Beiträge von Mephistopheles

    Ich meinte die aus den Links von Waldwandler...bei Hebsacker für 479,- ;) Sorry für die Verwechslung. Aber beim gegenwärtigen Euro/Dollar Wechselkurs plus Versand plus Einfuhrumsatzsteuer machen selbst 195$ msrp schnell keinen Spaß mehr, womit wenigstens EIN ;) Custom wieder realistisch wird...

    Kommt zwar ein wenig auf die Umgebung an, aber ich verlinke hier noch mal meine Antwort auf eine andere Frage von dir.


    Greenzone oder nicht Greenzone, das ist hier die Frage.


    Solange du dich nicht bewegst und nur beobachtest oder wartest, kannst du nachts fast tragen was du willst...Aber wenn doch mal ein Scheinwerfer mit im Spiel ist, fällt ein einfarbiger "Block" vor natürlichem Hintergrund schneller auf.


    Alles erst mal vorausgesetzt, dass keine Infrarot-Nachtsichtgeräte im Spiel sind, denn dann glühen unbehandelte Stoffe je nach Textilzusammensetzung unabhängig von einem Tarnmuster ohnehin wie so mancher Dämon bei den Ghostbusters.

    Auf jeden Fall ein solides, vielseitiges Messer, an dem du Freude haben wirst, und obendrein was persönliches, weil du über die Gestaltung ein wenig mitentscheiden konntest.


    Der C75 wird so gängig verarbeitet, dass bei einem erfahrenen Macher wenig Raum für böse Überraschungen ist. Den O1/1.2510 Mag ich zwar auch sehr, da hält die Schneide wegen des Wolframanteils einen Tick länger ihre Schärfe...aber dafür find ich ihn auch wieder schwieriger beim Nachschärfen (die Ungeduld.. ^^). Für ein Messer, das unterwegs auch mal hart rangenommen wird, ist der C75 daher sicher eine gute Wahl. Wir warten dann auf die Vorstellung und die Bilder vom "scharfen Einsatz", wenns soweit ist.

    Och, lies dich einfach durch ein paar Wikipedia-Artikel und Kundenbewertungen, die sprechen für sich ;)


    Deuter mit über 100 und Osprey mit über 40 Jahren Erfahrung im Rucksackbau und als Expeditionsausrüster kann man wohl beide guten Gewissens empfehlen.
    Die Beratung (und fairerweise auch den Kauf) im Fachgeschäft möchte ich dir aber nahelegen, da gibts immer mal Details wie die Rückenlänge oder die Form der Schulterriemen, die trotz aller Einstellmöglichkeiten individuell unterschiedlich empfunden werden können.

    Muss er denn "taktisch" aussehen, oder reicht nicht auch einfach eine "natürliche" Farbgebung? Viele Hersteller aus dem Rad- und Klettersportbereich bieten meist ausgereiftere und besser belüftete Tragesysteme, z.B. Osprey, Deuter oder Vaude (->Fachhandel aufsuchen, anprobieren!)


    Militärisch anmutende Rucksäcke sind überwiegend auf Unempfindlichkeit gegenüber grober Handhabung, hohe Lasten und Organisation des Inhalts ausgelegt. Das bringt oft ein relativ hohes Eigengewicht durch das Material selbst, durch Reißverschlüsse, Zwischenlagen, Außentaschen, zusätzliches MOLLE/PALS-Webbing etc. mit sich. Besonders windschlüpfrig sind diese "Kistenförmigen" Rucksäcke auch nicht unbedingt und können je nach Befüllung und Anbauten weit vom Rücken abstehen, was einen irgendwann nach hinten zieht.


    Andererseits nehmen die Cordurateile einem gelegentliche Stürze vom Rad auch nicht gleich so übel, wie vielleicht manches extraleicht-Material aus dem Extremsportbereich.


    Was kommt denn so alles im Gebrauch rein? Sperriges wie Laptop und Dokumente oder nur Klamotten, was zu trinken und EDC-Kram? Dadurch bedingt sich ein wenig die Form des Rucksacks.


