Beiträge von widhalmt

    Vielen Dank für das Review. Das hilft wirklich bei der Entscheidung, wenn endlich mal jemand auf die wichtigen Details eingeht. Marketing Blah kann ich mir überall holen, aber Deine Reviews sind da ganz anders und wirklich hilfreich. Vor allem, wenn's um unsere gemeinsame Leidenschaft geht. :)


    Ich hab' ja auch den Sabre GreenZone Smock und kann Deinen Eindruck nur unterstreichen. Mich würde noch Dein Eindruck Opti -vs- YKK interessieren. Und was mich bei Sabre stört, ist dass, sie ihre Knöpfe nicht ordentlich entgraten bzw. die Gussstege dran lassen. Das ist unschön und unangenehm. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, daran erkennt man eigentlich eher, wie beeindruck ich davon bin. :)


    Immer weiter so.

    Oh verdammte Schei... wenn das nicht eines der schönsten Messer ist, die ich in den letzten 2 Jahrhunderten meines Daseins gesehen habe... Irre... Gratuliere zu dem Gerät!

    Der Preis ist echt top! Vom Design her bin noch etwas hin- und hergerissen. Da ich ja jetzt auch die Woche über immer beruflich in §42a-Land unterwegs bin, wird es sogar ganz konkret interessant, obwohl die Specs sonst eher nicht in mein Beuteschema passen. :rolleyes:

    SnowDrift ist zumindest schonmal als Option auswählbar, wenn auch noch nicht bestellbar, bei Sabre.


    Lawrence von HydeDefinition hat übrigens angekündigt, dass demnächst Helikon PenCott Stoff verarbeiten soll. Das wäre natürlich ein Preisverfall nach unten der es wieder realistischer scheinen lässt, sich mehrere Sätze in verschiedenen Mustern zu besorgen. Wie's mit der Qualität aussieht will ich hier nicht breittreten, aber wer die Muster sammeln oder sie einfach nur testen will, hat damit sicher eine Option.


    Um zur zweiten Frage zu kommen: Vergleich die verschiedenen MARPAT und AOR Versionen nochmal genau. Ich würde lieber etwas mehr Geld in gute Ausrüstung investieren und dafür ein anderes (verwendetes) Muster nehmen, als ein exotisches Muster auf einem Billignachbau, bei dem Du erst recht nicht wissen kannst, ob das Muster "echt" ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man schon Billignachbauten in AOR bekommt. Und wenn, stimmt da sicher erst wieder was nicht mit der Farbgebung (ist es Dir nur im sichtbaren Bereich wichtig, oder auch die Eigenschaften der modernen Muster im für den Menschen unsichtbaren Bereich?).


    Ich kann gut verstehen, wenn Du unbedingt AOR haben willst. Ich leg auch sehr viel Wert darauf, dass ich mir genau das zulege, was ich haben will und keine Kopie oder Alternativen (abgesehen von ein paar Ausrutschern. 8) ) . Aber wenn Du nicht auf der Sammlerwelle schwimmst, findest Du sicher reizvolle Alternativen in MARPAT.


    Mein Rat: Überleg' Dir genau, welches Muster Du warum haben willst. Gefällt's Dir einfach? Interessiert Dich die Technologie dahinter? Interessieren Dich die Einheiten, die das Muster regulär tragen? Dann weisst Du sehr schnell, ob es ein teures Original sein muss oder ob es etwas Ähnliches auch tut. Das selbe gilt für das "Ding" auf dem das Muster drauf ist. Soll's so Aussehen wie echt, soll es "echt" sein oder soll es nur so gut funktionieren wie "echt"?

    Wenns in der Gegend für Frau wirklich gefährlich ist,dann sollte man wohl eher weniger überlegen,wie man sich verteidigen kann sondern ob man nicht wo anders laufen sollte.


