erster Satz klang aber so, als wolltest du dich durch das "Survival-Training" speziell für deine Zeit beim Bund vorbereiten - das halte ich persönlich für unnötig. Alles was du wissen musst (Stellungen und Unterkünfte bauen und tarnen, ein Feuer so machen, dass es lange brennt und nicht schon aus großer Entfernung zu sehen ist.... ) wird dir Schritt für Schritt durch die Ausbilder gezeigt.


    Ich hatte schon Rekruten, die offensichtlich in der Großstadt aufgewachsen sind und den Wald scheinbar nur aus dem TV kannten. Nachdem ihnen einer meiner Feldwebel erklärt hat, dass sie ihre Playstation nicht mitschleppen brauchen, weil leider nicht an jedem 2. Baum eine Steckdose ist, haben auch diese Jungs gelernt, wie man ein paar Nächte im Grünen "überlebt". :D

    ich will mich vor meiner Zeit bei der Bundeswehr ein wenig in Sachen Survival üben


    Sich in Sachen Survival zu üben ist nie verkehrt - speziell für den Bund brauchst du das aber mMn nicht. Abgesehen vom Einzelkämpferlehrgang gab es in meinen 12 Jahren eigentlich immer Essen vom "Spieß" und die Soldaten mussten nicht selbst Hasen fangen, um zu überleben. ;)


    da du sowieso - je nach Truppengattung - das KM dienstlich geliefert bekommst, würde ich Dir nicht raten, es nochmal zu kaufen.


    Sehe ich auch so. Ich finde das KM 2000 gar nicht so schlecht, insbesondere wenn man bedenkt, womit die Soldaten vor der Einführung ausgestattet wurden, z. B. mit völlig stumpfen AK-Bajonetten aus NVA-Beständen. Das KM 2000 ist aber ein taktisches Einsatzmesser (den Namen "Kampfmesser" finde ich sehr unglücklich, da Soldaten dieses Messer zu 99 % als Feldmesser nutzen und nicht als Waffe) das vielfältig einsetzbar sein soll. Ein spezielles Outdoor-Messer ist für einen Survival-Trip sicher besser geeignet.


    PS: Um Dich gut auf den Bund vorzubereiten würde ich neben "Survivaltraining" vor allem die Dienstgrade auswendig lernen Damit hast Du dann den größten Vorsprung


    Richtig. Und wenn du vor deinem Dienstantritt noch den "Reibert" ( http://www.amazon.de/Reibert-D…5&sr=1-1&keywords=reibert ) liest, hast du vieles von den Ausbildungsinhalten der ersten Monate zumindest schonmal gehört oder kannst es nach der Ausbildung nochmal nachlesen.

    Viper haben da eine Möglichkeit gefunden das Carbon zu "backen"(Druck und Hitze), so dass man das Zeugs in Form bekommt ohne Ausfransungen zu bekommen...


    Wie hier Was habt ihr heute bekommen, was morgen? Nr. 8 beschrieben, hatte ich mich auch schon für ein Viper-Messer mit Carbon-Griffschalen entschieden und es anschließend wieder zurück gebracht, weil die Ränder mMn sehr matt / unsauber aussahen. Aber vieleicht war das auch ein Einzelfall. :shrug:

    Mal wieder ein Update...


    Ganz oben auf meiner Wunschliste stehen derzeit zwei Eigenprodukte vom Messerkönig, von denen ich die Prototypen befingern durfte:


    - BROADHEAD Messerkönig Broadhead
    - SIMPSKIN http://sphotos-b.ak.fbcdn.net/…442571470_493990156_n.jpg


    Ansonsten und nicht so dringend noch ein paar ältere / bekannte Messer, bei denen ich auf günstige Angebote im Sekundärmarkt warte.


    - Raidops Fixed (<12cm Klinge) mit schön gegroovtem Griff, z. B. SSMX3 Apache, SSMX, STURM.G.TIGER
    - Markus Reichard "Der Dicke Leo" Der dicke Leo
    - Lionsteel SR-1 Titan
    - Böker Speedlock I (altes Design, komplett schwarz, plain)
    - Böker Plus Rampage
    - Cold Steel Code-4 Tanto, plain

    Ja, ich finde die aufgerufenen Neupreise für die EOD-Modelle auch 50-100 Euro zu hoch. Beim Kilo Ono habe ich deshalb auf ein Gebrauchtes zurück gegriffen und das November One kam nur mit, weil ich einen Ersatz für das zurückgegebene Viper Start brauchte und es aus der "Urlaubskasse" finanziert wurde. Ansonsten hätte ich auch beim November One auf den Sekundärmarkt gewartet.


    Auch wenn beide Messer sehr gut verarbeitet sind und mir das Design gefällt, würde ich mich nicht mehr (wie noch vor 2 Jahren) als Pohl Force-Fan bezeichnen. Neben der fehlenden Abwechslung bei den Modellen und den EOD-Preisen stört mich insbesondere die Neuauflage des Hornet (welches ich für viel Geld als Final-Edition gekauft hatte) und der FB zum Foxtrott Two, gegen den Pohl Force keinen Widerspruch eingelegt hat.


    Aber mein Ärger über die Firmenpolitik ist (noch) nicht so groß, dass ich deshalb keine Messer der Marke mehr kaufen würde.

    Das Espada XL ist bei mir ein reines Sammlermesser.


    Es dient aber auch immer wieder als Beispiel für die Unsinnigkeit des § 42a WaffG, wenn ich Freunden / Bekannten erkläre, dass man das Expada XL grundsätzlich (bei demontiertem Daumenpin) auch ohne besonderen Grund in der Öffentlichkeit führen darf, ein kleines Einhandmesser mit 3cm-Klinge aber nicht, weil es "böse" ist. ;)