Beiträge von Mephistopheles

    Mephistopheles, naja etwas mit nem bärtigen Gesicht halt. so wie das des "TBOC" nur halt nicht ihres.


    Gruß


    Hm...so? :D http://www.tacwrk.com/jackets-…laus-protection-team-5102


    Als Member kann ich nur sagen, dass die Jungs recht empfindlich auf Nachahmer und Plagiate reagieren - bei zu großer Ähnlichkeit mit dem Club-Patch vorbehaltlich rechtlicher Schritte (Und das ist eher noch das harmloseste, was da an Formulierungen fällt ;) )

    Also quasi einfach eine Trooper mit Futter (Die Trooper ist doch ohne Futter oder?)


    Die Trooper hat zwar kein Futter, aber eine Kapuze, also ist die Gunfighter bereits die Trooper mit Futter ;)


    Das Modell Delta dürfte allerdings deinem Wunsch entsprechen: http://helikon-tex.com/#!/Softshells/Delta/BL-DLT-FS


    Aber wenn dir das Problem bei Regen bekannt ist, lass doch die Kapuze einfach im Kragen und freu dich über ihre Windschutz-Kapazität...

    Wie würdet ihr im Falle eines Falles euer Haus vor Plünderern und ähnlichem schützen?
    Ich würde die Brücke , die direkt vor unserem Haus steht versperren, da sie so ziemlich der einzige Weg ist der Sinn machen würde, von der hinteren Seite bin ich von einem Fluss eingekesselt aus dem der Kanal geht über dem die Brücke geht.
    Auf der rechten Seite liegt ein ziemlich großes Fabrikgelände mit hohen Zäunen und einer Mauer also von daher droht mir , hoffe ich , auch keine große Gefahr.
    Für die Fenster des Hauses lass ich mir demnächst passende Holzlatten zuschneiden.


    Das liest sich, als wäre Hochwasser ein größeres und wahrscheinlicheres Problem für das Haus als Plünderer. Falls passende Spundwände, die man in Führungsschienen einsetzt für die Öffnungen in Keller und Erdgeschoss zu teuer sind, schaff dir Folien, Sandsäcke, Wathose, Seile und ein stabiles Boot an und lerne damit umzugehen. Wie sperrt man behelfsmäßig eine Brücke? Ich war mal Pionier in einer amphibischen Einheit, da ging man entweder von gesprengten Brücken aus, oder man kommt mit kurzer Verzögerung rüber, zumindest zu Fuß. Wo ein Wille, da ein Weg.


    Sich eine "Ritterburg" zu bauen, ist ja ein tolles Hobby, aber Burgen und Festungen haben spätestens seit dem ersten Weltkrieg ihre strategische Wirkung fast vollständig verloren. Zieht nur die Aufmerksamkeit auf sich. Tarnen, täuschen und ausweichen funktionieren aber immer noch.


    Und entschuldige..aber bei passenden Holzbrettern für die Fenster musste ich gerade an diese neuerliche Erfindung denken:
    http://www.tischlerei-lipp.de/…/klapplaeden-vollholz.htm :D

    Spyderco und Reeve haben sich am Markt allerdings auch in einem "Unsere Messer schaffen immer alles überall"-Segment positioniert und sind als Taschenmesser auch gerne mal bei allen Gelegenheiten dabei - da bleibt Missbrauch nicht aus, selbst wenn Spyderco wie beim Civilian vielleicht ein Zettelchen mit einem Warnhinweis anbringen würde.


    Wenn ich dagegen ein Küchenmesser in die Hand nehme, bin ich entweder daheim in der Küche oder beim Picknick und mache damit genau das, wozu es hergestellt wurde, weil ich es mir genau dazu angeschafft und mitgenommen habe - von den anderen drei mitgeführten EDCs mal abgesehen ;)

    Interessanter Review, danke fürs verlinken. Als Diskussionsansatz stellt er ja im Grunde die Frage, ob viele Leute heutzutage einfach zu doof sind, ein reines "Schneid"-Messer als solches zu benutzen, so dass die Macher mittlerweile den Missbrauchsfaktor in die Produktion einbeziehen.
    Da finde ich die Herder-Messer für Messer-DAUs genau richtig. Einerseits kann man sie wegen ihres Dünnschliffs gleich als "möglicherweise empfindlich" erkennen, und zweitens lassen sie sich auch ohne ständiges Nachschärfen jahrelang zufriedenstellend einsetzen.