    Mit Abstand die beste Lösung meiner Meinung nach. Irgendwie sollte das in jeder Gegend machbar sein - falls man wirklich in so einer schlimmen Gegend wohnt, dass man gefährlicheren Bereichen gar nicht ausweichen kann, würde ich mal dazu raten, sich ein Alternativprogramm anzusehen. Oder vielleicht versuchen, eine Gruppe zu organisieren (was wohl die schwierigste Lösung wäre, meiner Erfahrung nach)

    Ich würde auch davon abraten, ein Messer für sowas mitzunehmen. Alternativen wurden ja schon genug genannt.


    Akademisch betrachtet würde ich allerdings zu einem Fällkniven Garmfighter / G1 raten. Ist schon ein Neckknife, ein Dolch und meiner Meinung nach ziemlich schön. Trägt aber sehr auf, würde also unter knapper Sportkleidung definitiv hervorstechen - unter etwas dickerem ginge es wohl besser, wobei sich da die Frage stellt, wie man im Fall der Fälle schnell genug rankommt.

    Ich hab' Lvl 1 ECWCS Gen. 3 von Tru-Spec. Ich trag' sie ziemlich gern als unterste Schicht, ist aber doch gewöhnungsbedürftig. Fühlt sich sehr glatt und fein an, allerdings schon richtig künstlich. Sonderlich warm ist die Lvl 1 nicht, aber Schweiss transportiert sie sehr gut ab. Ich verwende sie weniger als klassische Thermounterwäsche, sondern mehr, um unter wärmeren oberen Lagen nicht zu verschwitzt zu werden. Ich muss aber auch sagen, dass ich keine sonderlich anstrengenden Touren damit mache. Preislich finde ich sie dagegen sehr ok, vor allem im Vergleich zur Leistung.

    Dass ich mit meinem Sabre Smock in PenCott GreenZone sehr zufrieden bin, hab ich ja schon ein paar Mal erwähnt. Jetzt wollte ich mal schauen, ob die neues PenCott Gear haben und hab' dabei zufällig entdeckt, dass die auf einige Artikel immensen Rabatt geben. SF Smock Gen II (allerdings nicht in PenCott, meiner ist Gen III) um 150€ statt 239€. Ich mag deren Zeug, kann Euch nur raten, da mal vorbei zu schauen: Sabre-Shop (ich mag zwar deren Produkte und Kundenservice, bin aber nicht irgendwie mit denen verbunden, es handelt sich hier also nicht um Werbung, für die ich was kriege, sondern nur um einen Tip.)

    Wie sieht's mit Solarladegeräten aus? Bei der Flut in NY war zwar der Strom weg, aber anscheinend funktionierte das Mobilfunknetz noch weitestgehend. Mit sowas wie dem Solargorilla gemeinsam mit einem Powergorilla (beides von Powertraveller) kann man sogar Notebooks laden. Und die (wenn auch vielleicht eine kleinere Version 8) ) könnte man auch auf Touren oder Ausflügen abseits von Katastrophen verwenden.

    Seit es Aufzeichnungen gibt, wird vermerkt, dass die Welt/Zivilisation bald untergeht und das war bisher nie der Fall. Es gibt genug geschaffene oder gewachsene regelnde Systeme, die in Endzeitüberlegungen ausser Acht gelassen werden, oft, weil sie gar nicht bekannt sind, die mich überzeugen, dass es keinen totalen Zusammenbruch auf lange Sicht geben wird. Örtlich beschränkte, einige Tage dauernde, Naturkatastrophen mal aussen vor. Ich beschäftige mich gern mit dem Thema, weil es eine Art Hobby von mir ist, aber ich bin überzeugt davon, dass die Quasi-Apokalypse, auf die wir uns vorbereiten, nicht eintreten wird.


