Beiträge von Mephistopheles


    Nein, aus Graz, ohne die drei wohlklingenden Buchstaben. Ok, laut spritmonitor brauch er wohl "nur" 10-15l/100km.
    Kann man mit einem Wolf dauerhaft 120km/h fahren, ohne nach 700km 3Tage Reha einlegen zu müssen?


    Ja, denn 700km am Stück packt man mit dem 98 Liter-Tank eh nicht, und der "Technische Dienst während der Benutzung" trägt eh für Zwangspausen zur Erholung bei ;) Das Gute ist, man braucht keine Tachobeleuchtung, weil man ab 80 km/h nach Gehör fahren kann (Das Reifengeräusch wird lauter als das Motorgeräusch) und ab 100 zieht's rein, wo kein Panzertape ist. Bin in AFG übrigens mal in einem Puch der Kroaten mit festem Dach mitgefahren, die Teile könnten ne Option sein. Glaube, die Niederländer hatten auch den Mercedes mit Blechdach und 130 statt der 92 PS beim MB 250GD. Leichter ist die Hardtopversion obendrein.

    Warum muss es zwingend Digital-Camo sein?
    Damit wirst du wahrscheinlich wenig Erfolg haben, Kunstfaser-T-Shirts habe ich damit noch nie irgendwo gesehen.


    Gruß Thomas


    Siehe mein Link, oder etwas genauer z.b. diese beiden hier:


    https://www.underarmour.com/en…sion-shirt/pid1257497-357
    https://www.underarmour.com/en…sion-shirt/pid1257496-200


    Diese militärischen Muster sind tatsächlich etwas seltener auf Synthetikbekleidung zu finden als Jagd- oder Fantasie-Camo. Das hat nicht zuletzt seine Ursache darin, dass Synthetik bei Feuer (z.B. durch Sprengfallen) schneller entflammt und schmilzt als Baumwolle, Wolle oder Stoffgemische mit Naturfaseranteil. Das Geklumpe kann dan nur noch zusammen mit dem Wundgewebe abgetragen werden, was die Behandlung/Heilung erschwert und verzögert.
    Für gefechtsdienstliche Anwendungen sind solche Shirts wie diese hier von UA daher nicht vorgesehen, während die Sportbekleidung der meisten Streitkräfte auf andere Farben zurückgreift.


    Allerdings - und damit kommen wir zu dem "warum?" - trainieren einige Leute gern im "Kampfmaschine"-Look ;)


    Soweit ich weiß, kommen bei Football- oder Baseballspielen auch immer wieder Mannschaftstrikots in Camo-Mustern zum Einsatz, wenn gerade Memorial Day oder Veterans Day gefeiert wird. Die Verbindung zwischen Sport und Streitkräften ist in USAland enger als man es sich hier vorstellen kann. Fitness, Vorbildfunktion, Patriotismus, Heldenverehrung...spielt alles mit rein. Und somit bieten einige wenige Marken diese Sachen dann doch an.

    Das ist, wohlwollend gesagt, ein "Nachbau" des Messers von Stallone aus Rambo III, im Original von Gil Hibben oder auch zwischenzeitlich als lizensierte Replika von Master Cutlery zu haben. In deinem Fall aber mit "verkaufsförderndem" Strider-Logo und somit wohl ein China-Fake.

    Ok, ich verstehe dein Problem, aber die angedachte Lösung klingt irgendwie unpraktisch.


    Eine anständige Rosen-/Gartenschere wäre um einiges effektiver bei dornigen Ranken und sonstigen Zweigen bis etwa Daumendicke. Darüber wäre dann eine Säge von einem SAK ausreichend. Passt beides in eine Reißverschlußtasche, die man an der Querstrebe befestigen könnte. Wenn ich das regelmäßig machen würde, und danach hört es sich bei dir an, wäre mir die Zeitersparnis und Bequemlichkeit wichtiger als mein "cooleres" Messer für eine eher lästige Tätigkeit zu benutzen (kannst du ja immer noch mitnehmen).


    Du willst ja schließlich auch ein bisschen Strecke machen, oder?

    Eieiei, auf den Bericht bin ich auch gespannt. Ich war ja bei "55 Liter womöglich zu klein" und dem "Mil-Sim im Gebirge" schon mehr als skeptisch, aber das hört sich schon schlimm an. Ein sachlicher Bericht, mit etwas Abstand zum Ereignis geschrieben wäre für viele hier wohl sehr aufschlussreich, die vielleicht mit ähnlichen Unternehmungen liebäugeln.


