Beiträge von PzGrenOffz

    Morgen geht mein ZT301 bei CUSCADI auf die Rückreise. :juhuu:


    Erst wollte ich mir ja eine braune Griffschale machen lassen, weil der Tauschpartner für das ZT302 abgesprungen war.
    Aber dann dachte ich mir: Wenn schon eine Custom-Scale in Wunschfarbe dann auch so, dass man es auf den ersten Blick sieht.


    zt300_toxic.jpg


    Edit: Foto mit freundlicher Genehmigung von Luke

    Heute kamen zwei Pakete bei mir an.


    1. Ein gebrauchtes Böker Plus Rampage, welches schon länger auf meiner Wunschliste stand und - wie ich finde - die bisherige Sammlung sehr gut ergänzt.


    Böker Plus Rampage.jpg Rampage Vergleich.jpg


    2. Mit dem Raidops Sturm.G.Tiger endlich ein Messer von Kim mit vollwertigem Griff. Mit einer Gesamtlänge von gut 21 cm lässt es sich mMn noch gerade so bequem am Mann tragen. Größere Messer trage ich dann in / an der EDC-Tasche.


    Raidops Sturm.G.Tiger.jpg Raidops Vergleich.jpg


    Was ich jedoch merkwürdig finde, sind die Griffschalen-"Überstände" an der Schleifkerbe. Hier mal ein Vergleich mit dem Little John:


    Schleifkerbe 1.jpg Schleifkerbe 2.jpg


    Ist das normal?

    Eine schwierige Frage.


    Zunächst musste ich bei der Inventur erschrocken feststellen, dass in 2013 ganze 17 Messer den Weg zu mir gefunden haben. Allerdings habe ich im selben Zeitraum auch 13 andere (günstigere) wieder verkauft, so dass sich meine kleine Sammlung nur um 4 Messer erweitert hat. :phew:


    Bei den Foldern ist als Favorit ganz klar der Messerkönig Darkstalker BRD-Folder zu nennen. So ein hochwertiges (und hochpreisiges) Messer hatte ich bisher nicht.


    Bei den Fixed habe ich mir mit dem Cold Steel Magnum Tanto IX zwar einen "Kindheitstraum" erfüllt, aber wenn ich bei der Bewertung auch den Praxisnutzen berücksichtige, muss ich als Favorit ganz klar das TFDE N nennen. Das Messer hatte ich umzugsbedingt über 4 Wochen täglich am Mann und es hat mich trotz der relativ geringen Größe voll überzeugt. Ein perfektes EDC, das aufgrund der schlanken Bauform nicht nur bequem zu tragen, sondern auch 42a-konform und - zumindest gemäß den Reaktionen meiner neuen Arbeitskollegen - auch "sheeple friendly" ist. :thumbup:

    Abgesehen von meinem Wunsch nach einer Neuauflage / TF-Version des T3000C schließe ich mich dem Vorschlag von Micha M., ein EDC-taugliches Ganzstahlmesser zu entwerfen, voll und ganz an!


    Das TFDE N war bei mir in den letzten Wochen sehr oft am Mann und hat sich als unauffällig /bequem tragbar und zugleich als äußerst praxistauglich erwiesen. Eine etwas größere Version würde ich sofort kaufen.


    Für diejenigen, die ein Messer mit Griffschale bevorzugen, wird Martin ja sicher wieder etwas passendes basteln können.

    Diese Woche bekam ich von verschiedenen Stellen die Infos, dass entgegen der ursprünglichen Versprechungen


    - weder die Küchenerweiterung
    - noch der neue Esstisch
    - und erst recht nicht der Kaminofen


    vor Weihnachten geliefert / eingebaut werden. Da könnt ich kotzen! Warum haben wir die ganzen Aufträge denn bereits im September / Oktober erteilt? :motz:


    Also besteht das auf dem Fußboden zu verspeisende Weihnachtsmenü wohl aus kalten Ravioli und im Toaster erwärmten Würstchen und für die gemütliche Stimmung können wir ne Kaminofenfeuer-DVD einlegen und den Heizlüfter anmachen. :hot:

    Normalerweise stecke ich jeden Tag ein anderes EDC ein. Da aber meine Messer immernoch in den Umzugkartons liegen, ist das TFDE N seit 4 Wochen im Dauereinsatz und schlägt sich hervorragend. :thumbup:
    Kartons aufschneiden, In Folie eingewickelte Möbelteile befreien, Verpackungen öffnen, Semmeln zubereiten... kam in der letzen Zeit alles fast täglich vor.


