Beiträge von Mephistopheles

    Nabend Gemeinde,


    Ich möchte euch heute mal mein größtes Bastelprojekt seit den gehäkelten Topflappen aus der Grundschule vorstellen. Um einerseits ein wenig Ordnung in meine Patchsammlung zu bringen und andererseits etwas dagegen zu tun, dass ich mir hin und wieder anhören muss, meine Wohnung sei so unpersönlich, sollte es also eine Patchwand zum aufhängen werden.


    Nun hatte ich schon ein Leimholz-Brett 80X60cm. Bei Tacticaltrim musste ich noch den Bezugsstoff bestellen, hier: 1 lfd. Meter Multicam NyCo Ripstop. Dazu noch 8 Meter Flauschklett-Band, 2,5 cm breit und selbstklebend. Des weiteren noch eine 5m Rolle doppelseitiges Klebeband zum fixieren des Stoffes auf dem Holz, Tacker und Aufhängeösen. Das alles in sinnvoller Reihenfolge und mit einer gewisen Sorgfalt kombiniert ergab dann ein fertiges Objekt, das wie ich finde ganz ansehnlich geworden ist. Vielleicht mache ich sogar direkt noch mal so eins :D


    Bilder vom Arbeitshergang sollten hier zu sehen sein:
    https://www.dropbox.com/sc/girqu92dnejqtvn/LXCHZT6gU4


    Edit: Um eine mögliche Frage vorwegzunehmen: Das Klettband habe ich trotz Klebfähigkeit über die Außenkanten gezogen und auf der Rückseite noch mal angetackert.

    Und noch ein Hoodie von Sea Shepherd, das ist ja mal geil!! :thumbup:


    Die anderen Dinge natürlich auch, aber gerade heute war ne Demo gegen Walfang vor der japanischen Botschaft in Berlin. Demogänger bin ich zwar nicht, aber wenn es einen Stand mit Patches und Shirts gegeben hätte, ich hätte mir was gekauft...


    Boris :thumbup:


    Dazu muss man nicht auf die nächste Demo mit Merchandise-Stand warten, die Sachen gibt's auch ganz bequem hier zu kaufen: https://www.sea-shepherd-deutschland.de/shop/ ;)

    Klar wurden früher schon viele Muster wortwörtlich gemalt, die sich heute von der Wirkung her nicht zu verstecken brauchten. Schon gar nicht, wenn man sie mit modernen Farbstoffen und Textilien produzieren würde. Überwiegend steht aber die Tragbarkeit der Muster aus den Entwicklungsabteilungen des Deutschen Reichs außer Frage oder wenigstens zu Recht in der Diskussion, da sie von Eingeweihten immer mit den Verbrechen des 2. Weltkriegs in Verbindung gebracht werden können.
    "Ich trage Tarnklamotten, weil ich Tarnklamotten mag" wird nun mal als Aussage nicht von jedem akzeptiert, weil dahinter fast immer Militär und damit auch eine politische Weltanschauung steht.


    In PenCott Greenzone habe ich bisher übrigens auch nur eine Helikon-Kappe gefunden, aber kein Boonie...


    Edit: UfPro ist ne gute Quelle, wie mein Vorredner gerade bemerkte ;)

    Bei "Hausgebrauch" fallen mir abseits von Krieg und Atomaren Katastrophen zunächst einmal drei Szenarien ein, bei denen bestimmte Atemschutzmasken sinnvoll sein können:


    1. Würde ich in der Nähe eines Großbetriebes der chemischen Industrie wohnen (In Deutschland z.b. BASF Luswishafen), hätte ich für den leider nicht ganz so unwahrscheinlichen Fall eines größeren Unfalls mit Gefahrstoffen einen Satz sogenannter "Zivilschutz"-Masken, z.B. von Dräger im Haus. Wer weiß schon, was da gerade mal wieder ausgetreten ist, und ob meine Fenster und Türen dicht genug sind?


    2. Sollte man nicht ebenerdig Wohnen und schlafen, zum Beispiel in einem Mehrfamilienhaus ohne Feuertreppe, gibt es im Brandfall in einem der unteren Stockwerke grob gesagt zwei Möglichkeiten (aber da jeder Brand anders ist, natürlich viel mehr Szenarien): Nasse Handtücher vor die Tür legen und auf die Feuerwehr mit der Drehleiter warten oder wenn das keine Option ist, oder die Gebäudestruktur nichts anderes hergibt, durch das vielleicht verrauchte Treppenhaus nach unten ins Freie flüchten.
    Für letzteren Fall gibt es "Fluchthauben", die für den schnellen Gebrauch durch unerfahrene Anwender gestaltet sind und ähnlich einem Erste-Hilfe-Kasten an der Wand befestigt werden können. Neuerdings gibt es auch Modelle, die für den Anschluss an die Sauerstoffgeräte der zur Rettung geeilten Feuerwehrleute geeignet sind. (Diese Masken haben die dann aber oft schon selbst dabei). Eine Flucht durch Qualm hindurch birgt trotz Maske jedoch mehrere weitere Gefahren, derer man sich bewusst sein muss.


