Beiträge von Mephistopheles

    Dann wäre da noch die Frage nach Daune oder Kunstfaser...kleineres Packmaß bei gleicher Wärmeleistung bei Daune gegen langlebigkeit und Feuchtigkeitstoleranz bei Kunstfaser.

    Ich hatte mir den Lowa Zephyr ohne GTX voriges Jahr im Einsatz als "Base-Schuh" zum flotten Herumlatschen geholt und war dort für diesen Zweck voll zufrieden damit. Trägt sich wie ein Turnschuh und rollt gut ab. Falls es mit Gepäck in holprigeres Gelände als Schotterwege geht, ist allerdings etwas mit mehr Seitenhalt und tieferem Profil vorzuziehen. Zivil-Kompatibel sind sie auf jeden Fall.


    Als nachteilig empfinde ich mittlerweile das schwierige sauberhalten durch den wilden Design-/Materialmix am Sohlenrand (innerhalb dieser Dreiecke z.b.) und die nur per Textilbändern geführten Schnürsenkel. An einer Stelle löst sich dieses bei meinem Schuh schon langsam. Sollte es ganz ausreißen, wird eine Reparatur vermutlich schwierig oder hässlich ;). Außerdem roch der Sohlenkunststoff von Anfang an etwas "fischig", was sich mit der Zeit legte.


    Sollte ich mal Ersatz für die Zephyr brauchen, werde ich wohl den Meindl Sahara wählen. Optisch im Grunde der gleiche Schuh, allerdings mit vernünftigen Metall-Ösen.

    Die neuen Muster sind laut Textbeschreibung weniger für Militär und Sicherheits/Ordnungsbehörden gedacht, sondern für Jäger (Banshee und Altitude) und Taucher/Angler (Neptune, Pontus), also eher für den Freizeit-Markt konzipiert. Bislang ist da in den größeren Einzelhandelsketten und Fachmärkten meiner Beobachtung nach noch Realtree der Alleinherrscher.
    Ob und wann welches Camo bei diesen Aktivitäten nützlich ist, ist ja mindestens genauso heiß diskutiert wie im tactical-Bereich. Nichtsdestotrotz trägt man dafür überm Teich lieber Camo als hierzulande. Und manch einer dort findet Realtree vielleicht zu Sozialklischee-behaftet. Kryptek stößt hier in einen riesigen Markt vor, der dafür entschädigen könnte, wenn es mit staatlichen Aufträgen nix wird.


    Edit: Altitude gefällt mir allerdings auch :D ..oder vielleicht Pontus für ne Bade-Shorts..?

    Jau, selbst mach ich das auch so an den Zippern von Pouches und Rucksäcken. Der Threadopener hat doch aber "eine Box mit Zahlenschloss (wasserdicht wäre auch gut)" gesucht - also hat er "Box, bzw Köfferchen mit Zahlenschloss" bekommen ;)


    Zum Transport im Auto find ich das ok (wenn man sonst keine Tasche zum herumtragen am Zielort mitnehmen will), aber mir einen Pistolenkoffer in den Daypack zu stopfen...naja :D

    Ok, falls noch einer so etwas sucht: Die Otterbox 2000 hat eine Öse für ein Schloss und reicht für einen nicht zu fetten Folder (bis ca. 2,5 cm dicke)


    Mit integriertem Zahlenschloss wirds dann schon etwas größer. Das kleinste, was mir in der Art einfällt, sind dabei Pistolenkoffer.


    So etwas dürfte noch unter den Beifahrersiz passen und einer strengen Prüfung als "verschlossenes Behältnis" stand halten:


    http://www.kotte-zeller.de/Pis…otte-zeller-shop&pi=18931

    Noch eine Stimme für Fjällräven, Modell "Karl"- Die Bundweiten gibts meist passend, Beinlänge ist standardmäßig auf "One size fits höchstens Vigabrand" gesetzt und bedarf der fachmännischen Kürzung. Material, Sitz und Bequemlichkeit ansonsten Top.


    Wenn das Messer für mich gewesen wäre hätte ich mir den Anschliff anders gewünscht, dadurch wäre das Ricasso nicht so formschön gewesen, allerdings mag ich den Anschliff persönlich am liebsten linear zum Griff


    War das ne Bestellung? :D


    Glückwunsch @ Wulfher, großes Lob @ Hosch. Schaut wirklich gut aus.

    Ach Buchs...scharfe Sachen probiere ich doch eh immer zuerst an mir selbst aus. Alles weitere geschieht ausdrücklich aus der eigenen Entscheidung des freien Willens des Opf...äh..geschätzten Zeitgenossen heraus...


    @ Micha: Entschuldige das pulsfördernde Posting, aber man kann ja nicht jedes Saatgut mit exotischen Namen kennen ;)

    Poliertes Micarta hab ich so aber noch nicht gesehen... poliertes GFK ja, aber Micarta ?


    Au, da sind dir bisher aber einige sehr hübsche Messer von Al Mar bis Bark River entgangen ;) Klar, das was bei TOPS und ESEE verwendet wird, ist im Vergleich dazu etwas "flauschiger" ;)

    Hi Daniel, hast ja recht aber eigentlich wollte der TO doch nur das wissen ;)


    Danke...und ich möchte einem Forenmitglied einen unbefriedigenden Kauf ersparen und eröffne gleichzeitig Alternativen ;)


    Aber gut, ich fasse zusammen:


    Paracord & Lebensmittel = Pfuibah!