    Fastplatte & Bilder ... Ja wie gesagt, das hat doch alles mit dem Szenario zu tun und in was für einem Falle du warum von wo nach wo flüchtest !!!


    Ich rede von dem was hier plan ist und nicht wo im Ausland


    Jepp, der Threadstarter hat aber halbwegs genau die Gegenden genannt, für die er sich ausrüsten will, und darauf habe ich meinen Beitrag bezogen. Fürs "jedermanns"-Bugout gibts hier doch schon andere Threads, wo man seine eigenen Szenarien und Gegenmaßnahmen schildern kann. Daher finde ich die Beiträge hier, die sich auf deutsch-urbanes survival beziehen irgendwie wenig sachdienlich. Berlin und Hamburg sind nicht Mogadischu und Monrovia - außer in gewissen politischen Aspekten vielleicht - und der Pfälzer Wald ist nicht die Kalahari.


    Nebenbei: Ausrufezeichen sind keine Rudeltiere und können ebenso wie durchgehende Großschrift im Web schnell als ein Anschreien empfunden werden. Jetzt nicht von mir, aber ich wollte es mal erwähnen ;)


    Was die Datensicherung angeht - klar, es gibt Maßnahmen - aber es gibt auch Gegenmaßnahmen (Programme, Folter, etc.) - wie gesagt, ich beziehe mich nicht auf "Ich geb' mein Heim auf und hab' sonst nix mehr auf der Welt", sondern auf "Scheisse, ich muss hier weg und schleunigst zusehen wie ich heim komme" - und dabei sollte man bis auf Reise- und Impfpass so wenig persönliches wie möglich mit sich führen oder es schnell vernichten können.

    Soll das Muster vorgaukeln es hätte einen schon erwischt? ?(


    Micha, so ne Mütze trägt man nich zum Spaß, deshalb gibts die auch nich in so merkwürdigen Farben... ;)


    Och, bei mir in der Gegend gibts vielerorts rötliche Erde und genug buntes Laub. Passt eigentlich ganz gut. Außerdem fällt es so in der Fassenachtszeit nicht auf, dass man gar nicht verkleidet ist ;)


    du hast aus deinem Teppich ne jacke gehäkelt? ?(


    Hey, der Teppich hat das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht, den rühre ich nicht an. Aber jetzt wo du es sagst,...Carpetflage...hmmm...



    @ Micha, wenn du so eine findest, sag bescheid ;) - aber ich glaube, das Standardmodell sieht we bei militärischen Wintermützen früher üblich dämlich genug aus:


    http://shop.strato.de/epages/6…e%20%29%20grau%20gebr.%22

    Was für mich aber IMMER ein Bestandteil meiner flucht wär, ist eine kleine Festplatte mit allen Bildern meiner Familie und der Vergangenheit ;)


    Auf genau SO was sind Geiselnehmer und Nachrichtendienste scharf ;) Bei den aktuellen Auslandseinsätzen z.B. werden solche und weitere persönlichen Wertsachen für gewöhnlich im gesicherten Lager gelassen und gehen aus gutem Grund nicht mit nach draußen auf Patrouille. Alles was emotional gegen einen verwendbar ist, hat in einer Umgebung, die möglicherweise meine Gefangennahme oder den Tod bringt, nix zu suchen. Mal ganz davon abgesehen, dass man durch Hinweise auf den Bildern oder weiteren Dateien/Unterlagen, die einem selbst vielleicht nicht bewusst sind, auch unbeteiligte Dritte gefährden kann.


