Beiträge von Mephistopheles

    ...ich finde ebenfalls,dass ein Clip hier unpassend wäre - wie immer ist alles eine Frage des Geschmacks.


    Eine Bitte an diejenigen,die das Messer schon besitzen: Könnte mal einer ein Foto einstellen,wo das Messer von der anderen Seite zu sehen ist? Mich würde interessieren,ob eine Nagelkerbe in der Klinge ist und wie gross die Aussparung im Bereich des Locks ist. :)


    Ich hab hier bei einem italienischen Händler Bilder von beiden Seiten gefunden, die man ganz gut vergrößern kann...auf der anderen Seite ist demnach auch keine Kerbe oder sonstige Öffnungshilfe. Das mit der Aussparung für den Lock haben sie auch sehr subtil und elegant gelöst, indem einfach die Unterkante der ER-typischen Vertiefung ganz wenig zurückversetzt und womöglich nach vorne etwas angeschrägt wurde:


    http://www.coltelleriacollini.…lza-testudo-coltello.html


    In welcher Preisklasse bewegen wir uns bei dem Messer eigentlich?


    So bei 180 Euro rum.

    Ach, ich finde Clips zwar äußerst praktisch, aber bei diesem Messer würde er wirklich die Linie stören. Dann lieber ein schönes Leder-Etui oder eine IWB-Kydex für die verstohlenen Träger unter uns...

    Das Adidas-Modell besitze ich und habe es lange genug getragen um zu sagen: Es erfüllt kaum einen deiner Wünsche, außer der Schafthöhe. Eigentlich sind es bloß hohe Turnschuhe mit einer abriebfesten Applikation für fast roping. Ansonsten hast du da weder schnelles ein-oder aussteigen, kaum Schutz - weder für die Zehen noch gegen umknicken, vergleichsweise wenig Seitenhalt durch das weiche Schaftmaterial, wenig Rutschfestigkeit außer auf rauhen Böden, schnell verschleißendes Stollenprofil, nicht wasserfest und müffeln werden sie auch irgendwann wie jeder andere olle Sneaker.


    Bei Lowa (oder Meindl oder HanWag) dagegen findest du viele gute Trekingschuhe (viele auch hier im Forum vorgestellt/besprochen), allerdings sind das normalerweise keine "hohen Stiefel", nicht immer ohne weiteres Wasserdicht, nicht auf Kontakt mit Betriebsstoffen ausgelegt - und mit dem Budget wirds bei den besseren Modellen auch nix.


    Schau dich entweder mal bei Haix um oder nach Original BW-Kampfstiefeln, die sind genauso auf eierlegende Wollmilchsau ausgelegt, wie das was du offenbar suchst. Aber einen echten Arbeitssicherheitsschuh, mit dem du gut und lange Wandern kannst, kann ich mir gerade nicht vorstellen. Zumindest schleppst du da dann immer unnötiges Gewicht mit, das vielleicht anderswo an der Konstruktion fehlt.


    Ein Trekkingschuh bietet auch erst ab einer gewissen Kategorie, etwa B/C oder C annähernd einen ähnlichen Schutz wie manche Arbeitsschuhe (sind dabei aber auch schon ordentlich schwer). Für den Zweck erkundige dich aber doch noch mal, was in deiner Tätigkeit versicherungstechnisch vielleicht relevant sein könnte. Ansonsten wieder der Verweis auf Haix. Vermutlich machst du für das Geld auch bei dem erwähnten Modell von e.s. nicht viel verkehrt.

    Meine HanWag Alaska zeigen nach 3 Jahren häufiger, auch dienstlicher Benutzung im In- und Ausland, Berg- und Schneewanderungen ebenfalls keine Ermüdungserscheinungen beim Geröllschutz. Nasse Füße bei Sauwetter gab's damit auch nie. Lediglich ein paar Sunbed Six - Einlagen habe ich nachgerüstet.

    Mephistopheles: An Eastpack habe ich garnicht gedacht, danke für den Hinweis :) Der Killington gefällt mir sehr gut auch diesen Rucksack werde ich mal im Blick behalten.


    Naja, ich hab ihn jetzt leider mehr als nur im Blick behalten :D Der gefiel mir so gut, da hab ich ihn unter dem geposteten Link direkt bestellt. Das war so gegen 12:30. um 16 Uhr kam die Versandbestätigung, und vorhin war der Bote da. Eine Lieferung ganz knapp innerhalb von 24 Stunden, und das aus Belgien, ich bin mal eben leicht begeistert, sorry ^^


    Zum Rucksack:


    Soweit ich sehen kann tadellose Nähte, schöne Materialkontraste, stabile Reißverschlüsse, ordentliche Fächeraufteilung, eher düne Rückenpolsterung, eine knautschige Canvas-Haptik, also nicht so störrisches Material wie man es erwarten würde und im allgemeinen einfach "oldschool", das Ding bleibt hier.