    3. Ich müsste mich regelmäßig in Ländern/Städten/Werken mit erheblicher Smog/Feinstaubbelastung aufhalten. Dann wäre eine Halbmaske gegen Feinstaubpartikel bestimmt nicht die dämlichste Idee.

    Interessant ist es auf jeden Fall. So etwas in "full size" statt immer nur in Neckie-Größe hätte mal was.
    Diese Art von Schneidenschutz gab es in weniger verschnörkelter Form schon einmal beim Spyderco Vagabond http://www.spyderco.com/catalog/details.php?product=161 . An sich ist das ein tolles Messer aber man konnte dem Mechanismus nicht hundertprozentig trauen, dass er in jeder Situation da bleibt, wo er soll. Bin also auf den Lösungsansatz gespannt, den man bei DPx gewählt hat. Schaut nach einem federunterstützten Verriegelungsmechanismus aus...

    Freunde, haltet euren Hut fest:
    Bei normalen Verschmutzungen wie Fingerabdrücken, Öl und sonstigen Rückständen (z.B. nach dem Schneiden von Obst) nehme ich zur Reinigung von Klingen durchweg das hier.
    Ist ein Zufallsfund, weil die Dinger mal irgendwann rumstanden, als ich eine Klinge putzen wollte. Tja, und wie sagt man auf Englisch? "Works like a charm!"
    Man muss halt direkt danach mit einem trockenen, fusselfreien Tuch wie z.B. Kleenex nachwischen, aber dann sehen zumindest bei mir alle Klingen (beschichtet oder nicht) wieder aus wie geleckt!
    :thumbup:


    Das geht aber auch taktischer (und ohne dass es nach Oma riecht)... http://www.hooahhs.com/ ;) - Hab ich letztes Jahr im Einsatz bei den Amis im PX gefunden...


    P.S. - ceterum censeo, dass Gobbo recht hat ^^

    Das Unternehmen Randall's Adventure & Training hat einige Messer designt, die von Ontario gefertigt und auch unter dem Ontario-Label vermarktet wurden. Der Vertrag endete, man trennte sich von Ontario und ließ fortan unter der Eigenmarke "RAT Cutlery" bei Rowen die eigenen Modelle herstellen. Schließlich benannte man die Marke in ESEE um, ansonsten steht nach wie vor die gleiche Firma dahinter. Modelle aus Kooperationen mit KaBar/Becker (Eskabar) und TOPS Knives (Laser Strike) gibt es ebenfalls.

    Rechtlich einwandfreie Führbarkeit ist für mich ebenfalls ein Hauptkriterium neben dem Preis. Plusminus ein paar Zerquetschte sollten wir weiterhin die 225€-Marke anpeilen. Klappt natürlich nicht immer, aber es ist ein Anhalt.


    Was die Form angeht, so bin ich ebenfalls der Meinung, dass die Klasse "10-12cm" mit Standardgriff so langsam ausgereizt ist. Tanto, Reverse Tanto/Sheepsfoot, Droppoint, etc. - alles schon da. Die klassischen Hartgummi-Griffe spalten in Sachen bevorzugter Größe, Optik und Haptik ohnehin schon die Gemeinde der Interessenten.
    Das Aktuelle TF-Modell zeigt bei den Griffen obendrein die Schwierigkeiten auf, die es mit sich bringt, einfach mal die Klingenstärke ändern zu wollen, ohne zugleich neue Spritzgussformen für Griffe anzufertigen.


    Daher würde ich mir als machbares, legal zu führendes ER etwas in der Größenklasse des Pugio wünschen, eventuell mit kürzerer, auf jeden Fall dünnerer Klinge aber vollwertigem (Spritzguss- oder als Wicklung anzubringendem) Griff; einseitiger Anschliff, rückenspitz, bzw. Normalform und hochgezogenem Anschliff. Im Grunde also eine Art Puukko... ;)

    Was mein werter Forenkollege da wohl auf seine bisweilen lakonische Art versucht hat auszudrücken, ist dass in diesem Forum gerne ein wenig öffentlicher über "Werkzeuge mit Waffeneigenschaften" gefachsimpelt wird - nicht alles, was nach Messer aussieht, muss auch gut Papier schneiden können um im Sinne des Herstellers oder Anwenders zufriedenstellend zu funktionieren ;)
    Außerdem geht manchmal halt einfach die Experimentierfreude mit unseren Handwerklich begabteren Mitgliedern durch, warum sollte man sie dabei bremsen?