    Und jetzt hoffe ich, dass ich endlich den Rand halten kann, bevor ich selber noch zur Ordnung gerufen werden muss. 8)


    edit: Das war mal wieder viel zu schnell geschrieben und zu langsam gedacht: Ich will hier keinen beleidigen. Ich sehe viel Gutes im Preppen und viele Gründe dafür: Einfach, weil man Lust dazu hat, um Geld zu sparen, auf Unwetter / Katastrophen / Krankheit (es reicht, wenn man mal ein paar Tage ans Bett gefesselt ist und alleine lebt oder die Familie unterwegs ist), etc. . Ich neige nur zur Überreaktion bei der Überzeugung, dass wir kurz vorm Untergang stehen. Ich bin einfach überzeugt, dass dem nicht so ist und sehe einiges an Gefahr darin, sich in diesen Gedanken zu verrennen und den vielleicht auch noch an andere weiterzugeben und sie zu überzeugen, in dem guten Glauben, man würde ihnen helfen. Vielleicht ist es auch so, das können wir erst mit Gewissheit sagen, wenn der Ernstfall (nicht) eingetreten ist. Aber ich habe sehr intensiv und sehr lange erlebt, was passiert, wenn man täglich mit zu viel Angst lebt und das ist furchtbar. Also bitte verzeiht mir, wenn ich da zu aggressiv war und denkt über meinen Rat nach, alle Fakten immer und immer wieder zu prüfen, bevor man sich zu sehr in was reinsteigert, was mehr Schaden verursacht, als es je Nutzen bringen könnte.

    Bevor wir hier noch einen Mod aktiv werden lassen müssen: Auch wenn ich medizinische Vorbereitung für einen wichtigen Teil des Themas dieses Threads halte und auch eine ganz klare Meinung den verschiedensten Heilmethoden habe, möchte ich Euch bitten, es dabei zu belassen. Die Standpunkte sind klar und wir werden hier keine Einigung erzielen.


    Klar ist: Wir sind uns einig, dass man sich auf medizinische Notfälle vorbereiten sollte, auch und insbesondere im Hinblick auf Ereignisse, auf die der Thread hier abzielt. Welche Richtung man dabei geht, hängt sicher viel von der eigenen Überzeugung ab. Ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster, dass Grundlagen in der "Schul- Notfallmedizin" sicher nicht verkehrt sind, weil wir hier ja auch davon reden, was denn das Allernötigste ist und für akute Notfälle wie Verletzungen kenne ich noch keine Alternativen zur Schulmedizin. Was darüber hinausgeht muss jeder selbst entscheiden. Vorschläge dafür gab's ja bereits.

    Und bevor ich mich mit Reiki oder Quantenheilung befassen würde, melde ich mich eher bei nem Erste-Hilfe-Kurs an und frische mein Wissen in dem Bereich auf...


    Sehe ich auch so. Ist überhaupt eine der besten Ideen, sich vorzubereiten. Wer sich auf längerfristige Notsituationen einstellen will, sollte sich eventuell auch Literatur zu dem Thema besorgen. Auf passendem Niveau halt, damit man nicht in Versuchung kommt in einer Situation, die erst schlimm aussieht, aber sich dann viel schneller auflöst als erwartet, Notoperationen oder ähnliches duchrzuführen und damit sicher mehr Schaden anrichtet, als der Notfall an sich verursacht hätte.

    Gerade wenn man Dinge "bunkert", die man sowieso immer wieder braucht, wie hier eh schon x-mal besprochen, finde ich das sehr sinnvoll. Bis zu dem, dass man ja sogar einiges sparen kann, wenn man auf Aktionen achtet oder in Läden einkauft, die "Gastro"- Grössen haben. Wenn man den Platz dafür hat, finde ich das nichtmal annähernd spinnert. Dinge, die man regelmässig entsorgen muss, weil man sie sowieso nur in Katastrophen braucht, find ich weniger sinnvoll. "Geringe Mengen", um den Prepper / Geardo in uns zu befriedigen sicher, aber für's horten finde ich das zu schade.


    Wir selber haben ja oft nicht mal genug Reserven, um einen Tag versorgt zu sein, sondenr schauen regelmässig beim Nachhauseweg noch schnell bei einem Supermarkt vorbei und kaufen für einen Tag ein. Danke für den Anstoss, das wieder mal zu überdenken.