    Was den gezeigten Rucksack angeht, war mein erster Gedanke gestern der gleiche wie von Goblin. Gerade in Ländern, in denen die Begriffe "Bevölkerungsdichte", "Ballungsraum" oder "Privatsphäre" eine ganz andere Bedeutung als bei uns haben, wo man Körperkontakt eher vermeidet, würde ich mit so einem Ding mit den vielen Außentaschen in einer bevölkerten Marktstraße verdammt nervös werden, wenn mir weiß wer zu nah auf den Pelz rückt.


    Da wäre eine gammelige Sporttasche zum umhängen oder ein "glatterer" Rucksack mit verschließbaren (kurzfristig auch mit Kabelbindern machbar) Verschlüssen sinnvoller.


    Da gibt es einerseits genau dafür ausgelegte Modelle, zum beispiel von 5.11 hier


    http://www.tacwrk.com/511-ruck…-18-backpack-asphalt-1719


    oder von Pacsafe - ebenfalls "langweilige" Designs, aber mit eingearbeiteter Drahtschnurgeflecht in Tasche und Riemen gegen Taschenschlitzer


    http://pacsafe.com/www/index.php?_room=3&activity_id=6


    http://pacsafe.com/ultimatesafe-32l-anti-theft-backpack


    Oder mein Geheimtipp: Die Skater-Rucksäcke von Dakine - gute Aufteilung, robust, sehr zivile Optik


    http://www.dakine-shop.de/de/R…-Rucksaecke/Dakine-Covert


    http://www.dakine-shop.de/de/R…-Rucksaecke/Dakine-Switch


    Zum sinnvollen Inhalt mag ich mich nur insofern äußern, als dass man diesen vielleicht wirklich darauf reduzieren sollte, was man braucht, und weniger davon mitschleppt, was man eventuell mal brauchen könnte Den Tip mit wasser- und staubdichten Zippertaschen statt festen Zusatztaschen zur Gewichtsersparnis befürworte ich auch. Man sich auch mit Panzertape und Kabelbindern viel behelfen, wenns mal sein muss. Gegenstände, die einen Mehrfachnutzen bieten, sind auch nicht zu verachten.

    Tach Gemeinde,


    Irgendwann letzten Herbst entwickelte sich auf Grund der Teilnahme an einem Fortbildungslehrgang bei mir ein Bedürfnis nach einer Umhängetasche für Laptop, Ordner, Schreibzeug etc, die ich statt meines bisher genutzten Dakine-Rucksacks (immer noch ein Geheimtipp für "low-profile" - Taktiker;) ) nutzen könnte. Zum Einkaufen, beim Radfahren sowie als (Kurz-)Reisetasche oder Handgepäck bei Flugreisen wäre mir ein solches Teil natürlich auch wilkommen.


    Nun hat ja alles seine Vor- und Nachteile. Als nachteilig auf dem Markt für Taschen empfand ich für mich die Kombination aus erträglichen Farb- Material und Aufteilungsvarianten mit dem entsprechenden Preis für diese Dinger. Irgendwie hatte ich mich aber auf diese Bike-Messenger-Taschen eingeschossen. Also legte ein alpenländisches Fleckvieh mir nahe, doch mal bei Simon Steinegger, hier im Forum als Partner "st-equipment" vertreten, anzufragen. In der Preisklasse hochwertiger Markentaschen kommt nämlich genausogut ein Custom-Produkt in Frage. Im Grunde ist die Situation ähnlich wie bei Serienmessern: Ist erst einmal eine Schallgrenze überschritten, warum sollte man sich dann mit Vorgefertigtem begnügen - teilweise mit Features, die man gar nicht braucht oder will?


    Also habe ich Simon kontaktiert, mir zuvor mal ein Paar Serienmodelle herausgesucht, um grob den Schnitt und die Größe zu vermitteln, die ich mir vorstelle und von ihm ein unverbindliches Angebot dafür machen lassen. Dazu erstellte er eine erste CAD-Skizze seiner Vorstellung meiner Idee, die mich wiederum überzeugt hat, das Projekt mit ihm anzugehen.