    Dann gäbe es noch "frontloader" und "toploader", also die Frage nach dem bevorzugten Zugang zum Hauptfach über den Deckel von oben oder über einen langen Reißverschluss auf der Vorderseite - oder einen umlaufenden Verschluss...

    Wenn du dich für Greenzone entscheidest, ist die Stoffwahl ja schon fast entschieden. Ein klasse Tarnmuster jedenfalls. Die Hosen von UfPro, insbesondere die P40 bieten trotz sportlicher Passform durch die Softshell-Einsätze eine große Bewegungsfreiheit. Die Boonies von Sierra313 sind auch nicht verkehrt. Schlaufen zum Anbringen von natürlichem Tarnmaterial sind auch dort vorhanden. Mit dem Zeug kannst du dich je nach Lage auch bei Tag heranrobben ;)


    Fürs Anpirschen speziell bei Nacht halte ich aber auch das klassische Bundeswehr-5-Farb Flecktarn oder Vietnam Tigerstripe nicht verkehrt. Ausnahmsweise haben die schwarz-Anteile bei diesen Mustern mal einen praktischen Zweck, denn sie wirken am besten in Verbindung mit harten Schlagschatten durch Vegetation oder vor dunklem Hintergrund wie im Feuerschein oder wenn die Wache mal mit der Taschenlampe am Waldrand herumschwenkt.
    Die älteren Flecktarnsachen, die man gebraucht kaufen kann, haben neben dem Preis (z.B. bei raeer.com) zudem den Vorteil, dass sie schon weichgewaschen und durch ihre Stoffmischung sehr leise sind. Außer die Goretex-Regenanzüge. Die rascheln wie Sau :waiting:

    Micha M. ich hab mich gar nicht auf deinen Beitrag bezogen, der Begriff "Mora" kommt bei mir im Zausammenhang Anfänger&Outdoormesser-Kaufberatung schon ganz von alleine ;) ...und bei dem Preis kann man sich ja immer noch ein Q510 oder Companion dazupacken, was ich vollumfänglich unterstütze - fällt ja auch nicht unter "Murks" - wovon es zwischen Mora am unteren und Fällkniven / Bark River am oberen Ende der Erschwinglichkeitsskala aber ne Menge gibt :D (Darüber wirds schon deutlich weniger)

    Also wer sich auf einen handelsüblichen Gefechtshelm einen Gewehrtreffer einfängt, für den gehört ein Genickbruch zu den nachgeordneten Sorgen. Die Helme schützen vorrangig gegen Splitter, Schrapnelle und Dreck der von einr Detonation wegspritzt. Einem Projektil aus einem Sturmgewehr hat so ein Ding nicht viel mehr als eine gewisse Bremswirkung entgegenzusetzen, die vom Schädel fortgesetzt wird. Mit etwas Glück kann man so etwas überleben, oder die Kugel wird sogar ein wenig abgelenkt. Die Legende vom Genickbruch dürfte noch aus der Frühzeit der Verwendung von Stahlhelmen stammen und hat sich ähnlich wie die vom Nervenschock beim Streifschuss in die Neuzeit gerettet. Wer dennoch ein wenig pessimistisch geneigt ist, öffnet besser die Sicherung am Sicherheitsverschluss kurz unterhalb des Ohrs. Dann fliegt der Helm etwas schneller weg als der Kopf...

    Hast ja recht, man zahlt oft teuer Lehrgeld. Aber genauso sollte ein erfahrener Hersteller/Messerbauer im Preissegment ab 150 Euro in der Lage sein, ein sowohl in Sachen Stahl, Schliff und Griff auf Anhieb taugliches Schneidwerkzeug zu bauen und die jeweilige Wahl zu begründen. Die Empfehlungen hier waren ja fast alle nicht verkehrt, solange sie also optisch gefallen...halten werden die. Und bei "dem einen" bleibt es ja erfahrungsgemäß eh nie ;) aber man kann sich viel Murks sparen und gleich "was gescheites" zulegen.