    Gerber BG-Serie & Preis/Leistungsverhältnis = HAHAHAOMFGROFL

    Hmm das mit dem ersetzen der Wicklung klingt doch ganz gut...


    Und ein Messer, bei dem man nichts ersetzen muss klingt nicht besser? Stell dir mal die ganzen Substanzen vor, die in der Outdoorküche gerne verwendet werden oder auftreten...Blut, Fett, Eiweiß, Zwiebeln, Knoblauch, Fisch...


    Da wirst du trotz der Möglichkeit des neu Wickelns, so toll es auch sein mag, schnell die Nase voll haben - eben weil sich selbige diesen Geruchscocktail schon nach wenigen Benutzungen nicht mehr antun mag. Von der Keimbelastung durch den sich bildenden Bakterienteppich sollte man eigentlich nicht reden müssen, aber es sei hiermit getan ;)


    Einem deiner letzten Beiträge entnehme ich, dass du dich ein wenig auf die "Bear Grylls" Messerserie von Gerber eingeschossen hast. Nun baut Gerber durchaus einige sehr gute und teilweise Legendäre Messer wie z.b. das Gator (das Bear früher auch mal verwendet hat), aber die BG-Serie wird bei manchmal fragwürdigem Design insbesondere auf dem Deutschen Markt abschöpfungstechnisch so richtig vergoldet und das je nach Webshop teils mit 50-100 % Mehrpreis gegenüber nahezu baugleichen Messern.


    Allein innerhalb des DMAX-Shops - den nehme ich jetzt mal als Beispiel, weil die Sendung bei diesem Sender ausgestrahlt wird und für die Popularität von Bear Grylls in Deutschland hauptsächlich verantwortlich ist - finden sich zwei Messer, die mir als Beispiel dienen sollen:


    http://www.dmax-shop.de/gerber…-pro-fixed-blade-641.html
    und
    http://www.dmax-shop.de/gerber…te-survivalmesser-34.html


    Vergleiche die mal mit den "alten" Modellen "LMF II" und "Prodigy" (das Bear früher auch mal verwendet hat) von Gerber und dem Umstand, dass man selbst das LMF II schon für 90€ bekommt...Die Preise in den USA sind nochmal ganz andere (und die in den PX-Läden auf Militärbasen wiederum darunter).


    Damit will ich deinen Messergeschmack nicht schlechtreden, sondern versuchen, deinen Horizont ein wenig auf das Wesentliche zu lenken: Welchen Nutzen erhält man für wie viel oder für wie wenig Geld?


    Um beim Survival-Thema zu bleiben (und einen Kaufreiz zu setzen ;) ), haben einige (TV-)berühmte Survivalisten in der Vergangenheit ganz gute Beispiele gezeigt, wie es AUCH gehen kann. Darunter Cody Lundin und Ray Mears. Ersterer fast immer mit dem gleichen, altmodischen/klassischen und zig mal nachgeschärften Mora mit rot lackiertem Holzgriff und Mears mit einer moderneren Variante, dem Mora 510.


    Da ich selbst trotz vorhandener Custom-Einzelanfertigungen auch immer wieder gerne meine Moras benutze, GERADE auch zur Nahrungszubereitung - eben weil sie sicher in der Hand liegen, günstig, sauscharf, leicht schärfbar, robust und gut zu reinigen sind, hier meine Empfehlungen:


    Das kleine Schwarze
    http://www.hkgt.de/shop/messer…raftline-q-510-black.html


    Der bequeme Allrounder
    http://www.hkgt.de/shop/messer…ser-companion-mg-in2.html
    -auch in Orange erhältlich
    http://www.hkgt.de/shop/messer…tsmesser-companion-f.html


    Oder eines aus der "Bushcraft"-Serie, falls die nicht schon zu groß sind. Die Griffe sind jedenfalls sagenhaft bequem. Auf jeden Fall ein gutes Ersatzmesser fürs Gepäck.
    http://www.hkgt.de/shop/messer…den/bushcraft2/index.html


    (Alternativ halt etwas komplett aus Stahl...ein Strider ED, Becker Necker, Ka-Bar Eskabar, ESEE Izula oder ein Fred Perrin Neck Bowie taugen auch gut in der Unterwegs-Küche)


    Grüße,
    Daniel

    Das gerät von Esbit habe ich auch schon einpaar Jahre im Gebrauch. Wenn's unbedingt faltbar sein soll, wäre das auch mein Tipp gewesen. Allerdings ziehe ich dem Esbit mittlerweile einen feststehenden Titan-Spork von Snow Peak vor, weil mich der Klappmechanismus ein Paar mal zu oft zum Fluchen gebracht hat ;)

    Ich frage mich nur, was das Messer mit EOD zu tun hat.


    Ganz einfach: Statt des Lanyards fädelt man eine längere Schnur durch das Griffloch und wirft das Messer an verdächtigen Stellen aus. Dann zieht man es langsam wieder zu sich her. Was bis dahin an Minen und Blindgängern nicht durch Magnetismus oder Druck umgesetzt hat, kann man dann im Folgenden mit der Klinge erstochern. Das Griffdesign mit den Mulden und der Guard sind zudem wunderbar geeignet, damit eventuell gespannte Zugdrähte oder Kabel einzufädeln und diese so in sicherer Entfernung zu erkennen.


    :russroul: :P