    Dabei ging Simon im Ablauf immer sauber strukturiert vor, ging sehr genau auf meine Wünsche bezüglich Materialien, Farben, Maßen und Aufteilung ein und schlug auch selbst immer wieder Varianten oder Alternativen vor, die mir vielleicht gar nicht eingefallen wären. Dazu bekam ich immer wieder Aktuelle CAD-Skizzen mit den jeweils eingearbeiteten Änderungen. Ein bissl hier was weg, ein bissl da was dazu - wie das nun mal läuft. Ich fand mich gut aufgehoben. Dass es nun etwas länger gedauert hat als der Lehrgang, der für mich der Auslöser der ganzen Geschichte war, kann ich Simon nicht ankreiden. Für ein Custom-Projekt wäre die Zeit wirklich zu knapp gewesen, insbesondere wenn man die Feiertage und seine (glücklicherweise) hohe Auslastung durch einen Großkundenauftrag bedenkt. Der Nutzen schmälert sich für mich dadurch auch keinesfalls, im Gegenteil.


    Aber genug jetzt zur Entstehungsgeschichte, ihr wollt sicher lieber Bilder sehen. Um eine beliebte Frage vorwegzunehmen: Ja, die Farbkombination war meine volle Absicht. Ich finde, durch den Kontrast zum Multicam lässt sich die Tasche viel besser zu ziviler Kleidung tragen und schreit nicht gleich "Hey, ich hab' mit dem Militär zu tun". Aus dem gleichen Grund habe ich auf jegliche Molle-Schlaufen, außenliegende Balgtaschen oder Ähnliches verzichtet.


    Einzig auf die Flauschklettfläche auf dem Deckel wollte ich nicht verzichten.


    Die Tasche ist ausschließlich zum Tragen über der linken Schulter gedacht, was meinen persönlichen Tragegewohnheiten entspricht. Zum schnellen schließen vor der Brust wird eine Cobra-Buckle verwendet. Zusätzlich gibt es einen Stabilisierungsriemen gegen verrutschen, der unter der Achsel durchgeführt wird.


    Der Tragegurt ist gut gepolstert und mit Mesh-Material abgesteppt. Ich bin mir im übrigen bewusst, dass beim Tragesystem nicht alle Details moderner Fahrradkuriertaschen vorhanden sind, aber ich bin auch kein solcher, und brauche daher keine so schnelle Gurtlängenverstellung.


    Der Deckel wird je nach Inhalt variabel durch breite Klettstreifen und verstellbare ITW Nexus-Schnallen verschlossen. Die Seitenränder sind etwas hochgezogen und schlagen sich beim Schließen um, um zu verhindern, dass Kleinzeug zwischen Deckel und Tasche eventuell herausrutscht.


    Das Innenleben: Auch hier herrscht schlichte Aufgeräumtheit. Das hintere Fach ist für mein 11,6" Netbook in seinem Neopren-Sleeve maßgeschneidert und wird mit Klett gesichert.


    Vorne befindet sich ein Mesh-Beutelfach, in das ein Elastikband mit unterschiedlichen Abnähern eingearbeitet ist. Das reicht dann für Schlüsselkarabiner, Stifte, Taschenlampe und was einem sonst noch so einfällt.


    An der Außenseite befindet sich ein weiteres Fach für Kleinzeug, Pass etc. Von zwei kräftigen YKK-Zippern verschlosen, ließe es sich auf Reisen zusätzlich durch ein kleines Schloss sichern. Als Größenbeispiel liegt hier mal mein Sony Xperia Z drin.


    Das gleiche Verschlussprinzip bei der Deckeltasche, bloß passt hier sogar eine große Dokumentenversandtasche mit Leichtigkeit hinein. Lediglich bei Regen muss man hier aufpassen, da der äußere Bezugsstoff aus Cordura nur bedingt vor Nässe schützt.



    Abschließend und für die Praktiker unter euch noch etwas zur Darstellung des Volumens der Tasche :D


    So. Ich hoffe, euch hat diese kleine Übersicht gefallen und dass Simon sich ab jetzt vor Folgeaufträgen kaum noch retten kann ;)


    Güße,
    Daniel