    Wenn man dann so 15, 20, 25 etc. Stück hat und die auch mal wirklich ausprobiert hat dann könnte man über ein Custom nachdenken.


    So ausgedrückt halte ich das für Quatsch, auch wenn ich weiß was du meinst. Aber Erfahrung bedeutet nicht gleich Ahnung von der Materie.


    Schnappt euch Brot und Fische und setzt euch ans Ufer, es folgt ein Gleichnis:


    Es war einst ein Mann in Galiläa Bochum, der fuhr seit 30 Jahren jede neue Generation des VW Golf. Nicht gerade billig, dafür technisch solide und normalerweise auf Höhe der Zeit, aber unauffällig. Er hatte aber keine Ahnung von der Technik, vom Verkehr außerhalb der Stadt oder irgendein Interesse daran, die technischen Möglichkeiten auszureizen. Man sagte ihm stets, das brauche man doch im Alltag nicht. Zum waschen, zum einstellen des Radios, zur Wartung und zum Verkauf wurde der Autowagen stets in fachkundige Hände abgegeben, die das übernahmen.
    Nach 30 Jahren sagte der Mann bei sich: "Ach weh, ich habe keine Lust mehr auf einen neuen Golf alle 5 Jahre, die Rente naht. Mein Weibe und ich wollen ab jetzt öfters reisen, nach Antiochia und nach Caesarea Rüdesheim am Rheine und nach Göttingen wollen wir fahren, eine bequeme Oberklasselimousine für die müden Knochen muss her - oder ein SUV wegen des bequemen Einstiegs und der besseren Sicht nach vorne."
    Mit der neuen Einbauschrankwand auf Rädern findet man dann den neuen ehrenamtlichen Stauführer (erkennbar an der goldenen Lackierung oder der Aufschrift "Kompressor") dann auf den schönsten Überholspuren und Kreisverkehren des Morgenlandes Deutschlands wieder, der nachfolgenden Prozession aus begeisterten Anhängern in ihren dunkelgrauen Audi A6 Avant auf ihre jubilierenden Lichtzeichen hin wissend lächelnd zuwinkend.
    Hätte dieser Fahrer seine Erfahungen in einer höheren Leistungsklasse ein paar Jahre früher machen können, hätte viel früher ein Lernprozess stattgefunden und man müsste ihn heute nicht mehr auf seine Anwenderfehler hinweisen, die sich jetzt nur noch schwer austreiben lassen. Zum Glück ist der Werterhalt bei Oberklasselimousinen recht hoch...


    Hoffe, meine Aussageabsicht kommt rüber ;)


    Ob es ein Bark River (wäre meine Empfehlung in sachen Komfort/Preis/Leistung) oder ein Fällkniven oder ein Reichart wird ist letztlich egal. Alle bauen sie Messer, mit denen man sein Lebtag auskommen kann. Dem steht weniger das Messer als der eigene Anspruch entgegen.
    Auch ein Mora kann fast alles, was ein Custom in der Größe auch könnte - und ich nutze und empfehle meine Moras auch wirklich gerne. Aber man wird sie immer "anders" benutzen als ein teures semi- oder full custom. Letztere nutzt man verantworungsbewusster, leistungsbewusster, wertbewusster. Man wird ein Custom einfach seltener missbrauchen als ein 10 Euro-Messer, das im Alltag auch mal kaputtgehen darf, wo es vermeidbar wäre. Und deswegen halte ich eigentlich keinen Zeitpunkt für zu früh, ein (Semi-)Custom zu kaufen, wenn man es sich leisten kann, um ein Messer wirklich als Messer schätzen zu lernen. Insbesondere wenn man auch noch nach Jahren einen Gutteil des Kaufpreises als Verkaufswert ansetzen kann.

    Nachdem ich endlich mal den Korrekturlinsen-Einsatz für meine Einsatzbrille (die bei der Auskleidung zurückging) wiedergefunden habe, habe ich mir jetzt privat Ersatz beschafft und eine neue Revision Sawfly bei armyonlinestore.com bestellt.