    Bilder hab ich auch schnell ein paar geknipst, nicht von dem Blaustich ablenken lassen, der Stoff ist Tiefschwarz. Ein Dicker Ordner passt problemlos rein, für einen Wochenendausflug dürfte es aber auch reichen. Besonders gefällt mir, dass man das Hauptfach bis zum Boden öffnen kann (->Frontloader)






    Sorry wenn das jetzt mehr in ein Review ausgeartet ist, aber vielleicht suchen ja in Zukunft noch mehr Leute "klassiche", "vintage" oder "oldschool" Rucksäcke...die Kaufberatung hat da schon öfters als Multiplikator gedient ;)

    Moin.


    Klassisch finde ich unter Anderem auch Eastpak, die gibt es ja nun schon eine kleine Ewigkeit ohne größere Design-Experimente. Beim durchstöbern ist mir vorhin besonders dieses Modell positiv aufgefallen, auch preislich:


    http://www.eastpak.com/de-de/r…gton-returnity-black.html Mit gepolstertem Laptopfach und auch in "sand" - eher coyote - erhältlich. Macht sicher im Alltag als auch auf Ausflügen eine gute Figur (verdammt, "habenwill" ^^)


    oder eben noch schlichter, mit der Zeit sicher auch "vintage", aber preislich weniger Attraktiv für das gebotene (und wird an der Uni wohl inflationär verbreitet sein), wollte es nur erwähnt haben:
    http://www.eastpak.com/de-de/wyoming-coal.html

    Hm, außer irgendwie freundlich-schlagfertig zu reagieren fällt mir dazu auch nicht viel ein.


    Lächeln, nicken..."Ja, ich bin's wirklich. Wenn Sie kein großes aufleben darum machen, kann ich Ihnen gerne ein Autogramm geben. Aber bitte keine Handyfotos" ;)


    Traurigerweise wärst du mit einem Jagdmagazin vermutlich weniger schräg angeschaut worden, trotz der dort vorgestellten Schusswaffen...

    Zitat

    Meiner Meinung nach benötig eine taktische Uhr nur eines: Zwei Zeiger, evtl einen Tauchring. Alles andere ist Schnickschnack.


    Einspruch ^^


    Beleuchtung auf Knopfdruck (nicht durch Leuchtmasse), Stoppuhr-/Timerfunktion, zwei Zeitzonen für Zulu- und lokale Zeit sowie ein Wecker sind keineswegs unnötig. Aber mittlerweile sind wir hier ja eher beim Schwerpunkt Taucheruhren gelandet...für alles Andere gibt's meine Stimme für eine G-Shock...und Armbänder lassen sich wechseln... ;)

    Ok, aber wenn das Gesetz bei denen nunmal standartmäßig verlangt, die Waffe offen zu tragen, an welchen Merkmalen macht man dann eine mögliche Selbstbeschränkung fest? Wenn man niemanden mit einer Waffe sieht, heißt das nun, dass es entweder ganz viele "concealed carry permits" gibt, oder dass die meisten Leute gar Keine Waffe tragen weil sie das nicht offen tun wollen? Oder gar keine besitzen? Der Sinn hinter der Gesetzgebung soll dort ja der sein, dass man direkt mit den Tatsachen konfrontiert wird und keine Heimtücke im Spiel ist. Jemand mit einer Kriminellen Absicht sieht entweder direkt, dass sein mögliches Opfer bewaffent ist oder er muss abschätzen, ob nicht doch eine verdeckte Waffe geführt wird. Erwerben kann sie schließlich fast jeder.


    Bei uns kann sich so jemand immerhin fast sicher sein, dass es keine Schusswaffe ist, die jemand dabei hat. Ob ein Messer geführt wird, ist ein geringes Restrisiko für einen Angreifer. Wenn ja, dann wohl in den seltensten Fällen zur SV. Falls doch, dann noch seltener mit einer fundierten SV-Ausbildung. Mit einem sichtbar geführten Messer, das ggf. auch zur SV geführt würde, so der Gesetzgeber diese Option zuließe (was er in D nicht macht), wäre ich mir schon gerne sehr sicher im Umgang damit, bevor ich diese Option auch nur in Erwägung zöge.