    Davon einmal abgesehen verstehe ich nicht so recht, wieso ein Thread über die möglche Überflüssigkeit eines Tarnmusters eröffnet wird, wenn einerseits der Threadopener dieses ohnehin als überholt ansieht und andererseits selbiges Muster ohnehin nur noch selten mal ein wenig Aufmerksamkeit erhält.

    Ok, wenn alles Andere außer "zeitgemäß" und "Wirkung" ausgeblendet werden soll:


    Wenn "nicht meht zeitgemäß" für den TO heißen soll, dass es gemessen an der Wirkung von neueren, meist mit Hilfe von Computern generierten Mustern (inklusive Flecktarn) pauschal ineffektiver sei, so kann ich dem nicht zustimmen.


    Zur richtigen Zeit am richtigen Ort eingesetzt ist es klasse. Neuere Entwicklungen sollen diese beiden Variablen meist bloß ausdehnen.
    Für einfarbig Weiß gibt es genauso einen perfekten Ort und eine (Jahres-)Zeit wie für einfarbig Beige oder sogar UCP. Für Tigerstripe gilt das auch (auch Dschungelgebiete sehen nicht überall auf der Welt gleich aus).


    Persönlich meine ich allerdings, dass es vertikal gestreift noch effektiver wäre, da senkrechte Streifen besser zu Bambus, Schilf und Schattenwurf passen wenn man durch selbigen durchlatscht...


    Einige Armeen und Polizeibehörden benutzen das auch so. Wir sollten hier nicht immer nur auf "den Westen" schauen, in Afrika und Südostasien gibt es auch gute Ideen, oft basierend auf Tigerstripe (Manchmal sogar Leopardenflecken).


    Gewissheit bringen bloß repräsentative, unabhängige Tests von Leuten wie hier und in ähnlichen Foren/Interessengruppen, die keine kommerziellen oder politschen Vorbehalte oder Interessen haben und das Zeug objektiv (vielleicht auch während Urlaub oder Arbeit im Ausland) testen und bewerten könnten.
    Werbetexte/Fotos/Filme der Entwicklerfirmen kann ich dabei genauso wenig ernst nehmen wie Anforderungsbestimmungen oder Feldversuche seitens der Auftraggeber. Die dienen mir lediglich, um sagen zu können "joa, kann was werden" - oder eben nicht...

    Ich würde ein aufheller-freies Waschmittel im schongang der Waschmaschine verwenden. Nass werden darf das Teil ja schließlich und die mechanische Belastung im täglichen Gebrauch ist ja auch ständig vorhanden. Solche Waschmittel gibt es oft als spezielle softshell-Waschmittel im Outdoor-Handel oder für Sport-und funktionskleidung.

    Na ja..."noch" trägt die USAF das Tigerstripe nicht - eher seit kurzem. Zudem entstand die aktuelle Airman Battle Uniform ausdrücklich weniger in der Absicht, dass sie tarnt, als dass sie sich eindeutig von denen der anderen Teilstreitkräften unterscheiden soll.


    Das klassische Vietnam-Tigerstripe dagegen finde ich für das vorgesehene Terrain super. Dichter Wald mit viel Grün, Unterholz und harten Schatten durch viel sonniges Wetter. Die Vertragsfranzozen der Legion tragen ihre Version noch heute in Fr.-Guyana, obwohl das sonst übliche, Woodland-Ähnliche CCE greifbar wäre.
    Andererseits muss ich Holzkuh zustimmen, dass viele Tarnstoffe nur so lange ihre labormäßige Effektivität erhalten, wie sie sauber und trocken sind. Beides schwierig im Regenwald. Vermutlich käme man mit dem alten BW-Steingrau-Oliv genausoweit ;)


    Interessant beim Stichwort oliv ist übrigens immer wieder der Umstand (auch wenn das mit Dschungel nicht viel zu tun hat), dass die israelischen Streitkräfte immer noch einfarbig unterwegs sind, obwohl sie seit Staatsgründung in ständiger Kampfbereitschaft sind. Manches ist wohl einfach nur "Mode" und nicht aus rationaler Notwendigkeit "überholt". Vielleicht steckt auch ein gewisser Placebo-Effekt für die Moral der Soldaten dahinter, wenn es alle paar Jahre heißt: "Wir tun was für euch! Mit diesem neu entwickelten high-tech Tarnstoff seid ihr NOCH effektiver, unverwundbarer, unauffindbarer..."