    Heute durfte es mal wieder beim Pizza verspeisen behilflich sein.

    Tja, liebe Leuete, wenn Ihr Angst um Eure Messer habt, warum kauft Ihr Euch dann welche und zu was benutzt Ihr diese dann? Alles Vitrinenstücke?


    Zum einen gefallen mir taktische Messer ganz einfach und zum anderen finde ich es beruhigend, dass ein Messer im Ernstfall / wenn nichts anderes zur Hand ist auch mehr kann, als nur schneiden. Meine EDCs müssen eigentlich nicht mehr können, als ein gewöhnliches SAK - aber ich nehme trotzdem lieber ein Fixed mit 4-7mm Klingenstärke mit.


    Dass man als Soldat oder Polizist nicht für jede Situation das passende Werkzeug am Mann haben kann und deshalb auch ein Messer mal zweckentfremdet, ist völlig logisch und wurde von Micha sehr schön beschrieben. Warum man aber im Privatbereich - mal abgesehen von Tests / Reviews / Survival-Training - ein hochwertiges Messer als Werkzeug (zum Hebeln, Farbe abkratzen, Nägel durchtrennen und was ich hier schon alles gelesen habe) missbrauchen muss, auch wenn vermutlich die große Werkzeugkiste mit billigeren und geeigneteren Geräten in wenigen Minuten erreichbar gewesen wäre, kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Geht es nur darum zu beweisen, dass die Messer auch benutzt werden, damit man nicht als bloßer Sammler von Vitrinenstücken gilt? Für einen grundlosen Missbrauch sind mir persönlich meine Messer zu schade, denn ich bin nicht nur Nutzer sondern auch Sammler.

    Mitten im Umzugs-Chaos kam heute doch schon das CRKT Ringed Razel bei mir an, nachdem das Paket nach der Ankunft in Bayern einen kleinen Umweg über das Hauptzollamt Dresden, Abfertigungsstelle Radefeld gemacht hat und zwischenzeitlich geöffnet und wieder verklebt wurde.


    Warum ich trotz außen angebrachter Customs Declaration erst schriftlich zum Inhalt der Sendung befragt wurde, wenn der Zoll diesen ohnehin selbst überprüft hat, erschließt sich mir leider immer noch nicht. :shrug:

    CRKT 1.jpg CRKT 2.jpg

    Also in die Innentasche meiner Winterjacke hat das Paddle problemlos gepasst, an nem Sakko habe ich es nicht getestet und kann es auch nicht mehr testen, da mittlerweile verkauft.


    Das Blackhawk-Sytem sollte ja auch nur als Beispiel für eine weitere Trageweise dienen. Man kann eine kleinere Variante sicher auch leicht selbst aus Kydex basteln.

    Deine Frage ist deshalb nicht so leicht zu beantworten, weil du neben dem verdeckten Tragen noch mehrere weitere Anforderungen genannt hast:


    1. § 42a-konform
    2. "sheeple friendly", damit deine Kollegen nicht panisch weglaufen, wenn du dein Messer nicht nur heimlich tragen, sondern auch benutzen möchtest
    3. kein Tragen in der Hosentasche oder mittels TekLok am Gürtel



    zu 1. gibt es ja mittlerweile eine große Auswahl an zweihändig zu öffnenden und/oder nicht verriegelnden Foldern bzw. Fixed unter 12cm Klingenlänge - da müsstest du für eine zielführende Beratung schon genauer schreiben, wonach du in etwa suchst


    zu 2. empfehlen sich - wie bereits von meinen Vorrednern geschrieben - "allgemein akzeptierte" Messer (z. B. SAKs), "harmlos" aussehende Messer (z. B. mit bunten Griffschalen und/oder nicht zu spitzer Klingenform) oder auch sehr kleine Fixed (wie z.B. das TFDE P oder diverse Neck-Knives)