    Ich habe selbst auch einen Cyclops II Atlas. Den habe ich mangels Alternative ein Mal ohne die Seitentaschen und mit minimalem Inhalt (Wasser, Jacke, BW-Isomatte, Handtuch, Verbandmaterial) und so weit wie möglich komprimiert als Daypack bei einer Bergwanderung im Kleinwalsertal benutzt.
    Ansonsten bei einigen dienstlichen Leistungsmärschen (15 Kilo Pflichtgepäck nach aktueller Regelung, die ich durch meine Wechseluniform/Duschzeug für hinterher und einige PET-Wasserflaschen erreicht habe) und ein Mal als Reisegepäck für ISAF.


    Erkenntnise:
    1. Ein großer Rucksack, dessen Volumen nicht einigermaßen ausgefüllt ist, trägt sich unkomfortabel, schlackert rum, sitzt nicht gut :thumbdown:
    2. Ein großer Rucksack verführt dazu, mehr Kram mitzunehmen als man in der Situation eigentlich braucht; Punkt 1 spielt dabei auch eine Rolle - Stichwort "ausstopfen".
    3. Richtiges Packen lernt man leider oft nur durch Versuch und Irrtum, allen lesenswerten Ratgebern zum Trotz :rolleyes:
    5. Als Reisegepäck mit kurzen Fußwegen ist er super, also Auto -> Flughafen -> Auto -> Unterkunft und umgekehrt. Reicht. Da sind auch 20 Kilo und mehr kein Problem.
    6. Als Marschgepäck dank des Hüftgurtes besser als der dienstlich gelieferte Rucksack (manche hatten gar noch die alten Steingrauen, sonst aber auch den in Flecktarn), aber eben auch gut doppelt so groß. Sagen wir mal so: Die menschliche Silhouette wird schon gut aufgelöst, aber damit im Manöver eine geeignete Deckung zu finden ist eine eigene Disziplin ;)
    7. Ein allzu hoher Aufbau wie beim Atlas mit seiner geräumigen Deckeltasche nervt am Berg, da diese ab einem gewissen Steigungsgrad und ständigem Blick nach oben immer im Nacken/am Hinterkopf hängt, scheuert, wackelt - einfach stört :cursing: Deswegen habe ich die Deckeltasche bei meiner Bergtour auch irgendwann provisorisch ins Hauptfach gestopft.

    Liegt Vielleicht daran, dass es kein MARPAT (Marines Pattern) ist, weil es ein Muster der Navy ist ;) Die Marines sind wie die Navy eine eigene Teilstreitkraft und haben eigene Muster, ebenso wie die Air Force und die Army.


    Die Navy benutzt das blaue Muster für die NWU - Navy Working Uniform, also solltest du als Suchbegriff "NWU Pattern", "NWU Camo" oder "Navy Pattern" nutzen und wirst da vielleicht fündig.


    Einen Vergleich zwischen den beiden Marpat-Mustern und den Navy NWU, bzw. AOR - Patterns (AOR = Area of Responsibility .. grob "Einsatzgebiet") mit den korrekten Bezeichnungen findest du hier.


    http://www.itstactical.com/gea…th-the-new-navy-uniforms/

    Und zum topic: Nichts materielles bekommen, diese Woche, aber dank der Recherche meiner Mutter, die u.A. zu dem Zweck gerade in den Abruzzen im Urlaub ist, wissen wir nach fast genau 100 Jahren endlich, wann und wo mein italienischer Ur-urgroßvater im 1. WK gefallen ist und wo er wahrscheinlich begraben liegt: 4. Schlacht am Isonzo, etwas nördlich von Görz/Gorizia unweit der Slowenischen Grenze. Wie gesagt, nichts materielles, aber irgendwie befriedigend, endlich ein Rätsel gelöst zu wissen.

    Beim HEST 4 ist es ein wenig eindeutiger:


    https://www.dpxgear.com/shop/k…est-4-expedition-okc.html


    Am Klingenrücken ist der "Bottle opener/lifter/thumb control point"


    Der abgewinkelte Dorn am Griffende ist die "Pry bar"


    Und dieser längliche Schlitz, wo bei anderen Messern die Schleifkerbe sitzt, ist der "Wire breaker"


    Und wie schon gesagt wurde, wenn ein Flaschenöffner nicht als Flaschenöffner funktioniert, ist er schlecht konstruiert (oder es liegt an der Beschichtung/Oberflächenbehandlung, die die Kanten verrundet). Am Klingenrücken find ich den eh Mist. Wenn man beim aufhebeln doof abrutscht, hat man sich schnell die Messerspitze in die Hand oder ins Handgelenk gejagt. Am Griffende brauche ich ihn aber auch nicht; wenn der Fulltang eh übersteht, hebelt man den Kronkorken halt wie mit einem Feuerzeug auf. Klappt z.b. beim RAT RC-3 wunderbar. Survival...am Arsch ^^ Wenn es Flaschen mit Kronkorken gibt, kann es gar nicht so schlimm sein ;)