    Dass ich gerne mehr - auch schöne, hochwertige oder große (ätsch, geht ja nur bis 12cm) Messer als selbstverständlich im Alltag geführt sehen würde, keine Frage. Aber meinst du, bei so einer "Idealvorstellung" würde die Gegenseite nicht nachrüsten? Angriffe könnten noch heimtückischer oder mit größerer Brutalität ausgeführt werden, um die Gefahr einer bewaffneten Gegenwehr zu minimieren. Natürlich wäre das ein worst case-Szenario für den Fall, dass nun wirklich ein größerer Teil der Bevölkerung plötzlich zu Messerliebhabern würde.
    In unserer Realität sind es ja bloß vereinzelte Menschen, die offen ein Messer tragen, und so wäre es vermutlich auch bei einer allgemein messerfreundlichen Umwelt. Aber wie führt man eine Statistik über nicht erfolgte Angriffe auf Messerträger wegen sichtbaren Messern? Umfrage unter Knackis? Das interessiert mich jetzt aber wirklich, gibt es zu diesem Thema zumindest irgendeine Forschung?

    ... bei den Amis schaut die Sache in diesem Fall ganz anders aus, die lassen sich das nicht gefallen.


    Nunja, so eindeutig kann man das nicht sagen. Die Gesetzgebung ist von Staat zu Staat doch recht unterschiedlich. Manchmal ist das Führen beschränkt, manchmal wird die Art der Trageweise vorgeschrieben, teilweise sind bestimmte Messerformen verboten (z.B. Bowie, Dolch, etc.), teilweise Automatikfolder, teilweise Fixed oder solche ab einer bestimmten Länge. Damit kannst du theoretisch bei jeder Überschreitung einer Staatsgrenze in eine neue Bredouille geraten. Manchmal gelten auch nur für einzelne Städte oder Countys bestimmte Verordnungen.


    Das verfasungsgemäße Recht, Waffen zu tragen gilt für Schusswaffen und auch da gibt es gewaltige Unterschiede. Meistens ist das "open carry" obligatorisch, für verdecktes Tragen brauchst du wieder eine spezielle Genehmigung. DIe Art der Waffe kann auch beschränkt werden. In der Diskussion gibt es die Anti-Waffen Hardliner, die nur die zur Zeit der Staatsgründung üblichen Steinschlossgewehre für erlaubt im Sinne der Verfassung halten und als anderes Extrem die Befürworter von vollautomatischen Kriegswaffen. New York legt beispielsweise SEHR enge Maßstäbe dafür an, was eine "Assault Weapon" ist.


    So ganz das gelobte Land sind die USA in Sachen Messer jedenfalls nicht. Teilweise kommt es mir vor, als würden Messer gar als gefährlicher angesehen als Schusswaffen.


    Was meinen persönlichen Umgang mit Messern oder anderen coolen "Dabeihabsachen" in der Offentlichkeit angeht: Es geht schlicht keinen was an, genausowenig wie die Marke meiner Unterhosen oder meine Kreditkartennummer. Auch wenn ich mir die ein- oder andere klamottentechnische Extravaganz leiste - wobei die "tacticalness" des Outfits auch gerne mal Antiproportional zu der des Messers steht: Mein EDC bleibt für gewöhnlich unsichtbar, bis ich es brauche. Wozu sollte ich z.B. ein waffenrechtlich unbedenkliches 12cm Fixed nebst Taschenlampe an einer Art Duty-Belt oder gar einem Oberschenkelholster tragen? Gut, das wäre ein Extrembeispiel, aber es soll die "offensive" (psychologisch gesehen) Selbstdarstellung verdeutlichen, die dabei vorliegt. Es ist im zivilen Alltag nicht notwendig und erleichtert mir auch nicht die Bewältigung desselben. Für mich ist das also nix. Wenn das jemand anderes macht, soll er halt. Dann weiß ich auch direkt, woran ich bin - da kann ich im Prinzip nix dagegen haben ;)

    Da dies mein erste Messerbeschreibung ist, bitte ich um Entschuldigung, falls es noch nicht so 100%ig sein sollte. Ich tue mein Bestes.


    Am Review gibts nichts zu mäkeln, danke dafür. Die Bilder geben auch einen guten Eindruck vom Messer wieder. Das kannst du gerne so weiter machen - aber ob man dir die Verwendung von Comic Sans MS als Schriftart verzeihen kann..? ;)

    (Das ist so was wie das Nickelback der Schriftarten...)