    Der 3. Punkt ist sicher der schwierigste, da sich das von dir ausgeschlossene Tragen von Foldern oder kleinen Fixed in der Hosentasche oder von Fixed bis 12 cm Klingenlänge horizontal am Gürtel (zumindest, wenn man das Hemd / Shirt nicht in die Hose steckt sondern über das Messer hängen lässt) aufgrund der Unauffälligkeit bei gleichzeitiger Erreichbarkeit geradezu anbieten. Schulterholster oder Unterarm-/Knöchel-Holster finde ich für ein EDC-Messer ebenfalls zu martialisch. Als "BackUp"-Option ist so etwas sicher berechtigt und sinnvoll, aber wenn deine Kollegen sooo empfindlich auf Messer reagieren, werden sie bestimmt nicht verstehen, dass du dein Hosenbein hochschieben musst, um das Messer zum Apfelschälen zu ziehen - selbst wenn das Messer selbst dann "niedlich" aussieht.


    Wenn du überwiegend im Anzug unterwegs bist, ist vielleicht das Blackhawk-Paddle etwas für dich, mit dem man ein Fixed z. B. Tip-Up in der Innentasche des Sakkos einhängen kann. Die entsprechenden Bilder von Blackhawk finde ich gerade nicht, aber Micha M. hat das hier auch schön vorgestellt. Damit wäre das Messer auch dann für deine Kollegen nicht sichtbar, wenn du mal gezwungen wärst, das Sakko abzulegen und beim Ziehen des Messers wird es für deine Kollegen so aussehen, als hättest du das Messer ganz "normal" in die Innentasche des Sakkos gesteckt (anstatt es ganz "gefährlich" sofort griffbereit Tip-Up zu tragen). Ich habe diese Trageweise mal ein paar Tage mit dem Cold Steel Kobun in meiner Winterjacke getestet. Das Messer war dabei völlig unsichtbar und trotzdem (außer bei geschlossener Jacke) sofort greifbar. Allerdings legt man eine Winterjacke (im Gegensatz zu einem Sakko) innerhalb von Gebäuden für gewöhnlich ab, so dass ich das Messer nicht mehr am Mann hatte. Deshalb habe ich diese Trageweise für mich wieder verworfen.

    Eigentlich wollte ich ja noch ein Gruppen-Foto machen, aber die meisten Messer sind schon im Umzugskarton verpackt...


    Die letzen Wochen kamen drei Messser aus dem Marktplatz bei mir an:


    - Oberland Arms Desert Sepp mit Nylon- und Kydexscheide
    - Lionsteel SR-1 Titan
    - Kevin Wilkins Mini Thorn Tactical Ranger Green


    Ein Messer liegt noch beim Zoll
    - CRKT Ringed Razel

    Was ist denn das für ein Prozedere?!?


    Das ist das Prozedere, wenn man zur (während der Zoll-Öffnungszeiten) arbeitenden Bevölkerung gehört und/oder nicht 45min einfach zum zuständigen Zollamt fahren will.
    Die Post bietet den Service, die Abwicklung zu übernehmen, wozu das Paket aber erst ins Zentrum nach Leipzig transportiert wird. Beim letzten Mal hat die ganze Prozedur 6 Wochen gedauert.

    @Micha: Danke für die Erklärung.


    Darf der Zoll-Beamte das Paket nicht öffnen, wenn er Zweifel an der Richtigkeit / Vollständigkeit der außen angebrachten Angaben hat? Die Wahrscheinlichkeit, dass er darin eine Rechnung oder einen Lieferschein findet, ist doch nicht soo gering, oder?


    Stattdessen habe ich die Kaufbestätigung aus der Bucht (mehr Unterlagen hab ich selbst auch nicht) an den Zoll geschickt, die außer den ca. $ 8 Versandkosten und der Bezeichnung des Messers keine weiteren Informationen beinhaltet. Und dafür darf ich jetzt weitere 4-6 Wochen auf die Zustellung warten, weil das Paket erst zur zentralen Abwicklung nach Leipzig und anschliessend wieder nach Bayern transportiert wird. Und das im Ergebnis wegen 1,1 Euro EUSt für die aussen nicht sichtbaren Versandkosten.


    Beim Finanzamt gabs eine Grenze (die ich hier natürlich nicht veröffentlichen werde) bis zu der die Steuererklärungen nicht geändert wurden, auch wenn man z.B. ein paar Werbungskosten hätte streichen können. Aber die paar Euro Steuermehreinnahmen stehen in keinem Verhältnis zum zusätzlichen Zeit- und damit Personalaufwand des Staates.