    Nachtrag, besonders T0NI


    Der "wire breaker" ist nicht zum abisolieren gedacht, sondern wortwörtlich zum "brechen" von Drähten, z.b. Stacheldraht. Dazu legt man den Draht in diese Kerbe ein und verwindet die nächsten paar Minuten das Messer wie ein Bekloppter um seine Längsachse, bis der Draht ermüdet und bricht. Bei Löffeln, losen Drähten etc. bekommt man das noch von Hand hin, aber bei einem gespanntem Drahtzaun, der sich in jede Richtung hunderte Meter ausdehnt und mich an meinem Fortkommen hindert oder fest an Wänden und Pfosten verankert ist, klappt das nicht mehr so einfach.


    Nachtrag 2:


    http://www.bladeforums.com/for…iew?p=7105093#post7105093

    Man sollte also einen empfehlen, der sehr oft auseinenadergebaut und gereinigt werden kann.


    Welcher Folder fällt einem da ein?


    Und was darfs kosten? Welcher Verschlussmechanismus wird bevorzugt? Welches Griffmaterial fällt ganz aus?


    Ohne grobe Eingrenzung bewegt sich diese Kaufberatung ansonsten in einem Bereich von Cold Steel Pocket Bushman bis hin zu Strider SNG, SMF oder AR oder Medford. Die kannste dann allerdings auch mit nem Handbesen ausfegen, so breit sind die gebaut ;)

    Joa, die klassischen Adidas Samba oder auch Puma Gazelle sind als typische Hallenschuhe immer noch zu recht fairen Preisen erhältlich, sind halt mehr für Hallenfußball, Badminton etc. geeignet und nicht besonders leicht oder Atmungsaktiv.


    Als leichten, gut gedämpften Fitness- oder Workout-Schuh hab ich gute Erfahrungen mit den Reebok ZigTech oder ZigNano gemacht. Sind allerdings sehr auffällig, bissl futuristisch, aber wirklich angenehm zu tragen.


    Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber ich glaube, du suchst eine "Clutch" :whistling:


    Michael Kors soll da gerade recht angesagt sein - und siehe da, dort gibt es etwas, das ziemlich genau auf deine Anforderungen passt...


    http://www.monnierfreres.de/br…mit-zip-kor000440-de.html


    :lilflirt:

    Über die Rechtsdiskussion und den §55 WaffG bin ich hinweg, seit Soldaten in Uniform im öffentlichen Raum ihr Taschenmesser von der Polizei abgenommen wurde und die Situation im Nachhinein mit der Bekleidungsvorschrift ZDv 37/10 gelöst wurde. Also konzentriere ich mich hier lieber auf das meiner Meinung nach gelungene Einsatzmesser :D


    Ich bin zwar weder Polizist noch Taucher, aber auch als ehemaliger Soldat und Feuerwehrmann fallen mir für solch ein Messer zig Anwendungen an, für die man keinem Lebewesen mit der Schneide zu nahe kommen muss.


    Dein "Razorback" wäre für mich jedenfalls ein Werkzeug, dass ich mir in beiden Uniformen gut hätte vorstellen und brauchen können. So eins hat man einfach gerne dabei und ist damit für die meisten Gelegenheiten gut gerüstet, wenn mal wieder kein spezialisierteres Instrument zur Hand ist weil man es vergessen, aufgebraucht oder beschädigt hat, und sei es nur ein fehlender Holzkeil um eine Tür zu fixieren oder bei der Wartung Kupplungen von beschädigten Schläuchen abzutrennen.
    Der N690 ist natürlich kein Wunderstahl, aber gutmütig und macht eigentlich alle Schandtaten mit. Das wäre nichts worüber man meckern müsste. Die Klingendicke und die Form der Spitze sehen da vertrauenserweckend genug aus, dass es einem nicht so leicht zerspringt, verbiegt oder sprichwörtlich unterm Hintern wegrostet.


    Die von dir jetzt in einer "ausgefeilteren" (sorry, Flachwitzmontag) Variante des Wellenschliffs ausgeführten Partie mit den "Zwischenschneiden" habe ich schon bei meinem RAT/ESEE 3 zu schätzen gelernt, weil sie sich nicht so schnell in faserigem Material verfängt wie z.b. eine Spyderedge und zudem robust genug ist, um auch mal leicht schnitzende/hebelnde Arbeiten damit auszuführen, wie es beim Auftrennen von Kabelbindern oder Gewebe-Umreifungsband aus Kunststoff schon mal vorkommen kann.


    Alles in allem: Mal wieder ein (eigentlich) serienreifes Projekt von dir ;)