    Da es mir über die letzten Jahre vergönnt war, mich für meine Arbeit in eine 5-Farbige Kostümierung kleiden zu dürfen, fällt es mir mittlerweile relativ leicht, mich einfach nicht mehr verkleidet zu fühlen, egal was ich trage, bloß gefallen muss es mir. Ob das jetzt nach übriggebliebenem Grunge-Jünger, englischem Landadel, Hillbilly, Bergexpeditions-Teilnehmer, Hip-Hopper oder PMC ausschaut (dürften so meine häufigsten "Rollen" sein), Hauptsache man fühlt sich nicht verkleidet und läuft herum wie das sprichwörtliche Falschgeld. In der Freizeit richte ich meine Kleidung daher eher nach dem Wetter und der Farbkombination als nach irgendwelchen Normen. Im Jogginganzug gehe ich aber höchstens mal zum Bäcker oder zum Fußballgucken bei Freunden. Das ist von früher Kindheit her einfach hängengeblieben, dass man so nicht "für gut" weggeht ^^


    Ähnlich wie Micha freue ich mich darüber, wenn ich Leute trotz "schäbigem", aber bequemen und zweckmäßigem Outfit durch Freundlichkeit und angemessene Wortwahl positiv überraschen kann und der Erwartung in diesem Fall nicht entspreche. Das plane ich aber nicht, das ergibt sich aus der Situation heraus. In vielen Fällen macht einfach bloß der Ton die Musik. Neulich war z.B. ich mit Multicam-Hose und Kapuzenpulli in der Stadt, als ich spontan entschied, mich mal über die aktuelle Anzugmode zu informieren. Der Verkäufer war zunächst zwar freundlich-skeptisch, was der komische Typ da bei den Sakkos will, aber der Umstand, dass ich sowohl meine Konfektionsgröße richtig einzuschätzen, als auch eine Schneiderkante am Revers als Qualitätsmerkmal erkannte, brach dann das Eis und es entwickelte sich eine entspannte Plauderei. Andersherum macht es mir aber auch richtig Spaß, Kaufhausdetektive zu "entdecken". Die laufen nämlich wirklich oft auffällig unauffälig herum.


    Ein anderer Ansatz ist natürlich, sich auf eine bestimmte Art zu kleiden, um eine geplante Wirkung zu erzielen. Das muss nichts mit Anpassung zu tun haben, sondern kann auch das genaue Gegenteil bedeuten. Man kann oft Kleidung zu seinem "taktischen" Vorteil nutzen. Sei es der schicke Anzug beim Personalgespräch, um einen guten Eindruck zu hinterlassen oder Jeans und T-Shirt in der Innenstadt um überhaupt keinen Eindruck zu hinterlassen.
    Letzes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt in Straßburg habe ich z.B. extra eine ältere Jack Wolfskin-Multifunktions-Superduper-Outdoorjacke getragen, um beim Glühweinkauf nicht jedes mal zuerst über "deutsch?" oder "französisch?" verhandeln zu müssen. Man wurde direkt als Deutscher erkannt und auf deutsch bedient. Spart Zeit und Peinlichkeiten ^^


    Im Allgemeinen scheint der Freizeitdeutsche sehr darauf bedacht zu sein, aktiv und sportlich zu wirken, was in den letzten Jahren zu einem überproportionalen auftreten an Hundepfotenjacken in den Innenstädten geführt hat. Neulich kamen mir gar in der Mainzer Innenstadt (bestenfalls leicht gewellt, aber nicht bergig) bei sonnigen 22 Grad Leute in ihren "besten Jahren" mit Funktionsjacken, Bergschuhen und Leki-Stöcken entgegen. Kommen die sich nicht verkleidet vor? Sollten sie es nicht? Diese "Nordic-Walking Dead"? Die passen rein optisch auch nicht in ein schickes Straßencafé, Museum oder den Dom, aber da sagt keiner was. Dementsprechend ist es mir auch halbwegs wurscht, was ich zu diesen Gelegenheiten trage. Solange ich mich benehme und meine Rechnungen zahle, nehme ich diese Freiheit für mich daher ebenfalls in Anspruch.

    ...Kommt halt drauf an, was du dem Messer zumuten willst. Ich hab hier mal ein einfaches Mora einem kleinen Test unterzogen, den es klaglos überstanden hat. Härtere Aufgaben wird es bei mir aber vermutlich zeitlebens auch nicht zu bewältigen haben -> Messer und Kälte


    Da du mit deinen Moras ja bislang offenbar auch keine Probleme hast, spricht doch auch für eine "artgerechte Haltung" (oder gute Qualität trotz Missbrauch ;) ) ...oder WÜRDEST du gerne mal etwas gröber Arbeiten, traust dich aber nicht?