Seit es Aufzeichnungen gibt, wird vermerkt, dass die Welt/Zivilisation bald untergeht und das war bisher nie der Fall. Es gibt genug geschaffene oder gewachsene regelnde Systeme, die in Endzeitüberlegungen ausser Acht gelassen werden, oft, weil sie gar nicht bekannt sind, die mich überzeugen, dass es keinen totalen Zusammenbruch auf lange Sicht geben wird. Örtlich beschränkte, einige Tage dauernde, Naturkatastrophen mal aussen vor. Ich beschäftige mich gern mit dem Thema, weil es eine Art Hobby von mir ist, aber ich bin überzeugt davon, dass die Quasi-Apokalypse, auf die wir uns vorbereiten, nicht eintreten wird.
Und jetzt hoffe ich, dass ich endlich den Rand halten kann, bevor ich selber noch zur Ordnung gerufen werden muss. 
edit: Das war mal wieder viel zu schnell geschrieben und zu langsam gedacht: Ich will hier keinen beleidigen. Ich sehe viel Gutes im Preppen und viele Gründe dafür: Einfach, weil man Lust dazu hat, um Geld zu sparen, auf Unwetter / Katastrophen / Krankheit (es reicht, wenn man mal ein paar Tage ans Bett gefesselt ist und alleine lebt oder die Familie unterwegs ist), etc. . Ich neige nur zur Überreaktion bei der Überzeugung, dass wir kurz vorm Untergang stehen. Ich bin einfach überzeugt, dass dem nicht so ist und sehe einiges an Gefahr darin, sich in diesen Gedanken zu verrennen und den vielleicht auch noch an andere weiterzugeben und sie zu überzeugen, in dem guten Glauben, man würde ihnen helfen. Vielleicht ist es auch so, das können wir erst mit Gewissheit sagen, wenn der Ernstfall (nicht) eingetreten ist. Aber ich habe sehr intensiv und sehr lange erlebt, was passiert, wenn man täglich mit zu viel Angst lebt und das ist furchtbar. Also bitte verzeiht mir, wenn ich da zu aggressiv war und denkt über meinen Rat nach, alle Fakten immer und immer wieder zu prüfen, bevor man sich zu sehr in was reinsteigert, was mehr Schaden verursacht, als es je Nutzen bringen könnte.