    Für knapp 50 Euro gibts da das Gestell, die Aufbewahrungstasche, ein elastisches Brillenband, einen Schutz- und Reinigungsbeutel, ein wiederverwendbares Anti-Beschlagtuch und wechselbare Gläser in "smoke" und "clear". Find ich nen guten Deal für eine sporttaugliche Sonnenbrille mit Stärke (die Korrekturlinsen waren ja für umme ^^)


    Und am besten finde ich, dass es nicht die zwar seitlich mehr Schutz bietenden, im zivilen aber völlig beknackt aussehenden "MaxWrap"-Scheiben sind, sondern die schmaler geschnittene Version :thumbup:


    Ich war mal während eines Sommer-Unwetters so ca. eine Stunde (ohne Pendlerverkehr) westlich von Washington D.C. auf Familienbesuch. "Unser" County blieb zwar vom Stromausfall weitgehend verschont, das sah bei einer Fahrt nach Washington am nächsten Tag aber schon ganz anders aus. An fast jeder Ampelkreuzung stand entweder ein Generator oder ein Verkehrspolizist, man sah alle paar Kilometer Bäume oder Teile davon, die auf die Oberleitungen gefallen waren. Teilweise ist wohl auch der Blitz in die Masten oder Verteiler gefahren. Gleichzeitig war eine extreme Hitzewelle mit Tagelang über 40 Grad in der Gegend, so dass nicht funktionierende Klimaanlagen zu einem echten Problem für viele Menschen wurden.
    In den Baumärkten, falls sie denn überhaupt geöffnet hatten weil das Kassensystem außer Betrieb war, waren keine Generatoren mehr zu haben, obwohl man dort schon viel mehr auf solche Fälle eingestellt ist, als bei uns und grundsätzlich schon größere Stückzahlen Anbietet.


    Nun haben wir hier weniger anfällige Oberleitungen in den Gemeinden oder entlang der Landstraßen, aber insgesamt ist unser Katastrophenschutz beschissen (drüben stand stets so ein kleines Warnradio für die Meldungen der NOAA auf Empfang in Hörweite) und die allgemeine Einstellung so "wird schon gut gehn".


    Das Problem ist, dass man es aufschiebt und aufschiebt und NACH einem Unwetter die einzigen beiden Generatoren im Obi und die drei Exemplare ausm Bauhaus sofort ausverkauft sind. Man sollte sich also über seine Infrastruktur im klaren sein und eventuell auch mal mit den Nachbarn reden, ob man sich da absprechen könnte.
    Falls ihr also der Meinung seid, ein längerer Stromausfall ist bei euch wahrscheinlicher als anderswo, und habt das Gelt übrig, dann rüstet euch aus, bevor der Fall eingetreten ist. Die Dinger kann man ja auch mal ab und zu gegen kleines Geld verleihen für ne Party im Grünen oder so..

    Heute mal was ganz klassisches für Lederhose und sonstige Brotzeit-Gelegenheiten, bei denen es zünftig und sheeplefreundlich hergehn darf. Mehrere Wochen lang habe ich mich durch zig Hersteller- und Shopseiten geklickt, die Chatkollegen genervt, Bilder, Preise und Erfahrungsberichte verglichen, ebenso wie die verschiedenen Stahlsorten.


    Entschieden habe ich mich letzten Endes für diesen Vollerl-Jagdnicker von Hubertus aus 1.4034 mit Hirschhorngriff und gepließteter Klinge. Was die allgemeine Verarbeitung angeht, bin ich jedenfalls schon mal mehr als zufrieden, viel besser kann ich mir das kaum vorstellen. Gut, Die Steckscheide ist murks, aber das weiß man vorher...und ein bisschen hätte man ab Werk noch an Schärfe rausholen können, aber das sind eigentlich Kinkerlitzchen bei diesem Stahl, den man selbst ohnehin öfter mal abziehen wird. Ein erster Salamitest verlief jedenfalls zufriedenstellend :D